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Full text of "Allgemeine musikalische Zeitung"

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AI 



ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

EIN UND ZWANZIGSTER JAHRGANG 

vom 6- Januar 1819 bis 29- Deeember 1819- 



ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 6^° Januar. N=« \- 

Zur E i n 1 e i 



»Lilll. V,TH:llwjM.lril Uli L1IIM-II1 Silbmis, iitil] llllH'l- T.-ihl i:i'.M,rJ <h;iiti ll.H Al.ntltillJll Kill 

dem, dlD ninfj .\ uil ijii 1 ji-^i i-JrlJi ln-L- iiilJ crfmLencr aiud. Uaji]l i*l drill Mi'Lim Ilu* , nlä lliilclir* er . 
Das ial'a, »na i^li mi-uiis: N'uii EiiiL - idi's suSim-Jcn ! Nun lj!n [iL linilu- iiuj IV, ih! _ 



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ll durch ein JjLlLj'e'diiieSiiiLei Well iiliri 

i:'.U'i..l i'Lk. I " 'L-, '.l < Ldu-3 ^ j i- I » dvne 

., [linden viele. Ku.htlieiiudc hrfniii]. 



m die, Aehtutin alle., die ihn kannlcn. Uiitar 
Inn Lriiuug nuthle diu jnufo Sängerin, die 
iran bald ün'cnllieh E ei S en eollle, sc In. eile 
irUobviio, uud betrat auch wich einig» Zeil, 
il Dem. Lnuclier, in Um von Uoflfaitas, 
enn wir nichl irren, inm eratatmtü die Buhne, 
jener Keil nahm um M mit den Anfordeiuri- 

iJj-.i-U; e.e-.l.ii-kt. v.„ :N. ßl.igtn Subjeele, 
.lebt Jich uf diu tenwierije Leuflatu. der üW 



.31-, WBVJ U|, di 

enklinl 
,lle a Neue mit Bnthiiti 



d AVieZ/i. ' M.d. Iioi'laM fing nun .«h^af 
Reisen und !™lilu iiicril Wien, wo sie. eins 
cluenenife Aufnahme fand, und Kr. dna 



Comevnl von iBi5-l6 Venedig," wo füll" jedoch 

du Hillen dcaTbcslerlebeiu EU fühlen infuig. Iii 
dieiem Lmde, nuf dpjicn lyrischer Böhl» Stimme 
und Siiiglcrligiipil. nur nulci-geordnct sind, wird 

^-eiae- hoy liiulimrlichcr Erfahrung in der Spm- 
ehr, iolb.1 bey aller PnuIdU, dem DltMannut- 
ncr Hoch seliger, den ilayfiill xa fetjeln, boson- 



nicht Tieteelir «eglcieh auf Nachsicht loiolejm 



Januar. 6 

sichtbar wnrde. Die Siehe «ollle nicht reell 
gelingen ; «nch halle der Co(njonüt itaaU seine 

schnrlcn Eclic.l Wul nü'.-h Ilirllt jSiulidi »luFi'nm- 
dtl. Eben so wenig Hill Hrn. v. Poiuli Nittili 
die gewÜBHUla Wirkung. Et iil in ier, ThM in 



glaubt, sich die it,iliciii><ilii;Kp..-icJni liiin.Mi lirnd jii 
zueignen, welcher Umstund jlEcin ihr ßeniig Hii. 
demioe herber llilu-lr, wenn auch nicht eine gr 
C ru diu dnmnlige [apren feindlich geklimmte, i 
[Jondeln und Cnhiiicliru iiiMn.rr rulg.?rri nh 



Aber es 
Aii.idi- 
id B <M«y 

■r Oper will« 
ii(f rl i:li- 
,,l„ s , den llr. 
,rit.' Am fol- 
■ehie T«j ih- 
nlnuern Felgle 



11 cliiriuclijiieleudeu Sehiifcr, der nie | 



1 Doch 



IV-.rlieinung, 

Unscltuld und llr.17.ie war Don. MViuiil7.lv als liü S etld reiHiil. Zu Eleniilirrrastlrenden, vielleicht 

Pninilia; ilir gcliililvE.Uer Cl-uhu: lam vmn ] lernen, uoth. nie jic.it'iillim irutcni gtdloreii: SalwO- 

und drang aller Heuen. Hr. Furli giili «einer. „■■!■,,. YLi.m l>ev m, SrliLimp de« ernten Aelea, in- 

ra|iageno, dincs sulniViiise. CEii-En-,Ei , !i..u.-c. N.ltur- tlmi ilir Eiatli ilem piiiulictisiilieii [] n-cHeinen ilitcj 

liind, mif in wenig lln null- ; im l.liinl: llryMün- Mmiuta, di-s ] lukuEEirifleri Klcaiari, «in lilict in 

ne.™ — Üicillen wul bcjde de« ZuclEerwerlta au Ji c ^ukniili. rv..l' eIpei I^iii icitseii-. vere,<jtiul wird; 

viel gut: dcuiiucli gjli es l.ecle.i.. juter, die sidi U-„,r.v: die Hernrhau im zn.vtni An, «oliej die 

Uli! dem eillllirilirri; Gei;i;!.,L Elitlit iiL^i: ELptfEi : i'E;r i . ■,i!ieu kiii^er ve.i ihieju kÜEiir; Antiochllf ei- 

diese inmik'dit.ellm l"r;i,lii wirdei aiilfp.-rliiii- um liinsllieh vpr.<diltEu3H!f 11 , )iall<:iiu3s»is j;™tl- 

stU »erden. Hr. Siehelt «aug — den Suruli'o teu CrvipjicEiimrjrli ,111-1 I'liIi ifu ; eiullirli dai Finale, 

wie ein wetaelter S.ipi ;.,iM ..eine licii.iai e vt.it Juaiialeiu mil .Shii Eii *iri>lieil und einneiiadieit, 

Muzui-Ii Gewi, von jenem Ernal, Wirde. Hai- Sulmotna auf den Scheiterhaufen von den Flam- 

lung, Früriniji^eil. W.ililiMillei.. Audachr, womit riien i e. r..-in t , und 1 plöi/lirii ein Aufruhr der 

dieior (Iharafclei so m ei.Hterf 1 all und wahr gnteich - Natur, allrr Elemente im Kampf, durch einen 

etial. Fand.itli ni.l.t 1 ]ie,.llr, w -,;, lf ,[=Kpui'iDelli-- ■— "' 



,1er Arie 



«uTheil, 



■ Si.'gt. lnmiPl auf den Heue 



11 der Thal okhl rüokwails gegangen, sonden 



Li i-i.:l'"J U."C|J< 



1S19- Jatiuär. 



12 



iL \;iiOnl|L:i;iT'.ri-Ti mi.l Mmti, Li; ii^L-ri , l(L 
[ l.i/ycvüi.^'ii i'i.s (,:-!]::, ! |<: W'j/k 1:1 <kr 
hl Iifr.-IifJi lifsrlilir»«!. Auch die SSwi- 
a_l-.lt „LlblLlsilllll- .III.;.-, riilil. V_JII tulCH 
}Tco An ijiirir Hl-, l.IVllK-lll rill anjjem-li- 



,. \\...i,i:l:.'h 



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13 



1819. Januar. 



Sichert in dem ron Nim dotnpnniili-ii FMarUian- 
seu'sclieti Gedieht! Dir Kargt» , hören lim, Hr. 
Böhm du Rod»'»*» Violinconcerl in Gmoll w 
gemein hrav bus führte, so wie die Hru r Moschcle- 
und Keller in eigenen Cumpuailiuneu den genuss- 



Partitur seines rafften Kappchem überreich! halte,' 
ra dnhry" nicht bewenden lnssen würdei er hat 
sie turh Sr. Majestät dem K6iii S e von l'reujsen 



■iek Hr. Doyeldi 
lü »lellen. I)„, 



■ i!iruu...t wuiiN' <[..M-|l h ,l :i]jt N._\ i'i i<-lI. 
Messe in A. rel'rvcrl ; die Aiiifiiju lti^ 
:!■ ilr-.:i :-.i!iin-:|.-,i[-[lli, hIj der Aull 



wie ich hereiU in meinem lerzfeu Itei-ielWe gemel- 
det Ijehc. den diesjährigen jrouen Miuikpreü er- 
halten hat und nun im nogiiile Hellt, nach Rum 
■n reiien, um dnelbit mit Kuslcii der Regierung 
di-ey Jahre zu iludicreu. In der (.'cupc-iili'un der 
hcsj^len Oper finden sich eUculinre Spuren von 
in Höllisch cm T.ilcnle: die g.inii- Alf.* Till Illing da- 
gegen ist dennoch in der netruinlen ahperi.sencn, 
nernliirk eilen und zeihrürke [Jen MEinicr i.i^gef.dleii: 
es lileibt keine Spur eine, yvulililiälijicn Kindrucki 
zurück. Eine Al l PoloaoHt Kr den Tenor und eine 
Rarnanr.efürdaiKmurnermddrhell leiten von jllgend- 



ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 13t™ Januar. 



N° 2. 



lUr, 



r(».™r .0 Sir.u.M.f (..ufern A-g^um) »"J 
»henjeheem RenrJ.iliner »uo Kens luibfnio. 

nDu^hnWtoyll.Ja.. Lindner. (Pr. 3 Tlllr.) 
Er.lt, Buch: Harmonie in derMusii. Fünfzehn 
dialogische Vorlesungen «"« 



J-Sj.tu 



und Nt 

in 4.) 



t drr Vei-faun- alles Borhare. 
Sein Schüler — d« Vortrag isl all Gciprtth üni- 
!,>„ Lehrer und S.JmIit .O.i^ki.-iJr-r _ „cdet 

dcr'B&o 1 ! 1 d'»"' RrHcrl llet'Tluude'! da, B K.TT,e,i. 
Küchen u. >■ F. Ton sryn würde. Aber er 
bIII diown Einwand «khi ßr rrtÄbid turd b=rafi 
erReeMforÜgilng, nuf die Hgeiunnto 



<i,fer bestelle und dnnnoch Mi.-it sry. — Da 
worauf ej bey einem Touwalio hauplaädüich ai 
Luniflie, sry Folgende«: 

i) Reinheit jede! einzelnen Tones, (soficnanr, 



.«.„dem darin. J> 
bey den ToBeo c 



(•Wien 



Werte der eralen Ordnung, diejenigen nämlich, 
welche logleiell Olfenha rangen der hm Well 
■ajn, die Verindonnigen und Zui linde du r.e- 
Diulhe. dautelien wallen. Dam für die.e Will 
gernde die Hauptsache: dass jie nämlich naliirlii ht 
jtuadrui'te des Innern, was sie darstellen woiJcu, 



in.) 



r wird S. 3 blos bry- 
läulig angesehen. Freylich hätte r!, da iliV» gerade 
der Hioploegrlff iil, der allem zum Grande l o - 
s ™ »91. durah eine eigene, aujfubrliclte ElUruDg 

(W„, on i.cn) i'C dm fcann seyn, zn einer und 



: , l'rryh.-il von Widerspruch. Wenn dies nacl 
angeführten Worten noch iwailelhaft leyj 
alte, »aj aber keineawegea der Füll ist; n 
.de U an. dem Anhange des dritten fluch» 



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19 1819. Januar. 20 



ir Höh. 



von rinerttliUnniKiui 
lick, «i.r leinoii U=E.il 
//. „Der reine 
müilichra Graden" (. 
i».a Tiefe) „ist eine 

Imllipe, zoillkhe firüW. (Eliurbey komml es aW 
darauf, an. niu der VerEtuer unlar IV« ag«üt- 
lich verilcliel. Meynt nr da! OtijecLiee des Tonej, 
daj Bauer uns Seyenda, d. i. die sc Fi wing euden 
Bc-.wjUiue.en . Welche die Empfindung des Hürem 
Terursachen? Odce meyul et- diesa Empfindung 
selbst, also das Subjeclive, du in un< Seycnde? 
Ifcis lctilero miisi mnii gLauben, Venn man S- 5 
Ueiel : „Da l eine Ton hl das Ruoltol, die Wir- 
fus einer Art Bewegung, die man die ziUerndc 



, de» dpa Empfindung- und Gefühl- 
1 keine eompetente Hiclilnvälelle lue iio 



« also, das Verhältnis* üi 

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midi» eben so ungereimt ist, all du Vorige). 

lf. Hier tjMit der Verfnuer die Buchr» 
bürg' um! GrUInmJ ■«□» sogen a.mien naaitali- 
ithi,, Globus, wt'lrben er ;mt 'einer heycelüglr 
/(■iiji. p il.Lvf.clel]. Mal, UllJ lluill 



hej den Umdrehen .kr Kusel 



den MittugA.ei. 
nn, Jjjb der dmlm-ch vorge- 
ilclllc TongMd wirklich werde (wirklich erläi.c). 
Von der Seouenluhn aber treten Itseli einiudir 
immer höhere oder liefere funkle in den llillagj- 
kreil ein. Iiadu.eh wird nl™ die Felge, der 
Wtchiel höherer und lieferer Tongrade vorgestellt. 

de» BtLchorteu 'vollkommen üuereh.jtilnme |M 
kennte *ie den nach nidu diene... in de« VirtU- 
ler. Lehre .™ reinen Tob», von des.cn Gr. Jen 
und deren Verhältnis.,:!. . ii se.id Ei™ in be- 



. vorher gegeben Htyu und fr.it s.rl.m 
e cn.n j.nr w-issm knuit, ..b die /.,.■] l-I.lii. 
Uli sie ivcjru.ilitl.e- Zeichen von. er>len 



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14 



,) Dtr böch-ie Funkt 



d.I daich «"«"> o fJ.iRmi iSinl: dtl M.ll»ft.llel- 
„, — c«h dtc Zeel "!>"( J« Hin. Vnlum 
Onrca itottoigM. welcher dtn Toogml fn toi> 
jltl.l. Eten nj pbtl ■u' , i cW onlrnt« PunVI der 
Sunnenhahu duivh den WilUgttreii o.tn.uli dem 
„nie™ t'ule , »oC iwgi. wden. in „mm höliorn 



der SoimenlHliii gelier l.ey ilsr Aicpditliung der 
Kitgrl Iii artiger i'ulfit, ultra »I« aber Sprungweite 
durch, den HilUfiikreii. Dcronacli würde tcilie 



ni» g : fo. Soll »hw st»« «nn Mildirn Ver- 
]ij.l...Heu die Reu> «yo. welche •Iis lonkn,«! 
in der Auiuiiuog (rbiaiKtin «o *>-> Wer, da» 

f 0, aoefc d,e Vrrhi ■« f.. :f. g .Ü.r» 

Ueiiitr all K'H' i" viiUmram. »«o.i 

j'.-lth DWI' ToMtTlMOge H>,| fMlfn fuC 

Tone je. und hifit t*.oe eipnen T.eleo li'tai. 

■ev da> klrinate, ni als Mao« frir nudro dien«? 
Auel, ilioiat nichl der Fall. Denn ouch kleinere? 
VtrhlHoi« werden nli Um gennnehti diu 
Behiima n|ir. Dmi es itt u fl. ein bekannter 
L.'hiisti der Touberetbnung, dorn da. ijruloineclia 
Koiuh.b i>, du dülgnuche .j, die Ueine Dle- 
lü m lind der DrilWIon 99 Schinnen enihnlle. 



Iiemalijchen Tnn- 
■ollieii, in „icul 



Gtbie 



il.lisrliriSpic! 



ein hüriut l<r-einN S e 



üem Ausspruche bntegen. Die hic.igo Dir 
bSlls Mnd. Seid kr E em für unin Biihne g< 
Uli und hatte lieh H bedeutenden Opfern 



i Berlin gebauclt nnd wir — 



-ii,l„-ir um! p u v<.,t>i„d C L Seins. 
iclmiiUs iiiiiln-l.uioBu Tmliler, anng eino 
Arie retht fiui imil Hr. W|>!i Schmitt 
in Krcnlier, »cl- 
il Hi-n. Huiliiinim vortrug, 
dasa er weit befrei- Geige nls (.'uniüdic jjiicle. — - 
Eine iugeiianine Tn.lleufeyrr, welche EU [Ohren 
Sehmilb frn Miihcuut gt-hjitten ward, verdient 
KÖunl ilu- die Todlen nicht 



27 1819. Januar. 28 




L'ul,:c-J tri Cl 



Ja 




ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 20«i™ Januar. Jiji. ß. 



aller will umgekflirl 

Odn i.i « 

3 bb T ger.d, 



e Deliai3|:Fijiiß gdj-jiiln Jin JJ jiiiptsK-he in d 
ti'-Ii itrlljciiligeii Heise, so IlünJo gerade r 



npcdpfmEc gradhall 



können su n'cl udtr -ri wenij Dingu wh-klicli ieyn, 
als man will- Uchrrdrm würde alsdann zwischen 
oen Graden dea reinen Ton« (der Höhe und Tiefe 
draTunca) und dVn Graden der Zeil, weicht iloch 
durch Jen» verjinnbildet werden sollen, gar keine 
Ähnlichkeit seyn. Denn wie könnle man wol 
sagen . das- der höhere Tim , als Sinnbild, also 
für die Anschauung, mehr Sielleu fiir Geganaigntfa 
enthalte, all der lintePol Soll endlich 3) ein GM 
der Zeil ein Augenblick seyn, lu aind auch als- 
dann höhere utid niedrigere Graiit undenkbar; und 
nuth kLii-cr widerspricht der Umstand, dass ver- 
..l.icdrlieCrade, z. B. rin< " " " 



gegen' 



reMohiec 



IwL Unffeiflmle. 



s ,adliaUigt Giüaaü ia(, Zeitmessung und Zrillir- 
.ithnnng gegelicn worden, wo nicht Test ateücl, 
«as ein Grad rfer ZÖl 10) '1 



lentreilel , ib auch Z 



diese* Zwecks hejlränt. (S. l). 
Auf Harmonie aber berulirl 
i) die Wahi-heii aller Erkwmtaiu. Den 
Wahrheit in nichia audrrea , al. Harmonie (S. ä-ij 
ier VonlrNiing mil sieh aellw 



il Gi-.L'i-ii'l.lhiV, \'tir,lLl:i J ii:;.Li 



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41 



dien Gesang mangeli, sn ualim aieh flueh zuwei- 
die Klimme it^i- Dem. fiioj» au,, und 

die!elhe Stellung halle un:i: s-iir -i,;:!', 

■cin-eibeu verliehen, «o thal dies Cimirou für 
1« rar 30 Jahren. Zu wiinaelien Wim ei ein 
lur alle Mal. diu min bnj um (Uten gulo alle 



s<:licu Eur dm h 



ser. Siedl worden folgende Opern gegeben: Win- 
[ri'a Opfer/tat inaclile einen grossen fiascj, der 
•ehr ithleeilon AuBolinmj «egon. — Paiiirlla** 

MoHaera und die CtotiUt voll Coccia gefielen 

Atnore e Vartni und /n giovcHtü d'Evrico '/uuil*,' 
boytla Opern ™ Hm. Mose , gelMm Um der 



• ielern Heyfalle und fanden reichliche F.iuu..hmc. 
Der hofluuiiga rolle Solln de. Hrn. Itolin .pielte 
in dtroHlben mil Hrn. Biilnn ein Kwrutrtclm 



Jig> ihrer Slimiuc, gelulil. — / Traa amirnti 
Ciinnrosa, in welcher Oper viele fremd» 
e eiugelegl wurden, gefielen eret nntli eini- 
gen Vi 1 1. 1 eil il. igen. — Rojiini'» Gnzza latlra soll 
gor nitht gelallen falben. — In der Pave.i'jel.en 
Oper / Chtrtud zeichnete sied die Benins PI- 
natu* nl* mmico an=. — Mmrtl Zauberjli 
wurde hier auf einem klein: 
Begeben, duas da> Geuze tax Parodie wurde, 
nuui über cVll Meister und seine Oper lä&rei-[irh 



d wurde für nichjlen Callieral aufs neue 

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1819- Januae. 



46 




18(9. 

ia wenig gcvrUrdlgel woriTen. WoT Tut 

■ sie gellun. Im V.-i.i:K.-I t iui.i Ti.:-. 

worden, oder mil .unfein Meijk'rri , wie 
■rnüi, Creirenlini nnil Miirclini ei nnren 
ellnli es noch Ilt, möchte !ic »cd viel, jehr 
verlieren. Die- schöne Pnra war Hol des 
iles ohnehin gewi« und jti-ciflc dciiri-s™ 
ih. Studium der Kirnst nur sriir Iriitl liiu. 
i-ii] iv'lKh-.ric Sl rn:ni^:i nicht li:i]icn. wie 

itand nk-lit der schür« lnjl.e Sojiiiui uturn-r 
Harlan in Sclnnel*. ■Lic-flsi^ci.liskrLf will 

nni kt-jc ''iijiT dm muh ütiiI hi.hi ^en m denen 
-Uli ich Ontraalr. Jer Signm C. ! 



<iei.tr stiller, uij ITr. 



Stuttgart seine Dnrstel 



(du im Komischen ofl in tlni Bnrleitn, bei m 
Heroi«hen in ins Schäfci'mäsiipc Lbereelit. ) 
gewann er die Mehrheit der Stimmen fiir .ich 
und verspricht, bey fortschreitender Ausbildung, 

werden , bey vi eleher er mm engagirt ijt. ■ Du er 
inj tu erst im kiinriijen MS« (1819) Stuttgart 



LEIPZIG, »El 



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ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den S7>i™ Januar. 



N» 4. 



Leipzig. Der allgemeine Aiiapnich, den man 
an eilt Institut, wie- unser wöchentliches Aboti- 

rnöglichaler Almecli.lii SYi.ci ni.d (i-.iXs i'i- 
Fragen höre, i*t Hieb iu der nun verflossenen er— 
,!en liillie desselben MlM.rn befriedigt worden. 
Zu dorn, waa wir neu härten, aiihlen wir Neu- 

Elätleni ausführlicher nie Hede, loyn wird; ein 

KniiilKrf* welch« Hr. lj.Bg* wacher vortrug ; 



Arie mit Chor von G 
ligkeit und Aujdrntk 
sich dOrcli den Vurti 
BerWgnief sehr aas-. 



Hr. Muri 



lineunccrM; Com po 'Iii □ Ii und Vortrag dej von ur. 
schon früher einmal geholten f'isnoforleronrer: 
Tun Fr. Schneider Wieaatn eins fiwit Wiaaer, 
schaft de. Künstlers fn beyden. Da.s Hr. Hä.. 

Filnti und in einem fügenden Conctil auch ein 



■ Au^irlnLiLig ist etwas gedcliuT und mor 
ol.gleieh sie sehr gelungene Mointnle hat); 
O un t tiir a von B. Hoiuherg (am Seipia), ein 
lineouwrl von A. Romberg, tom Hm. Cunceit- 
meiAlcc Matth Ii vorgetragen, eine Ouvertüre 
Aglhe (Mitglied des hie.igrn (Irrheslers.) Zu dein 
voriüglich guten, was wiederholt grrgeben w ' 
jnii^on ^.ii Htcllioveiu Syropnotno aus A dnr 
andre von Hajdn, Moiarti (E< dur),die U- 
vm.l gei.li.ieh au.ge.ibei.eW Symphonie ™. Vogler 
.ml mehre Ocsniigslnckc rechnen. Mad.Xeuir 
Srui Mng in ihrer meisterhaften Art SntMD 
riicolmi lAh ae mi um}, von C. nf. i. Weher 
[Xittra au — eine »allere und geistvolle Arbeil), 
ran r-Poiaal (am Ollauiane, Sceire. und Arie mit 
Chor, roll ichonen Gesangs und ausgeieich 
BegfclluagJ und von Portogallo (Freoar von 
bgrimej unladlich; Hr. Klengel von der hiesigen 
Q| ier trug m it derselben ein grusses Duo» ous 



, die präihtigc On- 



Mourt (aus C rooll), 



fort Pianofoj-te 

Ka|ie]lmeiiler Riller ton Seyfricd 
glücklich- und gewandt Kir dss 
bearbeitet. Hr. Hl 



höchst 
Orclieater 
Milglied des hieaigen 



der Raten Virtuosen auf de.n- 
■n noch gtliiif.t, In seinen Vor- 
;l'alli.;ki;:t r.:i k-gen. Die Com- 



Aon., iura pntmank 
. Der Compouijt 



■ii And RumlfL-rg, fioin : 



-i "Repertoire unserer Oper ermlh.ift h 



cJc- JIj-J. Wevnrr i 
T!,.»f„:i -n h™ S ™. hlr. J 



TorricL-llcnil , als llie i.l>.i;;r:n ii.ii,,,ipjj ;i< M ; ■ 



i lalilitichtu Zuhörern. 



1819- Jai 




n Hole] de Poing™ efu Tont. 



Divwidira , vom 
welche die ilalien 



ff elieDfolli zum fohl«! der Uiiliiic vordem 
Wtifinafblsfeito gegtttn. Bty jeiirn beyden 
Vpr'lelluur,«) .vunlo die. Werk mit lehlmitem 
Bejfall nLilgeiioinmen und von dnu utilretoien 
Publikum eindinimig alt eines der be,len Wnb 
dieiej Mu'ilen inerkahnl! Bor bemerkte nian 
einige Slntte sli Ii. lang. Auel, r.mJ ihunnli 
Hr. Benelli in litt Hullo dej Dalum g.ruj>rn Bcy- 
foll, «nlclie aein, wie dio Franzosen legen , elmviü. 



a Unordnung imler 



8 Kir, l„„m U ,il. Am Tage der 1 
Iis, den 2*»len tiot.nbrr, Ii«* uu 

Kirche eine neuerlich ^onShmiwmi 
boren, «eiche von Kennlni» der H 
von Tsle.il ungle, «eiche ulier in 
rioden und Gängen nol dealulb nie 
ripe Wirkung lli„i, «eil dieeer e , 
welrha eill ilai'te. Reim hlt, im 
trüge in den llarnrauic Eule Wl'tkn 

der Harmonie jMi darin verlieren und 



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ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den Z<c" Februar. 



Worden, Da dui P11I1I 
«IU Dicht dulden »oll 

n gmvlhigt, dieselben 
, und, bukt der ihr 



NR 5- 



■i: il ilf.i f 



lern und Säugern m nehmen. Die Hn 
und Bapliale erjctxleu die aljgegang 
und inachlen die Oper num Theil cnragurii. nia 
Uäste eraehienep Dem. Georg» für die Tr«{Hw, 
und die Hrn. Lavj und llapEisIc (dtr alle«, viiin 
Theoin Feydcan in Parii) für dio Oper. Die 
■ '.isfiillilidiru Df-i inllli: de.H F h .'i i i*i:r ("Lirn L 'pii°ii1c L lll'iii 
in dieier Teilung machen jeiia Bemerkung iilier 
dirse beydeii Sänger irbe i-ITr is ? Dueli kenn rief, 
nicht imhtrnnrt Innen, dasa hier der hochbejahrte 
L.J. auf Meeod« Arl dem Publikum nngeprieaneu 
irurdc: prtmier chtlutc:tr .f> rncillrntie rnyitr. dr 

uW /. [prtmitr dmnttM dtj-EurqM, (slf) H 



/ Die riltamdo 
Welcho 



II \\ I I n jiuc he waren dio \ 

«.Hungen der Xnuhf-pi.tr. rV (),>/"/><<-«. 



, det Donaa-fPcibct 



Dein. Vio, all PaMtinn 
Sophie , ohglcirh neu^ i 
dem ilnmneii Beurtheui 
Di«« funge- Sängerin 
nehrn™ Figur ein hell. 



Myi-rhn, Eineline, Hill.: 



frühere glämondo Periode i-ermorhto dni Pnhli- 
kuhi, jeiueu Unwillen, IHBiesitlfch in den heyden 
Vorriellongsn des OpfirfaUt, nfchl laut, werden 
En Unsen, Mm). V. gab reiner die Higpfnrila i« 
den hcydcii Lleinen OpcicUem Diu Frau in wiff- 
leriey Gestalt/n und die Talinl-Pröbr, Welche bloa 
n in muten getragene Geling« aue brannten Opern 



ni:i::,:ii: : i Mr. IIc:-.tü:t ci 
lii.U il, 1W- Pallien: Ii.'vk 
lic>i-hr;ü:kte si-'i für Jim 11 



heint buld in Tenur- 
wäre es iedoch, er 



n npfirfal durchaus üiehl für 
eii rerii^l ^r[i seine nnrcjno 

tMegenhrit, liasi genannte Oper 



eii.lnrl, und < 
Siii;iM-[.;el.'r n 
Gelang. Diel 



67 



1819- Februar. 



68 




ti welchen I°>. H*yda'$ 



c Dii-etCiou Uli liermn Cuiiij>u..j!wnvji 



lies Generali Kleber, 



1819. Februar. 



72 




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78 



1819. Februar. 



nird, aber denen Pili.,,!, 



leben it 



nnd iSMen wurde gege- 
ben: i. La Trmiwa, mcv CIiöiy von n.'ilnnd ; 

Hr. Leop. KuzrSüiln ■-!. Trall nimninia; 

-- Vi.Karw„ 1; ,. fij, V folinc- und II;,,:,-. mit ri,-,„ 
Vcr.l Clior, ab finale, von Salier! i. Adagio 
uuii ilourl,, Pol],.. Im,, prirünli von Hrn. Wn- 
niiiky Selm; 5. Tcrir.lt von rto.iini; 6. Phen- 
[a-ic rüi- .Ih., S an/e Orth, ..Irr von Neufcomro; 7. ; 
c.inl.,^: fW-W „l/ VB „ 1( ,,-„.„ /■',,■„/,„,, von 
F. W. Berner in Brealan. Wenige« mirdc nc- 
tlaltrlil, vi,.],! „msÜL.L. W itinnrhrru erlaubte rann 
m Thealer 



ebrnf-ll! Conrerle, nnil i. 
rata* ihrer pngnuTn V 

JmMtmUam, i m /an, 
gen Winln-Concerte/, 



Eine BnmnArii 1 



üire Mellinde dürfte , 



1. «abritt Kim; und GkiHivn l'oi.icr gaben 



immer **hr gefallen, wie jie e 
hörlcu wir auch tirrirjorcrre i 
welche hier auch noch nicht gi 



1819- Febrn 




77 



1819- Februar. 




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79 

deten Dilettanten, desisn LieiilingHtnterhaltung oft 
in dem Vortrug« sutidcr Comuoiitiouen dioscr Ga.1- 

wohl angemulhot wonlbn Innn, ÜM genug gciorgi 
ist. Ei scheint daher klicmwihdig, wenn sich 

kclige Schreibt,,! in .lt.sltict.cn lachen den ineh- 
resten Q na itetlgcsclhch arten m empfehlen suchen. 
Gmse 8ch»ieri»V*ilm trage» hcHnnllich lur 

und in den sogenannten Qiujaon hrillmis Hebt es 

Ivct.lon. — Dio vorliegende?, drey Quartetten 




ug zuzueignen >;cu 11.-1 L.ir. D.i.' ll,y.|Hii 




streuten liehbehcreu Zwischcnsätzchen im Fugalu 
de. ersten und im Prestu de. iwojlea Quirlet Ei 
sich etwas ähnlich sehen, wir il der pt-:n litctc und 
hull'cuüich liilügo Verfasser selbst zugeben, und, 



So 

nm des bessern Geschntacls Hillen, lih.nig nu- 
ll™ im Pre-to dci zweylen Qnarlelti gegen das 
Ende dea ersten und iwejfon Thftili Event indes 
und mlettl in b (pp) eintretenden, sonst nher 
nicht zn -verwerfenden Gedanken, gewiss Heber 
«bkürien, ili durch zu langes Behau™ hey dem- 
selben dorn Effect des Ganzen schaden. Siicli und 
Papier sind lobeniwe.-rh , und die wenigen Fehler, 
welche sich eingeschlichen haben, lauen sieh leicht 



-A.dnnW verie" pow Pianaferu ei Cor de Bris- 
sei», 01, h dtfaal de tu inslrumtnl fialon, 

Alto ei FiOlourttU . romp. ■ par CArA 

B«™t il Msyence, chez B. Schutt Iiis. 
CPr. J Fi.) 



Der Verf. ist hn südlichen Deutschland Tor- 




1819. Februar. 



LEIPZIG, bey Breit JtQPV "KD HIrtbl. 

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ALLGEMEINE 

[USIKALISCHE ZEITUNG. 



Den lO^n Fubruar. 



N°. 6. 



Iiicll Jaudl.e Rlall wtJtr rijicn -n t-1 Uhu Tl : J: 
iki'l, tjudr eme f'i Nlmn; , itindi- 

!U KlIidlLHeilBiitl .uilrr <,i iesiljli.svVf S^imli 



wli"-i.tr •■■■v: r\ vmii ihnen wollte dem sehr 

-■■i.ni.evoil- (ri.. l.,ilio,i if h;io: ninlN, M! den Vor- 
in;; i'ef.i'n; nüelnlLii* werde iili (Iii- das (.".ilujl 



.■ilVcMhc'n' Li-.M-Jnjiniji*. Die ul.ii -eil ludi- 
i Ci-itlln-liiift iil. t i|-i lie! ich. und komme; 
ie Oj.cni /Liriict. Dir. <ule, ia xioelie di 
■larili, lern t iuinvanl,, gelle], eine) Pill, hufTa 
ii-r,. Zunboni, und eins ande.-o vom U B ,.i- 



traehic jet« nSgliebil, da wieder ni 

ehe Wei.c herabfiel (Tg molto Si.cc 
pHr]a.i nieFli "l.i lull ' üi operi , |.i 
allo »[.Icndore, dal . nunlc mberant 
eaddt)." — Zuverlai.igi.re Bericl 
Ihnen in meinem niclulcn Briefe iil 
Oper micrhcilun zu können. Olj H 



ej Sliift, Lind übeehuippl in ihrrr Alt keine sei 
ielltc Cumpoiilion , »diu aljer iUlteauKne Meiner 

l- iiieislei-fnfi iljlin. Irli grbi.iuehe hiev das 
Vor! weil bafamntlicll die iiuffi comiii 

enig oder gar nieht, und so in sägen, mehr mit 
en Oehehrden, al* mit der Kehlo Aiiigeu. Das 
darauf folgende Duell ül eh.n'uilj arhön, detli 
1 - . es Memnnd >n. Die M.rroüni ruluj zirw- 
ii Brvfall, am mei.lcn aber in der darauf 
:n Oper, L^pietia del jnir<i- 



L.i j i :'. ,_ J Lv O 




nBob «in dg» c' 
7 folgcijiieQ Duocte 



w Scalo j Li , £«bl irndi 

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1619- Februar. 




■Weigl, ein IJuodliljcl <Uv niMSEVduiiii-ii.tcci Tarn- | »-erde aulcr um nirfii za SutitigUilrn kommen. 

"■„'•. Digiitzüd 0/ Google 




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1619. Februar. 



»Du Lohn «in~ bow» 
F. L. B. 



Wim, b.yä.A.SI 



g«tjiriel»ii «udi im CcsiaiÜMil i.t all» »■:,. 

Bedeutung und vcilonjl, olmc gciiiJc acWi'cri; 

rat werden n dürfen , eesdnnackvujjeu 
Y«tng. 

Für die Ausführung dir Plineforto- Purti'c 
viril Hkr bedeuten.! i.' Fertig*«!, äidici litiL und 
Miralei« gefiitdel. Üfla 'Jenipn ial darin «Wi- 



ders dem Vinlonrell wnbriilfl 



Hm Hummel, Mili-nt KünieJ. Wiirlrniliri 
gücher Ka|iLl liii.il ler in Stullgard, wird jelit i 
VYiimir orwiirlei, wo er uls Gnu^srugUcbl 
IC.peiliiua.Ier ungeteilt isl. 



57 , ; 98 

ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den 171™ Februar. "J' 18 19- 



Mu,ilali,c\,, AtUrUy an, Pari; vom 
JUonni. Dtctmbtr, 1818. 

Deutsrhen möchten wo] mmiL.ili«ii''i-, :.l. 
willigt die PmuiwaD hingegen wiUiger, «I* mu- 
sikalisch >eyu. Daher wird in Deutschland eine 
gute Musik einen schlechten Teil, und in Frank- 
reich ein gnler Teil eine schlechte Musik a»F- 
rrchl erhallen. So pflegt sieb-j wenigstens in dm 
BfBel tu ereignen! einzelne Annahmen können 

iin vorigen Monate einen allerliebsten Teil rail 
unbedeutender Musik (La Fcatlit mrilt , ou 
ime joirA n Madrid), im pjenwjrtigvi dal 
sJIcrlic Inte Musik mit einem sehr achlcchlcn Texte 

W \1 u de da» J i i I 

erregen, diese sehr kalt laiseu mussle? Vom 
rerbargata JWi»r, odir einrm Abend iu Wo- 




Usuer begrb.1, di>r durch einen Rausch (im F"n(sn- 
lin keinen materiellen, sondern einen moralischen) 
m einem Grafen, oder des» et»» aewnrden ist: 
dieselbe Inhigue, die in der von mir oft erwähnten 
Priaripiuainumpegm, von Pucitta, weitglück- 
hcher bcuulil ist. Was die Musik anbetrifft . so 
ist diese unstreitig eine der lnriodicreiclislcn Com- 
Positionen, welche die Französische Biihur aufsu- 
weisen hoben diu-fle, im reinsten italienischen 
Stjle geschrieben. Vielleicht liegl clicil in diesem 
Voringe ein Grund des wenigen Ellens, den sin 
gemacht hol. Unter einer Menge dev gclungrn- 
slen, lieblichsten Stücke zeichnet sich das Duell 
aus, in welchem der Dauer seiner Tochter CJn- 
lerricht in dec guten Lehcnsntl rrlhtill. DerOs- 
saog dieses Duells ist durchaus fugenarlig gesetzt, 
und deich ron der höchsten Annehmlichkeit, Dies 
der allgemeine Charakter der Mu.il.. Im Einrein 
gebietet mir die Wahrheit in gestehen, da« einige 
Sliicke ou f eine vielleicht in flache Weise, tneile 

Bauer Valentin, spielt in seiner t^wohulicnon 




den Ferdinand Carla und die noch nicht mohil- 

Feinde Überzugehen. Aber zu weichem? Das »II 
die Krage! Welches Theater -Heien, süsser der 
Parisei' großen Oper, wäre inj Stande, so uräch- 
lige und so kostbar zu crlialtciide Truppen iu 
Dienst, iu nehmen? tiulh kennt kein Gebot. So 



99 



16(9. Februar. 







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Februar. 

et. I der Mani. 



Hüll der galde/a Regen bcy den hiesigen Zei- 
tungsschreibern auf i so zcisrhlagen aie den 
Götzen, den aie vorbin gBlIlieh verehrt hahrn. 
Davon macht Mad, CatalanL die «rwdarlmlta 
Erfahrung. Seil die Pernionin aufgehört haben, 
welche nHhn der berüchtigtsten Journalisten unter 
der Benennung eines üailchns von dieser Sänge- 
rin in bodefa« pllcglcn, Hillen die« dankbaren 
Ceuiüther den unbedeutendsten Heden und Hand- 
lungen derselben den Au.triih gch.iiiger Klalichc- 
reyen in geben. So oben erwähnt einer dieser 
Herren, natürlich nie hl ohne ei: Leu hämischen 



■Iii eeflDL Dazu gehört 
is The.- itniki in Paris: 



erste Vnrilcllung der kleinen 0|icr = £e. Cou, 
de jW-jllnrert lial davon einen neuen Be» 



mehr hallo der Text, der vom Herrn von Jouy, 
dem bekannten VrrfuHr de! Hcrmite ,lc la CAmn- 
ie> ttAnlin und einem der Stimm fuhrcr der Jibo- 
raien Parloj ist, die Aufmerksamkeit de. Publi- 
kums auf sir.h gelogen. Hr. von Jouy hat viele 

nein Untergänge bewahrt haben, so liegt dia Schuld 



sen Kritiken doi eigenen mögen leides vmrornu*l 
habt». Auch in der allgemein™ mm. Zeit, ver- 
dient Poliere Name genannt m »erden wegou 



.:.■.:!:'.: .■-..ti:,,:,:-,. M >,:i,.,lieh das Stuck bis 
Ende gespielt vrorüm) an darf Ca uochmali auf- 



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1819. Februar. 




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gniiiglen der Kiirhe. U.M. H.icli 
enlmuaiL vuii dei' Siii^.k;i.li:inie , 
ll.u. Prof. Zellei- jülp'l ulii t. 
Den vierum gah Mail. M 



Den arliten Wird r 
Die Syrien Ehmulaner, 

Mirsik von IS'irolo de M.II,. Der [»halt ial .0. 
fiüliern Beriilileu von andern bnllimii. An der 
gulen Aufnahme halte i(ie Belebung vui*üj;l[cli 
Anltjäi. Mil BejCll uhro man anf: Ja. Te.nell 
™ CJemenlu.e (Dem. Jleinivsld), Sepliie (Mad. 
Wraiiiuty-SMdltri und llo.tii (Ur.Slii.ncr): Der 
l'i cund.cliBri >ey mein Gl am erfüllt u. «.«■.. und 
SocJiieu'. Couplets: Krm frttnadUol] Wort lisl er 

Den 3 St ICH teranslsltelc die inmibliiclie 
KlfiH der Z6 B linsu da l.lulic.id™ Bcrlinilch- 
CÖlniachcu Cy.nueiiuln. für iure LeW, Ver- 
jüngen Leute vit,! L nl.L Ucwi' 



Kuraniorm^icn, Hr. Horzizljr eine' Fhnil.,» fdr 
die Flute mit Begleitung dra Oieliejlen, von Mül- 
lerj nurhl uhne Beyfall. 

In dein leUlen Togo d« vorigen Jahre« Harb 
Im 77slcu Ja Ine Jean i'iei-io Dnjrarl, der Virilit» 
auf den Viuloncrll. Er war Jen Jjateo Nov.ro- 
licr ijii in IVis gehören, aludirto aein Instru- 
ment und dio Kuuil unter Herland , und waid 
•dien 17hl lieym Cuneert Spirilnel und in der 
Kunello de. Pj-uuni Conti rajelttIB, Er reiale 
nach Mnglimd and von da 177a „aeh Spa- 
nien. In dem-diieu Jahre nalim ihn FWtdrie« 
der Grout für die iblinuch* Oper in icinen 
Dien«, wo er die Sleile des «Uten Viutoncel listen 
am Flügel bekleidete. Ilrjm Hrgieiuii a a.inliilt dea 
König.. Friedrich Wülielin II., denen Lelircr auf 
dein A.'1-Llc. er Bewein wnr, ward er 1-87 nun 
äuiiuleudant der kouigliehen Kiitnroei-iiiusik «- 



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:s gesprochen wordm 
dchar Jedoch nnwr f 



, j n in Ton und lti.ll 



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LEIPZIG, eci Breitkopf ckii Hirtel. 



INTELLIGENZ- BLATT 

zur .11,.»./»,. ...ü.li,,!,. 



Air. ,819. 




117 ltti 

ALLGEMEINE . 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Dei 24«"" Februar.' N^* 8. 18 19. 




fltil »ir iu ilim clio T«E=uJ ruil ij. 



Strfcrihler Bohrer irhaiD 



ttntnnl, erregi. Sie werden di'ci- 
neue halb« Dutecnd Quintette tsp- 
Hdule EnctainoDg bey Bqyeldi,™ 

le» CufnpQiiialcn) icli bereils in jmi- 





128 



1SI9- Februar. 




1819. Fetruar. 







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1 Knien- U[ld TciliiicF: ßeii'f 



.»»iehljj.nd.mujelcge.,,»., wie .„eine ,l»vi- .chu-r.bmij.lRi Cei. 

odui.hicu, kommen. Zur Svbb U«™ die i rälfa. Stin Spiel id 

pi.le.iui.cn von. TbtilH, Fmncoii, in der dem Grund und B 

i Zeh t,c«.nJcr( äi« Dein. Giorg» und I aller übrigm hietigf 



1819- März. 




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ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den iOitn März. 



N5. 10. 



verfnicri M — (l-iiii die fiiiklicl« Bäufr aiud 
für den erslcii Anfänger im Singen Sur Begleitung 
iN-v Siab diche»i™, unJ mir nach und nach »( 
sie gelochter uetuneD , der Umfang ~ bis V 
Jr diu meieren Anfing« ( wenigsten bevni 
singen) eu weil und ,wii-d noch bedeutend 

[ vcjlnugi, dit Senium harapootri, ftüfu aber 

^lilängtr ,1,-v IliillVi .■in-.-. LHiiiH llrliLIngiii.g- 
bed-rf, un d die Hollrsalnlw Iii! [loch »ol 



Stwlirielwu liml und daher I 




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135 '■ , . 1313. März. ■ - 1 . 15G 



meulc zugewandt, ein Wagestück unternommen, 
dem ich gar nicht gewachsen. 

Man schickte niQ sich an, die drey neu«. 
Quartalen vor, H-yda . welob» damals 6=""!" i™ 
SlitFi ci^'.jiifbi.Ti , dnrc^^pielm. 

Mein Mci.lcr nahm die ücige aus dem Ko. 

Sailen an , all der Baron sich heyde Obren mit 
den Binden zuhielt und wie ausser sich schrie; 
Hi.uk, Haart! — ich Iii Hu Euch um Gollraivil- 

■rhuari enden, knurrenden Stiohlicdcl Euer ganzes 



emics- Wie nahm e/mioh dah 
er lächelnd sogleich, die Ucigc w 
Kr mochte iclion wissen, wie es 
gen würde; Er zog ek.cn den Si 
schlaue Jc.Viomika.l_™., als ilct 



mochte auf keinen uim Geigen spie 
Gcamtelo* Nehmt Euch nur zuskuii 
der Grauuclo .ich willi S finden llssl 

Der Baron oHnele den Kasten und . 
ein Ju.lnimc.t, dw.cn Form von Ji 
zeugte. Danel.cn Lag aber solch ein En 
lieber Bogen, der mit seiner iibrrsnii». 

alnujscIiie'iBit, als damit ^u geigen. 
„Den Bogen, aprtnh der Baron 



anmuthig lächelnd den Meister auf dio Schulter 
klopfte, den Sogen geh 1 ich Euch nicht, denn 
den verstellt Ihr doch nun einmal nicht zu röhren, 
und wci-det daher auch in Eurem Leben zu keincr 
uideiitii'lifii wal-ien ^Ivi.ii.iil gelangen. — . 

Solchen Bogen, fuhr der Baron fürt, den 
Bogen herausnehmend uud ihn inil glänzendem 
verklärten Blick betrachtend, solchen Bönen nihi l, 
der grosse unsterbliche Tarlini und nach ihm girb! 
es auf der ganzen »eile» Erde nur noch zwey 
seiner Schüler, denen es glückte, iu du Gcbeim- 
11 Iis jener nmrkigl eu . lonvolren, du ganze Gern hth 
eigrc-ilcuden Slriclijrt zu dringen, die nnr mit 
einem solchen Bogen möglich. Der eine ist Nar- 
diui, j.'l' 1 ■ iebiigjiiluigor Greis, nur noch in- 
nerer Musik mächtig, der andere, wie Sie, meine 
Herren, wol sclmu wissen werden, hin ich selb.l. 
Ich bin also min der einzige, iu dem die Kunst 
des wahrhaften Violinspirlcra fonlebt, und an 
meinen eifrigen Bealrebungeu fehlt es gewill uichl, 

forLsuplUiuzen. — Doch! — fangen wir au, meine 

Dir Hsydn-schen Quartetten ivuriicn nnndui-rh- 



u vrünUt ihr es doch nicht opielca 



• Digitizüd b/ Google 



. denn Jen Baron wirktn 
der Zeit ausgebildet, c 
9Du wirklich Unterricht e 



Mir en g ug 
■y HsBrk's tieaiehl überflog und du, uline n\ 



meinen Wunsch vortrug, als ich vurdichcj tc- . if» 
der regs!c Eifer, ja der glühendste En tili Isias roi 
Djich beseele für meine Kunst, sah er mich ci-sl s!b: 
irgewannsein ernster Blirk ilrn Auulfm 




— Der Haack mach! mir 

hier, der Durand, der will' «ich SlTentlieh hören 
la^en, und hat wo! eingesehen , dssa das gauz und 
gar nicht angeht, bej-or er nicht bej roir einen 
luchtigen Curius gemacht. — Nun! — walle, 
warte — zwischen Frühstück und Mittag, oder 
hejm Frühstück — ja, da hab' ich mwfc eine 
Stunde übrig: — Sohnrhen, komme zu mir Funk! 
zwölf Uhr alle Tage, da geige ich mit dir bis 
ein Uhr; dann kummt Durand!" — 

Sie können -rieh 's vorstellen, wie ich schon 



rul d 



und fiBlle dl 



den Bogen. Wta der Athem dem Sänger, du 
ist der Bogen defn Violinspicler." 

Ich that wie mir geheiisen und freute mich 
leihst, diu ei mir glückte, den Tun kraftvoll 
berauszu liehen, ihn vom Pianrüinio zum Fur- 
lissimo steigen und wieder abnehmen EU lassen, 
mit gar langem, langem Bugen. ,, Siehst du wul, 
siehst du wul, Sühnthcu! rief der Baron, schone 
Passagen kannst du machen, Laufe, Sprungs und 
neumodische, einfältige Triller uud Zierralhen, 
aber keinen Ton ordentlich aushalten, wie ei 

heim, den Ton aushalten auf der Geige:'' — Kr 
nabln mir das Instrument aus der Hand, seilte 
den Bogen dicht am Frosch In! — Nein! — 
hier fehlen mir wahrlieh die Worte, es auszuspre- 
chen, wie es sich nun brgxb. 

Dicht, am Stege rutschte er mit dem zittern- 
den Bugen hinauf , achnarrend, pfeilend, ejuälfiid, 
miauend — der Ton war dem zu v 
wenn ein ultra Weib, Brill auf der N'a 
quill, den Ton irgend eines Liedes Ii 



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I, Haiti Sclnnkc] triisuti™ Sanlo liti 

ilte eiuoi wiuer Viiiiiiicannrlc, mil r 
*n rmdKhta Randn n.iefi Crenioni 
ysedefMbei Roucfo alln pollarca, Lr 

Ft. dit rintn und PraU-TriO«, dj 
b. w. nictil genug bewundern konnla 

f musikaiisrlia Ak'.-iiliini:riJ:..ll. 
ücb nlici-raak .-.[« Mii.lt. nuf 




»„iliiiiiunJcioc «mlert ilanlbei 
l)icC. , .erilPii1i..i'h, ! Sjm f iii U iiF,.f.-ii 
.Audiluiiuiu läuivh lli-iuiiliuiji, 1 
UI1Ü durch nnrJ»li'r:iii f(r- Ni-inil 



Ah, dm» iie |tä*r WinltvaiUmli 

k.lllti — wrslmllp wir auch dtr, Raul 

vcnplittera vollen. 



INTELLIGENZ -BLATT 

zur allgemeinen musikalischen Zeitung. 



mmm 



Tier Rar fanüfAj Oner in i AttUn ufllitnruliiiA 





165 1 66 
ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den 17»* Marc J»Jg. 1819- 



B E 0 E N S I O M. 



DitfoiUglCHcilia. GtUüUhe Lieder, (Wen, Motel- 
Itn, Cl-ära und auden Gelänge, islerJelirg. 
iste, alt, 3lc Lieferung. Berlin, in der San - 

du^lllM ll.lL Ji.'l^.ld^:!];;. |Sl][.:C| illf:i,ir,p] LJ' ik'J 

ganzem Jaluganga, zu -,i Bogen Musik und 
fi Bogen Teile, 6 Tlür. 8 Gr.) 

Ali Sammler und Herausgeber dieses Tielumfaa- 
senden, weilsuisehf nd ru Wcrkl nennet lieh unter 
den Voi-erinnei-unp-n Hr. Buchhändler Sonder in 
Bertinj deficit»;, dem wir dia gelungenen Ucber- 

e a S | uul 

vicrauszüge , und in der heiligen Cäiitia einige 
LirileiTüinposilionen geliefert hat. 

Ueber den Zweck seines Unternehmens, die 
Mittel, wodurch er ihn zu erreichen bemühet ist, 
die Gründau», welch« ihn bey der Wahl der 
letztem leiten, in wiefern gewillt genannte Künil- 
ler ihn dnbey unterstützen u, dg!, m., bringt er 
in den Vorerintierungen Verschiedenes, docli inelir 
weitläufig, ale befriedigend bey; verspricht aber, 
eine Vorrede nach zu liefe in- In Erwartung dieser, 

ei nämlich bis jetzt vor uns liegt; und verweisen 
Übrigens diejenigen uuarer Leier, welche an drm 

euuniechcn, doss solrlicr Au thril nehm enden rerht 
lirle eeyn „lügen, vornamlirh im Velerlande des 
Herausgebers, auf welclics derselbe, und mit Hecht, 
beioudcre Rücksicht genummori hat. Mit lctilcrm 
icbeinl es ibm in der Thal .cliou jrlil zu gelin- 
gen; wenigstem erwähnt er in einer der Vorer- 
iuneruugen, doss seine obere geistliche Behörde 
WhJoaien habe, eine Anenhl Exemplare au Kirchen 



der Art, wie es bisher ausge führet worden, gel- 

nngrgebenen und verwaudte Punkte (Zweck, Mit- 
tel, allgemeine Grundsätze u. i. w.) mehr am dein 




Hr. S. will, scheint ei DIU, invüidcrsl den 
öffentlichen Singeclioren , undvermilte.il derselben 
— wenn lio nämlich ent wieder besser sind, oll 
jetzt in bey weitem den meinen TlieUin des ptcua- 
siacbeu Staats — dem öffentlichen Gotteadienale 



nützen — dem pro testan tischen nämlich; er will 
sodann auch den Privat -Siugcserci neu mehr oder 
weniger gehildeter Licbhaher mannigfaltigen, in 
Test und Musik würdigen StofT zur Unterhaltung, 
Ueuuug, Portbildung, und auch zu religiöser Ge- 
mülhierhebung liefern) er will endlich, durch das 
Emo und dai Andere, wie übertiaunl, der Ton- 
kunit .elhat und im Allgemeinen, was die hier 
erwählten wirbligen Färber derselben anlangt, 
forderlich aeyn und diesen Fachern immer mehr 




seine Zwecke am tauglichsten dünkt. Diea giebt 
er — ist ei ursprünglich, in einer hier anwend- 
baren Form abgefaßt , unverändert ; ist es für Eine 



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,%ß7 



1613. Mära, 




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U ««liÜBii. Hr. R«Ie .plrit* 
chm Klavimp.ltr, »in- Schi 



iL:;,:::;:;: 



illiigl 

ne utr»r Zell rinumlir«. 




zruJci>G«angci, audi-^tlalcnlvollf Hr,Btiiipcas«, 
sicher jede Vorst rl] ;i ag ruil neuen Scri erzen zu w ur- 
iru weiss, geöd, so »;c,yr. Tibaldi als Cmlin«, 
mllbet leine PcJacca yuigjmlich gitl smg. 

lätea ,»urd= .^.üflii« .nü™ (dje.die- 



11 May Iii 17 um! geliel, <ideriic|iurli!> '"•«*■ 
nicht; hier ulicr «unli »c,v<iii den sriir.zuhl 

.jthl'll Zlisrflll'ie, !, ,|l|[ ,fj icljJlJbLJCJI] ISi-viall auf 

ngountDi svio , dicier «iL langer Ziut (Leine, 



spiele eulltli Ii t. Ehr silberner Lulli'l i.l vu,i einer 
U.lcr entwindet worden : der Vcrdeclil de» Uicb- 
UahJl f.iiit iuf«ue Dient,;,,, wtlrhe vl-.u.i hi.-i I L, 
aber nOCD durrli EuLd«kung tW WfuhHlUl .f*ni> 
Itt wird. Die Musik ist vom Anlange bi« an Ende 
rauschend und vur, einer t'igLLithütuJitbrn Lt-bendij;- 
Uil, aber ahne alle Haltung und CbinlUriilik. 
Unbekümmert um den Sinn de» Tadel, braucht 
dieser bcbeule Tuuselzer bey den ei'n«harie»tou 
Situationen die hj-ligjlri], v,al*Erahu liehen Melodien. 



1| 1 



Mjfra. ' 17t) 

kurig Iliu|l. '-P» loilitliiicbe Ouvoiture paut durchs 

Die CaUalctla des Tenor, iu der fünften Scc'uT! 
iläjfiul fiaar .da nrfeiro etc. hat eine kurae, 
(l-. l'.il.'e-e und neue Mt-ioJie. Auel, »erdicnl ein 
TtiveU im ciik-n Ante) ci'm-. : .]ii,i PO werden, »0 
w ie daa Scalen dea ersten Fiiiala: Mi. tenta oppri- 

I I b anien Oper isl ubn- 

atreitig dii Quintett. 

Hr. Cinlii zriglo diesmal mehr Uufjoiirun- 
genbril in seinem Spiele; Jiur bemerkte man bey 
dieser 0|>e, Raul, eil in einigen uiaa Töne, wie, 
nurh etwM mehr Nasen- und Kehl- Ton», »Ii 
iiid ; .loch (ricW er sicli diu iL gute Mc- 

jiu. Mad. Saudririi fand, alsNiueltn, iveleliellullc 
für sie sein- günstig ■"•> durcJi ilir graziöses Spie] 
und durch ihren Gesang verdienten Bcyl'alL Man- 
che Gesinge der tjiene-riii sind jedoch in einem 
Charakter gexlnicbtn , der sich mehr für djeGe7 
bieterin eignet. Hr. Brnincaan spielte Ferrando'a 
ii-Alc inil ridili^LUL GcL'uhi ; iti.it: »rlilB .Stimme 
thal, vurziiglirEi in der Art« in Es dur,; einem 



'VigracUen Herein isceuzeu aus Etwlictl«, Tancredi, 
*ut SpoaUol') y,tu,h, Muzart'a D. GiofKtnai sie, 
^Hil es dieser Oper ficyli.h nirlit; dutdj sind aie 
*> .chüu v«Lmidcu, da» sie die filücUichste Wir- 



jii, (üefiujniM/ie Oper, dio Sthwt 



idi'gt, das aber hernach 
■n, die aus Folgendem 
alnbljob. Es hatic sich, 
s, ein ziemlich grosser 
Hin. S. verbreitet, nur, Joidr.r, h«t 



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ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 21 s,tu März. 



N?. 12. 



bilden Stürkcn lieh TolHmmmtn gleich; der poo- 
»- < G<iil iU: v. . wlchtn K.er 

d,r R.,!o «, D kän,,,, d« Ju-tt Handlung m De- 
»ff .un :.i .luninus irmh ril.u iJ.r.-.i.l 

•icfc koi n.cl.fulgmucr Vn^rirnong d". fn.^d-,- 
J'lien opd |ial,toj*hf.. l eites ullum erftHeo. Che 

Kyr. , hier ul.tr J.e Co^ebong und er.Ie Eo.ln.- 



Ith gUi.be, nicht» 
Innen, >U mich iwurhe» 

Oper iu r^ijro. >-i dr 
Der Tu! iura T.wi i 



n d.t Croutn uud KMaoo d,f«r Krds tiue 
m Crsod dmtlvra nirhl wliudbf in dt. Etbll 



MKns. 




iernde, schneidend -kEviM'liL'].] L '. 
-■Ii iu pule Lallen, miiT)iij;licli 
DdgHUtl, <He Sick olinnufnÖr- 

lälll. «OÜ nie sich ri.U'l..-,.lr:i ,»!| ■::■]>:■ i n >- 
<-n nihil, einem Manne von Uci.l und Crichmack 
Iwai anders, alv die Cnricaiur seiner Rollo sdici- 
.e,i. Kein Dort in Deutschland (.las vcuicliire 
ich auf meine Elire) würde eine solche linkische 
"ischen Cua'.uinc ' ij .i iliIo 



I Vogel.. 



einu schone l'igur; i 



ca Ell dach noch g. 



, .,«,11 

<li- 

den Leih 



1 Kopf 



Dorm, uichls. Seine schone, 

reine, ohgleich auch gellende Basssl im tue kann 
tuet Ii Gut machen, denn alnll In aitujen, heileil 
er nur. Dna gehört über zum Tone der gi-o<srn 
Oper. Wad. Albert, eine witr ad.iino Frau, fast 
einzige- SJn^ei-Lib diT Janssen Oper (man ver- 
steht; mich rechl), ist niobü, weil die Rollo (Aala- 
lii) nichts uL Dem. Crpiisri nnd Lccoinle (Spi- 
llen* und Calpigi) (tnr) die einzigen Spielenden, 
die ihojor Scharten Vorstellung einiges Licht mitin- 



irrhl aüuüichni Corupendium zu dienen; hobt ei 
Componi.l von Talent und Oenie, oder der, dl 
hevdoa und die Natur der Musik njeht rauthwillig 




sind, gnle Musik ru roMtwn, oder 
da ja die Franzosen schlechte, oder 
viel.uchr solche Musik , die gar keine ist, t 

ilthaa. Das. Italien ui ' ~ 
der gulru Mniik unholde [.ander Seyen , möchte, 

Deuuclilnud, seinen Ruf gegründet lirtt, wol 

von joher nnter Musik elivnf anders' verstanden hat. 
all die Deutschen und Italiener, der Componist 
des Ta.aro dieser Oper seihst sein Hecht h.l wi- 

|,>ni!i;„ !)m!l L-.-ln- fly.-i-. IJ,Ü dorr srÄertB 

l'avra, mehr vahie Musik (keino Nnteii-PcrnrEi- 
tion) zu enthalten scheint, all diu ganze Oper 



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Wim.i'lic ,1, 



hphers Hilm al Raschid du Libm gerettet, und 
der dankbare Monarch will ihm diese Thal uner- 
kannt dadurch vergüten, dius „r ihn dm Delhi 

71 l'.nnuu erstrecken sich Büdlich so 
, er hält so manches für leine ausschweifen- 
Hi'jjii-!-<k-:i ni,; uuciiiljebrlii-h . d,::i Cv: 
jld seines Wuhllhälrrs dadurch ermüdet wird, 
im Schluaso durch die Entdeckung des 

In*. Die Wu.it, durchaus 

hg, >nig weltlich tan glücklichen Erfolg des 
Ganzen bayj d io c ha ratlr.islisehc Ouvertüre, aivcy 
Duetten, die Arien Aladin's .nid Aachens, so wie 
des Kali phen 



mm Eude mit Enthusiasmus hervorgerufen. Herr 
Forli (Aladin), Dem. Wranilaky (Aiclio), Herr 
Sicbcrl (Ilarui,) und Hr. Meier (GiaOV) gab« 
ihre Holleu mit Fleiss und Umsieht; im Gelange 
leisteten dio beydeu enteren wirklich ausgeicicil- 

TlKnlrr an der Wien. Am sechsten: For- 
taanna Ifiintrlitiülteia,- Zanbcrspicl mit Gesingen 
und Tauen vi>u M. Slegtuaver, Mujit von Hin. 
Kin.ky, machte kein Glück; an Tieck's geirlrache 
Behandlung dieses fehl romantischen StolTes 1 dürft« 
man bey Anhörung dieses sinnlosen Machwerks 
gar nicht denken. Bin Quodlibet: Sultan ffam- 
pua (aber niriit der Koticbuc'sche ) erblirkte um 
Josten das Lieht ihn- Welt und hatte fin •htm 
länger« Lehen; einige mitLnuno und nicht ohne 
Will ziemlich komisch lusanunrngesl eilte Situa- 
tionen, nebst humoristischen Gesängen, ' nmä.irlen 
nicht übel. Am austeil: Her Unglikhfagtl, 
Singspiel in drey Acten mit Musik von Hc.cn 
Unser, konnte IKMX den Bemühungen des Herrn 



I in 



war, keine Theiliishme errege 
Für uusra schaulustige Zelten gar sj einfach ist. 
Aach dat billigt fhflogtr ging in dein entwiche- 



ne-, in einander greifende 
Darstellung dio Freund» des Jocus. Mad. Bortion- 
<lio lies! aii-h Nieder ulchrcmole mit eimtelnen 



scheint um) gewaltig im Abnehmen 
sie wird wohl daran thuu, iltren 

Th a A:u -!ü (r:i! 

Der eerlahrtm Sohn , ein Melodram in vier Acten, 
■nun Hr. Kapellmeister Drechsler eine sehr brav* 



tluic: Iure null i.ijjtjJL- Ctitj 
mit Gesang; Die. (}ei„:<, .-.i 



rhormide. 

Com-crte. Am taleu gab der königlich 
VÜrtemburgiache KanmK:. i , ,u , , 1 [:■. \v,\l ,i:,c 

clljsf coroponirteu tteiotos neuerdings bewahrte. 

sich recht Fiei/liels, 



bewundern und verel 
. iteii icnirisiallcto ein 
rapcümcistor. I. M. der Königin Marie Louiaa. 
fnfaulin von Spanien. M::ik..;mi > ..n i. ■io'.l i.. ... 

Resten der a.-mcn Dürgerladc im grossen Laudhaus- 
saale. Von seiner Comp es itiou war eine geluugcno 
Ouvertüre und mit Fertigkeit und PrScision stillst 
gespielte Pianoforle- Variatinnen' Über awey The- 
iiiV Norh errang er HcyHiU in tuiem «oudcBti 
von Moschel™ und inline in einer von Mad. 
Camni gesungenen Ario des Bitter Morlaeclii die 

Hr. S Iil] i.l einer Violin-Polonoiso u.id Hr. Jäger 
in der bdieilten Arie ans Rossini'* OMh gewür- 
digt. — Am listen fand, veranstaltet vnn dec 
Gesellschnll adeliger Frauen znr bessern Verpllc- 
gntig der Findlinge, im'KärnUinerlbortlieatcr eine 
Ab «ld Unterhaltung folgenden Inhalts statt: l.Ou- 



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eine treffilcno Coraptwlioii für dh 
ger befriedigend irn Couccrtsiial; i 
i5. ein beliebtes Terae« v, 



, Hin. Harth nur! dein 
iuinpk der 

Florn. SbamtHal» Gtralldauaratollungm, «mm- 
glrl von I]rn.llur«hclt, fanden mi S elheillcn Bcy- 
fulli in win die Gedichte, Besprochen von MaJ, 
Grunlltnl und Kom, I£ivi. Jdeuileur und KrÜRer 
eine angenehme Ahnet Ii. lang Je wäll Ilm. — Am 
a8-lcii war im k. t. giosacn llrdoutensanlc utu 




r allen Oper: iVimn ta rniHieo, 
f. — 3, Ein Sali aus Kreutr.er'1 
I, .on einen, Di le Hanl eil, Hrn. 
I, mit Gewandtheit, Kraft, Sicherheit, Tun- 
lmi'E ■ii-liiir-rtcn] Gearlnuarke vorgetragen ( 
eriell in di« Oper; gli Oraii e CWiOtl 
•wiri von Hrn. Capellen ein er Weigl. 4. Manch 
aiiiemOiehe.tmvonlW.VWhele.iä.Abcad- 

li ausgrlührt; 



migor Tonsturbe durfte daher vielleicht nlg [nlrr- 
rnenio hey Acadeinieu und Surrogat der KM 
üblichen Symphonien - Anrlante's Eingang und 
Nii.liuhinc. linden. — Am 1 1 vi] mli dien Tn»c giib 
auch Herr Jäli, Orchr.ter -Mitglied de, TtlMltn 
■Ii der Wien, im Hotel cum römischen Kaiser 
Nachmühl"! um S Uhr ein Cunce.1 . welche, im 

Iure von Freyuerrn von Lamuy, einen* Kunst- 
freunde, der «ich mit dieser gcdi.'gnieu Aik\t 
einen ehren voll™ Pfala unter den Tob- Meiitam 

lieh und regelrecht. Mindern auch durch Origiiu- 
lit.il. Insaliuhe Zusaniineu.teÜune, der Ideen, Wohl- 
geordneten und duirngofunrlen l'lnn , Iwecknil «et 
Anwendung aammUichcr Instrumente liüeh.l inter- 
essant und anziehend; n. Adagio und Polnioi* 



i , :„i,r 1 i--L-lie., der sich Uli 

zum wahren Kumtlcr nujiuuilifen Oe.lrebt, unil 
dcsH'r! erfreuliche, Kortaehrilie hey jeder Gelegen- 
heit mit aufmunterndem lioyfoll heluhut weiden; 
3. Schafen Klagelied, von Golhe, in Muiii pc- 
sclst von Hrn. Fluni Schirherti die .gefiiblvul e. 



ausgeführt;.*. Qerlanpliwi; ä. Variationen von 
Kummer Air die Holme, beylällig vorgetragen 
vou Hrn. Krähincr; S. Duett von für. gemosin 
von Dem. Viu und Msd. Vogel; j. Dcclnmatioa; 
S, Brav onr- Vari llionan für Fianüforle '•- 1 
mit voller Orchester - Begleitung von 
von Lannuy, gespielt von Fräulein 
Ilm. JÄH- Auch diese Compu.ilion .wurde nieb 
Verdienst gewürdigt, ao wie die Abführung der 
«meerlaulen Stimmen iu jede, Hinsieht hefrie- 

mehiD aubordlnniionjwidrige Fabln beging und 
den Hespe« gegen den Heerführer vergans. Der 
Saal war sehr scfulit, über dio Ordnung drr 
Stücke wurde ans nicht bekannt gewordenen Grün- 
den verändert. — 

Aliittüta. Seit geraumer Zeit haben lieh 
i 



1819- März. 



ocli iwey klein™ Mmitrmim gcbildel, 
chen gkncbfslta gd)g|(To[|e Weite anfge- 
verden und nicht «llgemcin bekannte Dilrt- 
Versurlio im Gebiete der Kumt niarhcQ. 
r Dum kapeil in ci. tu Ju> L |>li l'ieiiiul Im', zji 
nng seiner auagrbrcilelen Verdiente um die 



III haben. E» gebärt 
Ichs hieher kom- 



islm und such ol- 
■r Sinn für Mmlk 



ilhrle, nicht gehurt wurden ist. Einige 
'her wnr der sehr brave und bolicbln 
ler, Kerzeiii (Kcrwl) gestorben. Zum 

tiesigeu Künstler, Ifaydn', SehBpfungm 
«Vondllegfiuia bey Künstlern und Lieb- 
mieirien Beyfall und willige Tbeilnnh nie: 
ebe Ra ben m i 1 grässterBeititwüliglci I i hrc 
ad Sänger dazut selbst der nchbfie Slll 

dt» Tanzmeistos Ha. Jogel) wurde 
[geldlich dnrgebolrn. Das Orchester 
ir nicht so nhTnich und die Besetzung 

an g„ien KnntUsm nicht so «jllLom- 



bej H Sehe 

Klavitrspieltr), sin Direetar dei Ganzen und ffr. 
Fduuira, welcher in dieser Aulfiihrung sehr 
Illing .loilgewirll hallo und die Halspartie sang. 
Die Sulos sangen die Mad. Kaiser, init ihrer 



KUKIE Ah I F I E N - 

XII Ucftf. Otylprätudi«,. mUwd oh,*P r d 



),-, B iui]i^l U „J edler Mtlodia 



ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 31«^ März. 



Grand Cowrto pour Piano/m 
Coiogne, chez Simrock. ( 
Dm Klavienpiel iit in den 



ilic iiolic gegangen, dass man gar nicht mehr aa- 
gni kann, was »Ich an Ria vounpi eiern nicht all« 
zirgeni uth cl werden diiirir, und Wia alles sie aieli 

darin aitatiitnaagn, C*r Mnnrhca, waa in dieser 
Art jetzt dein Publik [.in geboten! und auch wirk- 
lich — i. D. allem izi Wien vielleicht ven hundert 

digend bezwungen wird, hülle man noch Tor fünf- 
lig Jabreu für gani unmöglich heniuazubringeil, 
odar üucli, wäre es von Einem wirklieb gehübt 
Verden, diesen für ein Wunder Eines Virtuosen 
erklärt; und vor liLinife-it Jahren wäre er iu Go- 

J ■..(■;:, I ]«-.■ ..,M|, in liji.l..||J,|)ifl rillL'LNi::.-! ll.Kll, 

nas wenigsten! nr ajrBaricn Seltenheit geworden, 
aad jetzt eher btj ' 



NS. 13. 



liibrrn, als bey Klavir 

■ir, als wer noch C. I'h. Em. B 
Wen Schüler gehört hat; oder 
Kiilil nenn ar Coucert, sondern 1 
■y jie, bewm kri firey phinbuirte. 



f.elunden winl: 



im Gamm, und wna den Coisl und das Wesen 
der Kumt, so wie den wahren und eigentlichen 
Kunslgcnu» anlangt , gewonnen oder verloren ha- 
ben; ob wir, glauben wir daa Leide und viill-a 
nna wurmen, au anacrin Troll vielleicht die mu- 



e als Vorbereitungen, Vor- 



nbar eino Art der Acusserung desselben, ola da» 
.ei AnniBlren- oder gar Zurückfuhren - Wollen 
rbl vergebens »eyn sollte. Wtr müssen weiter 
JTwlrtl , müssen hindurch, mil innren oder in-, 
.enden Gesichtern ; müssen zu einem neuen, jetsl 
eh unbekannten Ziele, oder — zum Ende. So 
el aber rat richtig und unverkennbar 1 bey jenen 
ein Kl;n iiTHpirliTii lind K l:i i rurroj lipon is ton galt 



den wir 10 eben näher bezeichnet haben. Lud 

ist es auch selbst b* 
die Gattung anlangl. 



DigiiizGd &/ Google: 



1819. März. 




B«ct 




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Digifeed t>y Google 




Mi 



Opem-DirtclioT, W-.-l.läf, .■„„■„, !(,■;■«,:,,- vL,-l,r„-i,r -Ii.-l ■:,.„[.■■■„ Be,li„g„„g würde 

moul gelhrni II Uli uiii jlilirlirli it-L-luNiii iiiir l'luud ei- »ol >ih..irl il. tfiW Arurcliunp: iimirtlillclO >0- 
Sutliüg, Equipup, eine tägliche TflFeJ von- vier- j gleich ewn SiH'ieliire ilesjelliea gewählt werJua. 



221 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den 7h-n April. J»iJ9. ^/^, 18 19. 



Auf der Harmonie Wuhet Ii« ganze menseh- 
liehe Musik; denn such in inrnr Melodie »erden 
l-hie and,™ Tone pebranrhi, all die sich in den 
Tonleitern beytler Tonarten ffir leine gewisse An- 
zahl von Tflnai befinden. Di« Ij.lfrTiills aber 
Jer Tonleitern l>eyder Tonm-teu werden durch die 
Harmonie bestimmt. Anders isl es bey dem nn- 
iihlirhcn Gesang oder Gnwilacbn der Vögel. 
Hehr dem Klange der Rede — abgeiet™ von der 
Artikulation— el> der menschlichen Melodie, ist 
der Gesang Klbit der gep ri esensten Singvogel zu 
vergleichen. Cben so wie der Unach, wenn er 
spricht, h.illen sie seilen unfeinem in muilbtli- 
iclitrn Verstände bestimmten Tone mrrklh'h langer 

her, ig andern durrb musikslisrhe Intervalle. Am 
wenigsten geschieht letz'erea von der Königin des 
Gesang« nnler den befiederten Haviibcwolmern, 
der Nachtigall. Hit sie nnch, in einer ihrer 



ilio besondere Eigenschaft der Oclaven und auf 

'rLniierT sämmlliche Ocliveu nicht ■m^urner' 
■h, sondern such mit einem jeden Tone, da' 

yden hanntin [seilen Dreyklingo aber alellt, aus- 
! der Oclavc, noch aween Töne dir, welche unter 
dfm:c, ;r, wie mich , ver- 



eine das Ohr befriedigende Zust 



unbef.nl 



e Ohr 



an den heydrn Imriiioiiiidicii Divyüäujicn 1 

m Tone ist in hojjan Drtyklängen ein und der- 
selbe ; es in derjenige, der in Beziehung auf den 
flou die Quiule, und in Beziehung auf wol- 
die erste Oclave des Crufidlo.nl die Quarte 



aird. üben so Iltissen in der wei- 
r rindere cousonirrnde Ton in Be- 
. Gmndton die kleine Terle, die 



Gegnrgel oder Gezwitsdicr in Lniln siininilwren 1 
tsrtallcn anf cinnuder folgender, oder in einem 
sir'i verlierender Klange. Niehl so der Gesa 



n durch deutliche Intervalle Unter- 
au«, und «vir durch keine andere, 
wie oben gedacht, durch die Har- 



, Dorm 



find die O^isM-, 
erzo, die kleine 
öden luterialle, 



oder Abilände EWeyer Tone von einander ■.vclci c 
leiner lind, als das — ebenMIs conjoniiendc 
uUTi oll der Oda vo, oder der Abstand der Oclavt 
oni Giuudlon. Nach allgemeiner Uebereinsti In- 
ning hil da* Ohr nie andere Conionauzcn ent- 
ecken können, als diejenigen, die durch die Töne 

der beyden harmonischen Dreyklinge und deren 



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ilitr nllchi in goliöiigcr Ziuainmedsti- 
ga Ohr völlig befriedigende Harmonie 
diesem unirugliclieu Urthail dn Gc- 
i völlig abgemildert, das* es ungereimt 



laile angegebene I£iu[ 
leugt wiiil. Wie dem 



data man dural mf diu eben bemerklo besondre 
Eigenschaft der Oclaven mit 5ie!ierheii sclibiueq 
kuiiiilc. Werdatl aber gar bey dein Anschien 
des klingenden KBrpcn nuuar den Coiuoriiunii 
Burk noch dissunirende. Töne gchül'l; so fälll (Irr 



auf die Eigenschaft der Consatiail 



ran iitt Il.'i- meiiicMiehc Versiaiiil !ie£,uüi'.l ijrh 
liey Wahrnehmung der GeseLsc sinnlicher Em- 
pfindungen «ich: damit, Iii Wissens das ial io; er 
forsch» auch nath den Gründen, Harum es soisl. 
:h bey diesen GesctMn der Empfindungen da* 



Jen mehrer Töne 



derselben anzusuchen ; aber, 
nieht anf dem rechten Wege, 
nicht mit dem gchüiigeii Erfüllst-. 

Ver.. 
KBrper, i 



I dcrjcnifm 
da TJu br 



worden) und es ist daher lang, 



■ Ha 



le.c 'Jone, 

lauier mil dem Hai!|ill'jin- 
mut haben 1 IU ;,r 



i kleine. 



e <>it,ie, 



die Quatle, 

grosso Seite, Uta LJclave arg' 
Langen aich verhüllen, tri» 1 
}, i- Auch «rill man (tu! de 
die Auislil der Schuiiigu Ilgen einer gü 
■ " gleicher DiiLe in gleit 



igekobrlen VevhJÜlniaj ihrer «eW- 

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1819- April. 



226 




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wiaon CwJglb, ««■» 

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231 1819. "April. . 232 





für eine graue Teil und C - gi> für eine 






Iwöl' Quiaien l.lbeu, jo behallo er <lt Verhüll- 


nen und g™»e» Sexten, nie Hr. von Dt 






Behauptungen uiileMtützl und, ichon für »ich ati- 




Felilgeino nufinerjjaro EU machen, einigen ilenel- 


wird unler andern die Ungleichheit uV. Tetra 
gerechnet. Die Gleichheit der Tetnehord« 










gorhlrclil Iiis Tcnvcrhillni»e lo iiimünmt, wie 

^i ^" , /^',^''' Cffl S ^^^' bC ■"d h '' U nl C d'h S, T 1 i" 
Brinnrnuig, lisai «Ichs uichl von aUen Theore- 
tikern nugei™umru wonleo, überUhen eicr nirlil 
buchtet hat., UcbngLus nimmt or he } Audndiung 


in Widmen. Die OclnTe (An n»oi«>] A 



OiqilizM B/ Google 



235 - , 1819. April. 

tigte seine Phantasie lind sein Gclulii gsuz eigen!- 

Ende nicht mu' erleichtert, sondern aucti vci 
haben. 

Das wollen wir ilira wniigdltns tviinscrjt 
Ulm, der im Leben Vielen genutet. Viele ei l] 
Keinem geschadel. Keinen gekränkt hat! — 



Steiner et Comp. (Pr. 



tdoa Coda, »eiche indem, da in derselben fast 
eben so kärglich all vorher modulirl wird, (die 
Harmonie bewegt lieb fast dui-chgehends nur vun 
dem C-nnidlono zu seiner Dominante) füglich, 
lim die Hälfte kurier aeyu könnte, wodurch dai 
Ganze nicht verlohron haben würde. Die ersten 
drey Nurur.-n gefallen dem Ree. anj^beslen. Der 

versteht; lieb! aber, wie es scheint, die Höhe 
desjeibrn m ringlich, war. «r in mehren nichl 
gnnj gesell lUnckv ollen. Säuen, z. B. in den drei 

der g liiulüi-iis.i.kci! :l.-.- r!. i:!-,lLi,;. 

■ich übrig« diu Werkelten woM mehr lur Uelinng, 
.ls cum öffentlichen Vortrage eignen. Stull uoil 
Papier sind guu 



'igii unter Jen Buinen dnet allen Birgtchlmaa 
geichrieben von Matlhisaa, für eine Alt- 

Um und Jet finlanattt lUuiil van Carl 
Blum. Jost« Werk. I.tip.ig, hey Brcil- 
kupf und Härtel. (Pr. n Gr.) 



VCV.Mll, llitT 



.ehwicrigkeitcll hat itiea Stück fiirdeu Singer und 

Iwa aul Seile 5 — dien nicht | jedoch müssen 
lern Entern lost ewey volle Oclnveu n Gebote 
I eh eil, deren Grauen Inn"«* nur sehr sparsam 
itid vonichlig berührt werden. Der t'omponist 
ühllr. übrigens die Würde des Gedichts und die 
Ji .bedeutend heil einer gewöhnlichen Guilarre-Be- 
■Jeitung. weshalb er der Sache durch Hinz iifügunpj 
in» Violoncells au l'zuh eilen suchte, welches ,„- 
iahend beschäftigt ist und einen schon etwas Si- 
lin n und gewandten Spieler verlangt. Der Ree. 
,t überzeugt, dua dies Werkchcn, obichur, in 
«BHlbfll nicht AUes— wie I.E. der Inhalt der 
ilen .vi:i: ■ - MVu?.:ii-|; .relin; -i'n i: i ■ i - n 1 1 T 1 1_ - 



Grmd Qüü, 



find« 



ficur U l'ic.'!t,fnr!e, imvc aecom: 
rt« n 1-wtM', Alto et fiiloneelle, cemj 
par J. J. Mulkr. Op. !?. Bonn et C< 
logne, eli« Sirareck. (Pr. 6 Pr. So Ca.) 
Ein munteres nnd nicht ohrrfl Seblicha Vt 
leiliidliiiic^ruik Im- Mu,ik -l.irhhahcr.vou minie 
Fertigkeit und Geübtheit. Das Pinnoforlc ist toi 
herrarhead] durh kann auch jedes der Bildern In 
stiuniculo sich hin und wieder gellend mach«! 
Der Erfindung, dein Ge.chiuarb und auch d< 



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ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 14"*> April. 



Vlber die erilen Gründe der tlarmar.it. 



Wi. aber? Ballte es denn p,jir nicht raoßUch seyii, 
Ton der so ausgrzckhin Itn, «■in/ii^T] ni;;eii*di.tfl 
caraiutii rentier lulervalle bc["riec]ic,cuile i;rih<le jin- 
lugeben? — Ich glaube, helmuplcn zu können: 
ji. es i^t mißlich; mir] jwiji-, wenn rrmn zur Hr- 
Uüruug dieser unbejl.e.llmre.i LinplindLn.ficn d. ä 
C(hSrormoi c.n«n U.oIitW \\ cf timihl«, »I, 
derjenige »I. Jen tuen tm BtlBrüng Je. E™Äq- 
nungen fu Jsi Auge fientuno.en ho:. Die per- 



■ Mji:*l grl.ca, uu<l tfer 



umaekelirt, jo gebrochen neiden, dusi ihre Ricli- 
tung in lelzECL-em bick dem Neiguiigslathe inuhr 
nähert, nli iji edlerem u. >. w. Alsdann belrach- 
let nmn hin« die Linien und Winkel, die durch 
diew BiTaliruDgulUe angegeben »erden, und er- 



at, da» ein dieser \ Vii.-enuh.il) 

Gesicht«, je selb«! — dem Iris-isl- 
len Spiicb«o" iu™ Treu — »ob dt« F«iheo. .« 
erwjl.. ur Hin, ...hl nchugec urtheiU, tli nu.i- 



. grimgiteu wrtier mtl. 



18(9. Apiil 



auch in jeder auJ.-r:i li;,i., K lil Ir-.-cn sich JitTSnt 
als malüciuntische Punkte einer geraden Linie be- 
trachten, und swot einer solchen , die noch bejileii 
Seilen na nnbtatimmt TcrlingeH werden, oder, wie 
nun es abdrückt, nls unendlich tBtilngerl gedieh! 
weiden, kann. Denn ds keine mn TSne so we- 
nig unterschieden von einander gedacht weiden 
küiuirr., dnss man ,i,-]i iiitlil einen ilMwisrlirn 
denken konnte, der hoher, als der eine uuii tiefer, 



«rsrhicdrno Sätze zur Benimm ung 
Punkte gerührt, woraus rieh endlich 
lig gel: au bestimmen lassen. 

Ei gtnügebier, die haunuacnlicl 

dic.cr Inilcrsuihung kurz anzuzeigen 



Da aueli Tern er k 
gedacht werden kai 



,n hoher nnd so liefer Ton 
'on denken Gnuei jo 1 



d:e nrfi.Ii In: <I( - L n ^'i'cll ''■ 



Jjmral veilÜnseil gedacht 
Seht auf die 'Jone gelten 



lialluis.mSs.igeu Tltelle der Linie nur einer hestimni- 
trn Anzahl von Punkten, aielil aber eilen und 
jeden Punkten eine» wichen Theilj der Linie zu- 
konnnt. Man entwickele diesen Kepriir weiter 
und nehme dnbey, in Rücklicht auf die in allen 
Wickungen der iV^Im herrschende rnöglicbstu 
MannigfalligW ■ den C.rundsnlz an: dass nur 
alle diejenigen Punkte nls mit einem gegebenen 
Tunkle Dicht hannonirend angesehen werden kön- 
nen, bev woldien solches nicht ohne Wider.pruch 
mit dem obemiholeii l^riff liamoninnder Punkte 
diejenigen hingegen 



Es ivii-d ei-wirseu, data es lion^-cn^ii^rsi r<- 
•ii Diu«, welche die Eigenschaften hal.en, die 
ist von den Oclavcn kennen, d, h. es giebt ein 
jns.miuir.i.ilcrviill, df«e,i Vi.lf.rlie vuiwärU und 
■ rkiv.irij genommen, chcnlall» Conscuanziniervnlle 
ml; und, wenn ausser diesen noch andere Cott- 
■nn in iul cri n.lü niür,lirli .^imj - so muss jrdnrTnit, 
■r sich in einem der letzteren von dem Giund- 
ne ci.lferat beliudel. auch mit jedem Tonn, der 

sieh in den cr.slgedaclilcu Cunscnanilritcrvalleii te- 

findcl, chic OcnHoanuf ausmachen. 

Es wird alier auch erwiesen, Jass es nur eine 

Art solcher Cimsonanzintervnllc gehen kann, nie 

die Oetaved lind; nicht minder, das] alle Con- 



Ige man, da*, die Tone, die mit e 
Vene ruiiioiiiroil, nul" rorefiralmr.' Art 
licllli Irr- -1ml, ilisPinikle-cilirrinirli 



.Icher Widerspruch nicht 



irklich hnnnn- 
:h auf 



folgt sodann, da» mau nur die consotiircndeu 
Intervalle, innerhalb cinec Ortave zu bestimmen 
, um olle ührigd mögliche CousQuaruni- 

zeigt sich ferner, des; es innerhalb eilirr 

Tüno geben könnte, wenui nicht zwischen dinn 
Tonen eellul wieder einige fjgnwitanxen Sla" Or 
BS eher, wenn dieses Stall finden soll, der 
i Grundtoue coinonireuden Tüue irineihiJ> 
einer Oclave nicht weuigec. als drey Paare, od'.' 
sechs Tone seyn können ; wobey sich zugleich ein 
Crsrlz tat die Cunsonani verschiedener denelbm 
jji-jri! ,ii;:im!tr rrgiehl. 

Hierauf wird dargethau, dass, wenn efpl 
grössere Anzahl, als sechs, mit dein OrandU" 
cuu sonnender TSde iiuierhulb de Octavc voriiair- 
den seyn aulile, alsdann zwischen deuielbm cjrt 



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■-'■I! 



1319 Aprit. 



.!<-.> .«h, Ton 





Aj 



■ il!f J»e)ltn Uli« Sl- 

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che ntbit ihn] einen Mardma, eine lianti, 
Silva a. ■■ w. hörten, nicht Lteclit, wenn aic 
liaupltii, « gebe Jieul iu Tage keine SSirgrr im 
finwnsn. Hos.ini'j Ctnertnlaln gefiel 



■n StMllUlMltr pau man 
im-. Janitiano in f'ni- 
di* Silvsilfi und Co- 



nach einigen VenteUungM in Rossi 
krank, worauf «ine gewüte Cnravncl 
Evtllina mil vielem Befall »ufliul. 
lull n imalhifle AuFlrilli iwüchcn 
beyder SingerlBWO gpfirtt 
noch ihrer CcncHutiR in d, 
gLängemieii Aufnahme gekrünl wordei 



L-n(}|>ci (■/,.-.'. 



du lern Tbeil ihrrsKlei- 
Iieien Nachricht« LVßl 
i IVen.ue üracfit uiiu 



Opr-r, /.i nvirnid m ro/fo trbasv, von fjenenli, 
IDiwhla fiajco; diu mcy'eOper, /u moglig di dut 
matili, von I'iüisvanLi, gefiel. 



249 , 1819. April ' 230 



Pnara. Von der hier nnn 
■in Gallea -unterstützt, gib der Ji 
Fährt Griseldu, worin sich die Pi 
in der Holle der Griielda und 
jener de« Gauticri vorzüglich aus 
IWeM. l'rima l>u„na, S 

, Hr. Deilri; Builü canlanle. Hr. Cam 
mite-, Hr. Nicola P— ' 
tonipra nmora voi 

Siälitn. 
ll'ii:iii;'Hl U.l; 
Schiller Tri i 



«i. Hier .. 
n HttJi PotlpgRfln u 



ein Requiem beendigt, 
.n Konigill die Mtu* des 



eigends in Mmik Klais), au compo, 
nahm. Besagtes Requiem des Hin. 
•cht, ewoll, sechlehn und sogar n 



missen; allein (regenwJtrlig bedien! man sich der 
Wenigen, noch in [Uli™ rorbapdenen, gulmBii- 
shten Um in den Operc buffe, und die rchlech- 



Oper Dan» in Thesier Argenlina in Rom 
nacht wurde', bekam ein Chorist tuniiilsion 

selbst hey Jen heilen Säugern BawundernDg ei 
cen inuss; derselbe lickain ndclriici' eine All Vc 



mä'rlig in Neapel den' drillen Ad «einer 0|>er 
Hete >uP. Nene, well er anfänglich gändich 
rWliGel, und «hon iu der ersten Vorstellung 
•rurde, Von («iuer üeueslen Oper 



ein Act gefallen hallen. Hin Neapolitanischer Cutn- 
posilcur schrieb gleich nach de. Aufführung die- 
icr Oper an eine hiesige Ua ine folgende; die go- 
griHvarligc Aufnahme der ui-uen italicuiichen Onern 
iu Italien sehr richtig beicichneudo Worte, „Ich 
soll Dum et™ von iulktb Tbulbru Khrefheo? 
Jetal iil es nun eilimat Ri in der ersten Vors lel- 
luug macht die gaiat Oper fürore! in der wmj- 



.üi-.-i-n Sinken I, ]■,.., 
Hie. Iiülul Wahre Gemild, 
das, WM ich .eil mehr« lehren so oft ton hie- 
sigen Opern aehrftb, die mit einem l'urore anfin- 
gen und iu allem aeehj bis lieben Vorstellungen, 
erleiden. Die UlMth« hiervon wirf wo] jader 
V-isliiniligc iu^li-iL-Ji einsehen, und die Italiener 
selbst nennen dergleichen Musiken fnoco lii 
Ii, ( Strelll'.uer ) , pt lnn- agli aa.ki (Sand il 



MnJ 



li.Jilig uUer 



ailzl. — Schon langst biess es, das« Spoutini 
und Pär nach Neapel kommen aollen und daselbst 

wir von ihrer daselbst erfolgten Ankauft nithu. 
Es iii in rrrmuthen, da« beyde nicht viel Glück 
in ihrem Valerlande machen werfen , am wenig- 
sten Spoiilini und am allerwenigsten der herrliche. 

neue Gedanken mitbrächte und die beydeu An- 
deren mehr Gesang hören Hessen. — Wie ea 
it, leilet II 



■ii, nebst der L'olbrand so eiein- 
tuder II] den TliL-iirmii d.ilirr gefiel kaum 
die l'isaroni daielbst iu Mayr's LutluisLa , welche 
Oper bald ein linde nahm. 

Berlin. PoBenicAl du Von. Den sweylrn 
gab Hr. Pram Cnnrrnli, Mitglied der kai~. nu- 
aiachen Kapelle, CoucerL Er SÜirte ein Oloo- 



255 1819. 

der LritODg Jim Ilm; Bicrty, durch rSlimliclirii 
Eifer „uil gewohnte Priciiion EU dtr guLrn ftus- 
fiftriiug tlicjcr Oper Lit-y, m dn" jiidit. Ji-11 |W- 
jri.™.Kli' , [i At.n-ii ilürlL', den uru di» InflUohl 

Kumlwtrt gcwährie. 



dili.- 





LLltZIG, iiev BnuiTKDPF UüO HÄrlTEL. 

. Digilized by.Ggogle 



1819. April. 



□UonlUijs in gär mindicr Ilinjirhl Ii= rornSniljch 

iiubMond.ru dal viclGlligc ife«npgl- (Mtfl.od.n-! 
Eiercicer.-,) Spiel, und dann tu iminwuriilirende 



limoiu.) ünd.möctlra doch nuf dicie Arlta die 
vohriiglidiHen'LeJlrer Minratlich mil den voiaüg-. 
liclislen Schularn gluichfnila icrfalircn ! Mil cl«u 
BcBRia, all dirrtui Wuniclic , ivijstn wir Dfctt 



, oder in'i [Haue j per Art K 



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1819. April. 



iIH liji'.tn. Daher verdien 



| dca Hrn. W. Deitand in einer aeideuen Sehnuis 

WoldlS it. ffia.lT r.illin imtc-L- dl'M Sili'.t.L l!.ulnl. 

I will durch einen i'\ii.rri:t, imllcbl tins Sduniii,;- 
' rndc* gedvehel vrnixl». ünter dieser Schnur war 
I für irden Klavia eine, measingene Rolle, welch* 
nie Schnur an z»-ty Sniloii d.ii.Ur. und dadurch 



die ni.:hl dazu 



R. ei.t neulich an einer kleinen Or- 
ii Registern angebracht haben, besieht 
iho roa sed.a Pedalen, wodurch luch 
ig Hegi.ler 



hat auch die umlaufende jeii 
nie ikr L'llilldcc sagl, aiui 



■cunoa- guten, mgemebnfleu desselben. 



igten abgeschoben werden, 
meses lai inr feieine Orgeln, die teiuu Pedal- 1 
Klaräiar haben, eine heilem ichcinc.ido Eihn- : 
Jung, fdr Pedal-Orgeln aller ohne Nullen. 

Auas er der obgcdnchlcu Mecnauifc .her, ncl- 



FVorpus, im Fttruar. Kiiiule 
iFlon bluhclc. von jeher in Dünn 
Mu.it Iii jetil daselbil nicht eil- 



nämlich rmif Mariarnrenj die jedoch nicht über 
einander angcbmehl sind, so doss Ein Organist 
sein H«l mit Hindeu und Firnen darauf vmu- 
chen feanu, wie in DeutacuLuid ; Kindern die, wie 
an viele Tische, uhngefähr rmj Puä > ™ •** r 
Orgel; In einer Reihe in kleinen Distanzen da- 
sieben, und deren jede ihren Orgunfileil frfordert, 
dec mit dem Rüden der Orgel zucelehret ritat, 
Die eine dieser Klaviaturen bat die Doppelbm» 
und lUllet die Pedale ,-or. Wenn Ktche der 
hunigte Werkmeister gesellen halle, welcher in 
leiucm Buche einmal den Bälgclrcter ili Orgoiu- 
iito von hinUn »fcnen llut; «. wörd» er deren 

M^haben. ^ Man ■ieht" hi'rcus , was IW Milien 
Oiigiu eilen Flighl- und KobionVlleil Begriff diese 



Flor« 



lenlo' sii-ii ruluiikelu, 
st immer geglä] 



l)ev alledem 
um der Mu- 
.lien Lehicni. 



i'.i.™ di .M-ica), n 
Viu/ii-lidl .ccdic-nl lind ui 
liui, Lehrer der Uunipoiilioii , Cuspero Pelleichi, 
Lahm- üts Gesanges, und Salvador Tinti, L*hrer 
der Viuline, ein Schüler de> berühmten Niedini. 
Von C'umponislen . die man wegen der Gründlich- 
keit, bcsuiiders iui Kiichcnslylo, berühmt nennen 
könnte, wösaie ich nur die erwähnten Ugolini und 



0- viele, die ru 



■ noch 

mittel mäitig heissenv 
darf. Jm Gelange bemerke ich als Yoileelllick 
MlgneDT, CeCChertni und den genannten Pelleschif 
Singer vom zwcjlcn Runge giebt ei eine grosse 
Menge. Unter den Dilettantin im Gesänge ver- 
dient der von der Rrgieruug oiigcslelllr Qua 



i, bV 

; Di* 



d alle sehr vomiglklir 1'ilcrrLiiiliiiii 



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1819. April. 



, Mutuli, (Jhcccbi und 
pachtet sind. Es tgtÜI i 



sit ist im Allgemeine» gul; aber diu Sänger sind 
ruillelmä'ssig. Pir und Kossiiii , als Cumponi&len, 
geniesse., im Gauzeu eleu %'czug. Mau giebr um 
die Faaienzeil COMIo von Rossini. Im Gesäuge 
zeichnet »ich mccutuid aus , «h die MnuCrctlLni ; 
die andern lind uiillehnässig. Der liejTali iil niebt 
gross., jedoch das Haus aehr voll. 

Picchianü und Hoccomiui verdienen ab Vir- 
' lüden nur dor Guitane ehren vidier Erwähnung. 

Hier haben Sia auch das allgemeine Ui-Ibeil 
über Psgnnini. Er i.i keiner Methode irgend ei- 
nen Mcislcrs gefolgt; seine Manier jaL ihm fianE 
eigen thiimlicli; sein VaWrJg ohne gleichen; tun 
allea, naa ErgBlzung und JJeivunderiiiig bewirken 
kamt, »lelit ihm zu Gebole. Jeduch darf mim 
»einem Spiele nicht Tauschen : de.i" dt] idikili- 
lealeu IloBenluhning erscheint seine Viulmc eiuni 
Augcublkk: gefällig, bald darauf aber. 



Wim. Utt»r.Uht de. Med. Um 
HoflhtaUr. Atu iblen tubne Hr. Opern 
irector Weigl zu seiner llenelui- Vorslcllung riti 
,-sorünglich lue Utiyläudel- Theater alia Sca! 



i Weinwullcr. — 
Itolhkäppüitn (/« C 



d der Holzbau. 



-Chol 



wurden; aber gegen das Eude ertnt 
sichtbar! ich, und daa Resultat dea Ti 
erhob sieh uiebl über die Miltelmi.sisl-CJl. 
auch die Tendenz der l'abcl — bckannl 
Lesern ans dein Paiiscvberieht — eiuiserinaaw' 
nach .Moral schmeckt, und ein ScJdnsse der J'rini»f £ 
da Tugend goTeyert n-jrt), so timl dorn 
Seejen ticinlirh Insviv, und uuvcrscblrvert t""j' 
vonue, des* mau aich billig wundern mnss. * 
oiue besuudera bey den lloflbculern auf SW«* 
keil so aL-eng ^.:LelisLN:ie Cemiu c/'L-kIl 
nachsieh Es roll durch dio^ Finger arhen 



Iblfa 



n tnecK- 



im- Äprii. 



270 



«•null) Ini!tDtl)Oa!iran(!( alitr 



Klarheit, jene allgemeine auipt ccltende Ponnlari- 
lil, wodurch sein K„lipl, vua Bagdad, ssiia Jim 
dt Fori', Liel.tingige richte der ganiea muailali- 
jcjien Will wurden, ist hier durchaus nicht nuf- 
au finden. Ein gewaltiger Miaagriff ober gsna 
licstiniiut dar barocke Gedanke, den Julia,! des 
allen Ammenmärchens im eilten Tempo der Ou- 
vertüre versiunlicheu au Wullen. . Dieacs.Dreygot 



nie. Hr. Vogel ^Eiusicdle r , vulgo Znu- 



melndicn reiche Partie geua allerliebst. Hr. Biiien- 
i'.ld (Graf Hoger, und Üera. Thekla Deminci 
(Annelle) erhielten gleichfalls verdienten BejTall. 



Operelle; Drcy Trtppn hoch, und das gcmül bli- 
che Dräns: i)ra ffait und aW Mördtt , beyrfe 
mit Musik von llru, Kapellmeister von Seyfrieu 
neu eiuaUrdirt und gerne gesehen. Als Otallo in 



der Oper gleiches Nartieuc machte eh, ji, rfnJrer 
Bruder des Hrn. Forti seinen ersten, vor' der 
Il-ild noch aiemtirlt lahmen, lüea Italischen Aus- 
trug. — Die interessanteste Neuigkeit aber war 
Um. ]J,:i^.„[r, „cur. Kindelballet:. Eümnt, Prin- 
BuJgarUir, nach dem Schauir.»!: Der 



.Verf. 



- a Vorthcil um 



ökonomische Verwebuug charak- 
Uatt stempeln auch diese, Wert 
luiigcnstcn des genuin und un- 



recht glücklich und 
II Vniiland angebracht. — 

Thtattr i„ rfer Lnpald&dt. Am »wölflen 
r Beneiü der Dein. BrutBskl, ein Zauberspiel 
il Gesang: „Tüchüm litei dich!" in uwey 



i Prima Donna gar ■ 



schwächlich«- C 
aehrung; nn ähnlichen Geblichen InLorirte die 
hieran cornpoiiirle (?) Musik des Ihn. Gläser, 
welcher bey ■ dieser Bühne sc, als Quasi -Kepell- 
mejstcr, ad latus des eniriilirlcn Hrn. Kauer, fi- 
gurirt; auch lic ging in Scherben, (m Allgemi ' 
war mau sehr geneigt, für falsche bühmiseheS 



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des verfolgenden nüaiithen Hesiiw ; lieh verlie- 
rend im leiics|o riaiussimo; G. der kräftige, wahr- 
haft trmLtliigti.iIclnlrüduelions-tW .de.iLHejUii 
Theils ( G dur), gehoben durch die euecLvoUstc 
Instrumentation; j. die brgcistnrnde Tenor- Arie 
(A diu)) 8. du einzig .cliiiuo Quarten, fül.iw« 
Soprane und in-oy Bisse (1) dur), ivoriu . beson- 
ders im Ensemble die klagende , onlo Stimme, so 
.ismenlos rührend verwebt isl; 3. das Schl.chl- 
gcmä'ldc (Hdur|, mit den so kunstverständig ein- 
geschalteten Reciloliven, welche, gloich allen ütri- 
Canlale.,,ielhui;si-h rithlig Jettail l 



Si'cgesgcsang . der verbündeten Heere 1 
tiiBju.len-Kan.pS bty }Mpnf 



(C dun)i 

um den Tod ihres Geliehen [Tl.. Körn er) F ■ 
endlicli 13. der imposante, grandiose Scblusscnor 
(C dur) mit dem ausdrucksvollen Zwischen- Quar- 
tett (El dur) und der kräftigen, durch hü- klac 
Behaltenen FmoU'ngt. llio Soleparteu 1 -Die Frau 
(Fräulein Staiidiiiger), das Mädchen (Fräulein CIi 
ciliu von Mosel], der Jihigling (Hr. Gräbnc], der 
Manu {H>. Gütz), der G.Tis [Hr. Bofialt] Kieio- 
wetter) aongen ansgeteichnet, inil Lieh« und Ge- 
fühl, Onheslei und Chöre wann stark Uli Iii, 

ngeiint-, so dass gcivis.> \i<.i:nLid 



(labe, Pol; hyi. Uli rill Tempel ver- 
um sllsteu ivurdt- eiiro d.i.r'l* I 11:111 
', Bliiu!cii-lr..!iOi'.. eine M i II "jtiiiiilciliiii- 
ciiuVii [niiiil k-, );, K i:l:eii ; ..Piding: 2. On- 
us diu Tt-iliptcr« n<if dpa;,. 1011 Gy- 
5. Arie von llniimiH u>il i.i.i:;;!.iiT 1,1h- 
gCiürisca um Dem. C,iv<,]iin: Il.iiniik; 
msliou: Umulrau billi.nl für du.» 1T.1- 
:.ii Ml>' ■:.■!.■■ - . 11.1I1 ;i;'. n ' .jii I Jliii. T-]c- 

!■ 11111 Ui;;iiini. £ l;iu!L:cii VL'ii lli.i. .Sii:- 
\",1 ■inl:' l .n<'ii iiir i'ii. \V.i!l1!i..iii i.ju Ilm. 
lSlillli.llllinl, (i:|iivll van I Im. I In ].s[. 
Ifii ('.(friiMiiiide viildrli mit Beifall l.r- 



Cierny hören. So 



Spiel der kleinen Virluosin. Solch ein priciiW' 
Anschlag, aolcne Ausdauer an Krall, 10 viel Ge- 
lübl, Deutlichkeit uud mechanische Gesell icklich- 
keiti isl gnna gewiss in diesem Aller ein seltenes 
rhanomen und. vollkommen würdig jener dicseu 
vordimutlioben Eigcuschaflon in iihersUon. ender 
liiille geiolUcn bojfiilligcu Aufmunterung. Noch 
wurde gegel-eni eine nach Hossini'schru Zuschnitt 
genlodello Ouverluro dos I'reyherrn von Lauuoy, 
Variationen fiir die Flöte, compooirt und gespicll 
" - und. die Liebe giiTcudo Trnor- 



s.jric sie llr. Jäger giclil. - 



AW 1W „„ 



gehört die gelungene AilfFiih- 
ning eines neuen, religiös fcyerliehcn Te Vcum 
von HmJ,Uomkspellmeistcr Preimil iu dir Melro- 
pnhlankirche su Sl. Stephan, bey der Einweihung 
des Fürsten von Schivmieubeig zum Bischof von 
B.nb, in jener: einer neuen solennen Moseo von 
Hrn. B) hier in der k. k. Hofkarielle. — 

Mia.ll/s/!. Im kommenden Maymonat erwar- 



Hummel hier nuf Besuch, 
reibt fiir das Theater, an 
Parodie des Suth- 



— Ii,-.. Ci.,1 

täpprhw — Uic Graellsehari der Muiikfreundc 



digo Talente niglf.'nuil aller entschieden mit den 
cnlcp uud grössten Violioialen iu gleichem Hange 
sltht, spiellc in einem Coneerte, am Hirn Man, 
eine CouiposTlitm von Spolu- so herrjuh, und wirkte 
damil so gEWallig auT das eaJilreielie Auditorium, 
da-s ihm lanlcr uud inniger Dank iugeruitn wurde. 
Einrn inejten Genuis gewährle uns der Hr. Berg- 
muiirus und Fagollisl, VVirdeuiaiin aus Cliuitfaa], 
wehhrr am drillen d. M. hier ein toneerl gab. 
Der Ruf hat den Kamen dieses «ackern jungen 
und ebenfalls ganz anspnirhlusen KsnsUen norh 
wenig genauut, da er sich bis ietzl um- au weni- 
gen Orion, z.B. Gdllingen, Cassel u. i. v. jedes- 



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INTELLIGENZ-BLATT 

zur allgemeinen musikalischen Zeitung. 

An* w.iii ,si9. 



Bej 5. ^. Suintr and Omp., 




LEIPZIG, BSV BlEITLOIF DNS HIRTEL. 



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irr 278 

ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 28*™ ApriL ffl. 




1819. April 



Die lulrtii migelEhtl* Melodiei Hr. Gull, dieh 
loten wir — Tcrdient eine bciondete Beheriigung, 
da sie bey vielen Gelegenheiten in bMlindigen, 
Gebrauch i.t. Ohne Zweifel Denkt mancher, das* 
Iis in E raotl anfingt, ohne in E null fc.rü! U fc.h- 
reti und Ja,;,, in < c !ili«ien; und daii fulglich 
hier eine ün regelmäßig Lei t Still findet , die innn 

;fl=i nicht nachahmen dürft-. Es' ist lach Tbut- 

»uf diese Art unKiugt. Abel E phrjgijch mit der 
kleinen Teil hat mit E niüJI dui-chaus nicht, iu 
thun, und es 41t nicht wahr, 6m hier irgend 
eine Uinegeliuäjiigkeit vorkommt. E phrygirch mit 

Dw- Saltei : 6 




Statt da» dieMelndie füglich H> anfangen könnte, 
wie bey No. I, gejehiebet es nachdrücklicher auf 
obige Art, weil E phrygisch mit der kleinen Terl 
gleichsam ein ahgetüriler oder concentrirler Am. 

iodio van stehendem Gebrauch ist, und wol nie 
durch eine andere verdrängt werden wird, so e« 
hübe man mir noch eine Bewertung darüber: 
Viele Organisten sind in Verlegenheit, wie .ie 
dazu prähidireu sollen, und plagen sich mit dem 
leidigen E niol]; ji man findet sogar gedruckte 

den »U. Hinweg mit E moll! Da E phrygiseli 
mit der kleinen Ten dio Stelle eines Dur-Sattes 
vertritt, su kann nicht anders, als in derjenigen 
Dur-Totiart präludirl «erden, zu welcher jener 
Sali gehört, iLkiaC ionisch (C dar) etwa auf 
folgende Art; 




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283 



,J8i9. April. 



für Harro ufl. 
wir. j«J«m„, 

l.,„i iih.r.ii,,! 



,facl bringl <h»u d J( cJ.m-l-Jih.l» iu 

lau aller, dsj.rll.jt sieiiildcl™ Si'ii;;ismmni her 

J> wie, xam Beyapiele, alle OiWu dji'.-ik'y i;i 




Crande Sonate pwr lo I'iaaofeHt, comp. ■ 
par L. Adam. OöIVT. |5. a Iffijjiic, 
BrcitLopI cl llarlcl. (Pr. I TLli-.J 



Hr. A. iri dorVcrf. d 



Klavierschule 3a Con 



Wer üi» lernet, 



u gefällig« Bomanini- 



Ulici das dem Spider »icle CcJcguiheil gfobl, im 

□igiiized by Guogli: 



Der Conrponist hat die» Sliidc Dnil 

nit UMU dira Etj^v.!"- jinlit zli;;1<-llJi .hü' 
srakter und die Srhralnirl bnieben solle 
,iut .'j:kI djr^c Uuclli- fni 



«nDcutcn, die, nicht tl»s b 
K-hulgciccLi gebildet »men m!< 



( ;.,li,l,t. hIimI «Hb in arli 
frty -berufe., ; d,.-l, *i, W - 
eimgeriuiuw Mai-tüigc vlit 
jener. Ali l'robo moj (jlcic 



LEIPZIG, MEt Bai 



293 294 
A LI, G EME IN E 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den 5"* May. Ji^g. |g. 1819- 




n Kirchen rc- 
! gehan. Der 



iclhst widersprechend, 



nichl verdien kann. Der Leser wird JclII aueh 



□nlra liturgischen Me- 
ae Wirde iM nnctol- 
!* uch den Gesetzen 



Schriftsteller war er nicht,); andre, z. B. Sulzer, 
haben reit gre-wer Achtung daron geichrieben 
[wiewol tfieila mit unrithrigen lind der Sache 
höchst nachthciligcn Ausdrücken, Ifaeabi ohne das 
geringst« ron ürm inneni Wesen derselben bev- 



jiicheu Kirchen all einlufti 



bar» Lehrbuch, Löbleini Klarierachulo (mei 
Enemplar iH die erile Aullage, von ihm aelb 
berauigegebcn) , hat ihnen lognr die Edalenz al 



mehr ala hundert Jahren in den .Schulen über- 
haupt aller Unterricht darin aufgehört hat. Daher 
der grous Unterachicd iwiwhcn den ehemaligen 
und jetzigen Csnloren. Von jenen lind über 
souo Khrhen- Melodien gelummlct worden, und 
vnhracheiniich lind noch weil mehre {Inilich 
verloren gegangen. Wo finden .ich die Arbeiten 
ihrer heurigen Nachfolger? 

(Ei wird unverzüglich ein Anhang folgen, 
unter andern rail dam fater - Unter der allen 
Balimiichcu Bruder, gelungen in Horruhut am 
Sulsn October 1817 ganz zu Anfang des Jubi- 
Isum-Gatlcadiciuiei, viei-atimmig von lo minii- 
lichon und weiblichen Chorslimracn, wodurch die 
Gemeinde au[ eine überreichende Weije jichgani 
in die Zeilen der Reformation verletzt fühl«. Diu 
Leygeluglen Alinicrkmi^LiL 'veijiii iil;;-i- .Ihm r-. 1 l :.- i l 
Kirchengesang ein njehrea Licht verbreiten.) 



cert geben und sich darin mit Geaang hören 

Lafont kündigt ebentalli für die cnlen Tage 
Monata April ein Coneert in der groaaenOper 
an. Dieser Künrller icheint ilea Ciaubcni in »yn, 
da« seine Untere eh roung ohneFüaae nicht gut voa 
Stallen gifon möchte. Er will nlio klüglicher- 
leinem Coucerle ein tollet anhingen. 
Die groiio Oper lieht auf dem Punkte, ri- 
gvössern Lärm all je in machen t aie (oder 
Pariier National -Guide) will tum liefen der 
ien ein Coneert geben und dazu ihre bey- 
Orcheiler, uamlioh d» der grollen Oper 



die für den Tag werden in Bewegung geiati 

Beine dam gehören, uro dielen musikaliichi 
Ion an Ort und Stolle, und wieder von d 
zu bringen, wobey nalürliel. die vierbeinige 



Ein brreita vor mehren Jahren i 



Journal deraelben Erwähnung geEhaq; in kann ich 
weder über den Effect der Auiiuhruug, noch üb 
den Werth der Campet! Ii i>m ein Unheil fällen. 



Üchkuit der itillen Woche ei der groucn Oper 
unmöglich macht, den Gtät dieser Coucerle dgrtfc 



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und auf die rniRCI 



partulf etc. stürlcn, i 
fester und an'druchavo 
neu Stellen. Hr. Bei» 
Gbarikter und den C 



Üti.cThrä- 



i, gb Abraham, blieb dci 



ni 1.11J t u!isljt'-i'«:lit. Wc- 

->i'i Unpässliohkeit veilral Hr. 
> Bis isaaki eine für diu .Ml 
i allein, obgleich der Tonselutr 
»ine Stimme, den Tenor, eis- 



lief, oder 



■ hoch. 



Stimm« für diese Kirche, et«'« n schwach iit. 
Er Iii« übrigem «in Möglichstes, um lieb aus. 
luzeiclincn und ei gelang ihm. Hr. BcnincasD, 
all Ganvari, machte mit seiner Harken und sono- 
rr-u Stimme viel Eindruck. Das Ircfllicho Orcho- 
ner inielie diese Münk mit der rübulidultn 



mit Mozarfs Entführung 
deutschen Gesellschaft eröffnet, worin Hr. Klen- 
gel v4n> Leipiigm Stadl - Theater liier in Bel- 
monle's Rolle, und Hr. Meyer ans Cassel. »Ii 
Olmin, debüliitcn. Der crslere lint gute Mclliadc, 
Ausdruck und Gefühl, seine Stimme in jedoch, 
Mfiiiißlicli in den llcusllöticri, zehr schwach. Seine, 
hohen Tone sind die stärksten und zugleich an- 

rjeclainalion richtig. Kr F fBnd in dieser Bolls 
iWbll, doch nicht in dem Miaue, als er es nach 
dem Urlheile der Kenner verdient hatte, weil das 
t'ubiikunj für Hrn. CerslückcT eingenommen ist, 
Weicher bey unserm Theater mit einem guten Ge- 
holte auf drey Jahre angestellt worden iit, und 
welchen man für das Ideal aller deutschen Teno- 
risten zu 1 allen scheint. Unser UrÜiril über den 
Iclztern behalten wir nm vor, bis wir erst hey 
einer' nudern Vorstellung seine Stimme und Mo- 
i-'.:.-.'r '.n:i! sriit .Suirl limlmrliid taSjun werden. 



sehr verbessert. Sie würde gewinnen, wenn sie 
ihre Schüchternheit ablegen und Muri, fassen könnte. 
Bey dem Ol ehester, und im Ganzen bemerk le man 
die feh|rnde energische Direclion unseres Kapell- 



m,de>i 



t.W* 



Iber zu in 
aer Gefahr beEndeL 

Am i?ten gab die italienische Gesellschaft 
hier zum erslenmale Giaitni die Pnrigi, nach dem 
Französischen von Romini, mit Musik vom Hm. 
Kapellmeister Morlaccbi. Hr. M. , schrieb diese 
Musik in Mayland für das Thealer dclla Seals, 
wo sie am iweylen Juny 1B18 aufgeführt und 
mit grossem Heyralle aufgenommen wurde). Das 
Sujet dieser Oper iat aua ihren Da ratellu Ilgen auf 
deutschen Theatern mit Doyeldicu-s Muiit bereit* 
bekannt genug. Es war gewiss für Hrn. Mor-v 
lacchi kein loichtes Unternehmen, nach einem 
solchen Vorgänger diese Oper zu bearbeiten; 

Stücke hervorgebracht , die denen seines Vorgin- 
Hicser alrebt mehr nach 




Introduction, das Terzett mit den Worten: Vtttga 
äriKtm qwü j'ulnifit etc., die Arie der Friuzea- 
ain, von Dem. Funk gesungen, welche der Ton- 
sclzcr so vorlhcilhaft für die Eigenthümlichkeit 
ihrer Stimme zu hallen gewilast hat, dass sie fiir 
Dem. Funk au einem Triumph Wurde; und wirk- 
lich hat sie seit ihrer Rückkehr aus Italien mit 
geglänzt. Das Finala 




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ic Wirjnrag. Der erj,Ie Ael ilh an 
1 und Wirkung der bedeutender. Die italie- 
cbe Lot! icheint Um. Morlacchi neu bei 
[I iu haben. Er erhielt ungemeinen Beyl 
Teher am Ende der Oper Tcrdoppcll Vnl 
. Canlu, noch ganz Neuling nuf der HU 



Kurze A h z ■ i r, s . 

■rnodt peur Cuiiam, JYuia t! Cor 
pur Dirlhul. Oeu». 5. Mayener, 
Schöll. {Fr. i FL 4S 3fr.) 

Diu« Toniiück beileht an. einem 



«höh Iii die acht 



Spieler. Das Ganze wird, 
ragen, den BcyM derer. 



.nun Finale hört 



Bayfidl » 



dnrgeht, ein. 
■widrige Detonation. Für die Rollo tlea Sene; 
welche früher Hr. Gen Ml in Geling und S[ 
Ircfuich gegeben halte, paiile Hr. Sluarali 
Anch Mid. Mieekach gab nna den inlere* 
Olivicr niebl, deu wir in Dem. Julie Zukl 
den, welche diej* Rolle tarsügiiclj gul i. 
Den DorFwirlJi gab Hr. Beninra&a vürtrefllich, 



eich nets lieh beiouderi in dem ic 



in Gr« 



tili ifunr exicution fncili pt>ur k Vir 
'U et Flolt compoim per &■ SHoA 
-.13. Mayenee, eh« ß. SeWI. (Fr. i Fl.) 



Zweck, iiir den ej boatimml 3u pejn je 
rerfehleq wird. Freundliche und hcjli 
lind mit einem leichlen Accoiupagnem 
welnhei aelbil der nicht »ehr Geiible 



it gewohntem Eifer 

. Die Dekorationen 
und paaioud \ 



ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den 121™ May. 



Salve Segina, mi! uaurleglem inltfen Ttttt, 
für vier SiasUnmf wdi B*gUiiu ng ' 
Piamfarte. Mu.iL vo« A. F. Hänr. I 
rig, eher Breiikopf uiuj Hirtel. (Hr. ■Tür.) 

Fast in allen grossem- und mildem, ja selbst in 
:: -.li. cn l-li if.Lti Städten* Deutschlands, voruämlich 
des nördlichei-n , treten jetzt musikalisch nicht ganz 
ungebildete Personen aus den gesittetem Ständen 



bsy weitem zam meisten inr Chor, oliue allo Be- 
gleitung, oder doch nur mit der einfachen r eines 
Kmoforts, und unter Leitung eines möglichst 

itige, würdige Weis* gesellig erfreuen; wollen ih- 
rer Neigung Eum Gesang: eine bestimmte und ed- 
lere Richtung, ihrer Geschicklichkeit in der Aus- 
fuhrung eine festere Begründung und bessere Nah- 
rung ihrer Liebe zur Mwik überhaupt eine 
Wendung über das Persönliche und seine Eitel- 
keiten hinaus geben Wie vieles könnte 

lam Lobe dieser Vereine gesagt werden; wenn 



er weilen, in der Anwendung ui 
'leiben! Es ist such seilen ■ 
n Lobe gesagt worden; Ein 



unniillicli mirpnrirlicMbü'lciri i;i,iHi,<- Hilf denGe- 
■oWici im Singen [und such Kr den Gesang in ' et ii 



üBtrXaujdl und vermittelst dessen selbst 
1- von l'rofrsiion und Virtuosen werden; 
W'Jirn j:i Jorli gefallen und belohnt seyn; 



seiner Richtung aufs Einfachere, Edlere, Aus- 
drucksvollere, aher aucli in sich Vollendete, bey 
den Gebildetem überall befestigt, und es hey de- 
nen , die Cur gebildet gelten wollen , nllinlhlieTi Ton 
geworden ist, wie Jona wenigstens zu sprechen — 
das leere, nichtige ftitelkeitweseii geist- und hrrx- 
losen KlingLlanga abiulhun, Millelals Mittel, Zweck 
als Zweck eu behandeln, und so — aber mit rei- 
ahern Mitteln, freyerem Sinn, und in höherer 



lelilcn Dccrnnicn tauben OKren immerfort verge- 
bens vurgeprediget haben und noch heute verge- 
bens vni-uredigen. Denn wie wahr des Sprüch- 
lein Schillers ist, das Müllner faul zum ite- 

allen Zeiten, wo die Kunst verfiel, ist sie durch 
die Künstler gefallen" — so wahr wäre es auch, 
wollte man es fnrlaclsen: „Und »11 allen Zeilen, 
wo dir Kunst stieg, in sie durch die Ressrren im 



inn* ii» 
ir haben 
, du — 



selb« hervorgeht — gani eigentlich, und auch 

es ist nicht ans Orchosterrausfk für'a J'ianoforle. 

" . u.s. w. ganc ligualich — d„ m 



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311 . MM- 



Vereinigung einiger einzelnen Sänger «fflKliriire. 




iHoniiehen entgegensetzen kann. Die Klippe die- 
«r Schreibarl, in totWmlii et™ gemein, in 
der Aranilnuiig rlwu. fluch in werden, Ul von 
Hm. II- glticklidi 11 raicbiai worden. Hat er nach, 
wu dieiMelodien anlangt, daa Profane pidit gänz- 
lich vermieden : io kämmt ta doch nur in Neben- 
dingen, in anndiniückendci. Figuren u.dgl., vor. 
S,.ii.i (.in] iiii;.u Mulodicii dm-iSiiiiu aiuljudip, ol'L 
edel; und im Ausdruck den frommen, milden,' 

d« Einlelli.il nsdi. {Nur die Trennung deil 




damit zugleich dem Ausdrucke, der in ihMn liegt, 
mehr Tiefe nud Dimer iu geben gowimt, uliue 
dass durch solches Annähern an die strengere, 
kirchliche Schreibart die Leichtigkeit, Faiilich- 
keit und Gefälligkeit dc> Gemen gclillcu halte. 
Uud dasa Hrn. K. ein natürlich bequemer, bieg- 
samer, ruan mächte jagen glatter Flu» dra Gesan- 

eT selbst ein guter, erfahrner Sange.- ist: da> hat 
er schon durch früher herausgekommene Arheilen 
bewiesen. Iii dieier Voimg aber Überiii mil Lab 
aiizuerkenen : an ist er es doppdt in Coroposilioncn 
ilioier Art nnd uWimnumg. Ferner ist auch die 
Art, wie hier dal Pianaforte angewendet wurden 




wohlerwogener, uiclit zu. woiler Genien. üJ 
endlich, 10 leifit auch die Einrichtung, d.s. a", 

-wech.elt, den erfahrnes Musiker: dejuTebtail 
Stücken, wo vou der einen Seile der briluoiit 
Goncerl- oder Opern - Styl , von der andern iba 

Formen .ermieden, und doch eine Folge ru 

fern! liegenden Sailen gegeben wird — ton ia 
eolchen Stücken entatchet, ohne diese oder ähnli- 
che Hüllamillel, nur .1 Weicht Iheib. Monotonie. 

du Anders nichts wenn iit und überdies dar 
Laugweile die Thür oHncU 

Inug im Allgemeinen anführen , scheint eine Tn- 




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-peil Dilettant in neu, eben so wenig schmecken, als 
sen , .nitjueuiplinden und gehörig aiiii.iffihri.ii, 



und alltäglich. Feines und 
slcn Fall» i 



dauung und Kräftigung 

■cd nicht znm Beilen, im drillen schlecht, so 
da» da endlich das Derbere dem Annette wider- 

Erfahrung diclirle Anmerkung nicht gegen Hrn. H. 
und jenes sein Wert gerichtet aey , als wofür wir 



Hr. IL beginnet mit einem langsamen, aebi 
sanfte*, einfach - melodiösen Salze, wo diu viel 
Solostimmen mit dem Chor weohieln; Salvt — 
— Hierauf folgt ein wahrhaft schönes lebhaftere* 



behandeln dieser 

rendera Pioaoforlo geschrieben. Die, Worle^sind: 
Ad ti — In hac tacrimarum füllt. 

Dicaer gante Sals, gut vorgelegen, macht eine 
rührende, ausgezeichnete Wirkung. Sja eitfn— 
i.l anfänglich behandelt als Duett zwischen Sopran 
und Tenor, dann zwischen All und llnsa, wo 



Gehalt den andern nachzustehen, und eich selbst, 
so nie der Gailling, au wenig treu zu Weihen. 
El Jaum — ist cid in gaut einfacher Schreibart, 
alur ichoa, und ausdrucksvoll gehaltener Sali, so 
lebhaft, als es der Teil zul&sl und dem Schluss 



günstig ist, und dabey )o gemässt. 
devot, als es das Ganze verlangt. - 
Das klein.. Werk ist in Parti 
Die, neben dem laleinischen Tejtte, 
deutschen Weite (die an de.. Erlöser, metit an 
die Müller gerichtet sind) wird man an sich nicht 
gerade Übel, aber besser den Noten, nls de» Sinne 
eogepasat finden, nud deshalb , wo es nicht um der 
Schwachen willen andera geschehen muse, lieher 
hej-m Original verbleiben. 



München. Nachdem die ilatienische Opern- 
itllschaft die Freuudo des Gesanges zwey Jahre, 
idnrch, einen dreymonal liehen Aufenthalt in 
ien abgerechnet — 'in ungofähr vierzig Vorstei- 



ter auch belehret halle, . 
drille Jahr und zugleich ihi 
hab.. ouf eine glänzende Weise damil beschliesaen, 
dsaa sie Ilm. Velluli für dio letztem zwey Mo- 
nate zu aiel. rief. Anders ist jedoch ihr' Looj 
gefallen. Alle, die unbefangen und aufmerksam 
den gegenwärtigen /.niland nnserer deutschen Opec 
beobacl.len und Sinn für wahren dramatischen 
Gcaaughahon, dersichein hiihcrcs Kiel seiet, aladcn) 
Ohre zu achmeieheln, diejenigen lieaonders, welche 
bekanntaind mit Italiens wohl lautender Sprache, für 



nur aufm. Wimmle Zeit 



Geachcnk betrachten, das woblll.-fig auf unsern 

die Kedc sevn) denn wie sehr der Deutsche in 
der Symphonie, der Sonate, den. Concerte, iiber- 

jener ihm den, schon der Sprache nnd des viel 
natürlichen Vorzug 



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1819. May. 



Welteifer mit munn südlichen 
uns von ihrer Gcsangsweisc da* 
aneignen wollen , wie sie es ihrer 



; schon die Tragödie 




t haben, wenden wir um zu Hrn. 
Vclluti, dem ochlungiwcrllien Singer, dem sinn- 
vollen Darsteller mensch] icher Auccle, dem Freund 
du uns I erblichen Puchierotti, eingeweiht indieächlo 
Kumt de. Gesanges, der, wenn Dielt schon aus 



Tagen durch den Einfall kriegerisch ei 
und ihren auf jede Kunst wirkenden Ein- 
in leiner urspriiuglirTieu Reinljuil in r ('.v n: 
eben, doch, durch ihn, Hrn. Velluti, rer. 
noch inf seine 



ichliessen laut. Er trat auf in Carlo magno (5mal), 
in Gintvra diScon'n, in Trajarm in Daria, Ct- 
lairira, in jeder der lelilern Opera iwejruaj. Ihm 
in jeder die*« Darstellungen Ia folgen, und den 
in jeder derselben entwickelten Grad Tun Kumt 
in würdigen, würde (tt weit fuhren. Wer, wenn 
ihm auch die b5here Bedeutung des Gesangei nicht 



Erfordernissen einea gebildeten Gesangkünsllsrl 
gelesen! Ein hiesiges Blatt bat sie alle aus einan- 
dergesetzt; und da Hr. Velluti allen— einesjedoca, 



künstlichen Verzierungen Jel Gesanges, worin er 
eben auch Meister genug Tat , und ufl etwas ratbr 



zartesten Sailen unserer Seele angesprochen und um 
zu Thrinen dei Entzückens gerührt Jiatj und diu 
wir ihn in leiner Kunst vollendet achten, weil er 



er nun dieses bewirket, möchten wir v 



allgemein als dal vollendetste Produel seiner Mri- 
itcrachaft anerkannt worden ist, unt] welche um 
\-oa den vielbesprochenen Wundern des ahrn 
Gesanges einigen BegrilT geben kann, anzuführen 

mögen, zu charsklerisirnn. Es folget ihr mit Ha- 
len geschriebener Gesang, ohne Begleitung, bW 
mit beziffertem Baue. Mehr bedarf es nicBL 
Die Compoaition deiielben, 10 wio der gansrn 
Oper ist von Nicolini. 

kenuu 

aich die Saclic in der Ausführung. So wurden 
gern Verweilen in dem Lande des Geianges noch 



gemeine Ideo des 11 



Nicht Wiltekind « 



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1819- May. 322 




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1819- May. 





c Kiirlir,,, wildem 



ffrr]<bcii Al^i 3 !ci L i vollki'n;rnra wtfirdig 
wurde. Anitliiuig ist <!i-r I'clilsviT des »icii 
velelier dun Heiland sU tlranuHsrfjf I'ltsou 



Ii .1' i- rianiiicii.-:! K 1l'ln>' f. 



alü Allrgra? üci. 



vieler Ge« 



beiden gul mugafuhi-t. Hr. Kleine Irng Yaria- 
SeUlu lang llr. jUiV/er nncli tbo Hotnanie, der 



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ii Melle: Mala* Ii Oli~ 



n bedmitenden Flau 



„ LI I ( l! L' I 1 i'l ] 1 1 1 fvj? LC IVbliLutii 



hau Compoiitim. m Liedern 



'.::thi:<-. ;:\<!;t,r.rr; f:r eins Flöte — — von Re- 
tinal Landgraf. lt«W, 3 lc Lieferung. Lcip- 
lig, b. Pete». (Fr. 11 Gr.) 



cj Abcndlsm geneigtesten 

< um Insiirlierley l'sHagni. 
"C gefällig.) -Melodie in lluu 



üb« God inve t/ie Klag, und ein 



Verzierungen und kann deren Bichl genug hahen 



LEIPZIG. KEY BnElTSOPl? DK» IIIttTM.. 



ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNO. 

Den igt« May. J^f. QQ. ! 8 1 »• 



11 vorbey. Hilten 'auf ib. 



Folgende ] 

und s*.r das rrsl« «hon unter den 
dtu Evreite gleichsam in deu Vigilien clei- Mtsse* 

Kapelltn. Strautt und still« Frau in Pia; i 
Er Compouist und Violinspieler, Sie Sängerin. 
Ihrer Leistungen ist schon in diesen Blattern ga- 



jttlt kri« ätngaiia ui Deutschland ihr 
muiaba ; uud in allem Urbrigen (je- 
□n sie nebcu jeder mit Ehren genannt 
ingBaoblat man sie liier, aUa Wochen, 

tat hallet wodurch Zuhörer herbtige- 



it Eigcnheiien der meisten MrMiker m 

iheinl, Torher eicht, und nachher kaum m ha- Vorläge empfohlen 

cnktBi an waren ihrer .diesmal, wieimmer, nicht Am schausten sang, sie diesen Abend die Partie 

reuige eufgnt Glück Eugereiseti verschiedene aber, in einem beliebten Dueft von Par und in einem sehr 

' "' e Künstler , veraichlelsii auf j htng auageführten Tenet! von Rnasinf. (Leuulea 



a wahrhaft s. 




MTÜ'ihr !IjL]n?idCLj: 




llllfä ofluuiTfl , was sie quadrüfc- 

msdriieken . als man es 
ic des iweylsr., 



Dm Finale <los 



Imlrumenlal als wie eine CesBD g-Fngn lliems- 
liiii-i und EbrlgeüihTt ist, Ijeym CliorgHiiur für 
Olir und Verbund niebl deulli'cli genuj! berntulrllt, 
und Lsum elwas ho.en laust, all TU GOUu*! 
CjcUnalenmaun .ehern 

„Wie sie durcli eininder gehn, 

Dir Elemenl' olle iwrl« — 
Die Ausfiitiinng w«, Ton Scilsii Jer Partien der 
Mad. Werner und de. Hrn. Klengel* des Chor. 



339 1 11819- 

und des Orchesters, in to' wüt gnt, als man es 
hey Ei w Pioln bTUig«rweü« | »erUngeo toonle: 
im Uebrigen aber geringer. — Wir wünirlirji. 
lim Hr. K., rier auch i-ini«i- tl^in und m'rhl 



Überall H viel AuCrur.rkiains.ciI, guten Willen und 
L'njiarlcyliclüieit für Beine Coropoiitiunon g n( j ei 
als wir seinem Oratorium liier in beweisen uns be- 
mühet heben; und dass nicht öfter, wie w eini- 
ger Zeil, bejr Cclrfenlieit eine um ihm compe- 
nirlen und auf der Huhne in Slutlrard mil Bcyfall 
ulgMamimts Oper, im iforgenblat!, eben iou 
Stuttgart aui, geschehen — ein bcier Feind (oder 
war' ei ein guter Freund gewesen?) in die Well 
hinaus drucken lasse, jelil Wim Er, wo ein iwey- 
Ler Monarl zu suchen, wer die cigeulhii ullichen 
Vorr-upe Italiens und Deutschlands in sich vereini- 
ge, und dergleichen Bitterkeiten (oder Süssigkcitcn?) 
mehr. Ii« kann dem achtbaren Manne schwerlich 
auch irgend elwaa mehr geschadet werden, ala 
eben dadurch. — * 

Dein. 'Marinom, Contra- AI l-Slngarin aus Ve- 
nedig, tritt den loten May auf. Hin eigentlicher 
Conlra-Alt ial ihre Stimme, dem Urolaugc und dem 




wir wünschten vielmehr ihr damit an nützen. 
Denn womit nützt man denn einem jungen unberathe- 
neu Geaehöpf besaev, (iL™ Aellctn versieh« nicht 



May. 3« 

sagt: Du warell rrol iitiij, ein rühmliche] Ziel 

■neu. und jenn Abweg vermeiden, diesen Ptd 
elnschLagm? — 

FrMlfart <ti Main, dtni-May. — Doitr 
den Conccrleti. welche in der I eilten Zeit amfol m 
auswärtigen wie von hiesigen Künstlern gegrljeo 
worden, verdienen folgende einer ansanichnr.itdrrL 
Er.ilbnnng. Hr. lio/nWcier J. /. Hat iidi in 
einem von ihm' veranstalteten Coucerla zu allpt- 
mc [nein Beyfnlle auf dem Forltp iono horcu. Sri. 
Anschlag i» rund und ii-Ülig, >ein Vortrag [J.l 
und geschmackvoll . »o wie seine Gewandthr.il ii 
Ueberwiiidunff schwieriger Passagen bedeutend. 
Von Hrn. Uta Baldrnetltr; Bruder dei CoucM- 
gebera, wurde ein Kromm ersehe« Violin-Cnncnt 
mil Geschmack, Fertigkeit und lieblichem, klang, 
vollem Tone vorgetragen. An diesem Küusllrrbc- 
aitzl uimer Orchester einon hocliat aciialitiaieii Gei- 
ger, der auch in Spohr't harrlieben WinlecQiw- 
letten sein ausgezeichnetes Tnleut auf eine UErrw- 
atechenJo Weiie bewahrte. Carl Frort U, ein 
eiiqUiriner Schüler des Klavierspieler., llru. fl«f- 




diesem Abende spielte Hr. Kutter d. J. Bttlfo- 

trliie.lt bedeutenden Beyfsll. — F.in zweyles Coa- 
eell der Waldhurnisleu, Ilnn. Cagl F<ür 
Sahi, war Gin noch weniger bciucht all das er- 
alere; doch gereicht dieses nur ileu hiesigen 
genannten Kunstfreunden und Dilellauleu 
Vorwurfe, dicht den beiden Künstlern, derea a»<- 

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1816. May. t 



tau fand airlj eins eben so lahlmcho als glln- 
irnjü Veriamroluug ein. Auch Kurds der Kunil- 
fimua In in üppiger Fülle geholen, daaa der 
irMummcrndo Kunalainn mm EmtlM glciehaArn 
remungon war. Spc/ir apieln «in achwierigea, 
antb uiigsilgchenei Couoeil am A dur, eine 
freundliche und gernülhvolle Coinpoiilion, die al.ee 
irohl, hty der Kruft und den M Uli Iii, welrJie die 



erreicht und jedu OJir lauschte mit sehnsüchtigem 
Verlangen ilera Wechsel ipielo der TtJne, die in 
ihren Silb erklänge, im leiclilcn Sprunge der Pas- 
sagen, in der AnniLilh dea Gesanges und der Ho- 

icu Jungen und daa empfängliche Gemülh ergrif- 

mra Gallen gefeilten Sonate für Harfe and Geige, 
diesen ™ und beiaubcrte durch ilir aerlenvi.il ca 



Fniw, einem gewaltigen Kuiutwerfce, In welchen! 
«In liefe* Gemülh den ganie» RcichtJiuni seiner 
Empfindungen in charakteristischen Klingen vor 



Mozarta Jierrliches Lied, Jbcndempßndung , von 
Ii™. Schtlble mil einer Vullcndiing vorgetragen, 
welche jeden Wrraieh Befriedigle. Beschlossen 
*urde der Abend init einem grauen Tcriclt am 



■i. April gab Mad. Fsroa, crslo I 
italienischen 1'heateri zu Paris, wie lie 
mil Hrn. Purilla, Cocipositeur der 
Theater tu Paria und London, wie er 
ein Coocert im Saale dea rollien Ws 
Südens Prtüc. Da war ea denn so 



aclmne Methode, die reiasle Intonation 
Gewandheit besiut, welche seiende ra im 
,,; .: Luifa .iuich die halben TrJac de« 



UiLsfim: i.t l(r. IViS: iUuzcfi /■,<,'„ nana'.t 
Iii«- die bOse Well) ein Camponi.t, dem i« aei- 
ncr liibkrjuliiLLeit ivol nicht leiclil ein Anderer 
gegen iilior gestellt werden konnte. Nein! ea ist 
nielit möglich, daaa sulnh aberisiliie;es, gearlimai*- 

Welt eiiaürl Dc^EndpimLl der nücbslcn Jäm- 
merlichkeit ist srnslreilig die Arier Qurtt 'nlm* 



>i eolen April) 

in behandelt aein 
■X Sicherheit, be- 



Lrgalo hrrvurgebradit werden, 



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'i8i9. 




DigilizM B/ Google | 



1819; 



selben Tage ward im Theater 
Singspiel: der Fiusbiniler, gegeben, dal Kit 1S10 
gi-iuhl halle und wol in die Vergessenheit Ried« 
(wallen dürft*. Nicht ein Stick wurde dei Bay- 
hlh gewürdigt, der dagegen iai reichen Masse zu- 
strömte dem neuen Divertissement: die Winke- 
nde, vom Kaulgl. SbIoIMMT Heguel, mit treffli- 
cher Musik, roll Melodie, Leben und rhythmi- 
itlitr Bewegung vom KjJnbjL Kimnieruiuaik.il 

von dem Hrn. Hoguct und Joint m Zöglinge Hage- 
lueiiler, der in einem Pas de trois debulirte, und 
der Dem. Lemierc, Gemme), 1 l.i-i m , 11s, Ve- 
Mni, Konisch und Luinpory vuni-ofilich unfeßbii. 
Den lösten gib Hiv ruycnhagen von Roion- 
.lern Concert. Er trug cid Hondrau brillant für 
da? Forrepiann mit Begleitung de* Orchesters von 
Hümmel und mit Hrn. PfulF fun, Variationen für 
Clarinelie und Forleniauo von C. M. v. Wober 
mit Brylall ,ot. 

Den iBiten gab der Kammerrausikiu Hr. 
Schwan der Aellere Concert. Er trug auf dem 
Figo« ein Concert, Adagio und Variationen und 
mit Hin. Tamm ein Adagio und Rondo von A. 
Schneider für Clarinell und Fagott vor. Sein vol- 
ler und schauer Ton. |die reine und dose» Ho- 
be, die krallige Tiere, du fertige Staccato und 



;q ruh r 19 Med. Milder onter Ao- 



»a,. Der liibah «ji voiinOidit ein Lied von 
JVdge uod Zrllerr Der Mcntc-'i gebt eio* dunkle 
liruc; e,n Seife regju ouJ dar " 



beyde r 



1 Kinn 



iL-cfHichen CompotlUlel] am innerer Rhirinnrovmz, 
und das Miserere von Hu», und ward von Mad. 
Müder, Dem. Diane, den Htm Eunike und Kn- 
cliardt vortrelTJicb ausgeführt) eiue Auawahl der 
Mitglieder der Singakademie trug die vlioral- und 
''lormv.si;: ,;i.-d. ; k^iin: SkIU-m 

E i,-. (Iii,, :!„.,-. v.,:,i N ^uiinllheater iu Braua- 

£tben; am etett den Hncephalo in Fiuravenli's 
UoiTsangcrincu, vio die Introduclion : OjWie herr- 
iefe clc. von Hera. Schmalz und Lein, Mad. Eu- 
lifce und Hm. Günther; des Dual: Gicb ilü mir 



Kraft el 



a Dem. Schmalz 1 



1 Hat der Frevel etc.. 
Heb auf den dunklen 



Hm. Cün 



den Geranie iu Metall Schatzgräbern 1 den iSlen 

den Papgeno in der Zsuberflöle, und den listen 
den LeporeUo im Don Juan. In dem letzten Akt 
debutirte der vorher genannte Hr. Devricnt all 

nogeoebme BiinUbmiiw bu G. viefe »rnsiiekeil 

gU« llolTnung. " lC " 
liuler den Zx.nhenipirle.i cVses Modell 
e(.d.rnt Aojteiebooog Hr. S.hoorcUf, der am 
an.een eine Fai.lai.o (ui Note >oo Touloo UrrT- 
bth vortrug. 



(.'.isr/wr» . ,"i Ay ,f Sr.t mehren Jal-ren 

sikaliauher KunsLvcrcin gebildet, welcher sich um 
die Beförderung der hohem Cult.ir der Mnsik 
sehr verdient macht. Einige sehr ecfltDBgnrertbi 
h w,-:.-:„. II e Seele dei.elben nnd 



11 lind vornehmlich folgende: Hr. A. Ed. Leel 
Jusikdlieetor bey der Gräfin v. Andren)-, ei 
rvlllicljcr Violinist. Sein Spie] ist kraftvoll un 



luartelteu der giüsslcn Mciftri, 
riou ausgcfilbi-l in baren. Nieli! 
1 lirivilmniig Terdiesl Xlr. Jus. 

;il, Virtuo» auf dem Violoucell. 
gilt eben dnnsclbe, was wir vor- 

viele licbüdie und irht ungnrr- 
iende Uengniten. Hr. Frsut 
■ su der hiesigen küi.i S l. Musik- 



ateits UUr durcEl eignen I'lei^.^ e: 



ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 2«f«i Müjz. 



N?. 21. 



Frantfwl an Mala, den 4len May. — Die 
Oper. Zcniin wirf ^:t>r, deren frühere Bearbeitung 

neuen ist. 'iicbl dem Foul gegenüber, wie ein lieB- 
liches Bild des farbenreichen und nnmuthigen for- 
i%i'd Jen gewaltig» Schöpfungen dcaküWn und 

lieh tritt"«« nie Fülle ller Melodie in den e'aite- 

rend Ein Flui: die fleirichiXl einer dunkeln Macht, 
die im Kampfe mit dem Hein.,, obsiegt, m 



Lirgheth 

Sturme i 
fibmgtlL W ( 



iverturo, welche lein abgeichTnjie- 
fiir lieh ial, HCtidem mit der rntro- 

hter gemalt. Sie firm', mit einen 
i dur p. p. an, desien wagende Be- 
«d tweh T' 



rj Allem 



■n hbc (uteri 



sin leihen und eo 



erlaubt das Sujet dienen SM, der durch grauen 
Begnirlirhkeit.im Allgemeinen mehr aniprieht. Bey 
lH.r| Zartheit und Lieblichkeit der Melodie fehll e> 

[«rollen Mu.fksläcken, wie es bey der An.ly.e der 
Hnaehien Nummern sich ergeben wird. Die Kr- 
Iihrung de» Cumpouiilen hat ihn auf einen Punkl 



mner imsithlbire Chnr die Wim- 
en heilst, endigt lieb dal Muaik- 
ihigeud. Die Neohrit der Mn- 



che- Anordnung dee Einaefnen 
i macllen dir je Piece in ei»t 
■isterwarke, daa so leicht keii 



Wo. * ist eine Arit . 



[[i , der mit Oeadmact 

Digitizod &/ Google 




□igilned b/Coogl 



iTp Ceistesprodneto : A. Eine grojse 
Uro. lüger; D. Variali 



o praklische Brfaoroog, uro d. 



j jeju; der erhaltene, v*ul:l ^r-i-Jicn llryfalL 
jiige ihn anspornen, cFie rühmlich betretene 
,iü" nun imidel in verfolgen. — i. Abcuüi, 
n Kärmlinerthorthealer, Hr. um! Macl. Korn, 
;hsl Declamaliuneii und Tuliltam, iwey (toir- 
ren. einen Psalm, gelungen von Um, Vugel, 
'■ inll Dem. Wra- 



das Rondo v 



> Arie, 



Weiss fin- i.'lolc, Hohor, and 
den Gebrüdern Khsyn. und Vio- 
TOd l'ollcdiu gripielt von Hm. 
- S. Im Theater an der Wien, Herr 



.■i Z'-il Mi'.lliili \~-<:r ,li. ; ,t 



i liehen Schleichhstidclj — solche Kellereien 

Mayr. worin Fräulein Milani eine angenehme 
AlUtimrae cnifnllele. ß. Deklamation. D. Ta- 
bEesu. E- Bern. Romherg's Ouverlure ?u drn 
Huinen vuti PiIubl F. Variationen für Ött 
Piano forte von llnu. Hyron. Pavr, gespielt von 
seiner Schülerin Friuleiii von Poglcr. G. Che- 
rubini's Cnulnto tul' Jos. HayuVa Tod, ging liier 



■ r.-rbill li. il unterstützten, von Musik- 
ogen wir; i. Meliul's Ouvertüre aus 
3. Polonaise von Demer Für die Pe- 
vorgetragen von der blinden Dem. 
3. Beethovens Adelaide, gesungen von 



Molique. — Am Abend desselben Tages führte 



i T.tfesu; r,i„ ift.li.chcl 
ödes Rondo, gefühlvoll gesungen von Hrn. 
4. Andante für itaa VVnldhrjru, von Hrn. 



i. Vio, 

begleitet vuu Hrn. Friedlnwafcy, 
uua dünkt, nie noch schöner auf seinem Instru- 
mente singen liörLen; 6. Deklamation ; 7. Hymnus: 
Kyrie und Gloria; ein herrliches Kirchenstüak, 
welches die slrcugsle Mitfer-Irastc mischen deralten 
und neuesten Zeit hüll, den ligorosen Cnnlrapunt- 
tilleo befriedigen, und durch die Gewalt der Tone 
selbst nur Lnyen wirken ronss. Wenn dss rüh- 
rend flehende! „Herr! erbarme dich unser" alle 
Geiuiilher in Andacht versenkt, so las» das inn- 
jc.lälisdiei „Gh.e sey Colt in der H6ho" den 
Allmächtigen in seinem Strahle nglame crblirfcen. 
nnd in der Juoelhjgc am Schlaue schwingt sich 
Geist empor in selige Gefilde. Die Solopar- 



tien V 



Vogel, Hrm. läger un L 
gefühlt, und die Chöre wirkten energisch. 8. 
Grosse! Tiblcau: g. Morarl's Faniaiia Fiigala in 
" lirkopf und Härle!) ; des 



Hrn. Jagen eine alter; i\Iih:l K leinii^'i; ; a:i-:i:i,r!i- 
los nnd doch so innig zum Heraen spi-echend 
11. Adagio für die Punaylon- Phile,, von den 
Meister diesei Instruments, Hrra. Professor Bay. 
wahrhaft meisterlich gespielt; 13. Deklamation 



, und in dem edlen, 
Iii durchgeführt ; i4. 
FlÖle. tlnrineUe, Fa- 



rjigifeed t>y Google 



Den agilen: Dia unttrbradunt Opf% 
Dt,. 3o»lc II Barbiere di SMgli*. (Di« 
VortldhingO 



lirlannles Oratorium.! clor ilerhende Jeiuj, auf. 
Uit.e «meittlim» Muiit glich, all >ie vor vielen 
hhren Küm frsU-nmal ersrhi«n, riuem fifnndli- 
cuen, Üeblithep JüngliiiB, der alle Hirten ge- 



I von ■■Mai Eni 
dem Oralor 
,. Hi«.,- f v. \h 



L'-aitCl:, VOO J. F. C'B!t=|i; 



Oralorium : BrJllmir 



. Zwcii« llild; Mad. 



367 



!8i9. Ms 




ALLGEMEINE .. . . 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



NS. 22- 



iiruBÜn/i.cAii AU.rLy iB.firi., v am 
ilonalc April, 1819. 

}*ui n'eil prophtti dam in palrit, lagl jiil fran- 
if.lscbcj Sprichwort. Wenn ea 10 forlgelil; 10 
wVrsa ich mm Propheten in Fra.ifc.eich. R> »oll 

kündige Ilcahlalm ge- 



,1 eÜ Piubalilil 



%a würde, wenn ihn auch die iUn.^geFeh 
Wl.n? Polier, für Jen als Singer und Sd.su 



verpllaaat werden würde. Aber wuhin? 



lliilC.bedn.Jtijkeil den P.ileu.imnen dieses Schau- 
spielers allen möglichen Vorschub leislcn würde. 
Ith fuhha mich also geneigt, schon vor mehren 
Munulen als gewiss anzuzeigen (wovon aber da- 
mall, meines Wissen!, noch gar keine Rede war), 

glgirt, also KOnigl. Schauspieler werden würdt. 
' L "ch in Erfüllung gi 



e will, sagt man, seine 
lilil ablegen nnd sich in den co- 
li des Thralre Jtnval ilt /■Opera 



faen müuen. Was ein bischer, Wind, durch ein 
auigehOh.iei Sliicli Holl geh!***, .n boniiliiiien 

„-h^ekenden I.eMe:, 
hauchen vermag, das ist jMH aller Wdl in Pari. 

wenigen Wochen, dahingegen da» liehe Bio! [die« 
Ücjnurt hat hier tili« — ■ 



es, dast die betagten 



1819- 

ir Speise dient. Daber kpmmi 



gesagt), »alirhall 



■n Vollkommenheit au 



gebildet haben, durch ein gänzliches Misin.nl eh en 
ihn Berufs, dar nicht darin bestellt, den Men- 
schen in ichwachhcher Fllllvit« (q YünnMüi- 
chen, sondern ihn lidrndir tu Kraft und Tlii- 
ligkeit eu eihcuni, einen r>>lich faltchn Weg 
befreien hoben, auf dem sie endlich vom Publi- 
cum {{unlieb werden aus den Augen verloren wer- 
den? Wis die Virtuosität der Gebrüder Bender 
iiianesoinlerc anbelriiil! so in ihn Manier in der 
Qualität derjenigen eines andern berühmten Clsri- 
nellrn-ßla..r., der lidl vor einen, Jahn in i'n.i. 
hören lassen, glnilicb Bleich, morlita jedoch in 
der Quantität der Ausbildung derselben etwa! nach- 
•teheii. Dagegen besitzen die Gebrüder Bender 
den Echoton, von dem ihr Nebenbuhler nichts 
wei« , in eine wahrhaft bcwimJrniioswiirdiuaii 
Vollendung. Diese, Echo, welches m der w«le- 

Tom.'m welchen ..ich lelzlerwihnltr Künstln 
■Ii Mei.ler zeigt. Tn der P.xsefflliun ihr« iwcy- 



d gedenkt Concart in gelwn. Dea Unat 



hergesahen und auch in nieinein vorigen Berichte 
vorausgesagt hahe: ei hat sieh gatOdljgt gel eben, 
■ bzureiBea, ohne Conoert zugeben. Zu dieum 



Juuy. 



auch £ 



Letzteres ist also zu •erstehen: Hr. MühWckl 
Lit ein leucluiligcr Jüngling und diu Pmiaer per 
ueji uud kleinen Salons lauen skb gern etwas vur- 
spielen. Da hal nun der junge Künstler das f 
bendmg fär ehre Haupliaclio angeaeheu und, 
I!aimibal B in Caput, ■ich arfjOlzt, stall in band 
worauf ihm dann seine Nebenbuhler deu \ 
spiung abtewcnneii haben und er aolbsl am i 
Filde geschlagen worden in. Er Fiat nun S. 
mcrouarticro iu der belgischen StSdl RoltriLkiin 
belogen und wird mit dem kommenden Wiute- 

"ir die erlittene Niederlage — In 



n HolioiiKia 



halle ich doch den Hei. 
urliGrt und daher/ bat niemand rede 
jenes. Mir hat er auf rinem vorl. 



1 Harr Mühlrz,f.ldt etwa 



all die, welche Biillol dieimal 



,1 auf 'der Geife P 'l'« : 
ii.lIi! m-litb gedacht habe, 
■ im Vortrag« "« 



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181» Juiiy. 

ra pflogt, kanpt in 



nerdem find UailltiL nnd Lufont aufgetreten, 
dogui, vorn IlulieDuchcu Theater, bat geiua- 
: im ConcerEgdBBnge, wo er fceitier, dramati- 
;u Efiecl hei voiMhriu£en biaudil , befriedigen 



,(.■„, V.-.Irr, s ,ft| et . Welch .ine Werlh die» 
Op<i .^ll.'l i.i <k-:i A i.j.-r-u <1 .- 1- DiirctJoa habao: 
jnijsg, crhl daraus hervor, dais die zwey Acfo dar 
oralen Vuiitcllung bev ä« zircyten und Jca Col- 

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1819. 

eine Reil« nach England machen. Ich habe 



•luasem typogtaphischen 

reelle. Ein hie 



gibl), 



iePaal- 



= glaicf. 



Pulikke hat 

gefertigt, die denjenigen wie gefunden kninmcii 
wird, die ei im beaiuVtea Bai.c nicht u Bad«,' 
vielleicht picht einmal lum Auflage, gebracht ha- 
ben. Darr min der Sage Glauben baymesaeu, so 
hat sich bey Gelegenheit der Herausgabe dar enteil 
Lieferungen folge.idei sonderbare Ereigniis euga- 
üngen; Besagter Polakke, der (h wird versi- 



Ucu, all Julien lie auf der Draadener Kretn- 
echule da« Singen Tom Blatte gelernt und spielen 
junge uiiachuCcJj^e Mädchen nach den Regeln der 

natürlich. ^ So hat >. 0. »eil MaJjmc Gavaudan's 
•a, Dannla. Moi-o die Halle ZM R™clna, 
Ulfa Käppdien üben lomi neu, und «tili die- 
dar, ali bitte i!e da. Kippten mit auf die 
gebracht. Beydo Damen klagen über Zu- 




der HanwgtaicrT Er Uut (liOrt i 
ihr dcul.chci. Musik hin die,-, oh ihr eines Ihnlidier 
Zugs filiig gewesen wart?) die alten Platten z 



in deutsche grosse Theater 



. l.rUl'lli.ttl <-'. "I . . ikl fn-jlllb Ii 

Jehonn mag, heliBUplel, eiuea der Finale 
Ofympi* ((Mühen iu haben. Nach seiner Vi 
1 -iiiug aull auF den Notensystaraen daaac 
hl so viel weisser Pfau fjelu.an worden s, 



t aahüi 



! Ich b 
r dieses ITuterneb. 



» Lieft, t: 



naehslcn Dciichle ü 
fuhil, ..-:„■,' 7.u reden. 

Wenn dem Thealer Feydcsu in dar Per- 
ein Licht und Holt erscheint, worauf die Soi 
tiire't desselben die glänzendsten Luflirhlüsicr 
hauen (nach reiflicher Ucbei legung halte ' 
lir.cLLi uljen 3i'M£l, dafür, da« ea wii 
Li.ri.cliWr aeyn »erden, oder Pnti 
dann Mulh geling haben, aeine Manier 
Italien und Dichter und Compunislen besonders Er 
Ilm .irln- il eil, wie sie ea ehemals für EUetiou und 
jetzt Tür Marlin thun); so V 
Slerue minderer Grösse, sagt 
heu auf dem betagten Theater. Dies aind die 



■t'a l'ignro auftreten. Auch mil Garcia ist, wie 
n behauptet, der Co n tritt abgeschlossen. Le ti- 
ef wird aber erat im Monale August nach 
i-ia zurückkommen. Ob nun gleich ron Cri- 
lli furlnlhread keine Hede ist. so dürfte den- 
ch, wenn Pellegrini aeinem Rufe entsprechen 
id, die ilalieiiiache Truppe, so wie sie in die- 
n Augenblicke tat, tu HoOimugen berechligeu, 



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Amll ihm VHn; denn tr hat ihre natürlichen 
Anlagen einer gelaufigen Kehle und beugsamen an- 
genehmen Stimme gepflegt und für den ülfcnllkhen 

vonnangeriu geworden; Schmie, wenn sie, wie ei 
welil geschahen konnte, dabey liehen bleiben 
wollte, wenn >ie ans Vorliebe für ihm Ktmstmeiiier, 
oder Kr ihre Umgehungen versäumte, eich 
in dem hebern Gebiete der Singkuust umzusehen, 
und lieh jenen eeslhelischen Vortrag anzueignen, 
der oral ihre ichOnen Anlegen in vollem Lichte 
zeigen würde. Wir mochten ihr ralhen, durch 
gewählte (.«Iure nuf ihr Inneres zu wirken', ein 
gewisses id natürliche. Wesen zu veredeln, um 
Dicht Mos den grossen [laufen zu unterlialten, son- 
dern auch den Beyf.ll der Gebildelen und 

den ist, kenn eich wohl dereinst noch schöner ge- 



I im Andenken in erhallen, Ten< 
nmenden Bereitwilligkeit alle ihm > 
in Deudnla, welche wir an nenn 



n mag. Hey aller Zufriedenheit l 



Jtiny. 886 

nachteilig werden mflchle. Wandern mosj nun 
.ich deshalb, dass keiner unserer Dichter und 
Conjponislcn, selbst der tbilige und einsichtsvolle 
Hr. von Poi.s/, der beydes öfter in sich verei- 
nigte, auf den Gedanken kam, eine ganz für seine 
ausgeirichneton Eigenschaften berechnet« Oper zu 
schreiben. Er wurde, wenn «ie den recblen Weg 
eingeschlagen kalten, ihre Erwartungen nicht ge- 
lauscht haben. Herr FitiJisr war Zopi™. 
Schon vor mehr als zehen Jahren gab 'dieser be- - 
rührale Künstler in hiesiger 8tadt Gastrollen mit 
einem Erfolge, der damals fnr die Zukunft den 
glanzenden Beruf ahnen liess, der ihm mm gewor- 



roaMD Rufes würdig, aufgetreten ist, und üher- 

ieles nachgedacht hat, selbst in erforschen, ob 

ngleich liegen möge. M!l wahrem Bedauern sagen 
rÜ nur, wie es die Wahrheit fordert, dass der 
ielseilig gebildete Künstler den grossen Erwar- 
■ingen, die man sich von ihm machte, bisher 
icht entsprochen habe. Dies ist das Loos der 
lernst, dem Niemand, am wenigsten auf den 
reiten, entgehet. Unter viel günstigeren Verhlll- 
iisen betritt im Gegcntheil jene juuge Sängerin, 
'eiche in dieser Oper die iweyle Rolle sang, die, 
ühne. Sie belried.gt alle Erwartungen; denn 
«b bat man von ihr nichts erwartet und Nie- 
radd wird nach dieser mislungenslen aller mis- 



folgende Studie aufgeführt wurden: Ister Theil: 
" " iverlure in F Holl und F dur aus Cherubini'i 
Faniska; l) Cavalino in Es dur aus der Oper En, 
rico IV; }) Das erste Allegro aus einer Sit ' 
von Haydn (B char) f i) Arie m As dur u 



INTELLIGENZ- BLATT 

zur allgemeinen musikalischen Zeitung. 




1819- Juny. 




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in freyem, ober duicll gründliche contrsmic 
acho Kuml geadeltem Sryl. und auch in mciitcr- 
hartem VsrliSlIniu der »eil beichten Saiten -, und 
für clio rechten Muruciuo nufgejparten Üfju-Jn- 
itvuinente peger die einlach, aljcr durcliccheuJa 



die Forderungen ici Mn.iker. II einem ]abh.f- 

Schlu.i Jsj Gauicn, all suf die Fordei-un- 
gm der Tettsjworle gesehen: doch hat Hr. H. 
wcuiS!lcrn für die leuleru gelhan, so viel tich 



uud nimmt mit Bhrea 'Ihren l'lili neben dem 



nur durch lehh.flcrc ln.i™.,i,-ini, ung (..■ImWiir,,, 
lineern Schlu» <1« Bnmäclat behandelt tut. — 
Agma l)ä (E> dur. Viere ierteliala, dtdanU ic- 
alenulo) ist würdig und andächtig, übrigens mehr 
kun >u iaug atiigciiibi U Der SchW iit in C 
moll, uud rubel auf der Dciuininle dieicr Tun- 
ut: ij.nn lälll mit B dur ein daj Dann natu 
pneatn {AtUgro conimodo, Ijreyvlertellatl). E* 



ku-cblichcr Ucaen; und dein achlharen Verleger 
auch, da» er ihre Auiguhe unternommen hat — 
aji yiuhcy mar Ehre, aber, wie wir «ohl V 



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397 



498 



BtrSn. Uibu-ndl •!„ M„y. Dtn Ilm sah 
Dem. Sigl, Sängerin au. Müncben, Conan. Sit 
■eng du Reriuiiv und Arie: Darami un Mgnnlo 
■Irneno elc von Mo«, die Scrne und Arial 
Bendi il consorle »malo ele. Fun Sira. Mayer und 
mil Hrn. Devrionl d. J. du Duett am Paera Ca- 



SielKrbeil, einen grrnndelen Vuitrsg und deutli- 
che Ausbräche. Ihr {jähriger Bruder Eduard 
Viiri.itionr,: üu-s V^Ui^il ,ur. ]■:,■ I^IeI 
für sein Aller viel an Sicbcifaeil, ichweren Ap- 
plicaluren, Kraft de. Bogcna uud voriiäuiÜMniliiig 

Am Uuaalage, den ilcn, gab Hr. K.peümei- 
alcr Weber zu seinem flcnnOs das Oratorium 
Snmion von Millon und Häudel, frey ÜbemtM 
und die In.lrutiieulalbegieituug vermehrt von dem 
k. k. Hof.ccrelsir J. F. Mose! in Wien. Ei ent- 
Iiäll belannllirh in der Ol /ginalau finge (London 
1 7 4J, *S UniiMtuci«, und »j.de f..|ibrh bey 
wum; AuÜubciuig Ca gcAÖhokrJir Ueueneil um 
du Doppeln ttgenchreilio. Heri Mate] rocht» 
daher du Curie *o abniiinen, de« townl ia 
d"c (ledithi, du e.ue 



■■ M ■ «■*> 



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Iii, leiae !«Jcko ruiilaad. ij au*b rc 



o ging. 



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Mo- 



«1 te.mrbne licgle.t 
meiaieai «ihr toiikum and Dar teilen etota* mo- 
dern LnJ rej.-h augcw>a<.dl- M . . Milder - 1 laupl 
tunrl uud fehuli. und die Heina und 
Blum trugen die Sojopuliou vor, uud die p/tuei 



)ea eten f-oh Herr Fried. Kaufmann ma 
en eine musikalische AbenduntcrljtilLung auf . 
den ron irinem sei. Vslor und ihm erfundenen 
Harnt onichoid, Cbordaiilodiua und Troraprter- 
Automat. Das Ulm rdanlo dien gib die Ouve.-lure 
aus MoinsU Tilut, dal Duell am Pacri Sorgian 
Doko dnr aiiima, pro die erslo Stimme dureb 
Flöte uud die 2lr du.-eb Eine bauelailiee Pfeife 



Mgeorik 



e Pfau 



laie. Auf dem Harnten ich ord trug 
Ver den Choral: Bef.elil du deine 



d ein Notturno mit t Hör™ 
Frans Srbuberl, und klet 



F.JOU™ ,™ Fra, 

laine^nn.tfe.ügt, 
Ir^KtJl^fjfaMr Kanin»,,,, 



narntoruehord niil UrglEirung des örcJiralera v 
C. M. V. Weher mit ßrjrall vor. 



ueui frübeul Cen- 



KSfanheil und T^iclru'gtril der Hugiuffahmng, der 

leine kunalgeubtu GaUin, geh. J.unghi, bezauberte 
durch VariaUonen auf dec Harfe. 



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408 1819; 

«Ii» folgt, <-ft.lviederk«firend. LhUtagHmn- 
chungen t»- ß' '» die Medianlc). etwu grelle 
Folge der Tonarten verschiedener Stack, (a. B. 
auf rill Ttntll in l> dm- kommt unmittelbar ein 
BacinuY, dessen Einteilung mit Es. du.- .nhrbl 
und dem rii« Cavalina in E mull folgt) dir «i.wia- 
rigeren Tourhsa itf Lieblingstonsrlen { Li dur Im 
den Vorrang — ein Sinei kt ■ ■»» in Fij dur) 
nnd die Puloaai.en-Forni des 3len Finnli, du 
iul'K 3«ii5l iiuch an TdiTcredi eriunaiL 

Selm-rrer tu verantworten mfirliten tryn: 
die bluSgrn «nhirnwnisfheB Modulmionen { z. B. 
ein p:i;ir Tiklo in F dur tu Ende dtr Ouveilure, 
die in B dur III, auf dl«e Weise: 

. . * S SM 

E C C V (1 K n. i. ».) 



leg». Tonarten ]t. B. völlig. Sd.lu.ss in A muH 
in eincm.ifs'zen Sinei eua H dur), die Sepieuglnge, 
»itul die T. nur limine di. Melodie lial und Bass 
und Millelslhusuu hoher liefen, wodurch jtlir 
«„Hille,, de, diu Ohr beleidigende Quin liufol Ren 

Eskeil 'besteht, die Kshlbcit einig« 



.:<■ r-„„|;c,, I 
Ungeachlcl . 
■tder <ine ve 



■r Tadel ■uigejprot-hen WTirJf, 



Arbeilen auch jene Fler) 
heblich aaV 




Kmnpunisleu auf eine Weise beerten und nUlles, 
in selbst tu mnncluM, Fehl.ru U- »■ ungehuhrlirhe. 
Langt dei Ganzen und nwndiea Einzelnen, M*ii e fl 
an M 3 „,„ g bli. P kei., Störung des Efl'ekls rinij.r 
nicht aiiglurklichni Momente durch dazwi**ea 
tretendes unbedtmendes Recitalivu. a. m.) Ttrlntrl 
Biuule, da.s « »ahrlich zu bewundern i.t, wie er 
due toltht Musik sohraiben konnle. lieber iiraH 
Teil nun lioia «ich viel« igen, aber leider »rnij 
Uulcs, daher ich mich, iul-Ii «eil der Gejsru.lsrid 
dieser Z.ilsdirili fremder ist . idrlit damit befasse. 

Die Ausführung war in jeder lliusidtl ihr 
gelungen und es gereicht allen Uhtilnelun.ndcn vir 
Ehr., ihre Kruft» ruil Liehe .ur Selbe, aufgellen 

^ PmI,n'. 



H tili. 11 auf und gab so einen -f.. u Ii du-,, LI, »eis, .wi 
Kiwi- (.ertohtigkeil, die -uch da. emL.imijch. Ver- 
dien« gern und willig anerkennt. 

— fl. C. ff. 

u l'.if ,1h ,- (Ik^L-j J,.li: es dl-rb zu Oldenburg 
'■ Hü.' .' I. I I'iii.'. K ■ um 'in ■ 




Bhhitioff 1 



-10s 



hat lieh d.llwr »»rlnüuij gctülill, i 
bu-iÜimttiu ibilieoulchea Kuruponislen 
in 13cutsdil.mil cuiupnuultLi und d.n 
tisch gahilMmu Oprnl Minen Ruf 



n, von elofm Ausländer 

Iai|nng UiuiKher Cor- 
el au liaituoniachcr Kraft, 



wild sofileich nn einer Ojici in arbeiten bej 

Dies iit, oUuo UcbeMitibung und tili 
tu «iuer tuhigeu, nnparleyisclien Id. ,>ljai linsi. 
geflelU, darjouieo Z.uitoiid der liiBsjgen kon 




OigilizM B/Goegle 



419 



1819. Juny. 410 




, LEIPZIG, bii BimioFr vko HiaTIt. 

DigfexiO/Cooglej 



ALL G EM EINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 23i™ Juiiy.; N=' 25. 



jpilz oder clunn, Ton EU ^Hr3n S ttm Dclail; viele 
SL.:I!l-ii v er Liehen in irlir ilic Faibo dor beton- 

Icli. konnte onl )>!zl Jeu StandpiinLt In der 



reriite:! Frcudir- und Ih 
A„ ilmon .c^ilerl oll, 
Chor vorüfflFücli iLjid, 



- Digiiizcd by Google 



425 1819- Jiiny. 42G 



Gcrllub! ditss uh zit rJer vierten Art gelangt 
Sin,. leb halte midi, w'cil ich ihr etwas Gutes 
nachsagen will, aus angeborncr Neigung nuf die 
weibliche "ßrire. 

Wie hl dem Com P ™i Icnr zu Mnllio, wenn 
er «in« l'arlhie dkm holden [Wesen .mgelhtill 
find», das iu ei„er innen, NoiJrw 8 »digk..il«ingtl 
Sobald die Kimallcriit das NoMaMllU erliSli, ver- 
senkt sieh ihr Sinn iii die kalten ilarrcn Zeichen, 

Wm der Toiiieticr geschaffen, das zieht sie 
in sich, sie entwendet es ihm, um ei ilnn herr- 
licher, rthSni vertBrpert, lief beseelt wiedMin- 

Er hat frejlien dil Reste daraif gewollt, Int 

Yerleiblicht und vergeistigt Ycnnor'hle" es dach sei- 
st; lebhafteste Einbildungskraft nicht zu denken: 




Miijten nicht such Vergleich uug, Tadel oder 

meiistiromeiide Menschliche, [Endlich« sich würdig 
Jcmacht halle,- das Uoberiinu liehe, Unendliche 
virdersustraleu ? 



Wien. UcbenUhl des Metall jllfly. 

Hi.fl/ieal:r. Hier sahen wir unmittelbar auf 
einander folgender dVey Teuonättjert Herrn Slii- 
atr nus Berlin, Herrn Babnigg aus Peith, und 
Herrn Nieier aus Mannheim, weiche wechselweise 

I 



rit, PjÖlia, A'snz u. 9, w. Gastspiele gaben; 

a Ilgen elune, wenn gleich nicht Itorlte Stimme, 
durch einen sehr gebildeten Vortrag und treuli- 
che mimische Darstellung ellge.ncin ansprach. 
Beiundcis gelungen ist auih im Ganzen die Wie- 
derau ITiibruug der Senürianu, zu Hernien, worin 
Mad. I.emijert als ein Stent seltener Grösie gliuzle, 
und die Chöre mit gicat. tisch er Kruft w.rkleo. 
Herr Nieser gab den Tatnino in dramatischer 
Hinsicht vielleicht mehr iilci dacht und richtiger, 
als alte seine »ahllo.eu Vergangen allein er scha- 
dete sich seihst du.ch die int überliiiissig langsa- 
men Zeil masa gcuumuieucn Gesangsliicke nnd den 
sehr bemerkbaren Mangel an strenger Schule; bey 




l:,-.iu!::- ,..!„l.t v.i :l. , IVh'rr gegen 

Keim , Wahrheit und gegen die heiligen Gesetz, 
der Kuv.il nicht nur von der sinnlichen Menge 
uugeriigt bleiben, sondern im Crgciithcilc für 
i:i hl iV, |.„L, ,„ ,|... V,.,. E ii| leiten 

den Irliltilcbcn übeibietcn, da wild der bleiben- 

DigilizM By Google 



427, . . 1819. 

a„ Rn1.ni den mc.mrnt.nen HnUIgnogn;- d.m 



vriEikilic-Ihm Bciuclie der fouuSii! 
inch in DenlscMmid inr Geraige 

■ssageii. J3a* aicli aiiilIiI^.'.^iiJu 



.11 im der Stliüpfiiiij;; JiiicftrL i.l 



derlirbl icher Ideen gi«I Gianatc 
einem Fifflh™. um, und Cpp,,-, 
chen mil der jorinlim CborbegleiL w 
Eüect meisterhaft harrebnet. JiinzeLne aphr ge- 
lungene Stallau enlliilt da« _ 
nett* nnd Fernando, so wie 
und dem Padnlh; twig .icliade , da» das Gute in 
,o entehrender Gesellschaft erscheint. ~ " 



n Graul seyn. In der CabuIcllB dl 



ir. Durch liuclit, folganden Inhalts: 
vcrlure vuim Ftcjherrn von Luniioj, r< 
heilem, unflen Characrer; h. Piiwofii 



Awtig im 3uny. Das hieaigo ThesLer, 
lillig miw NMfcrWil übte den gegen- 
Und cht blw|n .«uik beginne, ut 
angenen Jahn Sil ein eigrne. Kalnwul- 
i*rf, dwil Food tnfAaien beruh«. 



ir.cder noeh riniee LjcI 



Tenomten roocgeli, mJeit tarh tW den Aof.tr>. 
blick das Fach lief Bravcurünigeiiii noch unbe- 
setzt ül j wofür 



JaBI nur mehr sei» Tnfent, Sil Mi» 
zeichnen. Smb Spiel iit nioht in:) 
dech, wie bey den meisten TenoriaU 
voraüglicb. Hr. ffthrtUdt ial ein w 



ni E erstreckt, scheint 



■1- Säufer dtMll 

. Hr. SiuA- 
»»•, eigentlich Tenoi bntTon, da es ihm an Till* 
gehricht, ist ein musikalisch gebildeter Künstler, 
nber sohl Ton ist sehr untergeordnet und entbehrt 
Metalls. Ali Schauspieler überbiete! er den 
Sänger bei weitem. El freut um, Jan der nach 
Hamburg abgegangene Hr. Giinlhtr im nJWutetl 
Jnhre ali Basslmfltin wieder eintrirtj wohri wie 
jedoch wünschen, dasj Hr. Dm-Iimaiin für die ihm 
eigen! Ii iira lieben boberen Parlhiccn beibehalten 
werden inögo, indem der Tenor und BailUuBbll 



und der» 
Hl. gilt liogl e. 



PatlHie 
•HO T 

klnnglos. 



4Ji 



na Sthnle iii vorzüglich In nennen, 

lihe, «tu freylich die Scbnld der 
iebt die des Sängen ist. Ali Sclmn.nieler 
Hr. Kiel aehi- untergeordnet, und wir sieb 



(ieJrigl. Hr. Iterlholi 



alter 



■hm, lein p'orlrag jedoch ni.'il 
U, Si-kmispitlcr würde ev liiaudi- 
e, n:clir .tialccifrei spräche, flr. 

ebenfalls dio Oper als Bauisl, 
;entlich Anspiiirbo auf hübein 



Finditr oben an. Sie bal eine ungenolinlieh 
schöne Tiefe, Uire Hobe dagegen ei-sl.eckl liel' 

halb Pnrlhieeu, wie die der Königin der Niehl. 

die bedeutende Kraft in der Innern Rüd- 

tir.i rn i . ' i . ■ , . . i . 1 1 , i - : i : ! f j : Iii- IT" i:- Ii i m S^i Ii- ':i 
der Rolle der Jnlia (Voilalin), Viteltin, Priniwia 



nisch; Indess sollle die Sängerin bin und wieder 
onnblhigs nnd iiherfiuiaigo Vciv.i erringen um in 
nichr vermeiden, all sie ihren eitfene/i, wahrhaft 
seelenvollen Vortrag nur beeiiiliadili S cti könnm, 
und ein verbildeter Geschmack des Puhl iuinu nie- 
jnalj den wabren Gcsaiigküiisllrr EU falscher Ma- 
nier bestimmen darf. So n. B. vcräuderlo lio 
ein bekannten Troubadour (Johann 
einer Stell», diireh ähnliche I» 
angebrachle Verzierungen auf die 
Weise den vorgesc hriel;enrn 2 in 
.' ^m.-ji :.i — .t.bu.'a.i» «l- 



n für n 



imRcJ- 



hier überall sehr gcschälzl und ist ein LieMi. 
des Publicum. An einer eigentlichen IWeJ* 
Sängerin menficlt es. Hern. A. Stccmia üjjn 
nimmt kleinen, drille FlMbÜen und sclireilrl w 



433 



1819. Juny. 




der Miid. Mahner (so wie. frin.tr M. iVnioro) 

el »hr ans, m,[,,. H,-. r <; : -; rpr ,. u.-l durch 
11 pciviclitiscii »nio iiiMt, und rr "~ ' 
■ ein ächte» Buff ' 
n BuyflU z 
Bat Musikdireclor Haicnbalg hat ein Sing- 
Inatitut orgnilijirl. in dum iMiy.üglkh junge Da- 
men lieh auizubüden Gelegenheit habeu. Ueber- 
au wird diu Minik in Braunachwcig vif] ausgeübt 
und man findet geschickte Lehm- auf allen |In- 



ich aiidcrn sehr ähnlich. De. 



len n, d s L, durch die Tonart« C dur, 
D dur, F dur. Die meinen der «einen 
lind für den Schüler zugk-ieb zvtecl- 



U'i.-Ii »eil kli-ir.i-ro Siiu il>- 



dnss Hr. B. die Fing 



Die Kirchen nuuikeu >„ 5I e ;1 dagegen noch ma 
Hl wünschen Übrig und liefern r.mfile,illiuil. 
Jahe in Jahr nur dieselben allen (obgleich ai 
trefflichen) Wiederholungen. 



-//./ff f„r da, riiUH.rertc, ratha!ln:l! 
saut leUlite und angenehme UebungutÜcte 
mit Fmgtneliung fiir die alhrtrslen An- 
fänger, von A. BeCimnvmfy. later Heft, 
Berlin, b. Schlesinger (IV. iG gr.) 

AI», HH Weis», die neuen ABCbüchcr und 
.ein aufkamen und »o vielen BeyfalJ Wen, 
lic.-< .ich t'^L r :-Jur iJirrliUn'l.cr. !.::r!:L 
.reiflichen Ursachen, etwa» der Act für eige- 

isihverleger, aus demselben Grunde, mit den 
dgen Wunscheu sngepaasren musilal. Fibeln, 
i.l dagegen nicht! au .ageu; iDrausgeselzt, 
ae sind nur nicht schlecht, v^enn auch cinan- 

ht schlecht* er ist vielmehr gut: freilich aber 



n- emfinrikru will. Weniger au Ihne., sch- 
ier mechanischen, mehr zu lliun, der geuli- 
gen Dildifng des Schülers. 



Stx Vttria&uu penr h Fianoforlc, comp. pa. 
BÜUentrtnner. Onir.i.'ü Vienne, tu 
minien cum Steiner et Comp. 

^ Takt, welches gut harmonisch begießet 
aerhsrn»! mnuklos, aber gut varii.t wird. 
Comp, bleibt überall dem Thema möglichst 
acigl guten Geacbmact., und verlaugt eben 
a.i.scnu-dunllr.-lje l'erligkeil, wohl aber einen 
Vortrag. Im dritten Tacle dea if.cn Theils vom 
um fehlt vor der ktclto Note in der Oberstimi 
\YiuiJu,-l,e, ;!.:.!„ i.r,!,-;^:!. Eben »o mu.a in 



ALLGEMEINE , 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 30iaiJuiiy. J»J£, Qjß. 

UiaOadätAa MUrlty in Pari,, m AI 
May 



srisiim, ja irlrfie iogir vom 
erlangt werden können, iil 
in finden: allei Kit lieh in 



pnd^u'gefibl. V«a^ wilirbani-m^ Küiuüatfann*, 
Gleichheit dB TOne, ran Rundung der PeriouVn 



KU «U'lleni oder ijL <h"eaer Sänger wirklieh 
der vollendete Künstler, für welchen ihn die Joor- 
b ausgeben? Doj wird die Zeil lrliren, die 



1819. Jimy- 




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«3 1819. 

genäe wrlllrkr. Ueherseliung liefere: „Beil dem 
Unfälle, welcher die Jrni Tlaram* belroffm, 
deren [heilwciie angenehme Hont nicht im Staude 
wir, den gruiulidikrfu« Teil m bebau, bei 
die (tum Oper, dürftig an Sängerinnen, blut- 
arm an Sin gern, nichts aufgeführt als die Caia- 
vnne und Psyche. Psycho ' '' 



gezeigt und ist »mit in die Kalbegorie Je» ScMech- 
len vcruillen. Aher, da unter den Blinden diT 
Einäugige König ist i so mag Lavignc liehen 

gellen, neben Nonrril. der ein bcsseiir Renten- 
spieler anf der Bärie-), all Kollenspieler auf 
dem Königlichen grauen Opernlhesler ist. Lau 
ist kein Schalten mehr 'ran dem , was er ehemals 
rrewesen. Will er sich einstens verminen iassen, 
n flückiug denken. 



Oper fast eben 10 schlecht daran, wie mil ihren 
Sängern und Sängerinnen. Olympic von Hm. 
Spontini wird eiusludirt. Da werden die Liebha- 
ber dei höllischen [.arm), der alle Pioduetioucn 



icn. Wir lind weit ■nifemt. dem Com- 
ponisten der Veitatin sein Verdienst htaanpsvohen. 
Aber isl es unjere Schuld, das» or die Gramma- 
tik, nicht iludirt hal ( ™ rmnrauoi faul-ilquil 
nt mrna p« eenre ?)" 

Privat- und Öffentliche Nachrichten melden, 
Mid. Calalani «olle Theater und Ge.sug aufgeben 
und fortan in Paris sich und ihrer Familie leben. 
Es heisit sogar, sie werdn in kurzem in Paris 
erwartet. Unterichlcte Personen glauben allerdings, 
diese berühmte Sängerin werde nach Poris zurück- 
kehren, aber nicht, um .ich mr Ruhe eü bege- 
hen, sondern vielmehr, am derselben von neuem 
eu entsagen. Es ist ao aus», rcgici-t au haben, 

ci-.vüLri'::i, d.i.s :ohn.n irnricher El itaiic] tilge seina 
T ■ ..... -:-, c hujsi hat. J - - ■ 



«heim 



Dm Neuoslo ist, data Polier abermals aeinen 
Sinn geändert hal, und nun nicht zur. komischen 
Oper übergeht, sondern im Thealor dt la Parti 
81. , Martin bleibt. Da ich noch oft befürchten 



Ein grosser iThcil d 
Olympii ist bey Hofe in dun Sümmern dei Her- 
zogs von Düras probiri worden. Ich knnri durü- 
ber nirbla Weiler sagen, ata wo" diu hiesigen Jour- 
nale gelegt hallen und die haben nicht, geeagl. 
Man sagt, der muaitalisrhe instromautenraaeher, 
Hr. Erhard, betuundiih aus deutschem Gcblün 
entsprossen, der Schwiegervater um Heren Spon- 
sin!, der in so fein einen mittelbaren Antheil au 

sohnus hat, als a Yerferliger dr» Fortrpianos ist, 
auf welchem dar Hcit Killer dieselben camponirr, 
habe sich fui-inlich jedem Besuche desselben he< 



kündigt« Coucerl gegeben. Möge dieser larle, 
bildschöne Knabe immctllin andern wegen aeiner 
jtt« schon ao bedeutenden Fertigkeit ein Gegen- 
stand des Interesses seyn; mir.luwt die Ruhe aei- 
ner Ausübung und die Kraft seiner Bogen! Li hrung 
Bewunderung ein. lir hat da» bekannte Rbode- 
sche Conrert aus A dur gespielt. Wenn dem 
Künstler dahey Manche, mUsInngen ist, so hat der 
Knabe hingegen dal grrccbtealo Staunen errcgi. 
Er wild noch ein iweytes Concert geben und 

Ich mar 



Hr. Herold geht rasch auf der 



1819. 



TntLnikrn. Ol er *ich arlliit auf der Pirlilnr 
genau, jl hat, so brauche ich nicht llngev iü Be- 
treff filier du [acogufo eu beobachten. Man 
wird midi fragen, wie auf eine Oncr, ili<- keinen 
Brytoll erfüllen hil, die Ko.irn lies Sticlu nc- 
«aadt werden können? Hr. Herold tut lieh, nach 
Sitte -der meinen hiesigen, besonders TtieJdenDID- 
poui^cn , zum Vorleger seiner eigenen Welke 
gemachl. So fehl es niemanden als ihn sei hat an, 
wenn rr sich nach Verlauf des Juln s um cm paar 

Hiesige Blätter melden, dua mihi Kappchen 
ary in ISresTnu mit ungemeinem Hey lalle aufee- 
nomnicn woritcn, Hut nicht üon Juan boy sei- 
ner ersten AiilTiihnnig in Wien gänilieli mis*- 
fallend 




w«! der Unternehmer wi>] ach ,> tili .Ii üni" Mitilici- 
lnngcn <on jedem einzelnen Musilter oder Cuni- 
poniileo rechnen könnte. 

Der. Engl linder, Herr Bembi-idgc , Erfinder 



de. sogenannten Dcnnelflafeolcra, dessen ich in 

bei, hat so eben liir dasselbe ein Patent auf fünf 
Jahre crlialteD- Ich werde vielleicht nächstens noih 

Die Urnen üebiiider Bohrer haben sich in 
Kupfer stechen lassen. Die Unterschrift »igt, 
cfau beyde aus Miinchrn gebürtig »nd,' uuil ihia 
der Herr Anton (dir Violinist) iwey nnd ilreysig, 
der Hen- Maximilian Jo-rjih (drr Cellisi) ein und 
drtysig Jalire alt ist. Von ihrem au geben den 

macht kh.g. 6 
In den letitcn Taren dca MonaU hat nun 
auch ciai längsl und sehnlichst erwartete Debüt der 
Madame Moravielle-f'udur Stall gcluiidcn: sie ist 
bis jetit fünfmal hintereinander und sleta bey 
iiberfnllforn Hause in alt CapncäoM correlfn, 
Musik von Vi.iceujo Martin, «rfjetttren. Mada- 



«ucli die erste Sängerin der Erde tu r neuen,. 




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1819. 



sB-.len Miy gah sie nm er>Icnm»J c; 
. Diese groufl errate Oper ist roii 

iHl'lJm Allßl'jL'gl, Uli J dlljlllg, iillili. 



Harmonie, halt der 



fojgar frSliiteii, m mal da eirh .l t . 
>ey'. gedatiti!) endlich lc iii™ Ende 
scheint) tödlich, weil meine der Heile 

iu ihm rrscliupft tdl>cii, und d 



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Jui 



sich nur, da.s sie al. ein •rärd.mlk» Jlusil.lue 
überrliaupE, und als eine vollkommen passende V« 

Li'j . -. i i i : I Li iiIliLliii - -[: ;c:iei:> .V .UJ .iillI 

riihnil wurde. 

In bcydcrlcv Dosichuug inuss nun auch Er 
aic rühmen. Sit beginn«! mit einem nicht gans, 
kurzen Aai<m(i\ Js. aein Deywovl mnesfoso wirk- 
lich vcrdieni, und m, uliue Künstele}- nder Uc- 



Dfof dndnitle gehet über in ein Atlegvo ran fuo- 

Wort, agilaUl, boygcgcl.eii seyn limine. Ea ist 
dies ein sehr [ridtnsdilftl icher, lang und gründ- 
lich ungerührter Snl*, dessen Thenn, und gewii- 
■crmosicu aueh denen Behandlung, in diu Art 
Chorubinia einschlägt, doch ohne dessen Kü'nsleln, 



ilitüf. Nachdem die. Allegro in seiner Lei- 
sel laf! lieh keit Prä meisten gesteigert u-jiden, 
;i ei, wie ein in heftigem AflceL nwbBpRer 

jrkleiteuden Melodie ein, Kelche, zu dein 
Inste dieses Sita« , poco a pacu raUchtnntla, 
;end vurgeü-agen wird', und eu dein ersten 
iantey welches dann in den llauolidecn, doch 



Hrn. Selm, von Seilen der Z.vctln,aas!gtrit. .1. 
h. nl! Vurbci*itumj und Einteilung iu jenem Ge- 
dicht, mit der von Keukarnan, den Vorzug gibt; 
mn Seiten der Jutarbtiiang derselben, eis eines 
Musikstücks dieser Gattung üb'erhaiipl, sie den he- 
ilen gleichstellt; jedoch von Seireu der Erfindung 
an sich — d. h. die Gedanken, wie sie aiud, 
noch ohne Rücksicht nur deren Behandlung, hc- 
loiidcrs was Originalität bclrifll — sie deu anderen 



Ouvertüre nicht eben 
schwer, und Italien, nicht blos dem Tolalein- 
druck nach, für jeden aufmerksamen Zuhörer. 
Die herrsehende Tunart ist (! nroll. Das Slück 
. die in einem 
Orchester jclat Unlieb sind; 
uch m.t drej Posaunen. Die Trompeten aiud 
o B, die HBrner in Ei. Sie geben so einen 
Uten Gegensatz su den Posaunen, und sind auch 
o mit vieler Einsicht und geübter Erfahrung he- 
inurt Uchcrhaupl siclict man leiebt, dasi Herr 
Sehn, die Instrumentation mrlalcrha't vererbet und 
dabev nicht blos dem folgt, vias seil Havdn und 



1819. Juny. 





liflkeit fijideii werde, ala e 



b Liger „Geiger gohSrt 4, 



LEIPZIG, tu IliiHDPf us ii HiniKL. 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Ns. 27. 



mmmm 

Vkrltltäiu unä tintn ZwayUn. D« Rillen Gs- 
■timiut wcnicn Lonnle; «n wü(i « wu tferatiach 



1819- July. 



malische Geschlecht der Griechen wären dem 
diatonischen und Chroms! int™ Gesehlerht der 
Keiicm tollkomnien gleich. Da« da. dialcuuche 
Grsrhlerht dem laoarlgn gleich i>l , dum wild 
wohl niemand iwcifrln. der das, was wir von 
der Symphonie- der" Klänge vorgel lagen, reell! ver- 
stundcii hat. Da. chromatische Geschlecht achriul 

Geschlecht durch lauirr halbe TBneJ in der grie- 
chischen Muait hingegen — wie wir ge.ehen — 
durch my halbe Tone und einen hrdhawrylrn 
fori. Ei iit Ufr «icliliR. dm Grand aufni.u- 

Grund ist jedoch sehr leicht au finden. 

Jedermsnn weis., dass es nur lirhro Klänge 
in der Münk gicbl. Iii min dieser Sali Wir, 
.o kann es in keinem Gesehlecbt, ible|ieh auih 
nicht im chromatischen, mehr Ah sieben Klänge 
geben; giehl e> abur im chromatischen Geschlecht 
nur lieben Klange, 10 iil wiederum keine andere 
Fortschreilung, nlj die durch iwey Laibe Tone und 
einen lialbiwcyten möglich. Es iil demnach d» 
chromatische Gesell lechl der Neueren, durrb lauter 
halbe Tone fortschreitend, gämlich falsch. Selzen 
wir ein sticht! System in Knien aus, 




jn sehen wir auch sogleich das Fehlri-halt« des- 
selben ein. Drnn c — g enthält sreh. Klänge, 
c — C drryiehn Klänge; e — g aber ist diu Quai«, 
und c — C diu Oclavc. Allein eine (Wie (Vier- 
klang) aus stein Klangen, nudeine Oclave (Acht- 
klang) aus dreyiehn Klangen bestehend, ist unge- 
reimt. Wir müssen dies jedoch nicht raissver- 
stelien und etwa glauben, die Griechen bitten we- 
niger Klänge, all wir, in dem Umfang der All- 
Eullides beweiaen hiervon schon das (Jegenlhed. 
Praktisch war also das chrumatiache Geschlecht 
der Griechen dem unsrigen vollkommen gleich. 

Ptoleinaoa berichtet um (Hann. Jjb. 9, cap. 
lä.), ei sey nur das diatonische Geschlecht gani 
untermischt gelungen wurden, das (chiowatisdie 
und ru harmonische Geschlecht aber niemals. Dn- 
vermisebt uejmt Iiier Plolemäos — w ie leicht rin- 
tuschea — diejenige Wangfolge, welche durch die 



diatonische, chrotnatiiehennd «harmonische Tbei- 
lung des TatncboRls nilsleht; und diese ist in des 
beyden letaleren Ce.clilrthtcn iu.der That so ie- 
scluffeo. ilaiJ Haiti ein Jeder der .Versicherung 
des Ptoleinäui unbadingt Uhiubrit brytucsscu wird. 
Nun fräst es sich aber, auf welche Art die Vsr- 
niiscUujig der Ge-icJilechte geschabt Es legeu tini 
jeduch die griechisch en Musiker nur sehr wenig 
darüber. Man tnuss dalier auf die VcnuulWn! 

keine svcilere Erörterung erheischendes war. Mir 
wollen demnach wohlgeinullt eine UiitriwK-buiis 
wagen, und hierzu vorzugsweise die Vermischung 
des rnharmomsrheu und diatonische» Geichlrcliti 
wählen; indem da. eu harmonische Getohl.cbl nick 

darüber die ausführlichsten Nachricliten aufbehal- 
ten sind. IJie Aufgiihe 1*1 also: diejenige e.jfiJir- 
mm.it.he Kltuigleitir wieder tu-f-ii/im/cn, i/ic-ri- 
tAer die Griedien tvirltidt taugen und tpieiten. 

Wir miiiicn uns nun mlor-lers! bey dir.rr 
Untersuchung an alles von uns bereils Gesagte, 
was hierhor gehörig, erinnern. ' Es wurde aber 
auersl gesagt! wie tia Tetrncliorrf eingerichtet st;, 
so miinten in; alh eingcrichkl sryn. Wlfiabra 
ei daher liier nur mit einem einzigen Tclr«rht.ia 
in tium, und wühlen datu das Trtraclioid c. Ii, 
a, g. Fernes' wurde auch gesagi, dais die liejdra 
Giäniklä'nge des Tctracbords unlieireglirb wirra, 
und da« ilaber die Vorteil iedenh eil der lic- 
schlcchle. nur auf der Lage der beydeu milllerea 
Klaugr, als den beweglichen, beruhe. Dies be- 
sch.a.ikl nun unsere ünle, suckuog auf lvtj KHn- 
ge. Aber nun heist es auch, ein Gesang sey ver- 
miidit, wenn Klänge darin vorkämen, Jie mJ»" 
Ge.chlechten augchürlen (Euclid. Introd. Hann, 
p. io.) Da wir nun die Vermischung drs En- 
harmunischen und Dia Ionischen suchen, unä es 
nur iwey howegliche Klänge In jedem Tetrachortl 
giebt; so fulgl hieraus uolhwendig, das. einer die- 
ser Klinga dem dia Ionischen, der andere dem en- 

dass also nur die Lage de. einen Klange, tu ftr- 

wihllcu Telrachord — entweder die Lage von h 
oder von a verändert werden. Doch da a im 
Griechischen l.ichanos, und »war nach den Ge- 
srhlecht™, der dinlonisehe, eliromalische und ee- 
harmonlsehr heist; w sind wir hierdurch sdioa 
au dtc Vermulhuug berechtigt, dast »ohl a der 



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n tflgtnrehoi geninnten Rl 



in d, oder Lichanni, 



h I.Sit» ül.o, • 
srlicisi:, Olj-nipos dir drey Klin(e f, e, c 
achlsgen. E> beiit jedoch fem 



Ix» nie wieder, da» j*m Voran 
Dom da f, c die Allviere I 
mm Olympus bloi f, e, e gmpieli 
Syriern eben w eingeticlilel liäile, 
ec in jedem TcIimcIiol.I iii'findlirfi 
aber ei» T«l,™Wa (VierLlang), , 
gen beilehend, ist ungereiral. B 
diu. Olympus vier Klinge tilge 

dem klänge vtrlauichle, d. fi. dl 



/i Figaroi Mir ficjl.L 



lieb Bngehnrt bilW, und Milchen d und e 
nuicrer Klang »1. des Jio B l; so uui „olliu 
Olyiupoi f, e, de«, o gespicll baten, daa 
Syilem demnacb folgende! geive.e 



wiederholl- In ^ jeder neuen ' 



ZnhSret hin. Doch in diel nich 
befremdend. Tansroelodieen , Geränich und nun» 
AWechjelung iil n, »ui jelil wk*t und gilt. Ob 



geführt wurde: Etiler Tunl: 1. Outertu 
E> dur von Mmarli a. Seene Bit Cbor aui 
rrrd, in F dur, »du Hnalini, gelungen mn. 
Maiiuuui; J. Viploncell-Cuncert in E nioll und 



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461 




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J Muli hparlc; Jen 
upJ wenige, b 



:. Uebung und Erfahrung werden ihn zn eine' 
um Sicherheit hierin fuhren. Dm Kyri. 
ein Ami.»!, in G diu-, das Gloria ein Alle- 
b D dm-, du Credo tin Allegro in 0 dm 



Aua welchem Grund* dar 



i G dur. Der schämte 
H wir dai Glorie; d« OF- 

vorn lierrn Siauroli geaun- 
und Agnua Dei waren in 
"ichen Sljle grseliL 



— 1), und J>— G eutferni 
die Wirlonj blea zwejer Durlänr i.u »e- 



- Ul denarne ZitflV, mir ) 
Piaaofarte, i„ Muait gnttitt 
Grund. Sie Samml. Lieder, 
hurg, bej- lluliur. 



: den wech'eludcn Cr- 
ta erkennen im Slandc i.t 
ude, weil jeder da. Lied 



July. 461 

{wenn er nirnl rende Ferment ist) tu nörrn 
c.g.,.^ Bedoila.» »cgi nid '.- Bed^fni.. e,.. 
»In» MnwIuHi «m dem beruhenden S--. C«n 

^!e... benimm! wird. we.S»l>> amh rjfe t'<m|>"^ 

mo.ml.Kh» Werl» f. u 1,(,er Zeiira, t. B- Om. 

die Mode doch weuiger Beehr her. 



«> Gefühl einer 
• ufurfeiifT. Terror.», in 
oft gehör! werden und durch 
l der technischen Behandlung <::^ 



.ein gj.nr.c Wc.cn in der Melodie I 
oder dicie Melodie in der üer u hl S v, eise, j: 
der ganzen NulKnuililät <lr., Voll) lebt und dl 
grosse geschichtliche und pohtiidin Bciichui 
darin ei-hallcn wild. Uten denke nhr «. B 
daa God aave Ii,« King der Ränder, und . 
viele Naliunallitder der 1'ranzo.en. Zu dieser 



acine Hand kamen, vi 



;,;.l:yhrn 



Ih.oretürh gebildeten, Ge- 
fühl- Dm! Phalli«» begablm Meiilera kund ihot. 
Aber wie gern auch Ree. aich dieser Ar!, Dlini- 
enliach zu diclile«, hingibt, wie. sehr er noch fflH 

(.■■.»/-. i!< r " J Ii 1 1. : i'i i I <i Ii. .,(.'■■. 

nerer titutk dasTiefile dei Mrmrlien im Cf» 
anflog!, lieh hinneigen mag, und wie aehr er «rh 



emd blei- 



Hm und leichtern Eignue dca Gefühl, h""' 1 '' 
Von dic.em Standpunkte aua, werfe man nur ei- 
nen ebcrfläcn liehen Btiek auf die« Lied«. " nl 
min wird von den m eilten fragen I wieviel N"" 
len! (olle Griffe! wieviel Modulation (»lic dlD,t ' 
aUI> richlic) und nicht leichlc Beflritmr,! Alw 



ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den U<™ July. Jsjg. ^g.' 



fjfJiinf i/fi- Kltwg-GitrliMtc. 



IsUer, mgBR di'B dariü voikofaiheiiilcn iibermij- 
Sp.imleasiniw, und der lieyilen auf einander 
fcܣenden ZjejiBiip. Der SpoiideasiuiK isl das 
blenall ü-dej, Öder h-M,' diu bajära auf cin- 
«nl»r folgenden Zweytoue aber sind e-e und 



eagl aber Plutaich« ftrner durch, den 



in i.: .1 ■ '■ ■■ ii. ■"■ i .i 



ÜüÜJ 



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ii ii 



i* "-..vi 

AIjci- auch ili't, SpomliMsuios li.iV'ii ii' 
Musiker «tliuii Ettranctit, Dies mag eine t 
MtWie des uiivcigk.jtJiljLlirii Cmi.uysii tiru< 



All i .Tfi-dMf wr/Yn. ..„' ,l,!.f,n «„■ ;n 

ilir* dirirl. Ml !.riFj:i ii: <?i-.- M [ii liJZL-s J! 
>icn \'i..|rrlrr,n S :-,<Nri„:u J.ÜÜ11P. W'li/:^ 
a„.u dt,- Klaue l'-s "■]"•■' ^.-hall, 1,1 t. 



Gkl.li!,'^! >'<-r Tetricliordt gidil jeiluth A: 
>rnüi (llanu. Elim. p. **■), " ssgU 

;„ ,!,,■ K[.m?l.;i«>- .mc, j,:k„ Osrl,! , d:K, ,!, 



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475 



1819. July. 




Berlin- VchtrikM du Juny. Die Anurc- 
imhcil der im Tsrigan Berichl ichon genannte» 
MiJ. Ferou «us Patii, vtiulutle uic CchchI- 



lajMrtM Inn» aus PutiUHl Oper: 1» 
u nafptga., unil nu f Btj.tr." J» 
Aui.tiik-ni liörle mW <Ua Oiw 
alcl'j Setiiiraiuis utiü Cberulräiii IV 

Homberg. Im Jclalru Cunn-i't, am 



Digitizcd tyCooglej 



1819. Ji 



476 



itnm', den Fk- 



i.^l.i.i.r 

die Our. 



Iiniidu- diu .Mn.-it in den Zwisdii 
LW. Zeltet Ifen IJjjf.iCj.H.i,,;! i, 
Hoifen- und SaJleniasLrm.ieiilNrr,! 



Auf der liüline hSlRBl wir nieliU bouim, 
r einem UtlrsiTlsi'ilMlürLi-: UtilJcr. Das Sujet 
i,l aus der tiurcliiflieu Mjdwlogim .Ho Muiifc da- 
™ lirn.IW. du 1'uV, mar gcßlÜs, liullu- 



la in Aläcii: peuan nlla patria, dje Cava- 
rinifiitainlo i veini e l'unde, aui dcricibcn 
und die Arici Caru paijia iu vil» romaim, 
cmmiu"« (>[iei : Quijilo Faljio. Den. Maii- 



nckbo icdir gut ging. 




ibn, 



Klengel, v, 



n Öffrullirlica Urllu-il 



intelligenz:blatt 

zur allgemeinen m u s i k « l i s c h e n Zei tu n g. 



'* » K 1S19. 




ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den Sl<t™ July. 



NS. 29. 



;v" j;::,',t „„,:"',',: ,.;, h „ v.;;"..„ 



1819 J.ily 



afo Conen! Fu' d.e FI61» «on Dunt;. ond He 

Auro iviirtle die Jenl-ymno auf L'riflJ »011 M 
],ul geraifitn. — An> .-Itu Orlob. iimi Ai.uV 




Kaor.e u'd 1h. 



Kern. Koorr, ung Btgliinri Sfene: Btri- 



\V«lf..hrli lui Hütt UOÜ tH»~i» W'' 
Oboe; >n.I Uro. tlMtid, »tbey *■ 
•cbwycbe Too ibiei Fläu aclii £<-g« W*"* 



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tlirifl.IrTltr 
Sinti fin- 




1819. Juty. 49: 



r hcy golebeu AuSühr 
HIEB scheut, ücnu seil 
bcy Kr arme Ovmu.k 



Hülfe au tommen, indem n.. auastr in Rum — 
, u , bekannten l^iachen — nirgend! greutn Ef- 
fect machen Wirf. Hr. S. verdient hIh Gir die 
Mühe des Eiuiludirmi flank. Zwilchen beyden 
glücken wurde l'ergulesi'i harühmlei Mn&a( nin/er, 
nach der ursprünglichen Bcruhejtuug für eine So- 
pran- uiiü eine Altstimme, mit Beglrilun{ des 
Ceigenquarletts (wia c> hier seit 3o Jnfneu nicht 
gehört war, da man .paler Hillen Bt.rbeitooj 
vorgezogen halte), ausgefihi-t. (Dem Ugf. iil diu 
einfache, wenn gleich in der Harmonie oft leere 
ond fehlerhafte Original -Partitur lieber, aia Hil- 
len «rreclere Parlilur.) Ei mim den beydeu 
Hadem jungen Sängerinnen , Augunte Knorrenud 
Clara Dorn hier ein dankendes Wut im Kamen 
der frejlich immer seltner weidenden Kunit- 
Creunde gesagt werden, die lieh den Gaumen an 
Soaiini'a u. n. Musik noch nicht in sehr ü>erreixl 
haben, um Musik, wie Ptrrgotcsi-i Slohat malcr, 
Dur emäglieh iu finden; beyde Dilettantinnen 



gebiliW liTpul 



Riel im Saale des Kuciph. J u 
wohnlich, Grwin*i Tod Im auf. Ungeachtet tilg 
anstoiarndgn Zimmer geöffnet waren, konnte d« 
Dauni nicht die auslraincmlen Hörlu.liflcii l'asifn. 
Ei iit demnach au bedauern, da.» wir nicht we- 
nigstem au dicseto J,g e , m üch sleu tia 



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, ') D«i Wä.. d.r Effect d.d^, »in, G...™ .^diiol....^.^ YiaU» tkl,, 



405 




Mi-Iudit in Uöllie'» TiMlilieJ IV, Ii,.! wS.rn, >- 
ifn-i er in dcmielhm vmurl.il halle. Gcijl « 
Ausdruck der Wurlt darzustellen j ditwtEcn V 



ih-rall dnrct. ilir fromi- 
«■□rbra, auch ferner in 
rc-rnde das beste Glück! 



Bt'itn. Wirl. Lcijnig, b. Breittcpf 

u. Hirtel, (rr. 16 Gr.) 

. Bl, iil durch »ein» Urin' OpJrr, oV fohffi- 



1 [iveckmäjiig und mii iunlauglielior 



werden. DuWin- 
. u. pbihhlc Stirn- 



lied Gottfried Wehere ™ KÜffner. JBibi«, 

Du: Jicblicbc. iiair und tiiidlidi geli»llsrie Thenn 
rdhier nurciiugcfäll^D Wr.ist variirt. D.lrü.™- 



.genwart de» 1 l-1 1 r i- 11 C-jn^. 



LEIPZIG, »ET BUEIIROPJ. DSD 



ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Na. 30- 



i unterer, tiuscfiO- 



Vril.iii.uruf fri,l;^[n, mit ,],.■,■ körj:.- li. h.r. n , ci.im.-.l ;u.r n„,m }.,■, FW tlamfcil, in 

TtrtliiteiL für "■in«' KCr,™- und (},.: lt lidte.ni j er z.nvuk-:, ä! -|- ,e ■ j ' lül ■ nu» der Tniche, Lrjll . 
war, unil Ko l mögtu Jiuu L-ii.ii>- 4l -i,„-i-,iiWiii»lun ] jleilotJ Jn. Wlicl» IfeeiBliv .einer iehren ; 



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Digitizod B/Co.ogl 



503 18! 

in wirleu, Ehr Bestea zo aagen ver«nehl, — Mi 
siL uWh Melodie und Rnylbmiig, Muiil ilur. 
liu onmiltelnire, unurthnlts Gr]»» des Darai 
airllenleii, durch das Anklingen milWtl rjnliwli' 
AUorde on die antwoi tenilm Tiefen J»r Seele. 

L.I es niohl, als weifte dsp.er.eii uusre wiie, 
MdmI ihre Crumlfieividi mijubTO, um erlikulir 
Spraebr zu werden j — als wollte sie ihre Natu» 

seil] wasclilüili, In-.ifi ctii'nil, sifu-lN I ml 

dio' mil der IWt auf der, liü.b.len Hü- 



llt auf der L'.brnc citifn WeliUi.r versuchen 
de, nemeallirl, mit einifen. Arien it™lh*n, 
du- ]„i B wrüi r .,r., [>rr lvi.-li l:\-i-ligen, der ver- 
rennt, der UHgowontouen etc. 
Wie W«iri und Kittet, ■ Artehey fiir Jen 
Leib, >o .eil Musik Arno«y Kr du GemÜlu 

AUegl&drinL Junult, 'wohffi el) DU! zu Thora! 
uJsr Scnv.'idiNirgtn bilden. 

Harllmpf »Sro ein groner Munku geive- 



a Uro 



'■ 'i"' "J. 

Ii Tlieil Jen 

I, Li:.! Ii.. ■ 



: hält, 



ndiosei 



uirbl 



Wen da! bisher Geugls soweit : 
e. rrirlmn mooblD, nie 
TOn der Toukmut, die gros len Iii eil. dem An- 
i tfarduiepf und Kiiiero Emmi« und Le- 
beschreiber Mori; angehören, mil den An- 
del erstem abtrimipt w 



Verband mil seiner Dentungurl auf «inen Li- 
hrrii[;niig lurnckgowjrkl haben, drin bin ieh dpi 
Gealiiiibiiu admltlirj, dass meine lietannisihafl 
mit diesem Iii t hl alliägliclicn Choratler sieh eigeul- 
lieli auf ein hrirlicbej Buch gründe«, dns seinen 
"unen trägt, und brj [Inger in Berlin im Jahn 



178« h. 



■r behaute! haben soll, 
b- Nachvtoll itchi rei- 



n Alpbabelh du- Euaphiiüiiiigsjprirhr. 111 vtffer- 



&ÜBn ist. Di. Witt 
Hol ihrer Vortrefflich} 



UDg dieser Optr, wel- 
zwa.izig Jalncu, so- 
ll! der Vurlieho dei 

Digitized Oy Google 



507 



18 19. July. 




rn.il Hakupoim. der. tis^hm rinftd.eu, edlen 

\ urll-.l^ ik'J' ßu[Lil il^Jicillidi^JI ,i,J Lb - rl.-.jfvLhm 

ii.-i i'„iVu;; .'!■■■/ !)•.■>(. li:,. er liili In, jrl/t in 

Paus ciHurbcu llal, fü.- i;.i lt n liujseu N.iJi;'i-ali.i!c:i 



uichU iitiler geworden iil, eil ilt. Compuii 
du- N.idirüht „„; J\./,!„:,, n , (AvU aa J- 
Opcr in diey Aufrufen . wrld,. ,];,, Tlnair 

dcau ... eben ous j,,.;«.!,^:;!,,^,.,, ; 

kui.silciiaclio :-,;irt,idp. reh, au de. 



genannten gleichen, i 
Jjg-.[*n selieint dieser 
Juäiaineii Jen wülheni 



p.^iii.l luv ,[,■,- pi-onc, Opei-, wo er die <.>ii.ir- ■ 

l^-LL- l'lul^-ll HJI] t-'.J|?r- EI LMIIl» llhi^ItU Vuil l'i(TM]| i 

eisEilirt idirigsus ein iniile. Sülm, i™i i'[„„ : i, ] 



,311111 wen)™ kÖiinini. 

lj durfte iiidit inmhmbdnlidi styn, ds-s, 

, ich schon mehre Male in .nerneu vorigen 
■iclileti bemerkt labt, Madame Olaliiti die Di- 
Lion des Italien liehen Thcarcis wieder tu U- 
nnieu mchtu uud auch nieder bekommen 
chle. Mnn will Herrn Valahrcgue, dei- einige 
ualo in Paria uigeWIil Int, häutig ia den 
■aaui der Miuisler geiehen bähen. Ith gluube, 
i sich die Angelegenheiten des besagt« Then- 
, im Ganzen genommen, dadurch' verbessern 
etilen. lieber die lion.-IE. Mitlrllli.iVisteit. .iic 

i auf dciuielbtn herrscht, und wo weder elvnu 
i pul, noch etwns gau* schlecht i*t, keim man 
i nicht freuen und neb aucii nicht ärgern: 
a bleib! dahey gbiuligülti* und Ihcnnulimlua. 



frostige Aittswhii», und bisher erst eine. Wicdor- 
Han beachtet dergleichen Vuratellungeu 
—~A, inte.ejsirt sich 



der Mimen, kömmt nach Belieben gerade, US 
Anfang des Ballet! nicht iu versäumen, beucil 
eigentlich nur (ur diesen, und hält ihn lux die 
Hauptinche. AUmiililig qualiliiiicn «ir um immer 
mehr und mehr ü la asc.de jjarisienue. Herr 
Biibnigg gellel als Cor] in der Oper; /lahm uml 



wir Dein. Vio, welche nun a 
nlierge treten in, als Zerliuef 
.iirjiU- Dri-C.iU lieir Sicbi-jl i 
ur Lcpcicllo, nuch der (sei* 




Dt 




i^iiKiliiili, itil;I i!ie — ■ k-idiT uui ct*a 5" Iii* Miuu[cu am. 

■tili o/im .-/fjr.iW, mil zivey 1 5. Kim eine Paule. Die Geitll" 

:c Klarheit Eintrag tu (limi, mit j vciÜJit J™ llmikmil, um iu eiucumndcru S 



; cinflr CumpoaiELo» h ÜW dci uii Eigrn- 
fjki'ic Uni) üIjh <Jb[< OpiiI uiul Ja* Ver- 
la, TmiMUnn, c Ii. aiurj Gluti!, Moart, 



ie begkjlniit«] Lutrore 



LEIPZIG, bei Bi 



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S17 518 
ALLG EM EINE' 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den 4<™ August N=« 31. 1819. 




1819- August. 

e mit der geringem bcy cii 



!r Umstand dabey wäre, i 



wiegend Bestimmt. — Wqt Üiun uun abor Ley 
neiuer Kircho; Ich, der Cauior, mit meinen 9 
Chorschülnrn , mein Collrgn, der Herr Organiii, 
mit seinen resp. 1 bis 4 Calcauten, und dir Harr 
SladtmusicuJ mil Hin »11 B bii ir, Leuten? (Wir 
;[la riehen von dar picht reichen Kirche Grhnlte, 
von denen (in Thai! n höchituöltn'fen Repara- 
tur der Orgel und des Positivs, inr bessern Do- 
tation des Chorachüler- Instituts n, s. w. verwen- 
dcl werden könnte.) — Antwort! der Herr Or- 
ganiii spielt auf seiner herrlichen Orgel von 70 
Heistern sempre dolco e piano, weil die Bälge 
lehr schadhaft lind; die Leute des Herrn Stedt- 
musikus blasen ihre Posaunen und rwri. an den 
rcyiTIGgtn Trompeten, dnss die Mauern der Kir- 
l-Iic beraten möchten , weil ihre Rähjr gant gesund 



iL (ich r. 



von mir, obgleich ich 
jsr pnirai mtor psres seyn so/I, «afcurt, da ich 

"al ein Poiitiir rü meiner Disposition habe, weil 
lia in meiner Kirche früher befindlich gewesene 

■um Experiinenlireu gedient haben tmiH und gäni- 
ich zerstört ist, auch ein erleuchtet« Kirch encol- 
rgium eine Reparatur überflüssig findet^ mein 
Wer überdies* nicht am Leuten, sondern nnr ani 
Kinder» besteht), ich also singe, wie maneficr 

nahne meine Chorschüier, nicht au taut zu singen, 

tev dem Allen, dnss der Herr Organist und ich 
in^paar friedliebend.^ Männer sind, die, wenn 

■bereinstimmt, doch in den Schranken der Ver- 
rigliclAcit und Artigkeit bleiben. Kämen nun 
wey B.anselöpfe zusammen, hui! dos gäbe Mord 
nd Tcidtsrhlag »der Zink in unseren, mit lulchen 
twisten gern sieh anfüllenden Zeitungen, nud der 
.unat und der Kirche kimi g'ewüa. nichta daion 

Curia« ia( nun eine takhs Kunitrcts&uin- 



dung (sil venia Verhol) an Menschen - Lungen, 
Händen und Füssen, allerdings au nennen, wo 
die Ilälflo ausreichte oder das Cunio heiser yor- 

Zeit, wo man sich bestrebt, Prodükte des Ce- 
wcrbfleitiej , Gegenstände der Notwendigkeit, 
luhlkhe Beyhiilfe 




Untergebene roit eingerechnet! eine Damjrflna- 
iiJUfll die Orgel spielt, die Balge tritt, die Posan- 
nen blast 11. s. w. und wie leicht lauen sich dann 

mit ihren rolhen Lippen ond dem Schwanen und 
Weissem im Auge (eiu frommes, gewiss gut ge- 
meiulei Vermächtnis« soll sie vor mein« Jahren 
■u übertüncht hahen), mittelst einer geringen Vor- 
richtung in grimosiiremlo Sänger umwandeln! — 
Man halte dies nicht für Traum oder Salyre; es 
kann damit Emst werden. Doch — vielleicht 
hat auch das t4qltl ieb keitsp riuetp rrhezi li-üher, 



der Orgeln 



Behuf der be- 



schwerlich dürfte 
Musik _ an fiufuh- 



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'1819- August. 



Voruduntbmi und, der Elim- 



Herr Logier , .ui Dublin in hier angikom- 
mai und will arinen ChiiwplaiEen in einer lan- 
kisteracheo Muiikaniudl einführen, an deren'8pili< 

EAiluug von lUnchtten üt, "eia^Mh'anl.'ehei 
Kopf auf den (ied.nken verfallen konnte, dii 
KuniL de] Clavierapicleni erleichtern zu wollen 
wie ei herein mit der Kumt dej Bierbrauern 
der Tuchmachers}- und ähnlicher nützlicher Kniuli 

wiche Matclä/ie iu England, wo die musi- 



kalische Sil Jim. 



deren L.lc: 
Übung, mit 



Dio Anselm halte ei» sparet, 
können;! es wird ilira niemand »eine Einudunj 
nsi-lmi.ulioi wollen. 

Herr P. Collin der allere, Mitglied der kä- 
niglichen Kapelle und der grossen Oper, hat tuun 
dem Titel : Du Cor er tfe eins f» i'Odl rtmh- 




ungen, welche, gegen die gewöhnlichen Vergiilun- 
;rn, sich mit der Subscriplion , die i Franken be- 
rägt und enl nach Ablieferung de. Werk, be- 
ianlt wird, befassen wollen, weiden ersucht, dal 
\bhonnenten- Vetieichniia an Herrn Boj/eldiru 



cl.cn werden, da, darf ich mit Si.hc- 
ncinen Landsleuleu lioITcn, ihre fflndt 
lii'£ in fciiflr. .-clmncilc;! lairu v»!lta, 
• bisher mit ihrem (Iritis vcrn]o(!l bat. 
i(c bat Kr »inen Chiropkatcu ein Fa- 



i du Werk werde mehre Male gehört hat™, 
D neuem auf aWlbe zuriickkotqnitn. 

Ein hiesiger Kunaller, der in den Nieder- 
en Concerlc gegeben bat, erzählt mir Folgcn- 

ian, aich daselbst hSren zu lauen. Ein Frcoiid 

ilrllantoi des Städtchens m fiiliicn, die daselbst 
u älTenUiche Orchester bilden. Nachdem mehre 
gelten borejbs hckornpHUieutirl und für dl> In- 

>chl lieh der Freund auch zu 
er. auf den Weg, der, versichert dcrsclbi 



ISIS- 




itb mmj oder Male ... Jen folletlen l'ro- 

erpine. Pijclw Lud Rar» und 2epl.fr ho dener. 
:rh»l;u!ig beyi.egeo. ta» ^ ,h '» 01 ™"' 

iiHhe KoaiyOwhm riolgo Rabe tenduifi. «t. 



de. Polo 

c Ofympit de. Harn Bpoaüni Iii», teil» 
iumniDiia drr (roten Oper, m wenig 
Ii 1° t-u. all »enn *.e nicht 49 Loben 1 
irsti »II« nnip Conliun . Spunu.en 
ac IWe.nmo •thl.cueei.. «rieb* lieh der 
leiocog derMlbti. 100 nececu 10 den Weg ge- 
;l hiben und id doren Feig» der Compoiuit 
[er la einer Reue tlier d.e Alpen \ erar.laiiur.g 
jellen lönnle. Ich nieiw allen diesen Gcriicb- 



Augist. 53f> 

TrWtHif de, Figaro, Co.i /an lüfte; 3VI«« u.a. 
r. iclieinl ei Aalend su nehmen, und da, miE 
lerhi, dein diese Werlo wurden wahrscheinlich 
unftlUku, wie es er« bMle* mit dem Hatri- 
,onic scjrejo gesehenen in; .her die Fiioruiciti 

er gegebenen Opern von den beyden Guglielini, 

Ynilou gegeben, Werum ma.hl auch Mozart 



Imft «yn dürfte: Hoyeldica liegt gefährlich dar- 
nieder, ja, mBn iwbSMI »oglr en leinen, Aufkom- 
men. Meine KranLheit lull in einer gänzlichen 
Eriohlaffung dci Nertenijiitema beliehen, am wel- 
cher lieh eine Störung in den Functionen der 



, den die Diduuen, Armiden un 
n Liehh.her «älilen. DieieDaine 
1 Behl, nicht achivierig in ihrer 



Hon- Plr Dil euf den 



10 äuuerlicb vorbereitet, oft. eine gmio Noch! 
erjdele, um ein paar T«We zu «tun, die BT 
der folgenden ivitdor wegstreiche- Ea iit 
TiutlUcEie, doaa BoJ'cldicu voller drey Jlhre mil 

DigilLzed Oy Google 



A»gU5t. 



reu stiftete er flaitllnl ein O'l-on . in welchem Insli- 

rika.Man CeMliioiAi hh» Stücke' »ort anerkannten 

den sollten. Doch kor-nle er sich nur kurie'Zril 
Mittel Khanen UnteniohmetH erfreuan. Bnld fi.n- 
den «ich einige Ilnlicner, diu auch" niplrirli </... 
jrwiW jUrssit vor, "»r™ wollten! da Iber 

Hr. A. dieser Gattung in Hin Inrtilul den-ßin- 
g.,,* verhol und OnadBchinlicIikfflleii nratiden 
wo IIa, so legto er weislich und schnell .eine Di- 
reilOM-lelle ab, und dm Odeon — verschwand, 
wie alles Cum. 

Nrnpel. Die einzige nrue Oper dlewr Sta- 
gionc gab man auf dem Trier« nuo.o. Sie html 
/.« giamnli di Enrico f. von einem Nesncil Ma- 
nischen Kapolhc eisler Carinii componirt. und soll 
nach dem giortialr- Mle diu Sicilil rhieaehrgnt« 
Aufnahme gefunden und die Hriiii darin pi-falien' 
haben. Nachdem besagtes Walt diesem Zöglinge 
des N. Conscrvatoriuin reichliell Lobipriirbc gr.-pen- 
det, fahrt es auf folgende Weise fisrti ..und 'wen n 

(bikots eosnpotliüjBj nmiieati) in di.'ser Oper Ver- 
geben* jene augrrnhratc FrOLUnditJt suchen, die 
eia sowol von einem Kirchenliede ata Ton einer 

gen der Zuhörer gewiss, dasa er nay geleln-ien 
und ntrkntiahexi Modulationen nichi einschläft." 
Wenn der HeirZaitangasdireUwraolchaZohbrer dir. 
unter vri-stehi, wieer selbst ■■cVu rnac.. dein dir tiefge- 

Behaupluiig rirhtig sryui für sriiie Antipoden laut 
aich dieselbe aber, wie jedermann leiehr einsieht, 
geradewegs umkehren, — 1. f. (CK. MM. van Oest- 
reirh wohnten hier venvichenen Monat im Thea- 
ter St. Carlo einem Bsllele bey, ivoiu die Musik 
vom Grafen Callenberg (einem Wiener) rompo- 
nirt wurde, und in welchem alle National tlnw 
der unter Ocstrriclrs Sceprer lebenden Nationen 
Torlaneil. Bey dieser Gelegenheit wurde das be- 
kannte KiIionEilticd: „Coli erhalte Frone den Kai- 
ser etc." in italienischer Sprache abgesungen. — 
Der hei-iibmJC Violi "Spieler Paganiui gab in die- 
HC Hs npti ladt meine Couren te mit vielem 
Eteyfal], 

Palermo. Sehe selten sind die Tbealial- 
Nachrichien aus Siciiien. Nach dem Mayländer 
Corrierc delle daine gab man in dieser Hauptstadt 
vergangenen May die Nicoliui'sche illero Oper: 



II Trionfa di Cesnre mit eingelegten Stücken und 

R„.'igo (im Vrn-aian lach eil). Hier wurde 
linde Aprils das neu eita.ile TUalrr ml der 




■uth die Qut (in MäuucrruNcn) und der Teno- 

ri-t Uunoldi erwarben sieli vielen Beyfall. Dia 
rurytr May'rache Ope. : sMclwia eil AUrama fand 

rJL Die im verliehenen Kamen] auf 
dem Mivlander Tealro He gegebene opera IhiIJj, 
// camrvaU di fe-Kzia von Hrn. Wille, wurde 
hier dic.es Frühjahr 211m ineyten Ma o ran iirn. 
Brumhilla compnnirl und hol dem Vernehmen, 
nach Dajfoll gefunden. 

Hees in dieser Slngione seine Gelieble, tlaiueiui 

eisten Male das Theater belleten, und verwandet» 
in diesen. Zwecke fiir DielHer, Compnsiteurs, 
praehtroild Deooralionan und Kliidung cino g;osso 
Muinino Geldes. In allein wurden diey neuo Opern 

taten eampouirre, hiess; Eduarda e Crininni die 
aweyte s-uiu Ilm. I'oee.i bteaat D&I Giiainario, 
und dio dritte vom Hrn. Msyarbcer {uuenrgeld- 
lidl) Emnui di Prealiui-jo. 

Dio voiM/dirhslen Säuger waren: Signor Mo- 
rsudi, obbetuumti CerlcS und die Uni. liian'hi, 
Vecelii und Kanfanga. Dia erste Oper initehle 
einen starken ttrOre. Ro'sini und aplte'rhln auch 
die Corlesi » urden gttrönl. Ve Iii. 'lud ige und un- 
pirlhiüMie Richter, welche diese Oper gebort 

iiii(l-li:iii..if.^M !'ii.... : :,['( l b,-i[ r'Jpcrn gehöre ui>d, 
eniifr lirbli.lir MejnHii'ii :[!i,-ci etinet . sieh nicht 
Bnutnchne. Rossini hat darin, wie geuähulich, 
seine ältnren Opern, sn'esej ober aus der Zemide 
ablopiit, ao dass rin *u Venedig angekommener 
Ncipjliraner, der letztere Oper gul kminte, gnna 
crsiaunte, wie aich dieser Cmnpositrur lo k ha ai 
Lnlug grgen die ThcaLerdircctionai erlauben kann. 




1 ■R»..Hll «Srid. Ld.ix.llid> HU Oper i» V«*ii(. 



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1B19. August. 




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iu IIbUoi, nun auch in Dcutoi-W-nJ ' nicht «eilig 

ueuliclien Vipirnvirluo.cn, und e> ist itu llciW- 
geviiaj nicht DDiDtcmant bcfuuiJon werden; kann 




nnWig, hic rl ™|- eiu turier Sc-hlu«. Die Bcqlei- 
„rn, zweien Geifer' und VWo'ncelLTn felili. 


Biili siud beyue picht eben DJigavabnlich , MUH 
U W B jd» ubd. Di* Au.rul.naj «igt cU™ S r- 







JSeüage iui iJig mu.ik Z-L 




„,n u^n.: Qulnto Pablo, 4.) 5.g". liitolin, 

MMMN«p 

jtÄ^r-i i J? TT- TT <T Tn TT j 



üni^iiiüi» "ring 



A L LG EHEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



D, n ie.~ A-gut. N°- 33. 



lung dieiti- I!™!ifiii!i:i,v::i f. :i hlTi Il:i1n r: . üii-.'tFici] ' liclra erfahren'. — 
Mnw« und Wein, Nadil und Hello bellen iich 1 lieh durch kein » 



.deren vnn den Mn.cn Dicht 
■lelmbcn ivoUNed.nNiim- 
o Slnnde der WriJw läiil 
iei Gebe! eillehen, durch 



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Google 



. Dir irele coi,!|,.„i, t ll tr ", 



l'. h. Slüct- 



Damen-Touriud. Erstes Tieft für dae Piaaefari 
herausgegeben (umgefcelirr wäre richtiger) vor 
M. J. Uideedorf. Kioeylt, und Drillte Heß, 
jedes Hefl tu 8 Seil™. Win., bey S ' 
Steiner u. Coup. (Pr. r Gulden W.W. 

Ree, bemitleide! diejenigen, welche so geselirr 



tllung, »tun man mit dein Adagi» der 
■D Ouvertüre der Zauberßöle in einen 
i (de.n Hallet der) Berggeist efnleüet, 

■ Tant und von da, auf gleW« 
Hon™* au, i„ ^/ fi ,„i (8 dur), 

in das Roudo- finale aus Moiart, Eni- 
fiifiriwg Elhrtj dann r nach einigen (am rnach g) 

ein., dl wir Geldhahn XIS 
TS....I. J._ r, ... . * 



d sich lim 

, üleii-liL-n L'h- 
r.i iclirint .1111- 
Walle □ dec 



» Ouvai 



irr Zwcilcl, duss in Jen leideren Wollen der 
Verleger jpriebt, und wir wollen Hm. Leider.do.rf, 

Iii, von dieser Ankündigung fi-ey iprerhi 



&u zeigen, dnss daa voi-liergejjg[e bisren Un- 
eniliall; J) Ein aolchei Journal für twge- 
■ i.>t."!i/,J:f Ulavicispielcr, in dem jede 



ler von Zeil tu Zeil die mu-italijrhe Walt be- 
reichern. Alle- aucli a. D. Beethoven icho Ouver- 
lurcn, Symphonien? Allerdings. Siehe tieft HL 



jiiicke, Welche auf den Theatern in und ausser 
Wim «ufgelübrl werden, nur neben das Schone, 
womit die beliebtesten Tonleiter Ton Zeil m Zeit 
Ol« miuiknliichc Welt bereichern; nicht zu Olt- 



crslen Finale des gölllichen Don Juan (5. Heft) 
uilil EWU sehr häufig in einem andern Stüde, 
hineilen, bovnr noch doa Ohr durch dal trete 
hcfricdigL Word« isl? Sollten sich nicht die be- 
liebtesten TonLünitlee, die ton Zeit au Zeit dio 
t bereichern, für eine aa ge- 



leu; und der Entschlafene mehr als belieht, wie 
die Slutue minea Commaiidanlen erscheinen und 
solchem Unfug ein Ende machen! In der Thal, 
« ist dio borte'' - ' - ' 
vollends gflnt he 
die Ehrfurcht v 

melungcn mit dem Millelmatsigrn nnd Schlechtesten 



Bunmlung dtnrtbep ti 



ii.fr, ,fV, ,.,„(, 

:] 1|]|J 



li.-l Iii] <v.-imrcn wiircle. 
,[cr Hoc. Hat die.-em Qjoilliint ui;: 
.nir.itiiilidl.inK !'.':.. Jijii::d:nj!l i; eh'.j ;i t] 1 1 1 , dir 
i:lliBE lies .\nl,;!t!ci. ! icr.'. kommt- Audi . 

mir iwcy EiTlia (nämlich FTclt I. S 
. 8. a Tiel ei jI. und Hell II. s. 1. 
er. Tade des enlcn Stücks Ei n. c) sulgc- 



Oer Ifur.ipuiii.t l.-p, wie d; 



lohen; nh Hulikgliioke id aicti , und von Seilen 
der Wirk««, sind U, nach dt* Ke! - . Urlhnlimd 
lirfaliruug, die Nurameru 2. 5, 6, 7 und 10 um 
mriilen. Nur manche mtiiothige Wiederholung 
wird man vermieden würuoheo» — Für Aufla- 
ger, "der auch nur wenig GeBbto, sind diu 
JZrercicet ao wenig, aLa die damit terpltchened, 
«n Sleihclt: sie lind aller aucli Für eini E errnaii- 
aen gulguLildclc Harfenspieler nicht achtrerer, alt 
die» fiir eimgm™..™ mutibikbU Ü.Timple- 
ler. in hc.i Händen liogl all« tut. Wo ta aö- 
lliig iriiien, i'l die Ajipliialur bryficjcUl. — In 
wiafera du Werkrlien (der A.. 6 oba de, Tilih 
n»e^> nsf/i flocArfl ist, kann der Ref. nicht k- 
□rrhcilen, da er tiochia 



F. Kuhlas. Lipiia, prclio Tele 



üiiy. i-rrli-ägt — 
! drr Stil, II. IC , 
, ibei Seck n 



LEIPZIG, BET BRElTKOir CHI HlHTBL. 



ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 25"« August. 



NS. 34- 



V 1 i mua.t., ■]. es wirtlich r,«seh«n«n, Im 

titln Wunsch knn natürlicher sejn, eil drr, i befremden. I>ciii] rrtllkh iil Musik 
ilcn Bciitx eines Gut«. ™i dess™ hohen) Wer- i Kunsleu diejenige, für welche der Sinn von Na- 
tt» nun lief überzeugt ist, 10 weit all loäglith lur am allgemeinsten ausgelheilL kl, und lieh« 
verbratet m sehen, und violo eines Genussos theil- : werden immet wenigstens lehn Manchen mit vol- 
ler Seele einem MimUlÜL-kü iiilwen, bif Einer 
von einem (reiflichen Gedieh! ergriffen, oder von 
einer meisterhaften Malerey gefesselt wird, ande- 
rer Künste nicht in gedenken, «eiche Iheils un- 
serer modernen Zeil überhaupt, Iheils dem tägli- 
ch« Leben zu entfernt liegen. Dcc Dichter 
brauch! ja als Mine] seiner Dunlelluiig das Wurf, 



den (im 



Tide ■ 



:wW G.,.,! ;;„■ i!J j 

hrt das Gedicht des sinn- 
1 blus mit dem i^ia^n, 
- du Bild de: Mallira aber 



er« zu erkennen, Mos etwa an Form und 
Farbe sich ergötzt; die Tone der Musik hingegen. 

«st erwarlen müi.en, ob ein Ohr aicl! 'ihnen"« 1 - 
piliujhctl iiflnef, dringen fray und ungehindert zu 
einem jeden HvruB, sind Kr jedes der verklärte 
und dorh so deutliche: Ausdruck seiner eigenen 
Gefühle. — Üweylens ist Musik die geieUigile 
Kunst; deun gesetzt auch, inan könnt« eine noch 
sc grosso Monge von Kenne™ vor einem nnsge.- 
•ricoDCtRI Bilde versammeln, so konnten die Ein- 
zeln™ in doch nur nach und naeb zum G«nuss 
des AnbHÄi gelangen, der jicheriieh. uni so ge- 

TfaVoJ' uV^rJi^ra 'JaOtihä ulinglcni — ein 

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£67 



1819. August 




darf, und nach ivelchi 



so lieber QtgrißQp 
einen beuein Sc keil. 
Welt werfen soll. 



Verhillnua^de. Diel, 



lickücliLeii darinnen sein GlinJt Bfma 
Ein Anderer! „Ji> nur,, Muatt ginl doch . 
1113dl t Innen Zrilvürmib, gar nuDche Sruudc 
ir-li L,:, S .r Weile ,,'cL dui-co sie tm-Lüo 

;i» Di-illee; „Es E rhü,! jcl« tiiuml ium [ 
l'uu, eins Arie singen, oder ein blürtrlim 
.'rneul luslruliicnr.: .^pid^■lj tu küinjdi; in 



liiil lieh jedes Ge/|ichl,, fluch ^ohn» ihn, und ifiar 
biiunä dann viel, heiser, fi enieuen. , Dir Craasi 
einer musikalischen SchopFnng hingegen nach ih- 
"1 Vmfwtp Ml ohne Lc,Wci» D^rslel- 



iU yiileiiJriickciJü'r. ü'l[]fiji[j turnet. Er id difl 
Suchl der Allen, in den Jungen vor den Augen 
^ .V v ' c M li,;z ™, lu »■«Ji«. >? aji'.Jen Lob- 



569 



1.,-L-Fslineun :iri(l 5 flm-ei,- IH..- \y Uin.r 
üheiiclmllen tu hören, üiuntwtin«n( «BIDtreiba 
iu der Seiigt rit, Vnler oder Mütter iolcl.tr emi 
nenten Kumlgenies au itjn, um) u Ende tlnmil 
' " i preiuwerlru 



Zwacke tu erreichen. Die , 



e Ahndung davon, da» H'slire 



Tätigkeit uder den Hulim, solche Gci-ier f. 



und «er weide in tu gt-> 
ls joiiiij; sivn, sich nicht 
__ irgiwn Bbei Prär.i.ion, — 
die iyikLil'.illMjrii Eeeteiler Jon' - Angit- 
icnwcia lor. der BlitM trocknen, den ihnen diu 
immer nnben Tngd durch Diek und Dünn «ol- 
gepreist; — über er.lniijiena'i-eiLlie FrM-li^tc:l, — 
während jeder Läufer nur einem lichtloien, voi- 



ieinartJiia noch nicht genügt, Denen 



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J-t-bcn berrchn 



«Zwecke, nicht für Jas 

e Weiso «in leichtfertige; 



1819- August. 

Bich flinr 



.len M T lheu des Allerlhums, Teicha einen grnj- 
jmi Thail der Entwildcrung der Vorwell Jen T» 
nen der Lyra und dpa Ganngn luichreiben, mal 



ii-iK als dio e igen I lieh sie Si 
el sich schwingenden und 



dm Emst luiÜetituftihiTn vermag; dm, wenn era 
Unglücklicher .ich lerrisscu fühlt von nainenlo- 

aeinem Jammer, so nfl eine karre Reiho^von Tö- 
nen in Stande ist, die. Vtrtwedrhing aufittlöscii in 
linde Wchtnuth, eine Ruhe in, Heu iu seuten, 
ivia keiu Wort de, Trostes es vermöchte, den Butt 
»ach oben in neben, den Geis! empor in tragen 
über die Leiden der Erde in dl. Regionen ewi- 
ger Harmonie. Von allein de« scheint rann nichts 
wissen iu WOU*oj denn wie konnte msn son>t 
aolcne gci.ügo Herrlichkeit wegwerfen und sinnli- 
chen Tand <lanir eintatuchou? Wie konnte nun 
es' sonst itigebeu, da» der Jugend luiscrei Fori ig- 



en GrachlcrhLs dii-si- K'.-iii- 
"e uMeiiliieÜil"!!, Inil ,<-jnl--ii 
statt dass inen edle, unbo- 

auaioriclil, wie keh/arniM 
liiie j ci:'lI. ft'.ji-ll da, WT> kvin 



reo sollte für Ei; 
e der edcUten und wohl I hat igt tcri All, - 
int mau den Sinn bey der nnui'Mili^fi'i: 
ag jrtsiger Tage <Q oft nur an ein eitle 



Unempfindlich Lei! für wahre, nicht flimmernde 
Schönheit um so sicherer ersengt werden, je tie- 
fer dui-rh Musik an die Wontl des Ccmütlisle- 
hen.H gegriffen wird, und je bildssmer eben des- 
wegen jedes Gctnüth sich den Eindrücken diesee 



nng der 



nens befördert 



i vor dem Befleckenden rior 
gebahnt. Wie wahr die« 
say, Biel" sien Ictucr olt genug sichtbar rar Au- 
gen, lurnal in jungen Sängerinnen , welche, um 
mit ihren Talenten kl Wachau, die Höhe de. 
Orchesters besteigen; wie seilen da der fromme 
Blick, der nur zu fragen scheint, oh, was vom 

— I elren den das. die 

Zeil, iu welcher die rousikslischo Frivolität be- 
gann, dieielhe ist, in welcher ein nnheiltger Sinn 
sieh in olle Verhüll nt.se de. Lebens, im Crossen 

Erhabene DeivLeH und heisch! wurde, welrhe nur 
dns den Augen Sichlhnre, den Händen Greifbare, 
ilem Verstand Berechenbare EU ihren Götzen er- 
hob, in welcher die Bande der Sittlichkeit sich 
IBttrn. Und wenn daher auch jene musikalische 



diente, Inn teil) Reich Iu gründen und iu 
befesligen. 

Wollte man nun noch fragen, wer unter den 
hey der musikalischen Bildung besonders Belhei- 
liglen hauptsächlich die Schuld der Entwürdigung 
zu tragen habe, ob die Lernenden, oder die Leh- 
rer, oder die Tonsetier, so würde es ungerecht 
seyn, die Last auf ein» dieser Farlheyen mehr 
iu wk'lren, als auf die andere. Sie stehen alle 
niilec dera gleichen Einflüsse de. über dem galt- 
I^ben der Zeitgcnos^n waltenden Qtiitos, 

ix Wech- 



rritii. 



sclwirkuug. Die Lernenden etleheu Ii 



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ALLGE ME INE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den ja™ September. N° 35. 181 * 



■ aweylo Tiuil lu einem höchst leblmflen nu< 
eOfectvolien Schlua« gstulin. Dai nKb.ua Sinei 
iat tili Largbello canlabile iu U ,dur, von auslieh 
runde* Sdiöojieit uud Innigkeit, woriii'ubei da 

,1,:, \-j.)lül,i:L-]N-ll, " , ...I ■,!„■„ .,,„1 ,,-.l,.„ \;,:Y.::::< 

illmüilig rewtärH von den lila.iu.trume.it en, ein 



Künstler liry Uni etnnciniijch geworden ond nUl- 
aleus werdet] jene drey Opern auch in den nn- 
dereu groiieit Slädren Ilalicas gegeben werden. 
Zu künftigem Karneval cniopouict er eine neue 



roeicneUull mir such die Aufmrrk- 
, muia, wclcl.» Hein Aufruf on <£. 
»mnoni.(M hin und »irder erregt hsl.; 



f dem in Frage .lebenden 
: Jli D.ni^ ha Cle erwarten 



aninuEhig u. 
iJT, »End» 



Mon Bcyfall Sud. 
Diese l'rodurtion ist gewiss nntcr 
■ Wethe .u Hillen, V 
Richtung eh geben, 



nein Aufrufs nicht anfi He- 
in nndi der rriJiiduJcn Br- 



die gväas- berhnunt nehmen a'.'.r ui-jcni^cN Cyi 

elJic dem njjefa iu diäter Angelegenheit mit iJ. 

und noch beehrt haben, >ii .Nebendingen mein 

riegeu I«- nn der Hauptsache: lelilere, lieinlii 



I gen. So, Hl 

it. Herr Mayer-Beer hat der üüjijel i 

[[alien mit »ielem üäiicLc Ju n S::; 

a Operi Emma '), fand der vorgeseti 



adle ein lünderuiu x 
en Zw«*, «jn därfi. 
Ktn/ilrue* der Sprache 



ini den Sieg tbeiltc, und sogar, nach e 

e viel«, den Sieg über ibu gewann. hnc.cn Imliem e[n ulos«. Verliehen denelben 

die Aufluhruog dieser Oper aelbit und Ett um so wehr hinlänglich, all es liier die Silin 

maL gcnülhigE, ouT der Uiihne xu er- will, da» der üomponi.t mil dem Dichter lland 

n die lausrhendilen Bcjfallfbaeugun- j [n Hand, oder vielmehr im rieb beyde einander 

fangen. Nunmehr ist dieler deulaebe in die liindc arbeiten. Audi an der aogonannten 

■Ota ein stück laraa ia ä« BtyUj. diu« Metrik der framoiiichen Sprache hallen mdiro 

k. d. lud. i Auilaaa genommen: du, n die Franioienu 10 



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1819. September. 




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Endlich bttl mm wiedw ilM .on der 

keC^Noten, >btE d£ch feitn? 1 Dia Hindlung 
dietei TriuertpieL trägt lieh betsnn'liih iu Ephe- 

tkben Wunderwerke der ölten Welt Rellrnrlm 
'i-etnpcl. Voltais* schreibt dio Dccoralion nfoo 
vor: ie /Mi du tkinliv repräe/iil un Ttmplt, 
Jaul /«s Inii parlri ftrmia jo/:( oruoee dt lar- 





cueoa IffcKm grtrngen, der von der Nnlnr rrerjrni- 
gcri ist, von rlenen ein br-knnnEcr grosser General 
eli iȣrn pflrgle: Tioch ritren solchen SErg und 

/wif (Ar tHßHrlc Offiütr^Optr in>inenü Anf- 
luge, Musik von Berlon, ist wei.tr auigepfiffm, 
noch bcllnlschf worden: doj - Publikum hat lirb 
völlig gleit hgirtl ig dagegen gcteigl. Wni die Mü- 
nk r.nbcl.ilH (ielr wü.Hc- NaU» >ngen; weha hier 

pönalen die Rede «-Irr), in scheint fei}' 'IIa tri 
Herr Berlon, so "Hl ruelrre «njort iranzosiirhe 

Gnirfiüprinae iu betrtcfatni anfingt. Die Mu-ii 
soll freilich nicht iura Ve.^tiWidi- (Tprctlicn, du 
beiitt, lio .oll nirhi, e.'nrti toci um Ben andern, 
bild Ach und Weh rJnrcl. Gemurmel, bald Freude 



1819- September.l 



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ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 8^ September 



N«. 36- 



Jhr Geiger und GcigrrgenoMen. aller fünf Wtll- 
Iheile, frohlocket laut] Ihr habt dpi grosso Loos 
gewonnen ! Zerschlagt lila Euer Habe und Gut, das 
heilst Euro AnUl, Slrndivari, " 
w. Denn im HerrMaiine- 
101 hat Geigen orfuudei., di, 
Tons eu dru genannten Instrumenten verhalten 
sollen, wie Klnppbücliflen zu AcliluiiLlviri^ii Tün- 
dern. Wie ei sich weiter mil dieser Erfindung 
Verhallen möge, ist mir gänzlich unbekanntl aber 
die Herren vom Musi beeng Brvatori um, Uoveldien, 



lieh hessere Auskunft darüber gaben können, Ue- 
hrigcni will icli rerht wol glauben, dass ein Ar. 
lillcrio- Officior, dessen Ohr von Mörsern und 
llsubilzen gebildet worden, rieh auf den Schill 
beUM versieht, als andere Leute. 

Der ChiroptaMt drs Herrn Loaier ist nun 
bereits auf den Boulevards zum Anschauen um*, 
»inn möglich , auch zum Verlaufe ausgestellt. 
Die Bnuh-varda sind, wie jedermann weiss, die 
grossen Mode- Rumpelkammern, wo alles Neuem 
«hauen ist, was nach vier und zwanzig Stunden 
all wird. Dahin gehör! denn auch der Chiroplail, 
eine Erfindung, die beweis!, dass die Musik, wie 
illei andere Politische, Moralische und Künstler!- 
•trJo in Europa, auf seinem CiL 1 1 n ^ i :■ , : ! i ■> 1 1 .- ■ 1 1 1 c- r n 
'lebt, einem Puncto, von wo spät oder früho ein 



c KräiH 



allerdings Ton meitr 
lieh ma- 



genialijchen Thäligkeil von hinten, das heissi diirch 
Erleichterung der Handgriffe, nachhelfen zu wol- . 
len. Die Handgriffe bcvni Forlcpianospiel unii 
ein Zwcytcs, ein von dnr inneren geistigen An- 
lage zu dieser Kunst Erzeugte];, können also nur 
von oben dieser inneren Anlage geleitet, .inodincirt 
und gebildet »erden. Seftsl wenn Herr Logier, 
udor ein anderer ihm ähnlicher Tausendkünstler, 
einen 1'tyclmplaUca, in welchem sich, statt der 
lii:sl : il:j Sutl' ii^ I 'iirrrpi .noipirlors ,^ wie in 

zuschneiden Jiesso, erfunden halte, würde «ein 
Werk nur eitel Stückwerk seyn. Denn die Natur 
ist der einzige Plaslitov, der die Seele des Künst- 

Dic Biäller des hiesigen vierblÜllrigen Gei- 
gen-Kleeblattes (Baillot, Lafont, Maias, Bouchcr) 



Niederlanden und Holland geraist und bisher in 
Poris, wen igsleni seit meinem Aufcnlhalle dasolbsl, 
noch nicht öffentlich aufgetreten. Ei ist mir also 
nicht möglich, über sein Talon! irgend ein Uz- 



en ea die hiesigen Journalisten. Kaum bal 
lame Gail, die vermeinte Componislin der 
t Jjlotu und der Serenade, an den Fulgon 
r Brustl rankheil die Augen zi 



1819. September. 



i das Zcrtmimss ihrer Compa- 



■ii.ej Unit 



n Lmtnv 



ll't. JiT.n 



eise, walelw diese Mtnil- 
niclii über iic, als Pran, rerbreitttr, inus.tc na- 

Ü llir lilK Knutlltriti iiichrn wolilcn. Mmlume 
i>l die G.Uid des Pir.le.ion gleiches N«- 
niei», des bc.iinniteslen 1 I die „in™, Jon Frank- 



iir Soli u, 



Oer obciirinil.li!? Cliiioplast stellt, de. wo ich 

Metro tlonioi des Heim Mild. l)n> romDlwt 
midi, aueli iilier di.'ien Einige Wime in ragen, 
Tin Gaii/cn genommen ('frört diesj: F.rJiiidiiitr,, 
«in die dn Chiruplisteii, in die Kategorie derje- 
nigen Verirrangfiii des mcnstldicficii CJeuJcs, die 
da beweise», dais es um die Kirnst KrthJCl spät 
oder Frühe gostiiclien ist, sobald man mRhauiacha 
Fi fmdirngsii au deren VerFiesserinie. randien in 
iMÜven gtaotrt. Kl verhält rieb damit, wie mit 
der Kritik: : =U Ai-istoielei Iei B [e, wie man TnKr- 



j (dessen E.iil.d: 



siel, Herr Mälil 



5 nilllik«lisdien Geistes der Nationen, freand? 

icie Wahrheit müsste, . als ran historisch, anth 

yn. Anders verhält es sitll freytirh mit {a\gcn- 
den Bemerkungen, die m midien oder tu »erste- 
hen, es aeFnsu riuer gewissen philoiophinoli cn Ab- 
straclionbedürjen würde, wie, min Deyspiele, duse 
eiij Musikstück nufhiire, ein Prodnct seines Com- 
poniilcu zu scyu, im Augenblicke, wo es von 
einem ausübenden Kümller vorgetragen werde; 
dasi diesem, der all meyter ScMpf«, oder viel- 
mehr, als der Beieber des Werks, seinen lei- 
digen Geist iu die todlcn Furmeu des ursprüug- 
lnhcn Couipomstcn übertrage, also überlassen falei- 




i -Ujkl'schrn 
ohne die gewöhnlich, jehrilt- 
nuie nnoewunji, .reffen «Ute.' Scy eueb dmes 
Zc-Uoea» durch ei.,c oder ein paar Saaxea lon 
demjenigen des wi.kbrl.rn Cooiptmialm ire.-eJi.e- 
Jeo, ■ Hin« «nd ei das Zeiluua de) Iweyien 
StnopW bleuen, de. Sehn,..«,, der .o dem Au- 
genblicke aru:eu eigne» Gfitl io die Sel.upfoog 
lAenciei und desdial 1 . atme f.ejide Fenelo 

LW Meyming be Je j,„ ubtI 



n Gegen, 
daran., ob m .-, VTlda- 



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605 



Eindruck, vv 



auch beklaEselii, llieils, 
feycrn, theifs wegen der 



rniiiien.) Rühmliche Rni'iilimuig verdient es, da« 
die Mitglieder des OrchcitcLS, jetil allei Erwerbe 
beraubt, doch ICH Achtung Cur Mozart'. Namen 



dio Herren Eigcivthü'nier dej Cui ic-l l - Saales die 
Lohe Mirthe für denselben entrichten liefen -•■ — 
Harr UORTt beabsichtig auf «rill er Rück- 
reise Hamburg, licrlin, Leipzig, Dresden in be- 
nichcn, und dann nach Lemberg tu leinen Kll- 
Tier»lunden suriiek zu kehren. Iit dornt in Druttch- 
lutd für jVcwfe Sohn kein Plätzchen offen, du 
leinem Talent Mu«o gäbe.'/ in DeuUMwid, das 
•o viele Ausländer ernährl! — Aber 10 ist der 
Deuteehe! Jky SccularFcyern sucht er wol die 

Hefe des Volkes unf und beiehentl sie mit Bi- 



Ans dir Schwei* 
ist die Ausbeute inu 
nicht |row- Auch wird 



r M.Ii hii mr Newa, 
i AugttA Eben jetzt 



• Mu.ikgcsell.cbali, die 



hell ciuiger audere:- .\];i;:l:c der, 
sächliche Leitung dea (Jantcn 
Jen ilicsijäiivifcn Kuiainmcntrir 



hibMnncn an neuen grauen Werten. Konnte 
min duch einige Dutzend Opern in solche Wwke 
umwandeln, uio dir Utaiiu, dit SchSpfung, dal 



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^frtfc ...... 



1819. Soptcmb< 



•gasss 



SEI 



inpclrcn Conlra- 
iratter ärndben 
Alieg.o IVivore 
An Dnmbe 



Allegro ngitajci überschrieben seyn | mochte; — 
durch ein Cresc, -wird die Spannung immer mehr 
Jcslcigcrl, um] mit dem Forle Irin der Hauplsali 
in der ÜnAeJimng wieder und onf eine noch 
bgfligere Wei™ hervor. Noelidem sidi nun das 
'fliema whlirrud dieses Forte'a in den Hauptstiin- 
nien in jnanuigloeli.ii Vn-.el.mgcn und Vmkth- 
rungen gsxeTgt, danh verschiedene Biegungen gc- 
wundan bat, modulirl der VerOijjer Tiarb der 
Dom. a, macht einen EWhurtt, und tritt dann 
in die harte Tonart F, »u eine nhr guie Mit- 
tellinie ghfot 

-Weiche, sanfte und melodiöse Thrile erschei- 
nen min ivio mililhiirnie Ildes i.irfii; ti^frige linr- 
nmriiei-ciche Hcluiltru treten verdunkelnd dui«- 
icJifn und gobe.i dein Cum einen romantischen 
ttiaiahler. So mit Liebt und Schotleu kunstvoll 
whselnd fuhrt uai der .Verfilm durch eine 
(jdeuz zu der sehr lieblichen Coda des ersten 
1 haili. 

Mil 
lu Gau* 

in ,;. 



der llanpltonart, ergreift den im ersten Thrile ti 
F dur gehörten, sein 1 gut iiiijuicirten llaunt*ali ii 

nie im ersten Theile, tum Sellin». — Hieran 



erhalt dieses vuriiiglicli gut inttrunjeijllrte. Stüclc 
cino »ein- vmhHIiuand* Wirkung. _ Die Mcnuel, 
J) dur, tragt n ich I alle nol Im endigen Merkmale 
dieser Gattung. An dem meWi.chen Theile d,i- 
sclbcn findet inen wohl diu Leichte, Muntere xmi 
Graziiiso mit einem gewissen EuM und Ausland 
verbunden, nie ej der Cbaraklir dieses Ton.tiicfcs 

■en uirhti au tadeln; aber der rhythmische TatH 
ist von dein Verf., wie ea mehren neueren Cnra- 
ponisteii und selbst Beclliovcu ofl in dieser Cal- 



dio Enge lern, und .1 
den Bass die rür da. r)r 
blenden Taklgliedrr — c 

• Allrgnt, O moU, bat 



„ raannk-Firalliä 
sülze sind gnl g. 



Die lebhafie- 
ind die sang- 
Icn liebli.h d^vlselten. 
,1 in der Form und Einrieb- 



nselben Tonstute. Nun werden dio Salle, wie 
i ersten Theile, in den verwandten Tonarten 
ieder hcrhcygefiihrl und dann geendigt. Der 
jIiIujs scheint dem Jtec. nichl ginc gelungen; er 
ichl zu rasch ab. Auch wiro es wohl besser 



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Digilized 6/ Gl 



-ii Krniljtr'irJiPn. Ei »I dculTicli 



SuiliKarJ. Den Lncm die« 



618 

dien, (Ja Ihre Stimme Angenehm and in der Hohe 
lir-nniierj rein ist, wenn sie niclil 30 unertrl glich 
und meiilens gcjclimoctloj vcriicrle. Mbchio .ie 
lisch das ühel-erslnnilni; chiaro e oscuro, manch- 
mal bd leise iu linern, ein» mnn sie knum hört, 
nnd dann to plälijicli die TiSne gewall.tm her- 
■hbuIuud, endlich ablegen und den Voglen ihr 
Rwhr („ihun- — Madame DiUtnnrh. »fHie al< 



"gejin io UWntln 



I die Kansder nach Htrl 



H.a ut .eT. 
— Madame Muller. deren J.ifcen.t. 
}ioj. fiefWI' noch immer, nnd toonle 



Jen Lfihle beeil* eine Wethe. >oH« und .l.fcey 
ingcrl.ioe Summe; je. n Kala« K wuul« er ipl'ei- 
■in ruil leint«. Bru.1lcnn in flenaaeni Einklang 
.up. «-.I 



d aui (:6jj«ni Beifall Ac.pn.ib mj- | jtcn«alt>c:l >u H «'■t u-ii Mji. 'ii, • 

0 rau/.T; ny Cuü^Ic 



61S iS19. September. 

Lebendigkeit und Deutlichkeit In '«einen VnttoJ 
.e.cJiinac,.- 



il mnl IciM ic!j scy. sich tincr hcBJC: 

M.-Ji. .s.-ii.M fn.ke: : i; e:i, , 

Jino, D. Ollaviu im /). Ja--.«, i,.n.:l, 

mitfa, Sirgin und Lindor in Roiiiiii-. I 

in Jlgitr, welche Innere [lulle .-.in; für ihn ge- 
^ ( Jii-iL-Ltsi im ii'Jn s,hc.i;l. Miid.tc Nachfol- 
ger ihn erteilt«! Herr Pilliviu beiiui von der 
h'ilur eins hübsche, kljiigrcirhe. Stimme- wm Um- 
fang, liesouttcr« nirh der Tiefe, die er Bier njrhl 
recht in gebrauchen vcutcht. Seine Manieren 
und Veriirmngen sind bcdpiirliL und /.um Thejl 
lehr verbraucht; aueli fehl! ihm flu Schnuipiclcr 
noch rcaachei. An icini Stella Hill in*»-i»ch-u 
Herr Feliold, Zögling des lö.iifi]. Umdklnilitulet, 
qohl der einr.igc aui dieser P Ihm «eh nie, dci lieh 
tu einem brauchbaren Singer and Schauspieler 
eignet. Seine Sliinrac t)l »»genehm, und neun 

streben ll'ird, und im Durchschnitte reiner. UJid 
nicht, WM ein Fehler jciucr ihm eingepflanzte». 
Methode n .eyn scheint, ull Stellen duich G.u- 

bey Flein und Studium in einiger' Zeil ein recht 
gntei Mitglied unterer Iiiihne verde». — - Herr 



■c1»;int. ab: Don Juan, Figaio, 11er- 



Selim io Hanini'i Tärtti, in ilaliin, SenetchiLI 
im Joluinn nun J'ttrit und Burenhnb in den 
Dvrfiängcrinncn, Linien und unge [heilten IkyfalL^- 
Zivcyte TojorpBrthJfM gieht Herr Leibnili, der 
zugleich LliurdiicLtei- ist, und alj 'KomiLer jiuil 
die II. EL Hönde und Gnauüi sehr trgöl/lich und 
gern gcaeh.i:. — Di» Chöre lind gut, aber gc- 



ird, ihre 'J'iiiie abmUea, Em jungei Fhum- 

lönu Stimme au ihr wahrnahm. Sie tut 
eicht uln.c C.liick, gi-osiere Parthiccn St- 
und dürfte bey einer guten Aiiuci.u;-,-. 
y!t Slmgcm m„„ H.dmc. eiu Tür du 
ehr Diltiuc! in Mitglied abgeben. 



Lliilgeiideu und 1 lä Ii ', +i : I Mi:!, 
nen kann, ist ich wach, unang 

llich'l. Zu verwundern ist es 

»ulraut, lieh jeii:e I'.n ikiern 
berabselil, und xuwcilcn gel. 
ihm, nämlich: tiefere Stellen. 



Wertigkeit 



ligt p>» [tl - 

t^rtwähieud in der allgemeinen, üuajt dci Publi- 



ke!;,. IHIHIO PubNkl 

gen hu c live .dienten und bearh ej denen Künstlet 
(.der auch rethl artig und gefällig componirl) «uf- 



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iai9- September. 



G22 




anderen grossen Werken auch J. Hayd'o. moiilcr- 
liche Jalirnailtn. Der legere Sinn und die zu- 
nehmende Wirme unsers Publikums für Knnal- 
lcialuugcn im Theater und Ooncerl louerl »ich 
schon dadurch, ilan w. häu% wohl ausgelubile. 
Ouvortuicu, Sutwtcllrn auf Inalrnnicn Len und En- 
»erableilürk« lebhaft npplaodhl, wos ehedem Dicht 
der Füll »nr. Audi höi-eu wir jet« von Zeit su 
Zeil fremde Kiin-Iler, welchen vor einigen Jahren 
noch viele Schwierigkeiten gemacht wurden, uni 
mit ihrem Talen! erfreuen En können. — Unter 
mehren, die wir Iheila in der Oper, theils im 
Concerl hÖrtfn, leichneten lieh besonder» Mail. 
Oaropi von Wien, deren Verdienste läng» be- 
kannt and anerkannt lind, Dem. Theresa Sesii 
aus Venedig, die Tcnorislen II. H. Wild am 
Darmsladl, und Nieler am Mannheim im. Dea- 
iJeirhcn gab Mad. Valsovaui -Spadn. welche hey 
der ilalienischen Oper in München «ngHtelll war, 
Eil Heylall, (.Werl. — Unser neu ongagirter 
Kapeltmei-tei Herr I.indpaintner aus München ist 
ein keuntniaircichor, junger IhStiger Wann, von 



Eifer für die Knnit beseelt, und nli Direktor «ihr 




.trretülit werden, worin aber giöistcntlnils Lieb- 
haber nnd Liebhaberinnen ihre Talente üben, nnd 
unler .welchen sich eine Anzahl «Ii Singer und 
Sängerinnen vonheiihalt auiieichnet. Zu wiin- 
.dien wir», dass dio Wahl der Stücke mit mehr 
Sorgfalt und Geschmack geschähe, da man zuwei- 
len von einem und demselben Composilcur der 

hinler einander anhäi-co ronsi. Rossini ist beson- 
deri jelzl bey um, 10 wie aller Orten der musi- 
kalische Held dei Tages. Lieber dessen Werüi 
und Unwerlh sind wohl bereila alle Kunstver- 
ständigen nänerley Mcynung- Ein merkwürdiger 
Heleg von BoMirj's Jleacheidenhrit, der aus glaub- 
würdigem Mundo kommt, ist, das» er sich selbst; 
il gran genio d'lEalin imnl. In einer hiesigen 
Gesellschaft, wo aich eine italienische Sängerin 
befand, äusserte man: „es sey dorh in uberlrie- 
beu, dass ltoiaim nicht allein sich selbst fort und 
fort in seinen Arbeiten beslälile, sondern aieh auch 
der grähaten riagiato anderer Meister schuldig 
mache." Diese anlivonete hierauf ganr unbefan- 
gen: „Si, i vera, i un Imdro, an un hdro gra- 
cioio; rnba - an ruba praiioaamentr!: — Ais 
Tadteafever für die veralorbenc Königin wurde 




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626 



Daise; er hal eine feste und sichere Bogenfiihrung. 
gute Appliratur, htsondrrs .in den Doppelgriffen, 
tu» rein es Tau und runden Triller. 

Itn Theater trat Dem. Wnnidty auf am 
liuu Bis Ptinimii roii Navarra in Boyoldieu'. 
Jokana von Paril, am iälaa all Donna Anna in 
Slotart's Don Juan, am lälen all Roalicbo in 
JSci.Odieu'b K.'iix-Hvlhhiwhen, am i t,t.-is als 
famina in MuauCi ZoabirflÜM (wo ihr Duell 
sul Papageno (Kr. Kebensteiu): Bcy Männern, 
vvclehe Liebe fühlen elc. bind ilirc Arie; Ach ich 
fühl'« elc. und die Seena im slcji Final: Du also 
biil mein Bräutigam elc. verdiejiton Bcyfall erhicl- 
!,n|, am Ulm und aSilen all [Arnenaide iniRos- 
aiui's Tancnd und am Hosten all Susann» in Mo- 
nrll Hedanl du Figaro. Sie liat eine seine, 
fische, in dar. Millrlläncu rcliu und sugeuehmo 

eleu und geschmackvollen Vurli-ag, mndou Tril- 
ler und eine ailea bestechende — angenehme. Gealalt, 
Von den KnUracIs dieiej Monats verdienen 
swey «.uagehul*!! :u weiden. . Den 6lcn spielte 
Herr Luuia Maurer ein Coucei % Adagio und Kondu 
für Violine von .einer Cumno.i.ioa. Er i.l ein 
Schüler dos Concor! .ncislc.s Hank in Pol.,dnm und 
kchri nach Itusileud zariiek, woher er vor eini- 
gen Monaten zum Besuch gekommen war. Lr 
spielte sein ron Ideen und OrclinlcilcnuWiu zeu- 
gendes Conrerl mit allgemeinem Ucyfiill, den 
die Teile Bugenhallung, der kräftige und zarte 
Strich, der volle und präriao Ton, das fcuiige uud 
■eelcnvolla Spiel, die grosse Fertigkeit im Dop- 

Braisn, Mitglied der kflnigl. aebwediachen Kapelle, 
blies den Uten ein 1011 ihm gesellte. Concfcliiio 
für Oboe. Seine Sicherheit, Fertigten, Reinheil 
«lud Ausdruck erwaibeu ihm allgcmcinei. Boyfail. 

KT.U1H Amseioen. 

-So/lnU pour h Pianofortt im ClariaelU II dtui 
Can, on fultui il fiolonaik, camp, pnr 
Paul Slruti. Ocav-r. 17. il Leipsic, cliez 
Brciümpf el Hlrt«L (Fr. 1 Thir. * Cr.) 

Nach kurier Einleitung, worin sich alle In- 
■»irntnento vwiheilhafi ala obligat ankündigen, ein 



Alligre, da«, ohngraobtet des missigen Tempo, 
durch brillante Figuren u. dgl., für da» Planoforlo 
bra.vi.uiiu aasig liervoilrllt. und durch öftere ean- 
tahle Stellen für die übrigen Instruments Man- 
nich frlligk eil uud Anmulh bekommt i ein gcfalli- 
gea Adtgio, nichljang und gewiaacraiaassen rn- 
manEennrlig ; ein sehr munlerej, lebendiges Ei- 
nölt, wo wieder, und auf wahrhaft interessante 
Weiao, glämcudo Figuren fdr das Piano fu.le und 
angenehmen Gesang für die übrigen Instrument* 
wechseln. Daa Ganze isl lur die Spieler — ohn- 
gejghr in der Milte zwischen Schwer und Leicht 
gcliallcn; doch verlangt es vom Klavicrnpiolei- nicht 
unbeträchtliche Fertigkeit ron den Bläsern Si- 
cherheit und Anmulb des Toni. .Mit Sailenin-, 
süumrntun vertiert es zwar an Beil, wird aber 
duch mit Vergnügen geübt und gebort werden. 
Der Verf. beweise! rine gute Kenntniii der la- 

tbeilliaH ist) auch aeigen mehre Stellen, heaonderi 
im zwrylen Tlteile dea ersten und de] .Icuslen. 
Sattel, dsss er auch mit künstlicherer Auiurbei- 
lung nicht unbekannt, und fiir sie nicht ohne Ta- 
lmi und Geschick lieh keil Iii. Geübte Dilettanten, 
drum er doch wohl m.'ö.drrat aein Work be- 
nimm! La, neiden ihm Dank dafür wissen. 



Heiligt* Liid von MalAUnn, fiir vitr Sing~ 
.Ihnmrn, mit Brgltil. -In Pianrfovta in 
MuM gncUt van J. P. ScSmiJi. Leipzig, 
b. Fetcrs. j.Pr. 10 Gr.) 

Es sind eigenlllch fünf Singslirnmen, cui So- 
lo - Sopran und der vierstimmige Chor, welrha 
aurtrelen; als lind (sehr hciniem für die Ausfüh- 
rung) in PaiTilur, mi! unlcrgelcgtcr, blos uuter- 
sliitienrler und fast will kühl! icher Piaunfurlebe- ■ 
glcilung geslorhcn. Dns Lied: Dich preisst, Ail- 
miehtiger elc. ial hiich.t einfach, ohngeßlir in 1. 
P. Soliulzeni Weise hymucnailig ilm-chcomponirt, 

Der Ausdruck dos Cauzon, wech>clnd mit foyer- 
U'chem Ernit und andächtiger Freude, ist durch- 
gängig gut getroffen; und mochte daltcy besonders 
zu rühmen aeyn, dass der Comjionisl sieh, wio 
eben Schulz in seinem Fall auch grthan haben 
würde, durch das Einzelne zuweilen gewellter, 
fremdartiger Worte und Bilder des Dichlers, in 
der einfachen Haltung des Ganzen nicht hat sto- 



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ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den 22An Seplember. ßg. 1819. 



i gHcbnnclvoIb Tlnier, in 
lierril« ii)]gim«n brückt, Higlo 
rinicliirn. eingeleglen P«, de 
- Trio', a. da UO ler den 

, kein ihm «nagender Pari aich 
IIa jrdurh darin sclbjl 10 rof- 
. vc, GMIK, SOrte und Por- 
tal ein enllra.imrucher Bryf.ll 



dem Seite 
.Ics k,.mi- 



■ die Macht der 



e freunde, dr. K.II. 



fulirl, iind hcvnnlie die enlgcgrngiieti uealxlcb- 
liglc Wirkung -JwvviwbriDgb — Am Mm Augiul 

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■ Li Koche unJ 



vor; im Ginirii gttäUl ili« Oper bcy joder Re- 
p,oduiiim le immer mehr und menr; eine In der 
Tlitt luckeriiia.c Caulilcue im Scnlus.uhor inui, 
ateia drey Mal gesungen werden; Dem» Humi». 

Am lotrn, ViaaiV;, hcioiithe Oper vnii Paveii, 
uiiibt »llen iialieni&cheu Tefilin cnern gane nnhe- 
ÖjujiL dal Armselige 1 die Musik isl uns ßrö'B- 
tentheils «hon nui rWiui's Tnnrred bekannt I 
wer cißenUieh StHrarüTflIer tum Kinde ist, iuöe.eii 
die GStKr-viUcUj .0 wie bey Pferden die Z3&- 
ne ein Kennzeichen der Jahn, wollen eitle uu 
■den verallelen Figuren und dorn flachen, fferlwch- 



itt wahre gozsn Indra, die sich niclil nur 
enen Federn ausrupft, sondern nach Um- 
. auch in fremden Territorien fmafjrt, es 
n andrer Fell ra lebreu und 




und ■-Jidieo gaben Herr und Madiiuic Fi 



ric; im.- den Logen wurde 
[ geUolseht, und UBl 
Gute — für die Debil- 



. c.'sanva. ÜK u. 



,i B.-isi.is e. 



die schönsten Erwartungen iu folgern. Die 
ualiinc v-'ar sehr günstig; nm meisten sprachen dir 
FrcghEe|-a des Herrn Jäger, ein Canon n IN 
Quirleil, Ssslclt und Jas Fiuale an; und 
cbinkurisliKha Ouvertüre erhielt eine wehlwr- 
dicnle AusKeirhnung, ungeachtet dnria die $ JSe- 



. fabU, 



Würfe - 

ThtaUr in ,/cr Lmptliuadl gib /nlgei* 
Novitäten: i. Dir. alle iinil ,/ie itnir Schl.iglti«*'. 
rou Gleich, Musik von VV. Müller. Lin Gele- 
genl.eilsslücfc auf den bitd vollendeten Flu ** 
schonen Duuaubiücko, iuj übrigen «eicht und (f 
blllloi. 3. Gastrollen der Fauiilie Üblich TO» 
mraeben Uofthealer (?) in' «df 



633 



1819- Septembei 



F'-:ij.il.il. — 6. n.r KimlUag in Prtti 
M.i.Im.Ih- I'.xie von C.rl Slei.l, Mutik .-<. 
fell.nri.ttr Wen«! MUkr, findrt linnjidl 

iiU und Zuprnrh 

Ornnrh. Am Joaten Aopul Ilm H 
grollen Hcdiralrninnle Mail. Form und ih 
Seiler Her Pu.ciia hören, letzterer vcralel 



Kipellme.ler Cyrowel*, zu den Timplttfi ™/ 
Cjptrn von Wsfaer geir Blieben. 9. Csnliiia 
■ ui der Ourr: Die Jagd Hnnridu IV. vuii Pnc- 
«tt, ■ 5. Adagio mid HonrTo fnr dii VklonnHl, 
»orseLrif;eu von Herrn Friedlich Wranility. 4. 



aeiHHl« Greisin kOn.ieil rolte.ide wichtige W.lir- 

liiie rigrne Schuir für du Pianofolie, und iwar 

it» veiiii.iThlich diraej T.iitruintiil in drr übrigen 
kannten Well fuun amlcra behandelt wird, wo- 
ran Wir Nordländer bisher noch nichts wmiirn; 
iWCfMui das) in unsern ZdlUhlfen . |un> arm 
:i™ in atlirciiieu, ih man gut uiclil ventelil. 



Ifji9. September. 

J Dinle. Feder 



thig anuig i , da» nicht aiha (iuld . 
der niii ei«emer Stiruc. verkündet, 
«u schlecht sey, ulnin Rückin-hl 
bäHuitsM, und somit gleich einen 

Nariil «achter dir Kailn„-.ti S c„ ,-.„■ 

Schadou bewahn- — Wahrlich, ei 



tgUMl. Homeu kW 
KT, KUNfc wUtH-nd 

■ maej Mal Regelten. 



c Taila beybeluLlMi »m- 



jl^ilcrLi^il'-l] Al>iri!Mi ^l-ui; 1:11 
vatiuen verbind und veiäuih 
aber wohl schwor niuzi.luhn 
drillen Aktes wurde 
mco singt zwar sei,, 
ad mala aanelta, bekommt liier noch zeilig ge- 
nug Nachricht ran der Geschieht des Schlaf- 
truuks, bleib! folglich am Leben, und wird VOB 
dem Vater mit Julien vereint. Unter den Sing- 
„Lücken bemerkte man auch du Heiidsischu l Mef- 



Bevfall. Herr von Winter, lief erf 

hclieble llomslücke sugchriel.l, nur 
• »inen, Aleunderl 



Icitrieaon; denn Hu- 



-™ »■oll.il. Dieumal drückten sie die Schlif 
; !,i.r niitter.iü.hlliiheii Glocke, oder was es et« 
tont >eyi. mochte, Bus: deutl kein Ohr hat sie 
ivahroud der Oper ein gelungene, oder reritirti 
Wirt re: deutlichen können. Wahrlich auf dies 
Opcrnhnhiie ist den Genin. dec Sprache no< 
1 'a Allar emehtet! 



Nadirichlcn über den Zustand die J/iisii in 
(P.r...t..." Ncl ,3.) 

Wenn von Munt in Weimar die Rede iu, 
i nut; man ttamiirer fast lusicbhrislich Opera- 
rusik verliehen.. Zwar lädt sieh hier wohl dum 
nd wann ein reuender Künstler hören, über ge- 
■äbnlich finde! er nicht hinreichende Unter, " 

innen u d spielt oder (fugt also nur hey HaFe, 
der im Theater wihreud der Zwischenakte, item 
der Huf die», wie uichi seilen ge.ihielil, vor- 
licht. Faalbealahciidc Cunccrlo heben wir nicht, 
die der IJebluliergHnM schalt au.genummrn , 
che über noch zur Zeit nicht tWontrad geling 
sind, u,n bey Auderu. all den Milgliederu J 
(Je.scll.chali selbst, ans he.uttdoro I ln-ilunlim 
erregen, Anrli von Kirchenmusik huren wir sieht 
oft Au-gczricliuetes. Ho sind wir denn, wie p 
Mgi, Ckit allein auf das Thealer beichiinkt m 



L'ulcr ÜnnlIndW, wie die eben h 



lichkeil aufgeführt gegeben werden. 

Erste Sauget in „in sind; Frau von flevgcn- 
dorf, geb. Jagamatm, Mud. F.bcrwein „,,d kitd, 
Uuzeluiaiiu , — «altl Tenor; Herr Mdtke (in 
den französischen Opern auch Herr Uuzeluisiiii}, 
ulhnflcr Bass: Heir Slromeicr, erller ko- 
Hnr Deny. Zwejle nnd drille 



Brede. L. Beer, Riemsnn and die Herren Ui 
NolkW noch durch eiui£.e 'brauchbare Mann 



eine InfHieha Schauspieli 



Fr. v. II. i 



einen seltenen Umfang dmIi der Höhe. Irin au 
haben, uud wojlle jjo mil giBaatt Mlu^ung in 
Jen Verzierungen mehr in de,, u.itllern Ibi.t.., 
in denen in üoei iller eigenHicl» Ghang liegt, 
verschmähend das nur Glänzende und Blr-rideude, 
immer mit dem Gefühl - und Seelenvollen Alll- 
druck singen, der ihr, yiic sie nicht arlten be- 
wiet, völlig in Gebote steht, ao würde sie mit 
einim Mal olle hoihafte Krilllrr au Schanden 
machen und sieh der bSrhilen Gunst des gmioi 
Publikum, noch lanea Zeil erfreum. Das. es ibr 
aber möglich aey, ihre Ge^aug-melhude ein »i- 

tl^" •iii-Il' Wille erst^ kommt, bey ihren gu- 

bezweifeln, als Jnsa sie, inj Lust-, Schau- und 
Traucrmiei ilir bidirrigos , ihrer Individualität 
uitbl garjn ,nchr r.uingendej R Silas lach verla.- 



sich auf das vorUieilhalteiJ aui- 

Maoaoje Ehern ein bsl weniger der Nalur, 
a[* ihrem grauen i'lci« zu verdankciu Ihre 
Stimme ist in dem Umfang vuu etir« iwty Ocla- 
ven iehr' ausgebildet uud die hürhslen Töne aui- 
geiienimen, angenehm. Was sie vortragt, ist im- 
mer mil ß msIC[ Genauigkeit, 1'ütlLlluiltcit und 
Kuuatgerech! gedarhl und ausgeführt und durch 
i-'lieiiiwa:!;^ Spiel UDlci'stützi , zuweilen aber in 



■iwaa veraltetem Ceiclajis 



kann. Daln 
v.it lere Sdi 
,;.:ilii.ü 



scyu ao LI, der bedenke; da« ein KÜnitleF aefar 
brav und BchtuDgavfeTlJl Ufa kann, ohne gvoaf 
iu aryn, und data, um das lernte selbst hey dem 
liersleu Studium zu «etilen, mau doch immer 

gestalten ScBDoekinder aeyu inüue. 

Madame Unaelmaun erscheint oft eis ao iw 

alles gelltau hat, was ein solchee hcrrlirlree na-' 
lürliciies 'J'eteut wohl verdiente, Sie hat eine 
treffliche Slimine von dem Ueitaug c bis dreyge- 
ati'irhcu f, die jugendlich frisch, rein, ziemlich 
gleich, triftig, dabey sein- biegeans und immer 



, mehr aus Gewohn- 



heit IIa aui No.b, 
Wenn Madame Uozelraaun das ernste Studium, 
Üas sie, wie mm Thfil schon ihre Kun.l Produk- 
tionen beweisen, und n ie es aueh allgemein ver- 
silbert wird, seit einiger Zeil begann, mit regem 
liüer fortsetzt, ao wird sie bald unter den ersien 
Sangerinnen Ueu lach lau da einen sehr ausgezeich- 
neten Platz einnehmen. Als Schau «pielorin ist 
Mad. ü., heiondera in muntern, launigen Rollen 

Herr Mollte besitzt eine lebt schöne hoho 
Tonnralimme, in welcher von Nalur der Aus- 
druck liegt, durch den sein Gesang erfreut. Aber 
weit mehr würde diese Stimme leisten, wenn llr. 
bL immer vorauschreilrn gedachte und durch fort- 
gesctiloj Studium all Hanger uud Schauspieler dio 



il .□ eng 



bte, die 
riliurjlliüi -h n- 1 r c- □ es a , 



r Indi- 



en Ihielle, des- 

Digilized B/ Google 



H9. September 



iljreo r,«,«.ij; iiitrrf»ii-fii. jo ni.hl :i. HtslinT- 
mung ihr». \Venh es nl, Sänget dia AlKtUnong 
ihrer Brauchliaileil Für die Opel' bin. 



, Berlin u. j. vt. mcb 




' de» Sfl".i'li E ™ Aixtaule ,\nd 
• gcbriucliiiuho Neteidiguna 

»-eilt die«. (,>„*, MIc ,-,Ik-i- 



und Wrs 

Mu^.iVriLllUL' L. 



:-ii;-ir:i des Hin, R. j.-lii« 



US 



ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den 29«™ September. N=«\ 39. 1819- 



riugaiit ^f!"iniJcii, und .wie ji> 
D,ili.-i Rlaitl.tr ith. dui-ch eine 



lu.Lcsiijul.c Cur.aL.luri um durch .las Zeuguiia ni« 
(•wiiHn Laudpfinrer. Hr. Wcrciebui-g »" Sihglii 



erfcliii-t, !cii-3i1 lläüe irro t ,1nl,l i„.,di-,i 
aen ioimlicfit Einführung, in. Kurhriicn vcoru 

■ui der Dichten Quelle „ch'Üp^n konnle, legi 
vor kurzem b »in hiesigei Kunstblatt mrir. 

ü,U,,J.,.i, 



« ihm fwjlich iuiieiit unangenehm leyn, ■itli 
von der HÜl.e .einer, lÜni^rLKuar, Rul.o.ej her- 



aprach) ilrcus d.'c Wahrneit /.u ingcu, um tu ver- 

die^nviel .urL«toi| reli^Sier Gefühle und 
Erhebung des fiei.lei htylingen können p nicht, 
cndlellt iu die Kurhessiachen Gemeinden über- 



-;■ CliuLniliLir-lr. sapl r ,-der G 



llieier Geist mangelt, da vermag man ourrt nicht, 
ili.) amen drücken. Mm höre uniern Kirchenge- 
Mi.g, r.nser Orgolapiel] Wie wenig haheu heyde 



len uud wür&gilea Mittel gewählt hoben, >)'o» 
lim um H Itfcffltr halle werden »ollen, da er ao . 
efirdige Vorsänget int I. S. Bach, Kohnau, Türk, 



reichend 

Von den Eigenschaften, »eiche die Beglei- 
tung eine. Choral! heben muH, darnii lieh dieaar 
in leinet ura], eil „glichen Würde behaupte, aind 
im vorliegenden Cho.all.ncli des Geaanglehrera 
Htn. Gro.hcim wenige Sputen zu linden. Ej .r.1 
,„,1,1 cer.u^. J.lis man, ura die oft bestochene, 



ubeiin IwuonBeri die Einh,. 

Man hat höhere Kiiekaici 
Ii Irivial iu werden. 



1819- Sejitembe 



g Her Harle dfr Hji-monis 
.„ip.ii, t'orrirlinir™ il« 
il.ipilc i-Vlilcv JitrvorlriU. 




Wir linden nimlMi de» Ur>p 



gicbl. Sdbjl giwie 
diwn Hüuicbl licdrati 

Vojfer, in ,düW Ü;„ 
■Olli gUiHll. Wddie 

j) Reidiltum imd Mai 



I andere, .. B. 
.1 Küiullcrhoii- 



icht »,.r T'o««rä«;« S p, 

; c]-f]Ki( £| ü.-h[rL][<n\[* ilcr 

tmticii, «eine Ktnfl. 

ii i.l um . .', '.i'''. '-. frrC*±r';Jc 
aät,l, sondern aucfi WÜide- 
, D U und aajtjläüicli cinhtiielucilr,!. 



il'-r r.n-i! ,- f rii(-i B"!i;ii!i:|-.i:i£, L~n ..'ir : . 

; am nech dcrgcnOio- 

DigilizM By Google] 



18i9- September. 



650 



L-i-ci 

!. i^,-,, |n, m |,h|] 



- S Eia Chorslbcglril*..- wird fcrntr da- 
.nif.-jL, Jii- jL-Jui- Lcilr. zii- 




reu. Mmi gluiibi ja nicht, du* raun dadurch iilic 

l1lLjiL£cljJ-;illl l l Wl'.'lej II" Cityc]irflLj| £|.'l>1 wnlno 
BtusiidlLlug der kill'hl'iiUiii.-ij 'tu Ivtit iciLlihnlli^cro 




lifll'il IJl/jjl Ii, 

gc S cn die vor 
Nifills ,.l <■„ 



doch 

.n No. 3. Würdig, 
,'vichc: MmutieW- 



AurmcrlmzE^fit- Sic 



und ptagriliuH** li<-> i-.ii/ i.i' r. ;i * .mi 'ih n 

pjagalische. Die duriv-hc, aeojisilir, juui^-be uud 
lydijcbc. Tonartm toimrn tulhrnlucba ToiuchlÜHO 
habea; die Phrygiscbe und niiiolidiicbs iiur pla- 
paluchc. Linters i« kfinta miibculistbeii ScMuu- 
(.11, Hbjg, da u dem Situ Tori D, di»giD»o 
■aüiiEe, und das Fij mit 

. u ijdi=.iic.i cfi.>i-.-,;ni,iüj; L - 

iLT-glf.i-hB liier die Ton- 




DiaitizGd by Google 




ncn edlen Schwirag fremde Tone einführe, 
eine von aller gewöhnlichen Musik ausgezeichnete 
Wirkung tliun, wini nun schon aus diesen Schluas- 
fllleti abstrahiren können,. Welche Majestät spricht 
ms deu Tonschlüslen der griecliiirlirn Tonarten! 
welch» MBn.ngMIijlteii: wälnWid rlio neueren im- 
mer nur durch die Septime tthMua, welche 
Vogler (gewiss o, ,trcng) gäuiuth' verwirft, weil 
"sie zu sehr entscheidet, und wegen ihrer unüber- 
windlichen Äufluiungssurlii dnzu verleiten konnte, 
mit der Dritte, in der Melodie einen 'Ver. tu 



vortrefflich lic zuweilen in den Mitlelllirjsi« 
•lud, so stö.end sind sie in den beyden änssersHe, 
und weder die Gewohnheit der Gemeinden, nctti 
andere Ursachen können diese Verunstaltung dir 

sich diesem Unfug mit Macht widrrsetlL. Fernsr 
liegt in den Starmuaccordrn mehr Wurde, all il 
d.u hiii.l'iirn L'ni Wendungen dieser, daher med- 
rere auf einander folgeudo Seilen- und Tenen- 
foilschrcilungeu de. Bassel gegen die Melodie da 
Würde des Chorals nicht ent>prerhen. und MCI 



lii^cit \>j ,:..pf.ollin- 
* gehen, Unter et 



gehrauchte Tonschi uss im 

Chor.lh*gleitung am End 
alrmnjle Uebcnielit der 



herschreilen zu lassen, r 



«ohl Niemand 
und majes 13 lisch ein- 
i, so vieloli möglich. 



ich dabey hauptsächlich boräcluich Ligen 
o] die Wahl der Harmonie selbst, 



Coöglc 



653 



den. Von neyden Pillen sollen Weiler unten 
Beyspielo vorkommen. 

7 ) Die Zwilche,, Häng, richten lieh mich der 
Leiter und nach dem Umfing der Tonart. In 

CI:aiT.!.iiT, in --L.s-im kioJltsiiüi = d.i!iL-t inth 
die Zwischenklänge dorl mehr Bedeutung haben, 
■Ii hier, auch nicht durch Ireiuda Töne, die die 



1819. September. 




KachriMen Über den Zulmd der Mm.it in. 

minor. 

(F^idiliuig iüi 'Ho- :58jJ 
Folgende Opern und Operetten vrnrden -seit 
einem Jahn gegibeoi TWreJ:'. italienisch , Jrey 
mal, Ciro in Baütonla, iuü. viermal, D« Oio- 
«wii. iUL dreynul, I/iagaano feitet. ilaL, Tiüie 
■yevoial, Metander in Ptrtüa, der IVelthampf 
tu Olympia dreymil, die ZaaberflSle, die Ent- 
führung aus dfn Sertiit zwrymal, .drca rotf« 
_Kdppchen Ewejmsl, der Aagmartl, Nachtigall 
und ßabe drcirnal. Äociut Pumpernickel swey- 
Dkal , drr Kupellmeinler tu,, Venedig, S'irgi'w, 
die Sängerinnen vom iande zweyraal, die schö- 
ne Müllerin, die heimliche Heimln zweymal, 



italienische Opern in ilalionischer Spreche gibt, 
gleich der uey weitem g.Össte Thcil <!-< Pulbil. Giri- 



er die Hauptsacl 



oV i 



lal, /e I 



unn/, die Zqui 

'.Ii'/ IT'..;' /?r^f. 

i ParU, der iV 
ir hatten also von neun Opern deutscher Com- 



<rin -wohl zu w 

Opferfell, Jphigeain, Fidelio, die ScsW=er/a- 
mi/ie, die Schule der Weiter, fpfom it. 1. — 
auch fremde, wie /oernii in Egypten, Xodorjio, 



ihnen cr fi ölze, sondern hauptsächlich, daii mau 
sich durch da und in ihnen cikiäflige. Denn 
dos neue »clscho Geklingel muss nolhweudig nach 
und nach den Haufon ermslle,) und erschlaffen 
und den Geschmack an dem Ermlei-n, Würdigem 
•drorlcbra nder gar tilgen, weil es an reizenden, 
graiiäscn, Ja oft, ich raiichle lagen, wollüsngen 
Mclodieen überreich, nur duieh Sinneureir, und 
Sin u engen u« fesselt. Dnss damit die Menge sich 
abfinden Hast, ist in der Natur dej Menschen lie- 
gründcl; dass iher de. Gebildetere, der elwiiHä- 
herw in der Musik lucbl und findet, ala Sinnen- 



DigitizGd t>y Google 



1819. September. 



a Kircheqmusik kann ieh n 



Wir 



T inh vom Thcnter handelte, 
eh in meinen Nmfji idjr.ui] .i-.,.;,' 

ü Theale/..ur einen fremden 



GcKt&hr, eil DcJ.nunle in Uwifi EMjlikmig 
aus J™ Smui — in de.n gr.is.en Saal de. Schi«- 
sei. auf desaen Gailerie m*t hundert BilletJ 
für die nicht Hoffähiger, ausgelheill viarcn, bey 
der Anweieidieit der regierenden Kaiserin von 
Rnailand im September 181B die vielherühmte 
Sia. Celalnni — im 'Diester, während der Zwä- 

Sohn; apaler dio Sängerin Dein, Sigl, ihirl klei- 
nen Bruder den ViotonwHiliM und den war tarn 
Violiin'slcn nua der KOuigL Prcusa. Kapelle Hrn. 
Schuli -r- in einem, vum Kbnigl. Wnrtetnb, 
Kamincrinuajkua Nrn. Kraft vcraunlallelcn Cuiiccrl 



Ol J. Haydn Messe, 
B .dm-, Ho. 6.' und J. N. Hummel Messe in B 
dur, die Lürilich in dieier Zeilsthrift mit Ver- 
dienern Lobe engreaigl wurde. Heydo Meisen 
wurden unter der Leitung des Hrn. Kammermu- 
■ikol lälierwein, der zugleich Direktor der Kir- 
chenmusik tati mil Fleiaa und Surgfall gesehen. 
Wir er warton von Hrn. kbcrwciu, er werde, 
wenn eist das, durch Umstände etim geschwächte 
und hcrabgekommenu Chor der Kirebe durch seine 
Thäligkeil wieder empor gebracht seyn wird, uns 
.öfter ähnliehe grossere Weile hören lauen. 

In der Kapelle aind acit JÖj4, wo von ihr 
in dieier ZeiUchrili die Bede war, den Tod dej 
A. E. Müller nuagrnom- 



■fhei Volkslieder von B. Romberg t 
Kapellmeister [Im. I. N. Hummel in e 



Ala die Kaiserin von Husslaud (Müller) sum 
erstenmal dal Thealer -n.il ihrer Gegenwart be- 
ehrte, -gab man ein Vorspiel, gedichtet von dem 
Obcrcousi-dorial- Direktor Hrn. Peuccr und com- 
ponirl votu 'CtrordirftrW Hrn. Häscr. Gedicht 
und Comnosiliuu gelieicn, Die. AufiüJiiuiig durcji 



als Kapellmeister und all Lehrte des Tianoforte 
und der C'omposition bey der Grossfuislin K. IL, 
Herr J. N. Hummel gekommen, dessen hoher 
Werth als Virtuos auf dem Pianoforle und ■!> 
Compouist mein« Löhes nicht bedarf. „ 

mehren ÜUeren, lunge nicht gegebenen Opera, die 



den lerncr Sinti der Lj^Ilct J^ei i 
Kirchenmusiken wenig.i.ns ib 
viel von diesen IL.ili ui.^u e 



1819- September. 



r sinoY Die so dielen G^tllea gefunden — 

:■. :-t II. „„,■ <i:,™ iä[| Li {;•>■] , triebt- 



. Drenkr. Ocht. ist. 6me Livr. 
uos. n Leip«ic, che* Breiiiopf Hätte)- 
■zeit i Thir. 16 Gr.) 



Arbeiten db Ilm. D. die Rede i.t. Eben danin 

kleftcs kaum etwaa Weiler in enthalten, als; Ca is 
Ja, und nnlmlidt fdr diu und diu bcllnal 
Tnj Gest!) mark und in der Behandlungiail «im 
alle, mphr oder weniger, einander ähnlich ; woge 
gen nichts En- sagen ist, da dieser Geaclimack i[cl 
gut und die Behandlungsart Meli zweckmässig er- 
weiset. Es gehören aber diclo Duetts unter di, 
gräsieren dieses Verl.s) doch aind sie niclit srh 
schwer auszufuhren- Dc-suuders durfte an ihnei 

Ausdrucks in ilEc] djeaci Instruments Rücksicht ge 
Dummen worden; und du) Hr. D. nicht, wii 
viele Flöten cojuponiateu, das Adagio vorn achlass igt 
oder aucli nur zurückgesetzt hat. Geübte Lic-bha- 



wechselt Munteres und Empfind-«™ 
oi.ht Übel i.t. Ilie Begleitung [st leicht. 



".■fem, Mio, Bant, FUla, I Oioej, 1 

fassen, ei » Cor,, comp, por Joh. Im. 

\luller. ü]v. Bonn et Cologue, chei Siai- 



:in Adagio, frey figurirl übet 
ädenza aus; ein gelälliges 



ii Canzonetie con necomp. dt Piitnaforte di Artt* 

Giw. Fitchtr. Livr. 2, Lipaia, preslo 

Peters. (Preis 16 Gr.) 



Ref. Endel d 
aber bucIj nicht schlechter, und überhaupt nicht 
andci-s, wie lausende, die von italienischen Com- 
puntalcn nicht eben Eiu*£ctei ' 
vun deutschen, die ihnen g 



LEIPZIG, am Bsbitkotf uxt> HinTEi. 



/.Google 



onfinfinapn üt, in | moniefolge diese 
tuugeu nicht die I dagegen die Ire 




1f Ff } 



Noch häufige« Ton 



mg« de> | ten soll, will ich die drey SrropLcn hcrsctiea; 

in N- 39 [No. i.) U'eHic'i.ivn Ari ; ,..il, : Tri .lriHl"hiOLi.T 

in der 5len, 'itcu, Steil Sir. Als Mci-kiiiudigkeit No. 7. : Wer nur den liehen Gott etc. hat dio jl< 

und als Beweis, wie laau ilen Choral nicht beglei- j Strophe eine achr harte Begleitung. JM.a.No.i.) 




-h fis, «. dum F dur 111 fremd lind, all da« 
durch den einzelnen Accord C die ganie Dezie- 
Innig tuf H dur dem Ohr entachwuiide.1 ,eyn 
jollle". Dazu kBnrmt noch, dm bey ipringtnd« 
Olietslimmc e — a der Bnis in gerader Bawtgaag 
ebenfalls springen raun, und CTTlr nnrh F, dem 
Tone, der, wie gciagt, nach dem vorhergehenden 
fi> in der Oberstinimo beyuahe nickt zu treffen 
ist. Solche Tonfolgen vermeidm durh gewiss rnit- 
Iclmäsjigo TunHUn ■! Dai Vertrauen auf Gort, 
welches diese Melodie jo kindlich ausspricht, halle 
' " r aiugediü.k: am!™ 



menarcord von F. Dio Duuoninx, dit im Bjiu 
licet, zcri-aiait Jas Ohr, lieiDiidari bey eiueru 16 
nder SltÜuigBI Pedal. M. a. deu Choral No. g. 
gte Stmplie. 

Offenbare Octnven »Ilten wohl übrigens iuth 



l!f J |: : 1 Sil 

Wüi 1 



Hr. Gr. leine i 
S[i.i|iiit 'nr lindern haben SFa 
U! dem CU Uli No. 16, No. Jl 



HauplUinge: C DGD DG UCDODGÜOD 1 d'd'oD Dg'dG 

fortsein eil unp.cn im Man No. 17-, 4to Zcilrf — gi', 
iiml gnr nichts Seltenes. 

Wie leer klingt in dem ersten Bcyspicle die Auf- 
lösung der Undeiimo in dieOctnve. Choral N. 35-, 
GtcSlrouhc.— Wittum ist im iwevleu BcyapieWal 
A im Baal _ \Vio leer ilt liier bey dem drittes 



Auffallende unharmonische Queratande, wie 
in der Uten Zeile No. ai. zwischen d und Du, No. 
Gi. iwischcn f und Fk, 



Ig 



sfäsi*- — 



Ii* 



,r 0 ! 6Cn d=„. Je- pbry- 



Jod, «br «b* findet «antagnj^^ ptfyi 



es 



,c]dcn Hflgt, sondern sin auch, dn-grö*. 



■ich tfi fninuiier Andacht «Uli Rull 
Schiipl«-' erhebt CW inl'Angw 



Anfielt d#j Publikum* in dieier l:c 
Siiujiiun zeigt, der in'a trmihau» 
um! den Mauern desselben nicW al 



irrig pii worden. Eft* 
„«. in Bjafc&l " ( 
das rotiHlileUH Wni 



r di-ici' Oper, mi denn Sj.ilzr Hr. Pär 
■hl, üLm in iliniielil der ln'ydeii l,c*m"rn. in 
C ThU volleudcleu Vuraügo, dir JptU* *■ 



1819. October. 



Rang einer kJassisilien Al-beit zUgostefien v,-ulllen; 
■o würde ich von Hei ich gern ihrer Mrynuug 
beytrelen. Aber, drei« herausgesagt: von Seiten 
der Harmonie, der Churakterislik, der lieferen Er- 
«eAäpfnng der SitiinI innen und im Allgemeinen 
der genialischen Ei Bildung ist diese Oper die 
acUwicbsle sUer Fär'*rhen Arbeiten, ja vielleicht 

Pen, die »ich, ihrer Lear« wegen, den oll entliehen 
Hohn und Spnll ulgengen haben. Ucherhaupl 
lind die technischen Mitlei, dir der Cmnpouist 
darin ungewandt hat, io gering, PF» möglich: am 
dem Haupltone (es ist sonderbar, da" dm immer 
B ist) in die Doni'nanla und aus lief Dominante 
in den HaujTtlonT Die Heise 1« nicht gros«, und 
verirren lasst flirh'j da nicht, , eben au wenig tu 
Schaden kommen, LWh einmal (und ich bin uv- 
denttielJertvci-ie crscbioekeu dai-über) rnudulirl der 
Couiponisl aus r" plö'lzlieh in Ar, oder so nhnge- 
fahrs denn die liebe rrasrhung hal micii vei'hin- 
derl, es genau in Wirrten. So viel über du 
Künstlerische der Agntlt. Der Teil soll, be- 
hauptet mau, einem enrjiirlicn Boniane; l)u Va- 

dee Muaik haben die Freunde des Cotuponistea 

teil lassen: Herr Par befand »ich im Jahre iBio 
oder lün in Panne, all ihn die dortige junge 
und liebenswürdige Manjuüe Corrndi einlud, den 
Teil der Agnfr in Halft zu setzen. Die Oper 
seilte auf ihrem Srtilösic Foule tTAIHIo, iu der 
Nähe von Parma, mjfgeßhrl werden] sie selbst 
wullle die liauptrutlc darin übernehmen. Was 
konnte. Hr. Pär hrsirrei Ibira, als der liebens- 
aiirdigru lloitelkriu Genüge leisten? Von üiren 
schönen Augen begeistert, compunirfe er die Signete 
in eben so ritl Wochen, als Iii, BoyrltUeu zu 
aeinein rollivn Käppttien Jahre virhrauahl hat, 
ninslich iu drey. Sey e», daia diu Dilcluinunncu 
auch Cspricen haben, wie die Sängerinnen von 
Profession, oder aus anderen Gründen, die Oper 
ward nicht aufgeführt. Herr Pär halte Bichl allein 
die Oper vergebens eumponirt, sondern auch die 
Holle de. Uberlo (da. ist der vmückte Vater' 
vergeben» ciusludirt- Der Coiunonist luUAvP narb 
Pari, inrüekreiaen; doch blieb die Oper in den 
Händen seiner Laudein-ule, der Parmcsancr, und 
ward dsrtlbsl einige Zeit darauf mit grauem Bev- 
IiUo auf die Bühne gebraehl. Von. hier rerbrcileie 



sie sich auf alle iilirir.™ p 5« m Theater Italiens, 
briuiiders iir i f dal llüiui.rbc, wo sie, sagt nntn, 
einen besonders großen Brjfall rrHieif. So »lan- 
den dio Sathen. all Hr. PJr im Jahre ] I! ■ 4 eine 
neue Itoise narh Italien machte. Fr kömmt in 
M»ylaiMt >n; man fiil-t .■/»»(«, Der Compunisl. ' 
■ein- bi. daliin ,r-.r.v rirnit Arbeit noch niclll hat 
tllSubcetl «beil. eill iu-a Theaürr. Da» Publicum 
£rrnln in liiblzinkrn l.eyill Anhürrn d'Jr Musik, 
WalilsrhuinÜLf] liuu>i der CuiU[iaiiisl J er veiradi 
sich oder wird verralben, gleichviel! Z-.vr L i:i:jt 

nie gehörtem Entli:i,i.i..iir.n .1,:. 
],;.[,„ i,::h- ScFv:rk..al H»r Oper -■1,-nr-sc. Viellci.ht 
habe ich onrcrlil iittlian, mieb i;l>er eine Musik, 
welche in Deulschlatld nicht unbekannt ist, ao aus- 
lührlich zu verbreiten: es soll von derselben fort- 
an nicht wieder dir Rede seyn. Doch will ich 

gegen geschrieben Ist. üebrigens kann ich " e. ' 




ihre Debiit- Vorstellungen auf dem groasen Opem- 
Ibealer iu gelien. Diese auiseroidcntliclie, gar 
nitht in die fi-atizusi-che Kumt- Kategorie passen- 
de Frau wagl es sogar, vuii dem Schlendriane 
abzuweichen, den man hier mil dem hochlöuen- 
den Namen Iriidilivni benennt, und welcher darin 

rade so weil die Ben«! ausipreizen, gerade aohoch 
die Augen aufschlagen, und gerade an derselben 
Stalle alhiueu müsse, als wie dies alles dein Hiua 
und Kunz, der die Rollo «um erstenmale gespielt 
hat (fiii n erfe le rilc), vor theyssig, funraig. )a 




C72 



Da ich, wie g«agt. Jet Siliuug nicht bt>(n*ohnl 
linljc; x> «hl mir ktin Urllicil übet uis Rttlil- 
mäiftigkcit dej Ausjpiuchi der PrwrkbtR «b 
Uuth kann ich unmüglicli an ciut PatiejÜchieil 



veidunkcLii, oder hier bcHir uhrrtihi tjrn »nllm, 
Lici^sl Clutiol dort uiilii. Charrol, win ich ihn in 
meinem lelileu Bsritlile genniu! liabc. Für-> in» 
acheMit die«rr Manu ei »luij.ieiu j'u ihn Qiup 



chlechl, doch nntlelmlm'g 11 



iv aehr millcl massige Kumtbüdi 



1 lind denn freilich nicht geeignel, 



beginnt, und sie nicht Studium genug hol, 
einstreichenden Miuijel Ju«h Kuu.t zu raried 
Im Genien hbt 919 nur noch lehn Tone in ik 
GeWitt, vom untenu.D bis m F, 1 



iclirillo genullt, iii iil ii 
111 AbncihseJung gcBord.n 
L|u{g in den uejdco traten 



mcli Madnine Cnlnhuii bei iliitm 
nEuiglicl 1* fir ihre Talente, 
■1» flwa in Folgenden! hegrfind 



plci-d tu pcoducireu, nur wollte es diesmal mit 
dem begeisterten Hinfallen des 1'ublLcumi Iiicbl 10 
j-etLl fort. Erst beim drillen Vene iiessen liik 
Buhn Stimmen wrnehmeii, die »llr glücklich übet- 

crkauflr sogrnHEUilc Kun»lg*nuss dieses Aheudi. 

Unlcr dun Bedingungen, die Madame Cnlalsni 
iter General- [nltmlanUir geimclil h.ille. gehdrlra 



■ein, denn sie Int einigem«! sehr lwul*J|ll<> 
Jen TAt; jn «njir lie» sie einai«! ein lierfrb 
reruebmhchrai piii preita, uiü uiajjg häre". 

Diqilizcdb.-.C'ujV.^L- 



1819- Octobir. 



niglichriL tfnsikfcbnls ' eine Verordnung erlfttsen' 
vonloiN vermöge IveJclier jeder Orgclapieler. der 
eiua önenlliL'hc Anstellung an einer Kirch* erhaL- 
I,-,: Ii: de; k^i.v, [d, I O, ,■.<:], d ..=■ ,ei i: u 




Man spricht von einer Madame HyJe-Plo- 
;uer h Merijuisc von Solarj, deren Gesang in Ve- 
nedig ein! Aufteilen orrogt huboa sotl. Sic Ijcfiri- 



i und Giulrow hüben lieh »It ein: 



sihon mehrere aOenllicbo Aulliihrmigen grünerer 
Musikivrrkc «erauilallcl. In BoalocS wurde zu Ende 
des August cl. J., von dorn dorligcu Muaibeercin unter 
Leitung dea um die Errichtung desselben sehr ver- 
dienleu Organitlou Hrn. Göpels, dos LländelicfieOm - 
Eciiüin Saimon, auch der Bearbeitung, dcnelben von 
Urn. von Mosel in W ien, aufgeführt. 

In J'loienz entzückt Mademoiiello Montano 
durclr ihre vortreffliche Stimme, ihre vollendete 
JJellioue und durch, die Kuusf, über alle Mitlei, 



Kurze Anieic ek 

Sowie, /aciiei paar ta FlUOr nr-ee u 
Mffrte, comp, pur T. Btrtiguiir. J 
plem. n la Methode de FlOt* du m 
teuf, i Leipiic, ebw Breilkopr el 
(Pr. 1 Thlr. ti Gr.) 



, die (Jehl 



p - und C 



heu, die alle Manier zuw 
der obligaten Stimme einoi 

iidegnn. E] ist diel vo rlli e i [ha II für den Spiel 
dieser Stimme, indem er zugleich ordentliche Hl 
inunie h«r(, für den Lehrer, der nun die Stin 

da) Slüct selbst J»i sc sufmehrerlry VW* g 



. niculnur, ».ie es zunächst gr 
mi: H-.\;!cituti!; -fc! l'i.viofcirtn. K-sidt-r: 
des Violonccli . ja allenftllsdrr Vräln (durBass 
ding.ei,ieOelsve(,öl.er) vortragen sU,d. - 

einem ». ™^"eteu Mtfai^ÜM^mtt 



LEIPZIG, IE1 BuEITKOrF UKD Hi'sTBl. 



A L L GEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 13*™ October. 41. 



blnubarg. Da« hiesige äffinüii&e Kauhuain 
tili. aus Mangel op Theibuhuie, mit atat-ten Schril- 
len seinem Untergang entgegen. Mu !W sieh 
nicht mehr: gellen Sic heute Abend in die fran- 
züiiache oder deulailie Oper, oder im Couceri! 
sondern: treffe ich Bio im Cuino? Niehl aelter. 
fuhrt der Mann seine Frau und Kinder in Coll- 
ier. unJ Schauspiel und eilt denn schnell wieder 
in sein Casiuo. So lange es keinen) Unternehmer 
•nfiUl, ein musüu Haches' oder tbeatrali '" 
errichten, wird a- 



schlecht 



liiili.dici V.v 
-B,<l. i [Liij^ i]l-i 



■n diw 



* Orrh« 



Uebungen sind 
«11, ieden Montag Heiden Freunde und Bckamtla 
,1er Mitglieder als Zuhörer ci.igelas.en. Man J,brl 
liier SinFunien und Ouvertüren mit rühmlichem 
Ei Ter murr der Leitung des wnclern üeigora 
Ilm. Nnui auffuhren. Bim Dilettanten dürfen sich 
hören lassen. 

Die seit vielen Jahren bea teilen den Musifc- 
LicbhaTicr- Vereine, gcohnlicb ai an der Zahl, 
luuuleu knnm ivälimid dein letzten . Winlec auf 
aachi gebracht weiden. Mao fing einen Mona* 
«päler.an und hörte, einen Munal früh«- nur. Ob 
det Hücktritt dej bihrr in der Spille dieJei Ver- 
enu mit rühmlichem Eifer und SÄcbreonlniia ge- 
■Uu denen Uilrtfuileu di» Uraacho aeyn Hing, nagt 
lief, Bichs in eutM-htiiUn. Soviel «I gewiss, da» 



vermocht, vrerden, aich hören 
1 Leitung dea aehtbareu Hrn. 
begonnen Slie 6 vcr'tii.irlLciicn 
leceinher iBiB und endigten 
nni ij. lluruuug dieses Jabrea. Dia. Uchersicht 
den™, was' gegeben wurde, läsit lieh um ao viel 



Kapell™. : 



gebart« Sachen aufrührte: dabin gehalten die Sin- 
fonien von Havdn (mit Ausnahme der bey Siin- 
.ock mlel« erschienenen), die Ouverlurcn vun 
Cor/oFtW* vonPrp.erm'Mvon'Wiutor), von ri- 
ll«, von Adelaides ausserdem alle oft" und viel ge- 
hörte läulreacles von Stumpf; unter den Gejang- 

vod Dami, mit obligater Violin, am der Oper 
Malw'mn, eine von Porlogallo: eine aua Snrgiit 
mit obligater Klarinette, ei„o von Pär mit obli- 
gater (durtlt ein« Klaririollc ersetze) Oboe, und 
die betannle l'olacea von Cannahich: Kilo,-,' al 
Kue, entllieh eine Seene am Xdomtute von Moiart 
Neu waren folgende Slürke: Ouvertüren: 

gramin auseiele, denn dieser Cumpoii^t wäre einej 
aolchen Maeliaerl. unfähig), daa Ganze bol.hl 
□ Ml lilüi ilii eiil.iuii.-r pvi-rüilesi Rcrlll.iisiriizci;; 
eiue andere] aua der Oper V/na Rmtmnmhh'ii von 
Liiulpuiiiluci', ivunlo mit ici-rlit-inciii Ueviiill Hin- 
genommen. IiulruDKiital-'Sulirti Pfcihuia» uebai 
Variationen fiir die Harfe von Buclra 




1819. October. 



den von Dilellsjilcn iii BleicLnni Gr.de von.Voo- 
lügliehkeit vorgetragen. Ein Horn - Cor, ceri von 
Duvercioy Wörde von einein Musiker des biocpr- 
m.ouireuden Himren -Regiments ttäli-MtM. i'- 
Ma.en, er l>«IUt Sicherheit im Anj»b und sein 
Tfflfcd»! vollkommen gut. Hr. JXglo erfreute 



liej/hll. Her. 

von Oii, und 
hesonders im 



it hnwi- ans. Die Panhieen wir 
□ tJQ. Jlonnsrßtji, tincL- jin^cn: St!n 
die voi'jiUu-igrn l70[ict>vh: rri^üfiri 



richtig vtNrgttrigeo- Do die von Dem. Tlo- 
;da gesungenen Arien sänimti>i:h mitt-r den 
u gehörten Gerangsliii-'tcn bemerkt sind, so 




i Inr Anfi 
o von Leinein der u 
n Zuhörer «fahr™, oh deutsch «ler italienisch 
Kurde. Am Schlusj eines der Concn-io 



und S r«Dlh 
Munitren abgerechnel, trjgt dieie Ctllonj Ce- 
s»nu mit vieler Neuigkeit und Ausdruck vor. 
Rudlicli wurde von einem Chor junger DilelUn- 
linnoQ du Quartett: Kind, mlUt da rMgtMa- 



1619. OctoLer. 



690 



fwn, nu.i noch eine 

lieh rein TO Lirbl.s 
UuUrlirhtnen -crdieul 



□ (Sopran), ein Jüngling (Ten^ MMil r,„ II:,,, 



esclit, recht brav geblasen. Die Schönheit dieses 
htMU (in £j) lohnle wirklich der Milbe, ei für. 
si Orebcsle* hcsiVUel in hsbeu, welches Hin. 



lnorpcn . «uf dna gegahono S 

s,!,i;. t „ „,:l J,™iial„ii„™, 

malilt. Die Sinfonie iil sogleic' 
Andante i Takt, welche, di. 



cWr gamen Cuuiposilii 



Vinter am frühen Her! 
- KT, wiederhol 



| Opar, in Pari, auges 

aüchen Sljl .die Kon 
eine Arie ibej-gefiigt Ii 



Jus /oiepfi, welche« 
u [)-.,<■!: ans der fe- 
ine puiiil d - asile. mit Dem. Bo- 

Arie Jei Uriel am der Sch&p- 



TS-ae die Erunrluiig der Znbüier auf die Muaikzu 
den, jeden ifjsmer begeisternden Worten des, Chor«: 
-vtvns. , vivns, Al>n T Rhein und Vuflesus! Allein der 
Coinponist glflüble uirlit, ai^h Jiier ei^ie^en oder 



jwsiWii'- Genie gtlirr.ut .eejt. darl,,, Die AufUib- 
luog. war gelungen in uemi.;n., ,Die Cunt.^lge- 
b^iift, wrkli.c der Swjuparlliij Jic.«r ij.i- 

jneiMiä und eine J.M«naiso von Hn.Bi-4LuiiM.fi, 



Umfang und Ur- J.::ir. u,k-r Ai;.--.Il'In : ^tiil;,- 

: der Sllui.no gehörig hu Zaume r,u hallen, so Lünnlo 
e,r in di« Reibe der Coucertiänger tielen; allein 
er muss siel, aladnna Mos, eu die einzige franiiij- 
aisehe Gailling hallen und nie. fremde Compoii- 
liuneu {uanMi-tlirli den edlen Gelang ans der Schiip- 
fwig: Mit Wür.l und Unheil) mit S.l.norielejen 

Herr Luignc bleibe bey der Romanze, wenn sie 
amkrs in, Concrrl citrü 6 lidi i,l. Ferner spielte 
Mad. Dimioi.cliau.niit liejfall auf, der ilai fo eins 
Curnpo.ilion.vuul'acini, lielilclt: f^iiatilviiit, inil 

l<-£- S '""■<■ KhniMlIe, welche ein l.i.bhub™ 

Ref. kouute der 



.hHi"' *S,. C " nctrt ' wurde. Herrn. Lavigne ein 
^rieerkraut liebst eine.ni Gedieh! auf dal Orche- 
,l|er..».u geworfen. Lelzlue. wie, eeleien, allein 
die heisere Stimme den eifrigen Lciendcn: licss Ref. 
nichts, ull die kille Sü-oplic vernehmen: il deictnj 



■1819. Oetober. 



aloh ein Ab.p.B..lil.j: 

Am Bln. Mär. g.b.n Herr and Mnd. Dumon- 
d Ctmeerl T woi-in letztere Ehren wohl bewlbr- 

Ruf oll VirlBOM unf der Harfe in fol- 
den Compoiitionen bewährte: NMhrrno, vm 



■„. Knimer und niii-rii Di!,- (eis. I„ .i,-r ,-v 

Ahlhcilurig wurde Hrn. Spindiera Oratorium 
1 Hirten an <ls, Kripps wiederholt. Die Aul 



Ton der gewöhnliel 



•l frcylieh dnrdi ibri 
^dringenden, lehnten. 



delirrang und din Sichern«! rin Tom in allen mir 
raoglielrcu Moduhitioncn, neuen ihr eine ent*rjri*- 
deno Stella imler den blanndeo [nitruide Ilten au. 

■ Wie AhbilHuBg Ar Klapper, -Trompete, UUt 
KexichDUng der Teiileilera, üt dioem Blatte all 
Bejtage bejgefiigt. - • 

Am apilen Hn gib der liie« E e Klarier- 



gerillig und erhielt verdienter. BeyfäH. ' 

Arn Sten und 7ICT1 April gab Mad. Kanal, 
erste Sängerin am i lallen liehen Tb efter II Pilil(I)i 
Coneert. Sie lang, wie überall, dieselben Coia- 
poiilionen ihrea Begleiten Puciln. Rer. ptMW 
riictiichllitll dieser amgezeichueleti KCiit'llci-in iln:. 
Khon Wer* in dieaer Zeilnng Befälllen UrlW» 



t. Fe™, «mg fiini 
^Irumenlsl- Solo 



taagte Ii 



n April enti Dem. Colte, ml 



□ igifeed bV Google 



1819. Octobei 




1819. Octobf 



und des Kniullen 



Auf der Bühne wurden leit meinem lelili 
BerirM» i*ey neue Opern gegeben, Bujrtldieu 

Mn.it d t! RolMXppcht.H nimmt durch ilirc Sil 
nipteit einen eigenen und elirentnll™ Mal. in d, 
Heibe rrniiie,F.cF.(f Opern riu. liier M nie! 
Itat »«Ii« DrtHmnlinB,' Gerfmt* iU-r Art, n> 



die. zweyio P.rthie 
1 edler Vor- 

und jugend- 



Zc/nire und Azur 'inj voriiherj lirr eiii.|;eH!llbi<- 
aenr Verein doi vollen delsEcu Quai-ujLtg ist icritj- 
'aen, denn der grosie Meiitet felill, am deaaen Ge- 
mü'Ui die belebenden Strahlen der Kumt umgin- 
gen! die holden Tone den Saitcuapitles eind ver- 
hallt, welche nur er in In Lehen au rufen «er- 
raorbie: uber die Anforjerongra, welche jene . 

herrliche Vergangenlu]! in ii-unclieui Geilte er- . 
irhalTen und begründet , leben furl und durften 
nur unwillig auf Befriedigung Veraitbl leialen. 
De-h.lh wird der jeiiige Mu.ikdii-eLiur, Hr. HolT- 
rnauu. iwiechen .olchen Anforderungen und den 
Hrii.-Jsrliiirigen der ni.i Arriuiiäpi lusuhenden Obrr- 
diieclion gestellt, rnjnclitu :clbivrreil Kampf au '" 

■»nipfeu heben, und « Ul in wünith'eu, r 



llelie Summt zur Folie du 

■1 Do ii i;s des Abends. __. _ 

gier gefiel Bichl. Man vermale f.cy aller jitfle- 
Ljrllin M.. nah ilal, .lie r.ri.iaie Lir '.I il.i 
! Taicrrd uod die Riads man l Ii eu im l'arlerre frerie- 

aöunen, bey i!e-.-e;i J]iilileriini>: iFnien die Eigen- 
liebe den Spiegel ihrer ausgebreiteten, und gewal- 
tigen Opern ten nlu im vorhielt. Dem. 1'ricdel Min;, 
neeh einer mihi I !<■„ de,, iJupihJieliLeil zum eriUu 
Male wieder, .11.: Pir|J.i. der l„.l,e][u. Nur gegen 

Bierleu, da..; ilu- Uelieibefindcri nicbl »putjm vm- 
Über. gegangen ae^. — Die e,bäimliej,e Poaei 
Uif. ß,l..kr <\,U,I„„:, wehhe ulr.irli nach Spchll 
Abgänge grgL-h.u und i:n .Me.sruriei lohe dem Pu- 
blikum i-un der lliieclieu ak eine Oper aogt- 



Suejeetr gTLiinri 



Für daj Chor .inj ein 



Die Ca.i.nllen der Med. Mild 

ILlttfje lhuuiehii,-" 
Ii ir ht neun jimren, nNen I rv, in- ügru r-jna^.-.-- 
uud gac rieh diu I2ruineiiiinj U jeue Zeil ™i« t_ 

DlnjlizM b v Cofyk^ 




Hi 




699. 



1819. OcloLcr. 



uiil und Diebin (Mr. Moll) lieh veranlaß 
, die P.rtilur zum Abiaiz tue!. Wien zu 
n. Nach langem hin und ^ hersch reiben, 

ieielbe Oper, mit iemielben Cedit!]!, 
van Weigl, in Wien heraui! Ei iit hier 
rt nichl, dich ab« bcvdo Co mpoji Lienen 
trechen: to viel jev nur im Vorbeygelln 
daaa Wcig'Ia Hmit Eucn Waiicnhaui. 
i: Lud. Die Rp tiiijl er'scli e Co mpu - 

soll lief) onlcr der Opern- Sn mmlung des 
ilitr Hor-Thfflloia hethiden, ei ivlre zu 

Ferner ichrieb Hr. Sp. larhre Gelrgen- 
Somposilioneu, z. U. bey dem Eesucl ' 



ugtwMUs Stielt fliu der Oper, di, Bibel 

iUititn. und djuli'.hrm Tejfle. Irf<ipzig; r brj 
FeLerj. (.Pr. 1 ThJr. .J Gr.) , 

chflufl gearbeitete und (bannden 
durch alle Slinimen in nirlodi- 
_ rboilel« Orchwler-Pirtii fiir — 
ine Guilarre! Wai toi] inzn dazu «egen? Niehl! ; 
uMrr: i) die Lcule müaaeu 1 » diich su hohen »ol- 
,n: lonst würden Bearheiler und. Verleg«-, dit 
,ol Bejde recht. 



in di 



ie Sache . 



n Hrh. B. «s 



"""P- — 
l'rej» Urt 

<,S.Cr-) . 



■dorn ptr U Phil/H • CMtorrn, 
- d„ &r,V. Präg«. Up. =6. 
köpf I Hirtel in Lipsii. (Preii 

rzügÜcbni G»gn- und tilg« (lila 



Iiirica brj dir Kripp/ cu Btllthn 
bey Gelegenheit der Liebhaber- Ve 
aufgeführt iraA, jjeiprmb.u nun 
verdank! Herrn Spindler eine 
gründlicher Schäl« und Schülerinn 

An '»eine Sielte bty der Ca 



denn daran <ludhen Wullen: denn ni. li! nur. il.u> 

■lügUch B ut vorRcirogeii >i)n. .Heu» ei die btib- 
.ichiigleWirluujJlhiJii^U. , i: 



leljiieiiibliu, No. ,VL) 



LEIPZIG, Jim Bbsitiiopj 



INTELLIGENZ- BLATT 

zur allgemeinen musikalischen Zeitung. 
October. Ni VI. 1819- 



ALLG E;M E INE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

Den 20>*a October. 



42- 



| auf der Fioäa*. 

Die Kemel 3m Fl-gwlel-SpittB (56rl, mein. 



mit unfrlauWidier Ferti R fceil, gulem 
ond .ur ■inzrrekh. Weiae, einfach 



ff Haue] wird durch da* Sludium 
einer Sicherheit und Fej<i E fceit 
" I| be.ou- 




I 3 



inlängiich allgemein bewahrt zu seyn, oder' ca 
lagen aich Viele durch die Schwierigkeit beym 
larvorb ringen dieser Töne abschlecken. Die Se- 
ile ial glior nicht 10 arg, wie uo Anfing! ichci- 
en mngi denn der Ilaupliirdcriciiicd zuiacliei] dem 
ew ähnlichen (reinen) Spiele, und dtm in Fla- 



■nga) d 



wenn er dma teil und die anderen Tone loao greift. 
Aomtrln.[. Di. FlijnlDtllie ndaa i*.r um ™ Co. 

•ob dir Bmlr der Fi.pup;™ LnLönai, die l*J j»<D 
di, S.iW >.,, d'i. Em,J,=i u .l tosm, (t , 

dm lalgeiriHnen .ttr ilnetee lanä? Hat ,»>■. Breii. 
nenr horrVl ii.il ihre u„f lÜBsllri. Spain)^ d.inh diu 



obere auf deijclbcii Snilfl 



-fünft. ( A 1 ) auf <I 



i ich das Ccliei-wlittt«! der Fl» 8 to]ellöii.. 
Ei kömmt d.iner, dui der Quinten-, Quort™- 
uutr Terzen- Griff, ln-wnderi v*u diu höhm 



.1819. Octolitr. 



e Flagrcltiion bey Blelkn Wi 



Oer Dum virä in No. II, nieder Spilic 
an neu KIcU du Hilus geltet«, und bloibl da 
ivfalrrend dioer Tooirilw liege.,. 

J'on «s» Duppetlüntn. 

Hey den Flagculsllünen übcrhanpl DSU man 
verhüte», dw kein uhbt höriger 'Finger dia Seile 
berühre; boy den Doppeltönen (Doppelgriffen) iel 

b nv aneh' besondere auf die gehörig«. Unler- 
»hciilung du Teilen - null Qnailengriuea (A* 



iln- uuu noch folgenden Brynpielt 
spiele sie Anfang« «In- langsam, uuu nue nr Er- 
leirhlrrnng erst die uheren Töne nach der vorge- 
«chrirbenen FLnnerielaung, dann dia' onleren, .und 
Jnrauf be>do tugleirh. Die« Irtalere Ihue nun 
S Ueilwei.n, -d. h. ■».^wiederhol*' die Ii.ier.ille 
je iwey und »ij, bu sie sicher und »»mntn- 
Jiangend, sowohl ungebunden all gebunden, her- 
.UKkonimeu, i. B. Nu. Jj. ungefähr auf die Art 

aige Bewegung der Finger. Auch lann mm rie 
' • .eben) . 



H der Fla- 



r Znubcrßüti dam 



ii Flein und gut g 
1 der Thal, da»l,dj 



pei-'coqcrrl für Waldhorn unu FngbhV vou'gT 
bauer, Erbb.cn von Hrn. Bai»! nnd Willen, »j 
Virtuosen, die >m Pari» wraehrieben waren , um 
uu»er Orcheslor iu verschönern, wefcBci «in auch 
in der Thal leislrn. Nuu spielle Mozart. diu bt- 
beiiule adiöiie Hondo iu» A' duc von . Hummel, 
worauf du« Personale der nchiiachen Oper T na- 
nieiilliih Madame Eisner, Aszperger und Drau- 
saew.ka, Herr Elidier, BzAmrowili und KuJiicidni 
uiinHchnhmlirhe SexLrIL aus dem atteylen Arle 
des Mniart'Mbim Den Juan in Ei dnr tortrulrn. 
Diu Gänze bcichloie Mozart mit einer Ji-tjen 
I'imnla-ie, iu welcher Themen vdü polnischen N.v 
liouahälizrii vm hcrrachEen. Die Versammlung wa 




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1619' October. 



i- wur-rio die«,. Abend uhflbigcdrr 
*l find leine Künstlerin" hey dem 



die eben damals gefeierter S 



gen haben, — nicht sie persönlich — sondern ihre 
Frenndc, oder' vielmehr die Freund« des franed- 

Theaters überlnupt, die nicht gern etwas rühmen 



Mißvergnügen über sie. Im Jahre 1B1I 



nml LiohJinhern aufsefurdert , 



ähnlicher Vüiuoifiiit bmr- 

horten wir euch die heyden be- 
Hrn. Fischer, dem BWItn aus 
Sibonr au Wien. Jener, der 



.'.'□lerne oiobl genug gehuWigel, Weil er- .ogleicb 
-*h.ri>te, iiiilt tik-hr linger bey nns wer!«. wullle. 
Wen Sibo.ii, , ün dem.nlles das gilt, wasdieWic- 
irtl musikalische Zeitung von ihm rtthmlichet sagt, 
gib Scenen aus C'/cm™« rfi 7V(o von Mosa«, 



Wiotn, deren Ml »hon bey Mosarl's Cancerte 
erwihnt habet noch T«i)inrt aller la ihrem Huii- 
IW bemerkt an werden, dnss sich beyje aus eig- 
nem Antriebe b*Jm Herrn Musikdirektor Eisner 

woOscbte, durch ihr- sjjirl in uhlentiitien : ein 

Künstler i. 



> in der Thal i 
» für Morel i 



haften Antrsgs. Ein gleiches gilt auch von dem 
Pononnit. der polnischen Oper, weif mm gewöhn- 
lich nur Madame Klsner, soviel es ihre Gesund- 
heil erlanht, mit ihrem Gedanke die Conceilgc- 
beudeu uuterslülil. Madame George, die Gallin 
eines Oboisten des hiesigen Orchester), liess rieh 
auch liVbdusn den Arten eines Scheropiels suf 
der Flöte hären. Ihr Ton L>t sanft und ruurl 
ond sit: hat viele Fertigkeit. Herr Wsclnw Wür- 



t'lianl 



jrlepianospielcr, sondern verdient Buch) als Com- 
irilcur rühmlich gen.nnl >n »erden. Sein Con- 
rl ist so»ohI neu in Rücksicht der Anordnung 
* musikalischen 'Gedanken , die von einer rci- 

■hnilc, nW ei bis jetzt noch nklit^KRentlich er- 
hieiieu ist. Kr ist gegenwärtig mit dem Grafen 



deutenden Verlust erleiden, weil er eins der tilS- 
Ijgstcn Mitglieder, als Kapellmeister desselben, wai'i 
denn er mrter.tützle nicht nur als braver Orgsuiit 
die Aufführung der sonntägigen Messen durch 



So fühlt i.uch das h. 



ts die des Unterrichts BcJiüthiglcn, 

' Dlgiilzod t>y Google 



1815- OctoLer. 



Wimen immer Sonnlaga von n Uhr Mittag bi» 
»Wey Übt) ueincrlLau med«, au welchen durch 
.AbouueraenL b«ondera allo Kuuilf round • nnler 
dem hohen Ade] Tliti] nahmen, und die vorziig- 
lich durch die Fiinlin Stottbalferin Zaljczck uu- 



in, da« Hr. Ar- 



n Meistern, bitweilen mch vai 
ner Comuoiilion, oder Variationen und St 
vortrug, Fcuillide aber lang, und von Arne] 
gleitet wurde. Zur Abwechslung wurden Quar- 
lelten von Havdu und Mozart ton BicJawsky, er- 
alein Violinisten des Orclteilerj, Mlhwiyiulj, Wil- 
lowsti und lir. Wagner, ainimtiich Mitgliedern 
de. Orcheiler. vom ersten Range, gespielt i zuwei- 
len lang ..tch Hr. Brie*, Tenorist der fr.nriisi- 
.cheu Oper, „in Duell, uud vencliSnrrle dio Un- 
lerhailuME' So wurde auch ein Doppelconcrrt iur 
■zw=y Fortopianos gekört, wobey Antou Stolpe, der 
Jüngere, die iweyle Stimme übernahm. Wieviel 
Hr. Arnold als vorzüglicher. G'Uvccinist zu leisten 
veimoeMe, beweisen dieie 14 Unterhaltungen. Im 
Jahre 1017 und seil um der berühintu D. fturn- 
berg. Violoncelli« uud jem KöuigL Kapelln.ei.ter 



d Hr. Wineu trug ein Coucetl auf drin Fagull 
i Gebauer vor. und hirrniit iclittra.il dar t'on- 
l«|riBI dicsca Jüan, bis auf das t'uucerl zum 



Anfang, die kiesige seböno evangelische Kirche all 
Locol hierzu zu benutzen, um dem lusiitulc eine 
bedeutendere Einnahme zu veratJiioTni- Die Vor- 
G.meiudo waren auch bereit, dieses 
Zweckel wegen die Kirche zu erlnu- 

Künilleru 



am Misscu vou Dccthovcn (iu CJ, to,i Cher. 

\ilUllja von Handel, und ein Chor au 
fang von Hajdn, Auch wurden schon hey der 
Fürstin StultlinHc. il. Zaires, die das Unternehmen 
cdclmiilliig hrgmi.tigte. Frohen grballen und Eiu- 
" Guldcu verlo«],, all es einer 



miufiej, in dor Kircl.o für Geld muaiciren 



Man wollte 01 
ger Abiiudemng iu 
Deputaten im königlichen"* 
der Keiilijn.aurhall widfrpelztc sich uud jene höbe 
Prrioil ni.msm.lc l,ev, »Wohl mil ' 



iflrt werden füllte, und ipuzrh 1 
tcitu wiederum mit un.i-er.. Mu.it, wie Bewönu- 
üh, im Theater, und e> wurde wenig, oder gar 
lichla melir von den, wob früher bcschlojuen wir, 
ufgellilirt. Denn das Tu.' die Armen nun gepe- 



■'iijiiM- des cr.lcn Act« der 



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*8i9. October. 




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Fliilliji Wirf.eilig weg dea Kraul« Bliithc ein. 

Den innen führlo der Orgauiat HiiinnuiKi 
liavir, 1 . SchfyfuHg in dar " - 



g die kflnigl. t 



ChDre die Mitglieder 
beliebenden Singanatalt vgrtnDlicii ous. Die boob- 

Tviuinplic. Li den bUIxrigrn iny Concorton be- 
merkte mau, wie »or 5 Jahre«, dimBn Fälle da 

Tonlnltr, dal iinpOMnlo Porte und lii-Le Piano, 
die. Nus Heining da- Piawgen , rhu grnndilno Por- 
tainento, du treuliche Arpeggiu und . den berrü- 
chen Triller, VV.i die Slimme n Hohe reimr, 
gewann in in der Tiefe, und nur eine betenden 
iin Anfange bemerkte Heiterkeit, >o wie rinCÜin 
ku nitdrigei laEonirfn lieu einige Wiiutche nn- 

befriedig.. 



Herr Cersläcktr, eitler Tenoritl dci 
iteBleri EU Hamburg, gab mehre Gallrul 
deneu man loino actione krallige Briutitin 
b. die Hthihtit, Krall, Zartheit. An «ferne 
ben, « v/io ihre kaum 



Siedl- 



it dankbarer Freude Ctoar- 
lannte on'( nur bedauerte, dui die Mittel- und 
ueferen Töne nicht gleich ipllkora mm .gebildet wo- 
rin. Kr trat aul am Sien all Trnnino in lloiarl'a 
ZauhrJKlt, wo die Arie, Dieii JJintuiia i>t be- 



ud im« ili BalmHU, in lku.ri'1. Bdamlt 
und CiuiUflim, in 171m als Jnlrph in »ehsl'a 
JotapA in. Atgfpti'i und ain »Blen ala FJmtd in. 

Die lebon im Torigen Beridil nnd mtluTor- 
ber geiannle Dem. Anna WnBitaly >na . Wien 
iit noch im Jlen all Summte in. Mogart'1 Seni- 
len: du Figaro ond am oteh. ala Amraaide in 
Banhu> Taacftd mit Beyfall aunjclrelco. Herr 
Freund, vom Tbcaler ru Alchen, hat. eilig. Can- 
«hW gegeben, in denen er viel tOrpnrlicbe rk- 
weglichkeil, ein* niedrige Komik und taklfeit™ 
Genug au den Tag legte; namenilwli am Steil 'Ii 
EapWeno in Moairl'i Zaubtrßäu, .wo lein und 
Weibei (Dem. Leial) Doetti Fa, pa etc. 



Gebnrlwtadl Pete 
dam .dej- pewioiiirte Konigl. Cooctrtmeit 
fclnek, im Bisten Jahre leinei Leben». 
Geiger und 




1 die ei.ail.ali. eh. .Li,t„. Md. IV.) 



ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Dun 27 a,e « Ootober. 



NS. 43. 



Es WH in ungeluei 
fjtndUctifawhMD Hu 
den die Aufschrift n 
dem Dreisen alter aw 
am Gelegenheit, ihi 
von mir da. Wo« , 



DBlhmi^dor Leipiigsr ni 



muten, da roigen audi andere Leiei 
er, mit dem verlieh nehmen, Uli 
■i-n , «her gar nicht reichen Quellen, Ii 

r£s hcrioj-.gccheiid, die. Keller eiuei 
rit, die Aufgabe befriedigend tu Iii. 
n Jlangcl au lebendig"!- Tbeilnahinc i 



ir »eine in der Weil 



Jei^.L nun, da jene, erpdgt isL , und ich nu 
dio ErKdlung dci gegebenen Wortj gebe, finde 
ich die alle Erfahrung vol. neuem bestätiget: 
leicht ea ist, über Personen 



greifender Wirljamkcit, etwa, an jagen, dal ge- 
machte Leser anrieht und festhält; ra schwer ijl 
diea bey Minnern ron haduLeinf«lieui Charakter, 
arhlirbtratem Wcien , deren Uc.chick gleichsam 
mit Eins sieh für immer entlcKimbD, deren Leben, 
wenn euch noch so ivohigciällig, und deren Thä- 
tigteit, venn auch noch su bedeutend, in stiller 
Gleichmäßigkeit sich fortbewegte, und eben so 
endete. Uu.cr Cerfiej' aha gehüilo in einem 
Musbsc, wie acllen ein öffentlich, mit m vielem 
Erfolg wirksamer Mann, unlcr die Personen der 
lilileiu Arl. Da mögen denn seine Freunde und 



(«einiger Mechaniker und griindli 
lieh Achtung crwoihcu hat. Er bims ffewrie* 
iWroÄtiH Gerirr, und Harb 1?7 ä, al> firallich- 
.diinizliiupiwliir Imloigmust ■). Der Vater ollicle 
und lieble seine Kunst* empfand aber auch — in 
frühem Jahren, de. 'Drückende , in snäleru, das 
Aerinlirbo und Beschränkte der bürgerlichen Lage, 
in die lio, damals »cnigHleiis , die Meiilen rei- 
aetze, welche ihr da« gante Leben dal Illingen : 



<t«c!i aher h 
■mllri -viuer 
Sriuf Kinde. 



n Sohn 



bestimmte diccu 
ganzen VVetent, ihn 



ie .Turiiprudcnz und deren n.aVtis 
n Leben. Solchen Almcakn an 
unen l'lan der Ei ; le!n,,, E . Leim 
nng — schon de. Knaben, und 




Leu I!aä,isleu fdiH, bald 
YioIourrllUI. 

Ali eoklier würfe nou 
im ()icli«lcr, di-. üJlcnllirfjri 
lies Tliralers, angMli-Üti und 

ZllUÜ'tlll Iii SCHI«- V.-1-vi.llku 

hibU-inic-iile. geit-iulnv. ao diei. 



■r Ai.r,i„ 



Unto HWlri, Ol) 

u das allndiiiji 

, Üiiii dn.di au.li 



n dm Tbl: wenn nun lieh erinnert, 
J Hiller die iclion leil Früherer Ztit 
n Conceite nach sirlie.n, 
Uoren, wahrhaii tunslprinajicn Zwecken mi zu ord- 
nen und in leiten anfing; dais er für dieselben 
die Sc'iiirfer und die Sekmehäng (nachiicr n-cll- 
berühmt a]j i/o™) f.ebildet balle, die nou lieyde, 
als lehünsle Zierden dlejej Jujtiliiuj C:i>T jeden 
Miend, neben Virtutuen, wie Gflpfipt, »afuileni 
n dazu nijmnl, dass das MnsEcrbiJd aller 



jene Erfolgt tat junge Männer, wteG., nirhr nur 

gunß beipflichten , wenn er irgend wo fingt: „WS» 
hüls ich denn BOT, naeM vollbrachter 'J 'a S ciBrbeit, 
meine. Abende u;iipfHLliiiiiiii-i- und 31:51- 

iielunsr eubringen Maien, all in solch einem Coo- 
ccrl - oder 'J'ticnlorsaalf' — 

Auf dic.e Wbm nun vollendete C. «dm 
drej jllirigeu akademischen Ciirini, bestand Jic ger- 

(•escliilfligeii Adv seilten die Anwendung seisn 



vei LI: cj^Ü.cl iL, iiidit aber i::üi 
DcrbFifil und Inic.pe "ulli 
fahren, nud sein .SlII; 1 Ii:c: , ::!i: 



Jrto sich, wenn 
r Forma, ™ 
. Naeji inneni, 



-.ul" Jnl Chicl;, in seine Vi- 
liner Geschick liebtet, «iiier 
Gelt. 



ArbeitjiniLeil, lind teil 

Dieser fin^Ui ilii.n .nnlis iiml nun u 
und leine Kuna[["m[i -^.=-il L.ld weiiisskiu 
in Ansnincb, daiierals MiisiUelirer der fdi 



ul so. lltmulltu Unuilc. 



.731 "1819. 

Kindel- angesielfci wanl. Für ir irre .Arheiiinnikeh 
abrr fand BT nicht lause darauf ein damals neues 
— und je früh schon eben da» Fdl!, wo er sich 
nach und nach heimisch anbauen, viel Mißliches 
erzeug«), und zuflckh u'ih selbst ein Denkmal 
UTK* UM «•UV, du, wie Viele» lud] daran iinch- 



.-. I.lt.l,™ 



e Tonhiut wenig 



ttiiiruiur zu bring«. Erspielte, wo aieti nnr Ver- 
anlassung fand: Muni Einige verbanden lim, diu 
Andern liöilru Ilm niclil gern, weil er Eriulu 
Utk! Gründliches vortrug. So zi>g e.' sich endlich, 



n konnte, auch der u issousolMilMicbeii Pesohäf- 
uborhaupt, so wie besonders gewohnt war 
i durrh aic), mir seiner 
j Allgemeinen und 
1Kb* Ansichten )n«,ndnrheil 
iu »ertindeni so suchte er, und suchte, nneb Smif 
und HälfinHIWil, all' Ü»H Weile lirrsadbit und 
•einem iiiocrn Bedüri'iiisi genug zu liiint. 

Was I'anom )iun aber hierzu von aussen kom- 



«. 7!^ 

(Irl und deaieu enge Verhältnisse gebon- 
;ari so ling er an in IVev'-n .StnnilLi) 1,li-- 
mclien und ernstlicher in behandeln, wj- 
Ii Leipzig mehr nla Spiel der L.iebbnberoY 
itt liallg: eine kleine Sammlung gut oder 



üelinau 



nm] S<lirilt. t ;eller 



derhillonden Arbeit legte ei /FaMers Tarikäiat- 
/er-/.erirr„n, das sich in seinem kleinen Elücher- 
Gruiide; berichtigte, e 



hundert 

ler er damit kern, dcslu werther ward iliui das 
Gesriiäll, und desln mehr wünschte er rfniur zu 
Ihun. Er seine zieh deshalb mit Ctlehrlen, die 
k] mit Mu.ikem, die wissen- 
icit, i.i Jl.iei.vclis.-i. und Jic 
WUtr, FarM und J-:i„li:^ 



«vey llni. 



eh Noli 
IT durch 



bey beharrlicher I.i 
jedermann und die £ 



auf dal Nächst« and 
>, sieh von srib,l Bt 



DigiiizGd by Google 



72» 



1819. 



sehoidetie. itftor Hin trenlgslrn, oder wolle Joch 
llcbi ielbst nicht klar machen: ihm war .eine 
Qiiarlaüteo reibe $faneacript nicliri, all an mog- 
Uchit TeUilindiges, mGgliclul r.uverlii.iges Nunm- 
unil Sachregijter über leine Bildnisse, und übc.- 
ditu dsrsn Bildnisse et noch m erlangen hofTlc — 



Freund und uneigennützige licförderi 
rti, wovon er -lid, eiwas f.ir dir Tu 
apiwl., .erlangte eudlkh ^einige Bände 



nochmals, nun, .als iu 6(Fruih.hem Gebrauch, u 




, Cur j. 



Zeit Unpassendes, oder miisj UoiliUbaUa em- 
hslle, ganz bey Seils eu lauen (wo denn, rinde, 
mau*! nöihig, besser ipälerhili eine neue, verbes- 
serte Ausgabe dieses Bucha geliefert werden konnte,) 
und ein iwar möglichst tniies, duck auch mög- 
lichst vollständiges, für sich btsushoudei Werk — 
ein biogi-iipliisL-lits, lc\itiiliicli geordnetes Hand- 
buch voin Üben und den Werken der Toakün*- 
ler, für jetzige Zeil iu liefern. 

Freude und zugleich last mit 



i Stande, dm Gj Individualität v 

i iJ.'i.li. ■ dooh hier nicht allein — mit 

hrrn bekannt machle; nämlich sein 

„ Hialnriicti-biogrtiphiaifica Lcxitwidtr Tan- 
na Werken InuiiWIiaehcr Schriftsteller, liciiilun- 
t Cmponisleu, Sänger. Meister auf Tnslrumen- 
», Dilettanten, Orgel- o„d Wua. entern .eher 



d Moli 

der erste Tbcil. A— M, Lei pI i E . bey Breil- 
kopf, 1700; deriwreyle.N— Z.-ehendasclb« 1791, 
wobey ledorü au bemerken, dass der Druck lang- 
sam lart.rbrhl und da* Maimicrinl beträchtlich früher 
' vorgelegt wurde, 
.precbcD, 



tulBIkig 



Händen und dal ehrende Urli 
der Jahre gleichsam feststehend geworden ist. D 

Artikeln, noch gar uintK'ln: l. : uiii.li(i^k'']t strl 
bleiben, und seine Vo]|slSiuli E teit um- in b-achrli 



doli, III er hierin 
iu solcliclll Vertrauen berechtigen könne. Desto 
eitriger, und mit desto fioherni Fleiis, ging er 
nun aber au jene Arbeil, inmai, da ihm von Leip- 




ligen Uuleruehniungen. Nium 
eiige dej Werks lieber ein, als «er es eine Heil 
l.iT B alt Handbuch gebraucht, Niemand die Vn- 



Digitizod b/Coogli! 



1819. Oetober. 



J::hrn v i: v rcrTick I wnr. 71t 
lühlte Fi innig: alier « raffle liei tlpefi bald In- 
fi »tliscMaEe unltiii.'lirci r Mi'un..:' <-::i. ]v rr- 



rühmt«- Campoiiuter,, 51nr,er, Meiiln- anf Initru- 

neuerer Zeit, >.H allen Nationen cnlnUl; von Ernst 
Abt.' nnn fanden .ich neue Scbwieri E kciten, 



über die angegebnen Gegenstände alles 
i utlhifi bU™, uiii neben dem allem 




E i- n - : 1 1 : - j ü t - 1 1 vji-lj^lni^-jL l'lLi>nf mir] Aul- ■ cL'.vtiiLlLli ii suli nach Vermögen : ea blieb v*r- 

uplerungen anfangen. Daa war «hwer und hnrt; gebeni; und ichon war G. fast entlclilulJen , aein 

<m ca am ,o mehr, je liehcrer er in solchen Ar- Werl nur all MamHcript «iner Bibliothek einau- 

beiten aeino DealiiaiauDg erkannt balle, je weiter verleiben und ei dem Schick«! derlclbcn nacil 



' ALLGEMEINE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den ata. November. N=- 44. 



Vdiir ita ZmUmd ü,r »Imil in Bngtan«, 



Tlieilnnlime «ntlnilirni litnn, ilomit >fc il 
!u Wii-kuMS UitiTi : mp gicbl r. Wer keine .olt 
,i,il s , sl „.~, dir Musik ils Kmwl .«"1 Wh« 
«dwftu MBdim., Mich ktiuo AmltlluiiB™ I 
aste Sauger Hiiii Mnjikrr, mW» sie vor t 
u'cbt „in« .(«.-[iiSEL, Alien .ichem kennen. V 
».Kl. n, 1 Ii. hliT. Jfiil Vim 



1 auf hohe Kuut- 
1 Ort Ii CiL« lokli« 



Kuihi und Wiwndnlr 



IS 19. November. 



citnl mniic), die Kit viel; 



; vi.i/u^licli Sit LoTidojj 1 



nehmen mul angrsclicii™ I'.iiüil'ir ',..-> 
den. Dai Gm.idg^oüi rfiesr, Conen!, 
Ell bocIit dasi Lcii:u üi nl,-|-.'ij <'.jri:i" J LLi 



dit»> wurde direcli du «rwStinl* Gruni 
liin.lc.i. Denn welcher ConiponiilkSnnl< 
gewu« Hoffnung jetzt unternehmen, S i 





];n MüiikidiBleii ■ 



J L-^-J L I "i 1 _ J | ; .- 1 : i ■_■ Li C'm'i1|. i^lcm 



UOto KuniÜer in dir Hcit.cn der Ripicnii 
tan. Audi Jas VoMl-Dipmtmenl wir 

tnden, all sroiscii Iii,-. ]■„.-:, mndicii. I« 
fanden Jlhi;n . I war die HiäLiiJ. 



:r Arl, mid v. 



Jen Sic mehr 
ilM-kr lic.iinje 

neb inf Kir- 
tir Ohr <]„,ch 



[l.; : ki(. 



und Bl™ hohen gewobn! 



Ccaelkclurt Klbit wird in der folge einen Tliril 
der c/.^cicÜrriycn Itcinert ir [igen □uiuiadicn. 

Die Torbin erwähnten Vecalcancarta sind seil 
langer Zeil von den Herren HnrruciQ, Knjrett 
und Biräcman gegeben word«. Sie baliban raei- 
iteiiB Htu englischen GeraugwmjpoiilHHWn der groai~ 
icn and der beliebtesten Meiner. In diwen hat 
nun Gelegenheit, mehr nii andernro au liüreu, 
WH eißenllicli für euglisehen Styl gehallm wird, 
nunlieb Catdiea oder llundsejäup., in Kelchen 
das Zusammentreffen der Wolle der einen Stim- 
me 11.iL denen der andern einen neuen Silin hci - 
(üchiii:^:, der im Tc\Lc. >.ic c! ii.i'iirlich da ah 



i llenitilcc.iiil.cii der f 
.rllüleli; minsl (ilicc werden sie ohne 
Ines gwiill.;cii. Ausser diese, „erden 
iiglich enjliiche Vocaliaci 
gesehen, und geivülinl 
suluh'-il .iü.liiiliicii-iiliii-LJidiiiiic, niciil 
lioej in Üjud. 



iura 'rhcalcrnrciie geechon. Dieitr 
t allen Hey Call. Denn auf die.e Weise 

minder bimirjelto Muaikfronndo daran 
in, die hierdurch vaigrBtierle Anuil 



Worte, oder durch eine vernickle Ziuanmei 
luiig derselben, in uelclicni Falls er frcjlieli 
>u bewundern, vielmehr 0 ri a!« Umhin ni hed; 
ist- Duell ergüüen sich viel 



entonih-es- Ferner G 



lukic.c.i ,-n iln-en duuble 
.jcci 1.',c-.\i:r,a in SLiin- 
if keine UinlLcliruug oder 



742 



V,:.:.,;.. ,„i I,: 



J Urij..,!,:, IL 
■ in Duell: 
„ Mnvt-i- 



>"a:nfln von .Oratorien gerchcn und jiul genommen 
werden Loimrn, ist kann zu b»greifeu! und dach 

Weise, uiiigcLuhia, äo d.us eine S.unniluiij; von 
ConzerlEellclu derselben eich lelliam genug aiis- 
liolinien würde. 

Die nlieu erwähnten HaiikTtite in rsrwhio- 



c t.'cbrrfinlliill't scheint Mt Kille [ljlirr 
" 1. Die Zeil, zu «lrf.tr äuM.e IV.-IO 
'io der j.ihi-licheuLandgciiehlc, 
n Oll lefahlfl« machen, ili er im an- 
ist, Dia FhCq *cl!jst Verden gewobn- 



itütiniig der woltlthib'gen Andilfati, denen 
vidmet irt. Ausserdem sind diese Fette auch 

:e, u rjlo. .le, si- I -.IL:,:,:!.;, ..-»in™. <tie ihn 
virllcjdi! ]c!ie:!±iiing i-nltjclircu inüslcrl, such 
lU-g-nd den 



iJ--.'i.fLI «erde; 

lioticu. : 

Von ihnli 
die Mn.it feile. 



■p.iul. Ib.;;«,-. V,„k. hwwk-l,. Bn- 
u. Oifurd, l.'.^lnidjc „. j. vr. und ihnen 
diu in den 



euttunltslcii Genend™ England) die allgemeine 
Meise ein s, gebildeter Leute im Sinne (Gr Maut 
und lichten L'rllicil «klil su weil hinter denen 
der grossen J Unpisiaili mriicfc bleibt, ?> sonn 
der Feil aejn wurde. Dein, fasl jeder Einwoh- 
ner solidirr Gegenden findet Gelegen Ii nir, dir boten 
Meisterwerke und gute Sänter und Ins Irn.ntn ul- 
nar dnj crslc gnw Musikfcst nliiccr Art', wel- 



len Morgen-- Auflnl]- geiiutden. Djo Kirche 



1819- November. 



neulalmusik, selbi! keiile Orgel bejn 
r zu. Daher wird überall über dci 
l.il.Iiii-. :n:ii Lbi].:.:l.:ViUu kii :!i L i. cc-'i i.c :u Sc:io , .i 



zufulgc, bia jnlzl seyn mag. 

Ausser den beichri ebenen Proi 
fcslcn. hu welchen die beiiLH-hhnr 



es nach andre Dmcerlfl in den r 
gend-'H I '.iijjNiitd.s die gewöhnlich 
gegeben werdi 



aui S,,rj-Lj,|.li<in 
erth, ala durch 



lintli, ■i,iv(il,l durch iJitcn . 

ihr umgwiäiUM Publikum uen ersten Hang. Iii 
dielen werden die grossten Sauger und die ersten 
llislruniculalviil.ioscji, welche zu haben Bild, fiir 
diese Cooccrte engagirl. Der jelzige Dircrlcr der- 
•elhen ist Hai- Ashc, ein sein ferliger BläKU- 
spicler, Mino Flau Jet rinc achlbarc Saugciin, 
Halli iil eine sehr schaue Stadl, und leiner Mine- 
rallilder wegen einen Thtil des Jahroa hindurch 
von der englischen feinen Well lein- bcsuclit. 

Unter den MuyiUustallen in England, deren 
Mitglieder tat Lebouncil augcilelit »nid, sind die 
der KnrSic Jiülkci dien ihr vir^iiglichaten, und. ihrer 
giebl ca nuch gegen «wunzig. Zu jeder derielhen 



niil Knaben, und der All. wie der Tenoc.no 
Baaa, mit Mäniicrafiiunicn beielzt, welches kein 
■u gute Wirkung Ihul, jda Wenn auch der AI 

m en bescl« i.l. dcr\ngliscne KnUiedral-Goi 

lejjieilat etwas Itl der äussern Form dra Kolbe 



Tai! bey allen grossen üffeii Illeben Mahlzeiten vor 
Wrgnoinnung dea Tischtuchs io gesungen wird, 
dasi ea eine hiuieijieuda Hirkung ibpU Hey aller 
frrjcicr Ausbildung dei Kiicheuilyle «hielt lieh 



dieser in aeiner Gründlichkeit und einfachen Würde 
dorh bia zum Tode Handels und seiner uiimil- 
lelbaron Nachfolger. Seildem aber haben die Kir- 
cheuconiposilionen sich mehr dem lierlichcn, all 
dem erhabenen genabelt, und mau klaget jelzl 
selbst über eine zunehmende Nachlässigkeit in der 
Ausübung der allen Hera nnd Sinn jeiliebendeu 
Meisterwerke fär die Kirche. Dcmuugeaehlrr ulei- 

ala einer fjhnachl Wünsch enewerlhi Die Siugekua- 
beu bleiben, bey denselben, bis lieh ihre S limine 
verändert'; darnach Buchen oT 
i;iUii:t ivhjv.Ili.i.Vii ruin:.!!. ?:l:ii 
hin die n.icbsle Anwartschaft 
cktu ihr l'urlkoninie 
Iths«. Nnr wenige von ihnen wählen stall der 
Musik ein anderes Ucschäil. Von der hüben Ach- 
tung, in welcher vor allen Zeilen gründlich« mu- 
sikalische Kriuilinss in England «fand, eeogeo noch 
die musikalischen Professuren auTdcu beiden L r rli- 
yersilälcn Oxford und Cambridge, wo auch die 



äl. l': lJ: [l. :.. 



i-lurs ertheilel werden. Diese F 
zu den fcalgeactilcii Zeilen des Jnhrrs, weiche mau 
hier Ten» nennt, Verlesungen hallen, und über 
die Sliicke, welche ein t'nndidal der Bare, oder 

tat nuflübren muss^r Urlheil lallen. Seil lan- 
ger Zeil her aeheiuru sich aber keine eigentlichen 
ichr auf den Uni i-eisi täten au 
k- er'viiliulL'ii^ l'i iilf ,mi ■ n /„^in- 
nen mmHg sinn. Der jetzige Professor der Mu- 
sik zu Oxford ist D. Crolcb, welcher durch seine 
frühen musikalischen Talente sehen in seinem sie- 
benten und uchlen Jahre so berühmt war, dsas U, 
l;.i:nr\ rri.c Ii;,, r . Vil.r.ii.il i L i s z: i.l ■.]■ ihn j.c/iri;!.. 



diachen Werke lcjcn, woboy .zugleich eine anichnli- 




.reltlio er Vorte- 



i ilm Leaerapl, und dann lie.ol 
ic Stunde. Der jolälje Profamr 



dass Spieler auf den ihrer Meynung neck voll- 
kommenen InairaineiiLen, nctnlicli den Geigen-In- 
■IrumenTeu, den foTakn eiiliaraioniielivn Unler- 
«liied obiger Tone nkr.l 1,;,. il, ■!..-, i. ,„.,_ 

Ohl leiden wollle; und da vormola die Orgeln 



inigo Quinten iu hoch 

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. Alkin die Erfind 



nie nid l1 durch das Sllnum jll 
er bciehrieticnrn Kalhedralmai'ik 



! Bibel, in ihrer nat, 
auch »gcnannlc II 
länge mit ciilgtifÜhi 



j„ den TS neu , wcUln durch Bee hcrvorgo r 
bracht weiden', auf eine andre All Terslijtimt, 
und in den Tüurn, wciclir Kreuze eilurdern, nDrh 
, u f eine ander« Art Tinünunl Mar. Eben so 
fand «cba auch mit den obigen Lcydcn andern 
Erlindunsen. Und von allen dreyen, 10 wie iibei- 
Laupt von der rtalbwendigkeii oder NutzUenleät 
des iu DauUeUaiid langa wfworTn™ Komnmtial- 
rens, iit| sd viel um weiss, jeUt nicht öllenllich 
die Rede inelir. [lallen liu.b die obigen ärtjr 
Erfind« gelesen und wohl Ter» landen, waa D. 
CbladoJ Hill seiner gewülmlidiru Bcsrheidenheit 



innsit.d. Zeilnufi, pag> Sj. über Carl Slauliope'a 
Temperatur sogl.! Bey dieser Voran Ifiumig ver- 
dient BnfientcrLI in werden, de*! der ernäbnie 
Er. Lüsehjuauu vdji Carl .Stau hupe gebrauch! 
■Kinde, alle „eine Veninaw mil dem Pjamlorl« 



urdi vielleieht Mnlh gefnjst hat, elwai Eigenes 

,i:, nd. im I „■,!:■.., i i'l!/. ,., ,;,l-;„i] M-B-zine von 
I au Zeit au Anden, wie Hell Gronville, ein 



« deuUeha Chnralre- 



.uirlelt Mylhe rudigl. wie; ,. 

ütu/i Labeiu Ltchl," die \ 
Ibet häutig; im TliptltaktD, und Lommen in 
leg tebönen diulsclicu ChorKJeti nielil gleich. Iiis 
i lym.i.iu .ujl-Ij , ,.bglri<h ,ie v-on 
Vrr : aitctl sind, Jifll'nl mrist keine 



tu. Die Orgeln. ,» 
uch nickt in allgenx 
leben an ürone dei 
las Prdsl ist tnt II 

forden m 



,. verglirl, 
in En?!.,, 



n Tiel iu 



■„ig Jahren 



Igrhj'iigt gefunden. Wie lu nij i.; 
hitr noeh vor nicht langer Zeit icin üibimd 
<les Pedals wuutt, erballil iliram, Hau eine .' 
ein waniig üahrrn iu der Coreut Gardcu-Ki 
che erbaute nenn Orgel runde Pedalein de. F« 
grosser linraoiibrcLsCciuc bat, bey denen ihre 14*» 
gejehrichen «leben. Da ein hiesiger UrgsnUl J 

giiler nebal Betehndhing idler Org^lu in LonJ' 
au verrolligen, so wird man snehen, dann» ni" 
Auuizo erhalten, welcher Für Dcntsrhhiiil « 
lerea.aut seyn in Bebte* Leber -'ns hiesige P 
grljpiel ein andermal. Auf dem Lande "i 
■clbst an einem uidiL unbeliäcli Hieben Urle, » 
drry Slunden von London , i gebrauchl »na •<'■ 
der Orgel unel: ' 



wrilon nur ein nder ein ya.r Bluia- 
clldcBi iicli eben D.lelUuteu in** 

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ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 10"=n November. 



N§. 45. 



Citar äta SEmftwtt der JiWI (n England, 



« «ehr korl«p irlig 
jinde der Sacllfn, 



(Propririor) Hin. W«tm iu rinn- UniiEU Sthrili 
hereiiftprgetaii worden, welche- lieljlnlt itlt A\9t#-. 
Unwt Üf maOci, ribUM (u 1/m ÄYfg'a ThaUr, 
by B. IPnltri Enf- Landau. Du gegenwärtige 
Oueruhaaj, welch«!, luclntcm du vorige inj Jahrs. 
17B9 abgebrannt »ir, ertauet wordon, i«l tin« 
der gCÖHit ii und teitci.it.. i.hieiMi. die «»■> fcug*i 

■■tUnvoin Thealer iiil&minlen Pläne, iL» 



£^=-1 . -iJ-j c werden Linn, nlj in. einem 

1 eilte», die m Gaden waren; in den 

tu GehaltJ wegen, nuiienlcm ni.1.1 jo 
^■lc ;.r..^c Sinjrv .-.Ntrcsrrlk, .il* vorher, 
si!inii-riEi- v.iil-ri.Nini^ ficSngo dainnli 

1; ikr behauptete die Opnü -GcttjU- 



Wiriung gtgabni, j 



UL-Il ,IIC M- 

w. ':./,<: £,':!- 

a, LfJgxut, 
Tilo. Die. 
reu Sigirora 



keil. libcn » gut ivai- dii- Opi; andi ui 
t*ydm folgenden Job ren heilelh. A Ui allem hier 
anf iduhrltii wird" ■tcr der Leser gewijj erkennen, 

H grof»o Amlalr nicht unter «11« 1. - i: ■ i> II, 

««'K lüchtige Kapells riater und CoHcmlraeieter 



rocnwiiUn jeucr -M:t;i:l mid «iu< 
fiihitiiij Wi.ltn würden, all als ein ,AnIitb»r 
•liwiug« tkrl, der nur »uf eine getüje Zeil 



t819- November. 



engigirt iif, und aicb üii! Ordieater nicht rtii 
mm Feinde rnni.hr, Auui'r rler ii.ili'einir bei] ll];t 
£iebt ea in London nucfi zwry Ilimplthealer fi 
Winter -Halbjahr, da. ;„ CoirolgunJ« u,. 
oW in Drnry Laue, und un-cniii- nv iill zui 
Thcil auch niclll kleine Theater für die Sommei 
' Winter tind obige diey Haupllheau 



eniitirlo liier nuch eine JcuUclie dinodie, 
wl-IcIid jeder!,, an viel inan ticfi noeu erinnern 
tonn, iikIi EWiy Jahren im Mangel an Unlei- 
xlülEung eingieiig. In den beyden Theatern in 
Corentgardcn und Drorylino giubt « "f"' P" lc 



Zeit iq elwai Grossem ern r acTuen ; Ina jelil ober 
III sie noch nicht wirblig genug, um einen i-onüglr- 
ebrn Rnns unter den TLealcui zu behaupten: 



da«, obgleich sgtrbe auch oft gnue gute Singer 
und ein hinreichend fiulra Orchcalcr haben, sie 
doch in niusifcalinher Hiiuwht deti Haupltbealera 
nicht gleich lutumen .kennen. Selb« in Vaui- 
liall blt man die Wöorw Juhve lier rnelir wiche 
Singer und GvHngB ehsgefährtj die <Icm gioMen 
iLmferl gefallen, all selche, ihr den hüber™ Foi- 
deruugcn der Kun.t Genüge leialcn. Ein Grund, 
biertuo mag mvu, dass die leinen und gebildelere 
Weil jcwöhnlich erat eintritt, wenn der Gelang 



;i«iV i-b liier. 



unü im Allgemeinen 



, i>[iij;eii beiden 
ringen der Gebell 



Da sich nber auf 
a .ehr We- 
llie Wir- 



einige-' dfr hrsleu Mnailer alt« 
i. Die hier seit einigen Jahren 
Oper kaiin vielleicht mit der 



H I Lglcich das Chor 

Im (Jeher gange 



den voiEedaelilen Arien 

DigiiizGd tiytÜoogle 



1813. Nove 

> Pr.valmu- 



n Ii, teil noch unerinüdet lorlijhn. 
'«4m dierer E.eyd e n Meiner und 



blcia nlj Sillc KorüriäcrU sondern auch all eine sehr 
n nü.i'ii [1 ißt- Kr] leiterum; Je. höheren Clniseu in Aeh- 
ttng wtuhTn. I« der AlfHadl (City) von Lon- 
don in eine ähnlich« Gesellirhafr anjcselicnrr 
fl'jrBcrlicher Penonen durch aiLjcljnliclie ßevlrl- 
ga in flcirlico Zwee&i Tminigl. Unter der Bc- 
nennnrij von geÄdUcliaflficn« Printnuaifc Fullen 
dir; Qo.ileineieine einige J.ilne in London viele 
Theilndirae. vornemlich zu der Zeil, nls l'leycl-» 
Quarietle all noch neu hekannl minien. Seitdem 
aber Jt« v'ol rehwiei'ipeivn (Joartrue oiidercr|Mci- 
i lind, lind die QlurftflüfoülBer; 



n Anlheil 
t pirorJcu. Murine läica doch n 

■i\ vorzii .■.hrhcii Ü mponisten inehl 
iri Denn eiir audeirs sind Qusnc:f 



Jen jiristjibT-ljjir si 



i, li.-v .i'ltr i.tirTih'j.f.i-.r. ,;„, 



Des "ITanoforte wird Ig 



irr der ^en'en.Dnii^clA.i MuiiLffe'tl herthmt 
Eine Toll.länJige Sa.n.nluny- »einer Werte »I, « 



findel oafll Iiier vielen Heytau, und hat sich in 
den iiliHliiirraonrjcIiuti Conccrlen mehrmals huren 
lum Herr Kolturemin ha! lieh dadnrth von 
der Majorität der Maliter ftlrnot, data er mit 



werden, welcher Pichl um' von früher Jugend 
an unler der Leitung seines Vater! mit Vurllieil 
studitet nnd fieiinL Surf f sondern b Buch durch 
Crnialilal nuiieitbncL äeino Iiis jrlzl f,edroei.lcn 
Wert» lind denlnjh ulehi in Jen Veracichabtni 
der MiisiUiaudlnngm x,u linden, und im Auslände 
weniger gekannt, «eil lie auf reine ei S rten Kralen 
gedruckt, und - liej- keinem Mnsikhändlrr, sondern 



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«Lift tuet, in Taii 



1819. November. 

L.'[]/L]^-rüj;le I Varialioi 



756 



In beruhinler Harfeo- 
I.ehier, lui «w« *neh doiHeOwn End«wocfc durch 
ciuo To" der Ererd.clicn verschiedene Mechanik 
KU erreichen gc.uchl; auch Herr Stumpf, ein »dir 
geschickter Pianoforle- und Harfen nuclwr, liat eine 
«och andeie sehr einfache Mechanik tu eben dem 
Zwecke nfitadm. '.Ob jnfaich <h*ae EiGndnugeu 
allgemeine Aufnahme finden innren, und welche 
ucraclben al» die voraüglieink beliehen »erde, 
mua. die Zeil leinen. Diu alle lh.fr der \Y al- 
liier Barden , «eiche nur noch snm-.ani gefunden 
wird, enthalt eine doppelte llcihe Sailen: die eine 



einige Aulincr-^.iiJil.c;l vti:ii-u-ji. unil ^l:, 
zipej' gewacht werden können, als die n 
Harfcu? — 



MnlanJ. imOrlebtr. Die Ccstlhchalt der^egen- 
■ »Seligen Slagitinr nufder Srala heilen! ausdeu sclmn 
üfter genau ineurciaunenT Signora Comporeji, l'riina 
dorn*; Siguor (Jrirelh, Tcnu.iaL; Sign« Krmorini, 
buüü tniilnntc und Sign, l'acini, huflb comico, nebst 
dem SetondiiperJWiale. Zur KiüHimug gab man eine 
ältere hier nnbtkaunlo Upcr vom jungen P— ■ ■■ 
la tpfia fplilt. Df> aim«=);£r lVv<t lind 
gute A U rnid.ue. > der darauf fnlgrcden i 
ten Herbstopert II Calif- < /<. &Jiifln>, voi 
Builv Beu.wiiiporjirt, gtfitbn. Um sogt, 



erHon Finale nnd die recil hüh- 
ohl auch neue Cabaletla in der Arie der 
Joinia im zwcvlcii Acte; sonst ist auch die» 
Oper ohne EuoO. Den zwevien dieaea git 
inzu. die drille Herbslapcr; La raprmagüa betit- 
■' : l neuer Mn.it von. Hm. Joseph Hertmann 
Milglicdc. dri- Wigl. i> a j crsihen Kapelle. 



^ welch« . V 
r.j][j[iL.i:i.!i'i .F. 



rurdc nnch zu aeincr Zeil hinüber gr-jn..- 
Dss Ganze in am der franebaiacbcii Co- 
L,i revnnrhc entlehnt. Ein aller LeichlgUu- 

B^griO', «eine 'JVhlcr mil einem Hersoge, den er 
nie gr.chcu und. der stündlich -zur llochceit ein- 
lieHen soll, tu reichlichen. Fju all Ohriil ver- 
kleideter fiümg von l'nbltn beEndol lieh all Call 
im liauie de. Hamm und unterhält Liebe.bändrl 
mit der Todrtw, die, oboo ihn. eu kennen, ilna 
Lue Pcgenlielie schenkl. IJurrh eine sondertaic 

Ohriil irin Eidam aey und Hui bin zu ühenaichca 
iucl.c; der KS,u B l.cMirkl ihn in dieiem Glauben 
und beglückt da.ln.eh Valcr und Tochlex. Dir 
min Herzog Wnul au und crraliri, daji der 
ptdniwbe .Monaich seinen Narneji uägl, er nimnt 
auf der Siebe jeueu aeinc. \tbcnbulilcrj an. Dieie 
Rcprej^lion klauten anringlich den König, und 
ei macht darüber dem Hei-To^o \"ur"iirfei dieier 
enlisgt Wiefel aeiner Vlrcäudtmg mit l'Jiit (u 
heiul die Tocl.ler dea Barnna), apiell aber a-£ 
Gelieiü de. Köiiigi seine »olle noch fort, damil 
dieser die Liebe der Uafoniu zu ihm dadurch zu 
plüfen, Oe legen heil liabe. Liios iil der Inhalt du 
I Slunz Gliiek, diu 

Lünatler gelu"geu aeii>c ollcrerate Oper Tdj die 
Scaln tn aehreiben, und dal. aie (voj-ji^tirb d^i 
cr.le Acl) eine icbr ggle Aurnalune gefuujra 
liabe^ allgemein gefiel dieso üper indesi nirW 
Manche finden sie EWU gul und adlön, klagen 
aber rlarübrr, dnaa .ic keine einzige neue Mele- 
die auriuBeisen lubc, und hierin haben sie leider 
nirhl unrccbij denn wieunhl Hr. Sinn» .ich at 
.hiaveai ulld giündlklien Gotnpouiileii. bewährt, so 
hal er dnd., weuigalena bis jelzt, kesan arigioelloi 



Krankheilcn, die, wenn sie aicb in d« .Jogtud 



Digrlizefl B/Coögle 



ucnd ratbeu wir äIiiii aber, ii 

-.1. n-ln-tiuL-ll. in du,! klone,-, 
vis I. D. in de« Ceratiueii, . 



:,iiLHn«L faUeJteu Namen Euumrflcn- 
ircOcn) Iwweisen. Die Älietla diciej Qnnvltlli 
Üt tri«i] und uberhaupl tinlcü dem. Meister nllo 
Strttttn ia dieicr Oper Bichl rechl gelingen wol- 
le«, und doch i.l viclci dir«; mit Kraft und Feuer 
gcai-bciict. SoninbK i»t die Behandlung lö 
,1er Sldlei AI» .ich nwnueu der König uu. 
Herzog allein befinden , und zidatat übereil] 
men, ihre angenommenen Rulle« iu der 
l'orlzuapiolrn, beim es iu einem a due; 



Hier lial der Conipositeur i« der Orvhc^erbe- 
s leiluug euch dio TraBlineJ ungcbi-aclit, wahr- 
•cheinlich .daran, weil dieje fi(elle nie SU'elta doJ 
P«elU gellen u«d rnLllun lirmend. erdigen soll, 
Hey dieicr GcIcgeuh'iL erinnern wir Hrn. Sinn«, 
.Im. die.» iu Hellen ein für .Iis Mal i« jeder 
Clpcr eingcluuMc- luilramcnl eine drollir,e Wir- 




viellcichl Bichl iq gut gelingen möchte. Die liar- 
licuiaclien Zeiluugen schweift« über dicae Oper 
(tänzlich, weil in Neapel der Impresario linrloglia 
und de. Dii-ccloi Houini du IhMIralijcl» Rudtc 



luC aadei-c italioni- 
ich« Zeitungen Eiufluu haben. Hierin «Antat 
uocli, **« Zingnielli ein «ehr alaiier Gegner 
Kouinia Sit, und daaa dicCulbrand in dieaer Oper 
uichl gliiuile. Solche IVeÜnlicbkcilen treiben Wold 
aueh an anderen Orion ihr Spiel, und ieli irwitrut. 
«ib bkiJ, weil sie mich auf eine andere Neuigkeit 
.fiibreu. lloaiinihal uemlieh vorwich eno l'ailcn- 
zeit i» Neapel; nl» im MIrz, eine neue Oper 
lErmione curr.ponirl, welche gäuilicli dnrchljeU 
Diesen Jbmuuc «male man jedoch so geheim ru 
hallen , dau et iu füllen wenig und auch in Maj- 



1819. Novembf 



Monat nachtSia i 



, =u Endt iti Stpr/mbtr. Di«* 



lit-ad ; die ll,„l, ,vi« n.n.1 es 01, Ar- 
u clicict All giwuiiut int, lebijaft, (Joch nkb] 



burcii, im 7LC11 JlUrt 



4nrg geborui scj. und 1 

™'.SWg.gS. in* 



1819'- November. 



kommen, Jutt liii Elim l-tlen Jaliro TtrhUehtn jcy 
und 1 hieranf ihn muiüsliichii l.iufualin angeire- 
t™ luhe: „Ich etliche, fahrt .ie fort,' da.i c. mir 
■cJiv«- füll, Ii erklären, dl» ich nicht vcu C,e- 
IiuiL eint Drilliche, hin; allein 'Wenn ich Ritich 
nicht in üriitidijatid Schoren bin, ■□ werde ich 
um um Wohlw»lleuj willen, niil dem ich 
Deulichlnnd überhäuft worden hm (?5, duiel 
doch Hell von Hetzt» in djukharein Andtnkeu 



P.ris, tue du btojgs lÖnisl. Schmiipic] ringt- 
richlol «am kSiiigl ünlleiratiirei- '-Teile- ■ 

Der Kapclknciilcr Sponttni iit mit dem l'rä- 

bei Danzig, rlünigibcrg und ßfga nach 



ni CiiarloUtühui-gciSdiluH 



um l5Ha nhd 
'illilbitii durch 



neu Dccoialioucu gegeben; i)U Eifaüi&tigtK 
auf dfiiiy Lande {Ttpreuvt villageoiie], koniilrh« 
Hallet in I Abteilungen von J. L. Milon, IWlrl- 
uieiiter der lüuigl. ALadciuie iu Pari«, Muilk von 
l'criuii, Miuitdimlor der iünigL AcadcmiB an 



□ igifee(fby Google 



1819- November. 



Bremen, nun aueb, und swar in drey nufeiiinnue 
folgerten Jahren , solche Muailifcstc gelejerl haben 
ienn iV Lübeck wurde im Mir 1817 im Novein 



aufgeführt; iSiS 
Heyden nahinlichen 
Kün'ÜtTn,unterderDirerfiunder Herren Ciasing n 
Grund, undnmi In diesem Iahte «Titdo in Brem 
Handels Judas MakLaliaus, welcher vorher hier no 



mischen Trusen befreit, welche an 

fnren Hürnig in Bremen fliehen, 
i AuKttrrong des Judas h 



11 geleitet. Ui» Köllen 



iralüsclic Musiker, 



Dem. Julia Gjuud 111 



i beyden gescin.l^ui Sangen 




:h-n:i- i:ni! \i:Mlier.H^SenalM_G»IUIllld't, 

uiiWn, von Osnabrück und der Umge- 
] — 13, uuter'ilinen Hr. Org. Veltmina 
, Hr. Sladlinuoikuj IWiiu, der Fagultist 
, der Saug« Hr. Wieger. und endora 
:üns.]i;i-j vuii Olifculiurp i] er Tenor junger 



ni . -i. Yu.li "Spieler i IH.t-r sprechenden 
meine talentvolle Toukiin=lter von Verden, 

üiliurg, Diepholz und anderen Orten. '-' 
Das Cedicht des 1. M. hat die; Theile: in 
ersten ist der Ted des Mulathiu (de. Vaters 

Juiias Makkiibiiiw) in den Vordergrund gelegt; 



Im. 1 ■' ■! '■ »tili' ■] Ii: I« 

winl der ZuhOrer aus der bangen Ungewissbeil 
gerissen; denn es kommt die Botschaft von der gani- 
lidien Niederlage des Feindes und von dem Falle 
des letalen Fcldherm; das Stück lehlie.at nmi 
mit dem Trüiinphiug des Judas . mit Siegesgesingtn, 
mit Choren des Dankes und Lobes an die Gottheit 
für die Errettung und Befreiung Israels, iimlend- 
licll init fii:ci: lllfcillii'icn Iriilictnjlll und Amen. 
Handel llieille die Purlie des l'riejlere SimeaJ dem 
Basse su, dem Judas MaUanius Jen Tenor J_ö™ 
IsiWilen gleichfalls nehil Alt (ruf! ernten wiB- 
kihrlichan Abwechslungen) 10 anch dm Krieg.- 



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'65 1819. November. T6<! 



bMertj dem rflmiaehen Lepten wieder Jen Bass, 
Teuori.len, Htmi Lan S e, OrganiiLen an hicaiger 




die Duelle nnd'nceilalive und die Ali/ „Hb. 
war index wih\ sein« Starn» an achw.ch: iwu 






Diellcic.,^^^ 

S™* ^reiner' und''^«^^^^ Slim"" 


halten . „Dem Krieger weLaagl Kr.iua und Lohn " (1c. 




besonder. der Gehmuch der Oboe geben fht ein« 


denn Hr. Lange hallo wohl nach Verhältnis! in 
»icl übernommen, wodurch Blieb seine Stimme an 
Kraft verlieren inn..tc. Ueherhnupl entging den 


de. Inda,, hallen litt Herr Sleinfeld von HlD- 
Imrg und Herr Z.ehischt., er.ter IWiat boy un- 

liinlrikcit, in jedoch zuweilen m ein nachläsaiees 


meiilcn niebl, da« der Dom doch au gio.a nnd 
aiStent.«« 'Ja";" ei" noch kräftigere Wh- 
iW Schrill langen und au So Schrille brellcn 




Org^pH^^^^^^^ 

10 Tenor- und gegen jo^BaMsUmraeu bÄchcnde 


Alf - und Sopranslimmen vorgetragen. Die Mr- 


Hrn. Riem. Leitung bestehende, Singakademie den 




Um die Krafi dea Ortlieaterl an verdoppeln, 
hallen Hr. Riem mid. Hr. Ciasing die Miihe über-: 


}), mit fcSchater Liel.lithl.eit vor, worauf dann 
ein breiles, lanpaiue» Chor im ctusltu klösterli- 
chen Slylo folgte. Im drillen TTieiler sang, sjc da. 
heile.« Aliegio: „Der L.ui- nnd Harfen! lang," 
etc. awar schwächer, aber 'doch Voll Sicherheit, 
Fräciaion und Anwnlh. . Möthion wir noch, lange 
den Cenuss dieser ausgeacichnel jehünen und ge- 


aetier. nnd nie nicht praclitabeln Silin der HSr- 

verthcilen, da Hände] lauer Oboen, Horner nnil 
Trumpften keine anderen Bhi.instrumeule (wenig- 
.lens für Fiöte und Fagoll nur aehr wenige») da- 
au gesellt hat, statt deren thcmali die Orgel m 
.'t'"'»!":n™i pflegte." 



is 



1810- November. 



■II .iii/qi.'|N C(lK'[i, 1 1- Jj I ci Uäi licli nul dergras- 
0 Abwecli&luug der Slücke und ihrem fcujli- 



dtiu £.d- 

njuijialicrjo Gemälde iuajofllnrl 1i>l- I-aeh Jirj 
CI.Ü.™ uud einem Tenor -llecitaliv fot 6 l in der 
CiL oWiealer Violine und Hole begleiteten , liier 
TOii Dem. Gmnd trefflich gelungenen Sopnnirl«: 
„Vom Scli kr im Scliaitoimald erwarbt,'" die rei- 
zende Darstellung eines .heiLcrn Morgen« im 
FLijMiiig, d:-j i n ^ ' iL fif, ^i^tlo und warme Echand- 

S, I , II : ■:! <!.,!„:il durch einige Tr- 

TL^iUilil wyi i!in . liui'lj ijjl Inugca Duell, von 



Adegio die Schauer de. Todcj und der Crabcirun'o 

Briieke und M.-uI. Coiemann iSopifin will All), 
Irclm'ch genügen; dann ein Bajnc.ilaliv und ein 
«ehwerpi Unell, von den Dem. Cruud und Benetfee 
«■»gefühlt; nun folgen noch drrj Chöre, deren 
i-wejl« (,,'ieilig'O ' 



Dem. Benote 111 
preisenden Audi 



befriedigte j 

in eher nh bu 



dc-rungen bestell«? 

Hierauf wurde BoelhuveB. Sfnlnni. eroia 
Kin ohngeführ go Imiruracirjen, unler der AnGli. 
jung in Hin, Con teil miislrra OiJioi-mil^uigeluliil. 
Den Bcitlll UM dieses nvijlri CMinn ImdiLc M, - 
iuris Ifynnie au. die Gottheit. Dm erste Duell 
in iTall fii rj Tenor uud Bas. .wurds ron U.,1 
Consist. Seer. Janssen um! [fr. Sleinfeld, du r.we)le 
Tiir SuprBn und All .niil Trompetep „Wie iu 
heiler TempeUiaNe, unter der Tronipetensehallc'' 
von Dem. Grund und Dem. Colenuon. und dss 
drille nur durchgehende fiir Sopran und Tenor von 
denselben Sri,,,, in ,1 ktinstgtrcdil. und, feklerlo. Tor- 
Betragen, »uranf ein breitea Chor, im ff und wil 
Posaune,«., ^l&rfln, " 
deuAur^r.ortcud.c. Hymne, 



.,.,«,... 



tlljekf Bfjjye; .»« ,.y.) 



Oigitizcdti/Caijgfc 




Olgfcofl Oy Google 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 

do„ «» Novc„b„. ns. 46- '"»■ 



1819. November. 



Vortrag der Stücke. Hr. R, rong also denken, wiedie 

der rnusikalisclieii nicht allein : Wer dir finrlic linl. 
hat w&'ßt* Worli oder 'bilttiutmui Wer,™ 
das jetit rülcidings J.7s Beste j-r. Was pr macht , euch 
mit klarem Bewimneyo nuebea, und wissen will, 
warum er's, warum er'a eben surn.iüt elf?, der gehe 
nebeubey gute I^iMcher an , >n denen n uns gar 
nicht fehlt, aucli für dies Paeh nicht, und von denen 
der Ree. oben das genannt bat, was, -eben neben 
dieser praktischen Orgel ich nie, ■.einer Mcviiung iiaclr, 
'um passendalcli und uülicticlul«! gebraucht weiden 

Dies nnn im AIIgenieuiea bemerkt, gehen wir 
auf das Einzelne iiher, was um liier geboten wird. 

Emir IHn't Vorübangtni awalE zwey- 
slimmig«, zwölf dreynimmige, zwölf ricrsliininigo 
Sltsc, alle kurz lind (du leleM Alle diese kfinneri 
ohne Pedal vorgetragen 'werden ; doch ist das Pedal, 
in wenigen, aber entscheidenden Ciuudnoteii, inil 
Ik-iru-n L'l:iil"rin bevgeiiigt. 

Wir haften hierbey Folgeudes zu bemerken. 

Andere zugleich auf alle Sra'.te dei ganieu Werkes, 
wie weit ca bis jstzt geliefert ist, angewendet werden 




lind, aiud durh läniintlitti nicht nur überhaupt orgcl- 
■näisig, sondern auch in gebundenem Slyla abgcfrisHi, 



oder Lcyerro'ann er n uiarer Tage dagegen sogen raSgen, 
keim sl e. O g I j k 

kann wol aufder Orgel spielen, man kann auch sonst 
\1;|-::: i': ii> r k.i rl:e nn^lci: . rlio, oki: ? 7:i. .: A:r,|j.'\- 
Junf ^elniiideTiciiSljls, der Kirchen, dem Zweck get- 
1esdi<.iistliclicr Versammlungen nich tigera de cul gegen 
ist: über die Kirche charakterisieren und den Zweck 
goUesdioiullichcr Versammlungen fordern, wird das 
nun und nimmermehr n ich I. (Wühl geraerkl: Her. 

tu loben, das« I Fr. R, gleich Anfangs und dann 
beharilirli airh dieser Schreibart , doch eher ohne 
eilen Eintrag, der liier nüthigeii Fnuiichkett oder 
Leichtigkeit für die Abführung, natürlich [licSicini 
nnil keiuesrt-egs steif oder v erkünstelt , bedienet kil; 
so kinl der Xciglri:c i l i ■_- 1 a L nur vortragen, was in die- 
ser Schreibart alige r ji,1 in , sondern sein Sinn und 
Geschmack wird zugleich auf diese Gattung und 
S.'h.cibart ein gel teil Irl, und er viril gewohnt, 
ihm etwa in der Fulge an cigcnthiiuiiichcrr [lireu 




anständig, und auch last immer interessant! ►> 
Ungec aber die Sitze werden, je weiter ersieh aus- 
breiten, je Mtisllkher er drein greifen Inen, um se 

' -Digiüzed by GtXgfe 



73. 1819. November. ' T74 




r !>,.- V i i-js DriülieiL von allen anfuhren 
. Und Jo) «Hl walirfitJi viel Kgcn: — 

IUI N Y.inl iJ.li.-CII. ^.■Joi^lLl J'lSl lill^ fl . <!"■!] 



1819' November. 



■linliooen niclit clwa den Gesang der Gemeinde 
glciren sali , vcrilehl lieh von ictlut; iie sind Ue- 
ugcu im Vortni| urp;elniläaigei- Silzc in gcbaiido- 
ra, «llgeKlicitc! Hieb rs lim in ige in Slylj Ililfcraillel 
i' Hichlnng und Uildung des Gcitbrnacki an die- 

m und lind die* U;rAr Till \.c:v.^t C.eibkt: lliji 

mehr, da litt, der bekannten Hauptmelodie wagen, 
. i. .1 ; .1 '■' ■■i'i. ■:' ■ 

seyu soll , kennen und in die Gewalt btiommon 
■neu W illi WlJ cndLdl : sie .ind n.r dir (Ji^cl, ja 

enfolls nncli vor dem Pmbc&uo, in der Einum- 
— Ellies. 



■ i .: r ■■ ■ i riaiL hierin mrfcbCe ? 

-»iedioSflcheunuo, nach Verlaul n:id limiluiä 



Jahrliondartea, auken, 1 




: .lc Wort! das Pubicum nkr imlcj'jliil/e dm uinl 
aea wackeln Verleger, der lur das Acusjere dea 
"cr.a alles Mögliche gelha.i und dach i 



mlsaigeu Preiai nngcielal 



länglich, du 

£TwX, und b£ 
'irler an «dcUsr und 
-iit du ml m ImF- 



tjoiluung bald c-jiii:J.:L 'suviic. 



,d der üiaii in MtclUnlurg. 



Ki-^iieii:: 
Tonlmn.l 

bey uns io Mecklenburg, u 
gezeigt, dis iu den bi.tei 
Diese HuLTnungen gründen sieb luuichit Ultf die 
Bildung sogenamiler Mäaikvcreino in mebreuSudLen 
unacrea Valerlandca, welche sich in die beydea 




und Holharm nnie [ 

Die Groashenogl. Kapelle itldletv 
und tahll noch jem mehre ' 



Kjmdui 



Oipzedby Google 



Mitglieder Abgang wieder würdig mbgs t 



so wie auf der Guilnrre. Hr. Bude ist all ein 
trefflicher Honuol oh läser auch in Wien, Berlin 
und Hamhurg anerkannt worden. Die Herren 



Zierde erworben. Waa iiT-u BauTlea und 
Heizergreifcudea dein Fagott sich entlocken laut, 
leialet Hr. Heidner. Hr. Hammerl ist bin- all 
darin cltist; Hr. Mino nie Conlrnbaaaiai | ala Flejt- 
traverlislHr. iticbltr. Doch wenn iclijallen Lobenj- 

Schliesih'ch aey von Ludwigaluat nur norti auch 
dea dortigen Gsrdo - Hoboiatenchorc Erwähnung 
getban, welches ebcnfalla aue trefflichen Muiikcm 
tielieht, von welchen ich nur den Chef Ilm. Senk, 
und den VioÜuspieler Hm.Marpurg anfuhren will. 
Wenn ea nun bey Courerlen geacliiehl, daia die 
' 1 und die Garde- Ho- 



:r Hsydu'achen Schopfs M. 7, IJ„ -. ,:„(-. 
o. 13.) durch einheimische und fremde Künstler 
:d Kunstfreunde ein Ausrechen zu dem Beuern 

id feiler gegründeter Verein von ja Liebhabern 



Aborgcln vouBravouratiicken, in überladener Ver- 
nierung derselbsn durch Triller, Rnuladeu und 
andere Figuren, sondern in dem wahiheilgomtissen 
Ausdruck nebt musikalischer Empfindungen, in 
"Würde und Annnlh dea Vortrags hauplalchlich 



DUI für dio Ausbildung dar lieh an ihn I 
den aufa innigate verbindet, kann inuaserr.ru Vereine 
von Vorlug auf der einen, so wio von Eifersucht 
auf der ander» Seile, welche leider iu ölt dem 
Zwecke llinbcher Gesellschaften schaden, nicht die 
Rede sejn) Einer gill wie der Anden'; Jeder giebt, 
waa und wie er es hat; daa Bestreben nach dem 
Bessern und daa Leisten dea VuiJ.üjjljdiejt wiiil 




I auch der GtuuiT i« 



-üiisudiiiW -um den durch mbre Werke hekmin- 
in und auch in.die»n (llSlleru mii Lab erwilm- 
üTmiKüa', Hm. Flnrsrlmti, OrganiMen in St. 



«Ihn. Für dsu Sommer, 1*0 die GtMll**»»" i" 
obber.n jjrielt, wild gnrtihidld] ein Erfind« 
Limmer ßewnnnenj , und ja biMoE lieh nie tu 1 
jifljgsr Stimm, der AutJugem zum AuJifllle djf- 



781 1819- November. 782 

giilen und da) von dem jüngst v-ersloibrnen lu-avrn 
Musiker Herrn Kaiiü'g geleiine, näher baut» smd. 
Das erslr und Üllesle ist das sogenannte Richter- 
kJm Concertj ea besteht schon seil «.Jahren, 
ward Im Jahre 1771 vom Prufcssor Wühlet ge- 
giftet und Endet den Win!« Iiindnr.li i3 Mal 
statt; der fjoucerllag i>l dor Dutiurrslag. Ist uiiht 
schon die viplj.i lirige ununterbrochene Erhallung 
dieses Conccrls der hello Itcweia tiir den Kunat- 
filim der Tbwltltih tuend enT l>ie awcytc id die vom 
verstorbenen Muaikna He,™ Deutsch 1797 gedif. 
tele Coucerlgesellachaft (sie bestehl »Iso auch ichrrn 
9J Jahre), welche ■□ m liinta-einaudci folgenden 
Moulagen Iwiichen Michaelis und Odern ihre Con- 
ceilo voran» Falter. Das dritte ist du Frcylagscon- 
cerf, welches ebtiifalla au Courerle giebr. Ucbcr 
seine Entstehung kann Ref. keine Nachriehl geben, 
weil ihm die hierin nüthigeti Materialien fehlen. 
Dieio drej Conccrle dhigirl der rürälhiichSIlicln 
Kspellnieider Herl' Schnabel, ein waekerer, bt™- 
scheidener, höchst anspruchsloser Mann, dessen 

... Verdienst um umere Musik.sii.lallen tvuhl im One 

Musik in Breslau lieh meid auf ncurilicilung nllgnmin anerkannt, ober in ülfcntlichrn JJIlUcni 
der Ihnttalisehau Pmduclc bneiHnkt haben, nie to gewürdigt lind, als ihnen im vollen Maas» 
so sollen dagegen die hiee f:ji-endej: Iii : l] loih; rjr;c.-ri gebiihil. Lr hat sieh zu den Concerlcii ein bra- 
IraupUächlich von hir-iger C.iiiee.t - und Kirchen- ve> Orchester pebllctl, das, l.rsuudeta.iu Siufonieen, 
Muait aurechen und r.nr r,r\i.iiif.j; ntc cKv.iii; S rn liuehsl aiisgeicichiict ist. Wir hören die Havdn- 
Verandcmngeu bey der Hühne und die D.-u-slel- sehen, Muüii beben nnd üselLiiveiuclieu Sinfonieen 
lungen auf derselben itnzrigcn, vielleicht auch spä- (die der bejden laUUrn sind ohne Auintthmo auf 
terhin eine gedrängte Ueher.ichl des Zeilraun» ' dem flcprrlnriuin der (.Yin-crle) mil einer frici- 

hin in diesen Blättern noch fehlt, in r,. lirÜnglcr schul ühi-iji lä.sl. Ehen so heiniilll er sieb, dio 
Kn.-ze nachholen. . neuesten \\ e. k- u cJ. ; nu,lcr Meiler (die rhultniicen 
Unter den Slä.hcn DeiiNfh:.!.!,]«, die mit ' ™ Sjn.}.:, den Leiden fl..tabergs, C. M. v. We- 
llieslau in gleichem Hange stehen, «m l'» schwer- bei. ] die G:ivci luicn von Cherubini, Ma- 




nen »Hunte. Zwar werden Opern gageten, aber, 
wie7 ist eine andere Frage, und aomil liegt diese 

Zuleltt erwähne ich noehder fremden KünsU«, 
welche alierdingi auch dnecL ihr Bavapid m der 
Bddtmg der Kumt aenr Vielea be^lragen müssen. 
So horlcnwir vorige! Jahr Mad. Milder- IIa u Ulmann 
ia Wismar, Schwerin. Ludwigslual und Roatock ( 
in diesem Jahro Mad. Catalani in Schwerin nnd 
Dohberant Herrn Gerallcker in letztgenannlen 
Urten und in Rostock; die unter dem Namen de] 
Qili.nl - Cordiuina reisender, Kn'mtler in Wiamar, 

Auch die merkwürdige.! Kunslorfindungen der 
Herren Kaufmann aus Dresden und Htuehmann 
aus Golba haben wir kennen gelernt. Das Vor- 
treffliche in der Kunst findet immer in Meklen- 
hurg gule Aufnahme und wird sie ieruer Enden. 

Bntluat tm Atigit\l 1819 *), Ua die frii- 



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>8i8. Novemb< 



en<n; C n iu <r tf Sirfiti*oi und Uni.c- 

fdhien, mit der Bein prower Meiller 
im Srnnde Jif. So vvc-ldllTncrid dein 
GtfjntUtra dej Zuborert din^e l-iigen- 



wSshiii. Olisrimn i'i 



Aolrieh ■gn/scLwo 
Herr J. lciittl ravHB 
schön uud rein, s 



:n Treifficnö, Sein Ton i 
-i Bogen herrlich inid :c 
iger Ronibcrg'schcn Cancer 
le leine, Mei.lers und häch 
■v die Uelrclcnc lUxi cifr 
nichl durch mi/tili.-' l.o:.j.:c: 
riMflifi Innre ■li.l.nl mir,, 
i. l™„. Mächleerdcnimjh 

.11, ,n (Ihr uVucn H 



«bon oft .-.itiden», in i^im Umue 



indem Herrn Sclnmliel mir uejchrlnltc 
ille! el«fiii- im (Jclinte iiclieu. Irinnen und 
imije .Si-.Llnj! für -k-ii Cliur (Voglers Ti'i- 
m; die CiLüMleii von A. Komb«';; und Win- 
■finirr] lim Mr.ran. l'inalci an. 0|.rlii, luel- 
]iii-sj S !-'n.rsrn'rN'lit und dir ,ieh fi>r 

e eignen, sind liehende Arlikel) werden 
■würdig und angemessen siisgriiiln E : dtu 
Fieeu td An gell alt, süsser der IllIi rächen 
KieliligLril, vieles. Dureli die GeeeEze des hiesi- 
gen Theaters sind die bey demselben Hugcslelllen 
Sänger »crpfllchlet, an den sldionden Winlirrron- 
ccrlen keinen Tlieil m nehmen , und nur in den 
lilrfl- Cancer ten dürfen sie, jueh l;t.,.:niliri II- 



790 



OmbotR wir, 




Luge und dci Säugers Her« Moscwiui, hat sich 
seit «Wey Jabrcn eine QuartHlgesell.cliift gebildet, 
welche den Winler hindurch ji «üi, den Suin- 
mer hiuJurch la Mal ihn VenuBmlongen Ml 



„<l, sirl, fin-M<näk ,c ivenig eignet, als eine* 
WeLielbnnni, als brtnr Singer bekannt, Ii« 
Fi iccui.rh h.-limiVli i.r,.] leim-i- Cm npoiiliou durch 
Aliw c-li-cJo des U-i-iralivs mit Andante, Allegro ' 

w. Mann ich falligl eil und Leben tu gehen 
gesucht. Abnr die äussere Form vermag t 
den Mangel des Interesse au inneren] Stoff 11 
seilen und so ist denn das Gonzo TrucLen 
kr.ll. Man findet nichl selten recht artigen, 
.olt auch aüiuicEir verachnörfcelten Gesang, 
Hianchea Eimelne, irie da! RedLalir S. 5., 



IS., im ticr Zali]), welche dun 
incinsr.llB.rilitJ.1 die Köllen tragen. Nach den Sta- 
tuten der Gesellschaft werden in jeder Ycrsamm- 

Ulfd eines vun MonrE seyo muss, ausgcliihrt (die 
Quinlelts de» lel/tei-en gehören mit um FeptTto- 
lium), da, dritte wird aus den Werken der vor- 
aügi ich i teil neuen Meiner gewählt, als; Spdir, 
Brelhoreu, Ii. Homberg. Andr. Homberg, Ki-oin- 
nier, neuiueuj i, Ouslow, Foscs u. n. m. Herr Mir- 
-»iidirecter Lugu Trägt in den Quartetten dio erste» 
Herr Rrüer die Iweyle Geige, Herr Museums 
dio Bratsche nud Efe'rr Tnirlicubcrg die Violon- 
cellnailie vor. Bey den Quintetts übernilunil Hr. 
Unfall, „la Hassiit bey der Oper angestellt, ejn 
tüchtiger Mu.ifcus, dio iweyle liralsche. Herr Rc- 
ßieruugsralh NorldceliEn und Hon- Morewius sind 
" lieber .i« Ge4sll*Iiail, welche 



uuil nlGuin-iMgci- An sl"ul innig sind die Sum 
Iii gsl; in nie hl anfallend. Gegen ItliyUimui ist an 
einigen Stellen gefehlt, i. B. S, 5. TnH 5. 9. 
gegen Dsctimatjon desgleichen, r. B. S. 5. Äfft* 
einen. S. B. hirnmUtdnn. S. to. wie ich tintu 
S. iS. in. S. 16. wegeji, — mweilen ist der Sinn 
Eerritsoii, win S. iE. 17. cj gieht unangenehm* 
W iederhol 11 ugen. wie t\ iS. 16. I;. man findet 
unpassende Colornluron, 1. B. S. 1 -S. auf der er- 
sten Sylbe der Worte gütig, zugeteilt, und gegen 
die ersten Regeln des Saun» iit aoeh bin und wie- 
der gesündigt. «, D. S. 5, Talt Ii. S. si- Tall. 
a. 0. S. B. Takt 4 ist etwas arg, und anf S. -. 
S. li. in Ende, S. |3 nu Anfang, Jptftt der _\To- 
dnlation.dämou, der jedoch ineist nur durch Un- 
bcholfenheit citirt, erscheint. Liiileerel.lendcKrcusu 
u. dgl. abgerechnet, die man doch leicht als 110- 
tbig .ilciiiil, Ut der Druck currcil. Die Bcglci- 



791 

tmjg ist grussfenlheili obligat, durchaus- ' Icirbt. 
Nach neucslcr Manier Hl dem 3iinj;cr jeuei Vor- 




nehme, weun auch nicht eben neue Melodicen 
mit einfacher, aber gewählter, keineswegs ober- 
flächlicher Harmonie verbunden .iud; und die 

^CI-lliuidlgQ Lcfl'Cr illbCIl ^.Im^lll VJll'JCI], 

geschrieben sind, welche «um ächten Pianoforle- 
IpäBi hinleitet oder darin übt. Die tsunate beste- 
het aus einem Mlcgta con \pirita »u* E diu 1 , 

die, J. Hajdns. in einigen s einer früheren Sonaten 
für dieielbcu Instrumente. Ueherunurjt nähert «ich 
diese Sonate jener thvoOVllU im Geschmack 

einander: sie iii ahoi- noch leichter auilii führen, 
und in Figuren, Vcriiemugen u. dgl, allerdingi 
moderner. 

Fara/Jc-MUriche, Gttchmnd- Ullriche mä Jl'id- 

arfir da, Pimoforlc na E. &rch- 

btr$ jau. Cöln ü. Haan, bey SiraTOCk. (Pr. 
a Fr. in C.s.) 

Ein kurzer Yoiberiiht sagt, Hr. K. habe Iii« 
Einige* aus Külfnen (sehr lullen s wen Ii er) Harma- 
uietuusik benutzt und ihr dis Pianolm-Ie bcaibci- 
let. Wie viel dessen und nie viel sein eigen sey, 
kann Hcf. nichl lagen, Ja ihm nur »eilige Stücke 
Kiiüneis zur Jiaud lind, Waa nun liier geholen 
wird, ist sehr verschieden an Geist, Gebell und 
Geschicklichkeit; aber meistenteils ist et inlerea- 



792 

Regeln der ifar.nouie zuteilen zeige — was aller, 
ding» an rügen iali » Vied doch Hin Werkehen 

'J'rio, S. n, Marsch und" Trio! S. ru,' Marsch und 
Trip, S. ij, Walter, S. i4, Wolter (w<s im. 




dies Breitkopf et Häri.1. (Pr. 6 Gr.) 



Ein nie «oniäsiigej, gefüligei Thema in f. 
dur; die erste Variation etwas lebhafter ligurirli 
die iwajte, in geliundeueu Doppelgriffen i die 
drilto, in einfachem Gelang und Mull; die vierte, 
brnvou milbig, mit einein ktirlen Schluj.. Ein 
fertiger und auf angenehmen Vurlrag besonders 
ei ngeri rhlct er Spieler witd sk-h und Andere damil 
gut unterhalten können. Einem jolchcn fällt die 
Aufführung auch uirht schwer, da »lies so ge- 
schrieben in, d,, U min ieieh! bemerkt, Hr. M. 
sej selb« solch ein Violinauieler. Die Begleitung 



1819- November. 



LEIPZIG, Buy BREiiaopF u»n HSbtei. 

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793 ■ «* 

ALLGEME INE 

MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den 2-I««> November. 

N5. 47. 



Bmktu im Jufml 1S10. (FortwUnnJ durNKäi- 
riehlen in Nu. 46.) Jch tomim nun au deinsibr 

inuiik. In alls«, sowohl kalholiiclicu als lullie- 
riichen, Hauplkirclieu Küdet der Musikfreund .in 

liehen pottcadieujttiebeii Fayarlichkciler., e-inevoll- 
IWineriuiieo, Dominicanern , Minorilen und iu 


ehoril- Vespern den tuten Platz boiiauplen) dem 
Fnblikmn initlheillc. Bii jeiil itt, io via] dein 
Rar. bekannt nur eino Me.iso in A> von Nim ge- 
druckt j iia iil vWleioht die rrüronwlo nnd aiidäch- 
tiajte, die seinem Geniülh entrungen, wonn 
gleich die am nraigiien im Kirehenityle gehallaue. 

Die Coinpnaiiio,, dar Maasen verdiente wohl 
eine grössei« ÜeaehTuiig und wo möglich eine Rei- 

"iir'ivairTi'dtr'it^i^^iJi^.'jn 






etaanTvol^^ 




"Jilraratai nnd i Baaiiate.. angeiollr. 


hellen. ' * 


Herr Schnabel um» daher die 'Jl.eilnaliBie dar 


All Gradn.le. und" Ofierlorien E iebl um II.-. 
Schnabel CJiü™ aus Handels Oratorien und Pad- 




dle! llajJll, Jos. iliLVNn. Vo-i.-i ,:,.d iiii.W:, :, *],:. 
Sinfouicen und eingeladen Ann - Si-gaang be- 







äuich Jan Dnicfc bekannter müihle, und seine UW-r und dl tJf-nJf k !i «ii.ncjc!»[ ergebtu wurdi-n, 
« eiaen, OfTe flotieu und Vespern, (unter denen die I Jesu 10 triimom sie üumtr an einen Tmeti bev 



1819. November. 



l> Kiithiii ivii-rl'r 



gern horch ktRnrU. Die drey Lutherischen Uaunl- 
brcl.cn tu St. EliaabeUi, Maria Magdalena und St. 
Benunrfdiii Laben ebenfälla MUH- udiI fesllkglicl. 
Musik. Vor der Predigt wird gewöhnlich ein 



wenig in Betracht. Bey St. Elisabeth isl IU hon 
ken, daaa Hr. Hemer bey dieaer Kjir.ii- ^i£ot' 
ist und (lsii bey dem Friede nsfesle und dem S: 
tungsFcalc dei Mangan Zweig 




n der Churwaclic 
■n Bildung und Verbreitung der 
Kirchenmusik bat das Ministerium ein rnatilnt fiir 
Kirchenmusik errichtet und es mit der Universität 
verbunden. Die- Herren Schnabel und Börner sind 
tils Lehrer bey demselben augcilellr. Die Direc- 
i,:n ;,l di'iii Ol>L-:-:ai:d<.-..^ri-; Ljita - ElnlLi Ilm. yui! 
Winlerfeld übertragen, einem geachatiteu Kunst- 
freunde, der mehre Jahre in Italien gelebt und 
mit bwonderm Eifer und Vorliebe allei Klaaaische 



-Ibst bedeutender 



796 



• dei- \ 



der vorzüglichsten Werke aller Zeiten und Zweige 
derselben* dürfte eine dar TolbUindigflni jeyn. Im 
Institute werden die Schüler der Gymnasien, die 
jnngen Sludirendon und die Zöglinge der beyden 
Schullehrer - Semiuarien ÜB Treffen, im Cborgesang 
lind in der Theorie der Musik unterrichtet. Bey eleu 
Smninarien findet noch ausserdem Unterricht im 
Orgelspiclen stall. Da» Institut zahlt jelM über 
i So Individuen, die bey der jährlich stattfindenden 



gsausfuhruug {** 
tritt) arhun viel gu 



v. Wiutar&ld itebt 
dem Institute ein Schall allerer Kiicbeumuaik, 
die er aus seiner DibUothek gefillig mklheilt. 
Gebrauche bereit und schon bei dein hstiten 



rueaen Stücken iviirderi tilgende viel- Motel Im gege- 
ben: ,. Hilf Herr, die Heiligen haben abgenotn- 

göttliche Gel 

Gehet des Herrn, von I 
Christa, seine Kir, 1 
wiinseheu dem Ins 
und liniTcn, dsss es häufige Nachah... 
in der Sinn für religiöse Musik wiederum genährt 
und nl Ige mein er verbreitet werden möge. Die in musi- 
kalischer Umsicht sehr ergiebige ClutrwocJse fuhrt 
tuifl regelmäßig drei grosso Musiken vor. Zur 
' giebt Hr. Cnirtor Siegen Ii " ~ 



ued ühiiifHTsjii:de bestand aus mehr denn läo Indi- 
viduen, die Solos wurden von geschstilen Dilet- 
tanten und Künstlern vorgelngcn und jeder Musik- 
freund mnasle es lim. Siegelt Dank wissen, dasi 
er uns dieses Meisterwerk, daa so lange geruhet 

gab Hr. Siegelt Haydu'a .feie* lArU und in der 
diesjährigen Clianvoche den attrbtudvn Jesus von 
Itnaelli. Am Grün-Donnerstage gieht Hr. Kepdl- 
inoisler Schnabel alljährlich in der Aula Leopol- 
de Clin Sthüpfimg von ITaydiij cj gehört aur 
Mode, die Schöpfung zu hören und der Saal i« 



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1819- Novemtie 



riiug dcj r.i'L^u il 
dan.il diese Rolle 
konnte, BtTT PIr, Um Cl KOT 

ültli'l^iiN.j"! Augen suicbeu 
Don OiijvIo in Uocufi A™ 



GiTVH ge tm igen V 



.l-J.iarliv.-fi;;, 



paar ■June gtfcSrt, and Leina derielben auck nur 
.uuerjliiclilieL Ullleijur.ln.-n Loiuieii; fulglitll »>K ich 

.nicli auiarr Stande, eiu Urthal BW den Worth 
oder Cd Werth dien Produkte ru tÜlleu* Mpucliei 
Hiideier inüclile vielleicht oit meinet stelle ireni- 
gev {•ewiisriihiili rci-Uirm j ich ul»i- glaube, nur 
Ton demjenigen Rfcoenielmll geben zu dürfen, 
vjs i;!i -Ii-' 1 rbcn-nir.,:,,; kunuc . ji^i- (,v as i,i 
llelrell' meiner einciley i.l), WH icli mit Lieber- 



in werden ]i Hegen, lOiLröroen die neu- 
riru in ille MalilcrwerkiliUe der jrot- 
;im (Jtblinde der küniglielfei. S.mil- 
i die corJrtUU Ue putrio^s der macc- 



,.,-iri Uri^i.islicrij-iii^eii Islig; ,?:-,;lii ;i! ; l-i- 
I in 1 i i~.IJiu.en Thnlen 

a aio dudi i/hneJnu nach Verlauf Vau fihifMu- 



1819. November. 



810 



millheilen Wirde, jo wil} ich in meinem nächlten 



T Director der grossen Oper, 1« 
— o BruslbeichMcrdc. 



Deux Qualuan paar Flält, ffluafoü, Cor, o 
Cur efe Basselle vt Baum, comp- par t 
A. Brun. Lflpijf, bey Hreilkoiir ei Hirtel 



hoffen, dl» Herr Homberg 



Hai,' mii Zaati Sinti Taiiei, in de 
ft J Ali d«o Finale, ül eine Cid« 
aiJifihnsilig ' Hill Bindungen Iiegiun' 



iSt9. November. 



meule neu, ist KÜiiAlLeru. die sich Für dieiel- 
guJammenEinden, aji L'iiti^i F. r.-i liiir:- ^i':'.-k . '.vil- 
i lugleick nioirt ohne Schwierigkeiten iit, tu 



Utertura oWr' Optra Rtipw — » — et 
drtn i- r r, ./ r - Op, 54. Lipuio, 
icn. (Pt. i Tl.tr. 8 Gr.) 



limTDl, als lebhafte Empfänglichkeit üherhaupe ur 



Votbeygchen! Hier hnbcii 
lein, und vornärnlirh Tür ( 
mil Grund EU empfehlen, 
n die für Miuik raclu- »Je- 



Sie ha! keil» Einleitung, sondern fingt gleich 
It der Hatplietbc an, /fWtfro ton tpirilo, Fj 

C-Telr. Der Sali dl krallig uoJ tlari d» 
lüuiseula'ioa fall »Ulm oll; lim Cm», oarh 

Mofubre«. obfeboa e>. be.ond.-ra für die Wn- 
alronifule, getcbicklo Spxlrr verlangt, und be- 

ItruwUm, i f'iRoiim, i Hörnern), 3 Fuum 



*o //«„n ,\'j.'t. r* 



Werte, i:!u.-i Tun ,&,fr Al !, <.0;icl;i .\ r.- Schau- 1 sil.im H n Im. i:i ilugUlul lioth feiler, all b» dalli", 

apiele) «eilig oder gar kein Glüci machen, weil brgriiiidi'le, lind daier se-Ibit unlor leine« Kircl«- 

geringere dagegen, die ober durch Jen SlufT tuf- | coinpoiilioncn lebenslang hochhielt. — Von rinrr 

fallen, und denn Awfübrung nicht) in Ansprach | Kritik desselben kann hier die Rede nicht lejo. Sir 



81* 



1819. Novefcbcr. 



f 



Pol-pourri paar la ClarinelU, Bf. atx 
nabln, Mio, Baue (Füte, -i 

pur Fra^. Dann. Bonn al Cofc 



jathafle, gut geschriebene «nd ge- i 
a Folgenden hinüberrülirondc EMci- 
aa kUHi aber nur allzuoft schon 
• Moarti, dM kleine Duell tat D. 



das grossere Spiel einzuführen. Es ist dem 
achtbare Wert wegen leiner richtigen and «durn 
Methode Anfängern gani besonder! EU empfehlen. 

lUa Fiinchette eit charmante. Trio /nun äe 

■a FUu, avec acelmp. de Pi'ancforle^a 
le a Vielen., Viola et Ba„e, par L. Dwl 
e dt Ix Chapelle da Rai Je 




Herr Dolia 
FirUith 



■ liefert 



rdf bejd. Ilind, 
bald von der rech- 
gespielt wird, ein' 



b Leipiic, ciiex Brti 



1 für die Klarinette mit ziemlich vielen, aber 
hl achweren Figuren, in nicht ungewöhnlicher 
Hier variiri, (dal zweyte Mal am glücklichsten) 

auiing benutzt ist. Diese FoJonoise hat ein 
lüglich artiges Thema, und irhlieut für du 



köpf tt Härle] (Prei,, 16 Gr.) 
Mr. D. in Piri. hat einen grossen Ruf st 
Yirtuoa, und diese Beine Compwition ist auch fiii 
Virtuosen, oder doch sehr fertige und auch in 
kÜDallichen Sätzen aehr geübte. Spieler. Ein» karte 
Einleitung, die auf die Hauptfigur des Thema an- 
genehm. Dum folgen die vier Variationen. S« 
lind abwwhlelnd in laufenden und manu ich fall if 
springenden Passagen geschrieben, deren kWi 

deu Sehlnai bildet. Die Begleitung M horh.itin- 



I. ÄjV- 'f:'u ( n-.hr lächle l'el-un-s- 

uuete in allen Tonarten für den treten 
terrieJit im KlmierepieUn Von /. F. Doe- 
umer. iSi Werk, liier TheiJ. Meinen 
üfldiche. (Fi-. 1 Thlr.) 



.achlrchtcs Orchester linden. Daa W 
h recht gnlzu einem kurzen, gefällig 
gleich verständlichen fliijo.lück Für 

v Dave faeilei paar cW Flütee 



laitern. viel angenehme Abwechselung , Udd 
non {nach Hrn. D. Absicht) daiu dienen, ju 
Spielern frühzeitig Geschmack für dal Ernate 
Fej'erliche in der Mnsik einzuflößen. Dar Verf. 



auch durch gute Benutzung der Eigcnheilen dar 
e, soweit lieaur dieser Stufe der Bildung Kr- 
. n , :[■,' t-n :i .1 ,i j" £' In .'i fi! ivr-i.l.:r] kuiKK-;]. Zj ; 
u Behüte ist milhin das Werken«! Lehrern ' 
ihm, odtr auch (jitellauleii iur Unteihitlu 



Ztiprig, iej Breühapf und HarUI. Stdigirt unter Verantwortlichkeit der Verleger. 



ALLGEMEINE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den i'<™ Dccemher. 



N«. 48- 



Stmefluagta über Spiel und Vortrug da Ada- 
gic , für Dihttantin imd Dihtlanlinntn du 
KiaHtnpicU, 



E. 



> Djlatti 



1819- 

;inigtn Regeln zu 
il der M der 



tigkeii misierorr!enllii:h weil getn-neht baten 

aber ungefüllt :n~! vui ?.ulra;-i;;i. i)fi- ;;n."i: Fi ]c Li- 
egender. J« Adagiu nach iU wenig Genüge tri- ■ licli kIImI blies da! Adagio auf Jeiner Flölo roei- 
itcn. Ilirau gehör! freytrrli ein ei S ™n miuikali- sta-lull sdm.i. N »dulde™ gtimss ich de» Cnler- 
ichw GcluliI j du aber, wie mieb eine langt Kr, i ricJili mein« «jriigcii Valcrs, dei Cnncei-lmtincis 
falrruug gelehrl hat, diu« Gnchini der Null« I-'i-iiiu Hniir.i, wslrnei- ulienill all ein vorMrglk-lier 
mir wenigen m Tbcil geworden ul, so muri man 1 Adogiu- Spieler damaliger Keil amf der Violine 




1819. December. 

Nole Tnil dem Pn.ilt liinwegf e 
ilglicft ™ey nnchinfoe Noten, an. 
5 anrechoben. 
Vcrschhg, weteber .ehnelt gespielt 



ischni Zeichen, de. Triller., Prall- 
!ea, prnÜenlc [lui.v (Ii! . m.i i 

H erfontem, leiderl aber oft ver- 
tan* unricTilig angedei.tel werten, 
in des Triller, hat besann Hieb die 
lie er ausgeführt werden niusi, fit 



.'ird mit Fiii.l" tv.t.n, ouipuCuLil, i 
' 'ir ilurpWr .nfji.Lt. 

bat di c Ficur "«□« 



*) Uer Schleif« hat dir Ficar eine. 'Dop- 
ptlichlags, nar'in unigclclirttr CalUIV, WL J 



Vortrag ml last, versteh! .ich von lelbat. 

Ei würde mich übrigen, sehr crfreUB, 
wenn meine «enigen Bemerkungen nicht allein 
all gul gerne inl und anspruchslos, wie sie ei lind, 
aufgenommen, sondern nurh bey der Anwendung 
nützlich und kwHlM gefunden würden. 



Wim. VttmiM der Mannte Srpltmi/r lad 
Orltbtr. 

JTefoptr. ' Da. Singspiel: Vis bf}thn Tmn- 



« sehr, IIa le 

r at.il rud. 



,j li-.hr. 



im, aar Nation. 
kxtieeO gebpMc Unit war Kr die, durch, wel.rlio 
Süßigkeit™ ve™ölinle Ciiumen der Wiener rc.'a 
ungcuiesibnr. — Zum Na.uen.rc.Ic dei Kaisers 
wurde a.n 3h;if Öclobtr Hoi.iiii'j vielbesprochener 
ÄittwJo mit aellci.cr IW.l aufgeführt. BrUmit 
i»t ea, was dia ilalLCni^tioa Zeitungen darüber' an*- 

□ igifeed By Google 




druck unnn>(licli. woiu tlm Duell vtM udl r 
lieh «an Scborüeio. Iwytrfgt, Kckiioi, bey eine 
Präanf&ie-.tir das intultkentc , lien liStLile 
unn I.nifrrweila hp Enerke »de KunslnrodlLk 



lüallen irirklicli ciuenfle 

-J» wi*r Bit I . 

greifen «ud. Die Ouvertüre Jil ilj«ilbe «lu det 

D igi Ii z cd "by Google 




1819- Decetabei 




, J'jJik.i-.ii. iL. 5, w-, Jli&j -Iii Au^c Urjin- 
,iiden tiiiLnle. I'ür fiui-ri Ivjllij.-i OJimi- 
33 ist nullit niiiidci g^oi^l!, Jicac Arbeil 
sich tliiinvoll in die früheren Musiaclien 
üiciM Mcistera, uud liL>3i]L;crs Iüil'l- 



]ÜL-c, d^L- ;uili LiMvciliL'aciJ.'cl: \i>ij;rLL-^_.c- 
Ii, und imlcr »'ulclien LuTgende den Preis 
inen i 1* Dia Julroilurtjon. Indem uael 
lrigm Oarerlnre in I>, einem der {-läuten 
id kurjfltielc'i gearbeiteten IneEruLueuL-dirüeke. — 
i zut« llilurudl in G drn aubrtchntdeii Mur- 
a, und du Envodien der ginzcu Natur geichil- 



!l mi tlil igen Lull, rrtii 
[!.-.> gnn.'IPll tvuRI, dir lln- 
\chltln dmclil.i.'ciid. 
u ii du i ei ai Linn im, im cm gveraUigor Donner daa 
nUgemeine Fmbloclra urplötzlich unterbricht, und 
Gott« Stimme aui dm Wolken den: Nnah die 
Strato der Sünder,- und dio lirlrallung der Cc- 
mblcn verkündd. Die fulgend™ Wolle dej im 
Itcwwutsejn der Sdiuld am linden liegenden Vol- 
les: „Des Ew'teu II ichler« inline — im Slaulie ho- 
le! an" — »il halte? Sllmino, diu Zunge den 
Dienst versagend, glcirlnam DDI' gebammelt , sind 
" ' TliealerelTett, und sublimen 



Jer Chor 



i eben jo wahr, all 



auen Gelahrten, tceLrhe 



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Leipiig, bty BnSthipf und Härtel 



Rcäigirt llntlr t 



■nfltidlcil d,r rirlrgtr. - 

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INTELLIGENZ- BLATT 

,ur .!!{<«n... .«iül(ilii(1 Zeitung. 



Decemter. X'. VII. 1 8 t 9- 




ALLGEMEIKE 



MUSIKALISCHE ZEITUNG. 



Den ßtm Dceember 



NJ. 49. 



rtnit glaube ich» m 
nirläulig« urmeil uner Oieies Meisierildck, wil 
11 die hiesigen Italiener bisher genannt, amgeapro- 
iheil zu haben. Zuerit ein paar Wcne über der 
:berrn«l> «mgearbeitotcTi Text dei Beanmerebai'- 

" :r l Ilawle dem Trei- 



1-ydeo 



kindliche Seele tum SchlupJVmkrl allziilVnber r j- 
tferhaftjgliriL macht) ffo erblicken wir dagegen im 
eWiirr PC« SrvtUa wirkliche kräftige, ich möchte 
aagcu, .iidlidie Mcn.clibchkeil, neulich Liebe, .Ei- 
fei-iurhl und Vcrecblegenheil, letitere keine rbe- 1 



rühmlichem Wege gemachler Erhhmngen , iuil- 
der,. all natürlich. Nolbvtehr gegm die Williühr« 
liehkeilen, dt» Schiet»!*, Ucbrigna ■ü.d alle 'i'u- 

F igarw üoehait ; 



1819- 

wordrn: im Barbier verlaut der Graf, Ten der 
Hauen Zirkel der Haupt-tadl mid irrt vereidet 

gespruchen B«Ä. liebt den CraleB. den li« 

willen ; Bor-Lolo, de/iui^ durch die über aeiti» 
■'tfSllitb, alf durch »eine Liebe eu Felben, li- 
weil wir*iii ihm den leidrruTrn Tbeil und in t ei- 

gnen tt.chciuen „ni, wie sehen oben geiagl, all 
natürlicher Ankara pf gegen d.. ihn Terihlgend» 



■u unschuldiges Mädchen verderben will: 



Muralilät weder phj.iolugiach ontirirL. aocti riu-, 
lieh roUchuldigt »erden kann) Figaro endlich, 
denen Giuner.y im erüen Sturie Hanger 



I Nolh < 



B Sobjetl 



_ ifflüBi, „,mm 77- 
£nroa WccJaeif, aht «in« unmoraliaeha geichuinck- 
b»e -Mi.^eb.rl, die olmehin durch ihren cjniich- 
geirbrubenen, ierei.ren und deth hMUferigu und 
uuco.re.len »klag iruhWg wird, dem-DnrWer 
™ Arrfin he, weitem nnlergenrdu.t -lebt. fl e i„ 



liof^runjig* ijjiü Jn ^eul 



1319. December 



deii Sehluu hahrn i 



(iibintheit, au Hoicbthum nnd 'I ilular-Kbren führr 
Faeaiello um- uocn bey einigen Sonderlingen, dl 

nicht mil der Zeit fortgeben nnd deren Stimme «»CD Ilgen lleweggruuue Ufr Jourualülen dai ill- 

iii du- Wiijlo crachallt) rnif diu Moiarlsche und gemeine (Jrlbeil zu bcjlcchru vermocht: tut™ 

Jhnlichs KreR vorbereitet wurde. »« *arlrn Jiing- hat £ .-|. iil,„ „,„1 ]er:-le,-e getadelt, die mtate« 

linga Seele erfülle akh an der Kimil der tdelo- offen, einige 'in der bekannten Ja- und Niimu- 

die der Italiener, <lem Manne biete dio denuche nier. Im enteil l'in.ite neigt aicli dal, ni iit 

U»rmonio die lulutnuticUei* Nahrung dar, die in: MalrimvnLu p-r raggirv, gleich fall! in Jtura 

seinen BediirfuiMeu von Niilhen i.i. So wird «Hnj Hule, für ZSpj tiner »iiilichen Ccci- 

jedein und allem icia Recht nogellinu! Kemme ich litiil gehalten Labe, du linli aber jelit all bleut 

nun auf die neun .Hoaaini'ache L'ompoiitran des . auswendig gelernte Mechanismen bewähren, ritn- 

- -a luriiet. Wu nrii mm | " 1 . . 



pouial oino Moiart'ichc Oper abcrmnla componireii 
wollte? Auf welche Weise hat aber Hr. Howini 
die PacjiclWho Oper umgearbeitet? Man tollte 
»gen, damit lieh die dünnt» Klarheil, die rei- 



Couipoaition durch die chnoliicho. Verwirrung: die; 
bleischwere Ueborladutig, dit venwciTeJIal. Bah-, 
unng upd die wahrhaft nnsraLiudig«, kein Uhu. 



und hernnteisteigende 

vom Gi-uudloue und oer t/uminanle jni nuts «- 
gleilel, wodurch Glocken und Haben, Arnbout ml 
LSwen, Windmühlen u.h! l'fordegcwuhl, wtlriio 
den Leuten im Kopfe ailtr, gemalt werden. Alls 



H kl die Länge nnd B 



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S37 



■1819. Becemb( 




gemacht: diu Wahrheit gebietet mir au engen, 
dau der fimjiiii'scli» Figaro, wenn ihm nur Stimme 



. -Garn«, .Ur in der Holl 
,lv„ M.il wider aul>:vt-tctl 
ine.<enhrit viel au Stimme. ■ 
,i den Verlust durch Kunils 



und will 
:tzan[ daa 
i Tausch 



■Kcifit und nur die geprüftes* cu 
gehalten. Uebrigeusmus! et Verwund» 
data Hr. Garcia, ' 



«I. .ich so smideehar 
den gumclinicu kann. Wm Madame Kon 
hl f |.i, iml>e!vii;'U «i wri<. ich i Brill wuli! , 



,.-.,„.. 6 w Ua ich uLt-i- Lein l' , niaio.( Im.: so 

i ich nicht verschweigen , data Tone, die da 

Uingeu, all fidc, Erbaen von der Treppe (wie 



inichen. Barlolo wird von Graziani auFeitie Wciso 
vorgestellt, dasi man offenbar rieht, die Italiener 
verlieren (vielleicht seit dem poliliiehen und schau- 
ipielfcunallerischen EinH'ussc der Franzosen) immer 
mehr den Begriff der wahren poelisch -komischen 
Eonflurier«, in der^ sie aal« den neueren VSI- 

jelit von ihnen auf der Destillir- Retorte des Wlf- 
iM tu Sjlbcii.lcchereien und Vcrsiandeiop-ralio- 
nen ähgeaogeu. Von der komischen Kraft, welche 
jnir EhatU.au an italienischen Schourpielorn vorge- 



feli einsehe? TleM 



840 



Noten geaetilen Sprache. Ja, es sieht [0 t 
diu uach Vorlauf v,on lehn Jahren das Raeilalir 
vielleicht gana und gar von den italienischen Thea- 
tern verbannt sejn durfte. 
Paris, Ende Üctobera iBlf,. 

O. L. P. Suvtn. 



MmHaÜtcho JUtrhy «;t* P.itit toni .banale 
Oeleier 1819. 
Seit Ilr. Ptdlcgrini nicht allein nach iciaer 
Krankheit tum ersten Mole wieder in dee Haina 
di genio vohibile vor leeren Hauken aufgetreten, 
aendern auch im Roiaini-schen Barhitr van Sevilla 
sein aeiduea Co.tum (welrhea mir übrigeniniil den 
Worten 1 QatUn figura greUtCa « toraieo, im. 



als er seihst bemerkt worden i 11, haben, sagt nun, 
die sammtlielieTi Journalisten beiebloaacu, die Apo- 
theose dieses Sängers, eu der aehojj die inehslm 
Opfer dargebracht waren, noch Tür euiian Zeil 



Uer Geilt des Aufruhrs ist iu die Crosse 
Oper gefahren. Dia Mitglieder laa.en. heifit ei, 

lind) gegen die Wahl du neuen Diretlo» et- 
schellen. Der alte, Hr. Persuis, Woeste den retlr- 
teil Effekt m beiwecien, nämlich die Eifekten in 
der Tteatercaese, Wo soloher reeller Notaaa sich 
mit ins Spiel milcht, da drückt man ein Angela 

Fcrsnii ist nun abgetreten von der Bühne, du 

lim'^llJn^Ie'n Freu'nden weh f"dZVei7 vh 
inin ngl, .läehstena aueh von dar wellHcben tüun 
will) und min hat ihm einen iSachlhlgec genillt. 

Miedmoaaaeti dar greisen l>ner^ KelleiT, 




n cfnrorhe-.cn Dialog muii h-rabai. 
wcl.iicr letalere, allen"" 
den /ju rrkeu der wila , r 
cyn, all die gccterollc Liulit-il der 




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§51 



1819. December. 



Lehern jenseits jßtbt! «ls Sie Kunst? Wslitlidi, 
" ihre Schöpfungen sind au gross, nln djrsa die wem 
anders, *!■ dem ganzen Mcnjchengcachleciije , das 
ihn* theilbuttig werden lann, zugehöran dürften! 



der römischen Kirche Crüm 
flie Werke ihrer Singer au 
.Kljctsriifcvcr zu -Wehren - 



-reden weder den Privübeaitieru, noch den lusti- 

«ino Berliner Singakademie, bey Jen Vore-iie™, 
■ welche aio in dem Sinne ihrer «liflung, in dem 
'Geilte. der iie beseelt, in ihren. Vorsteber, in ih- 

rein Umfange besitz«, »«Ii .de* nwejjroli(«i 



.liniren, iudi 

JJitlit dem gröslen Künstler Märe dies erlsulit, so 
■lange ausser ihm noch irgendwo Knnslgcfüld Mit] 

ond Vinn wiro dal jemals »lljamoin «Korben? 



le für Kunst bjnpfänglirh 



teil, da» manche glänzende Periode der Musik, 
für die Zeit uniertr Kultur wahrscheinlich auf 
Ninimerwiedartchrou, loiii hergegangen iit. Niehl 
die Kunst ist erschöpft; »och in uaiirra Togen 



Paula Biograph iec 



cu Jeu 

, (Iiis, 



H'il'!.ni^l^ '"lii.i'u i.i'rl ■-±.:'.' .fl.r::. 

^Me^TLil^ei^TV-eflef' Stle" f rrücT woH 

Kirche gelungen werden — diu Verhältnisse feh- 
len, wenn auch der Geist -eines unterer Künstler 
-einem Palästina ,uud «einen Jungem nachstrebte. 



nrdi die Zunge aller Künste an dem Menschen 
edet, die die Mu*it nicht zur Unterstützung re- 
ligiöser Gefühle., son.lern .zur SunilrillB, der ge- 
"— Ausspreche der Glau- 




Studium, für eine noch sie 
adiicMe der Kuu.l aus ihren Weilen, für ein. 
Annlyae des Wesens der Musik aus ihren Urbe- 



äbtnpt, Fr.udc, 
n Üefdhlen ver- 
geu, uicHnh] die 
ude, licfgelhhltc 



feilhalten Religion, ihre Cliiire wurden gleichsam 
das Organ der Ofl'riibiiruug arlhat, sprachen GJau|- 
bensfcbicn und geneihele Gebete, blns dielen stllut 
angemessen und um dieser selbst willen an., and 



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diensarrien, Orileriin und dergleichen. 



Auuordciniig "oi-ausgegangcnes Unternehmen zu n 
den, habe joh gleicbwobl, frey von jeder neraiii 
lidieu itückiidil und Furcht, nklil geadienl, jitJi 



hlbu, Dio ati!L-lilii!i!i-.j; II 



UtbcriKht fiel Zuilondcs der Ma.il m Englani, 
In Rücksicht aur N.üonalmusifc hat Englsud 



g der Tilel, pflegt d; D Ge- 
! irueil Solo - und znehralim- 
wctlueiu, die» ist schon eine 



inligeji Künalleru , KiLnstgelehr- 
L eil und Kunstfreunden i ; ich abe c I Ii;:u;il 

gern« zu ujo. Niumbni g, den igten Oei. 1819. 

jT. ^. Ä. stfer* 



nur viel Angenehmes, aondern auch Gnies, wel- 
ches IiUhi «oh in mein- all einer Hinsicht e.- 
weiseu licsie: und drr etwa mögliche Miubraurb 
einer 10 guten Sache darf eben an wenig iiier all 
liidet-wärti in Heliachi kommen. Wie sehr ila> 
„ n Machwerke wen!- haupl daa mehrstimmige. gearujrliBftlidi!: Suircii 
ger geben, wenn jeder künstlerisch Thali^e. sich Iiier national ist, erhellt aus dem bereits erwähu T 
iriMEl'itiisl in li« H:.m!hi:;' ;i: ujl.l I id I nr i u, i;j'nj;rr teil t.'oiurl-Ciiibi IUI " 
niella, ■ " 



ji. und 



Qqotrt, auf Untiefen, in 
suiup fanden Nebenarmen beikann wird. 

So sollte es z. B. Wahl angeben, daäa einer 
unserer neuem Meister ans neb den Geist des 
AUegri, Paldstrina efe, recht Verne limlich hören 
Jicaau, heicieliort durch dio fortgerückte Ausbil- 
dung der musikalischen Kunst. 

Leider ist es aber mit den Kunst», wie mit 
der Geschichte der Volker. Die hrfahr.mgeu der 
Vorzeit gellen in Vergessen Leil. ubne daas min 



Madrigal-Sodc'äl; und auch besondi 
harmonischen Gesellschaft in Halb, w 
gesell ickteu Pivfeuiot 



In Schottland iit zwar diu Mnaik bisher sehr 
eilig allgemein getrieben worden, wia ans der 



Musikfeslei in liduiburg sich ergibt; dennoch bat 
die .diolliscuo Nation von jeher Gefühl Tür gu- 
ten Gesang gebebt, wie diu Alcngo acholischer 
Nation illied er beweist, welche 



innigen Gefühls, und natürlich, eir. 



"1 



Sil», 
fco, und illlU 



aitflroE, ti"e um jeden Preii zu kin- 



phen sw einije Conccrl» anf «Wey OrgeB, 
.ich «igle,' linw Iis die WirLun £ . nicht- 6" 
vorher berechnet halten. Sie hielien die« O 
cevto in dorn länglichen Saale, wa ehedein 



■,*HMi Dihdin, . - -.!-: 
Auf einem eignm Tltetl 




1819. Dempbet. 



f, mit PcHilfln Kr alle r 



. Um 



menli geschalil. Auf i]or «pafliwbeil Guitnrre j -eine Musiihandlnug; Hen All« tiläit dio erile; 

teiilzcn wir -j>M einen sein- s^ciiicktea spielt,-, Fiele in den meiste,, (.'o„;«l tll , und i>t jelil Di- 

Herrn Sola; doch xheint dii'ics lusinimrrit in i-ertur der luiliiu crii-aliiilcii (.unedle in Batli; 

England Leine piiK AulnaNme zu lind™. Dos und Herr NidmlHBi spiele! mit ungemeiner Fm- 

yiuloiicell wird hier mit ll.-tlil i;r..:li;.l,.t unil v„u tifjLril in vielen Courcrlcn. 

viele« gelernt. Selbst der l'rim von Wallis hat .Boy diesem Instrumenta wird es nicht un- 

es ziemlich weil darauf gebracht. F.s Ȋre daher angenehm aeyn, beincrU au linden, Jus mau am 

iu wünschen, dass mehr gute fJulos -.inO llm-il-ii iielrmer Q.dlie Oiard;,.; [,;,!,.: soldicn 

ilafiir (■escluicbcn würden, als ,■- :.!, >l;i. Iii,-, W-.iL-i-m ilJn: ^tn die FISic gehabt, dau er ofj 

gibt; und besonders, ilns.s -sie auf liiletlniilrn Ijo- jje>a S t lialje, „iilwr dir Thür ;rdri Mirsiksanla 



icclmel waren, dann 



n dieses Zinjmtr kom- 
höue luatru- 
Jiaflo Al l Be- 



de» WBnigeu,-dic 
Glänzende und Fei 



Feurige der Herren U'eiohscl und 
Slirke und Sicherheit der [lunu 
Snoguolclli, Debil der grusjrn Ger 



rossen Find, not 



863 1819. December, [ 864 




Lnpig, Uy Bmitopf uri BanA Rtägin ^Ur F^l^rOichUii Jtr r.ri^ir. 

DigitizGd b/ Google | 



VI. 

BeVlafi-c mir .lüg- inusikiiV Zeitung- N°5Ö.J. 1819. 
CrucifixuB. T . mta . 




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870 



ITen' K. lieh nicht V 



.eil Juny 1818, und 37» F.nali'h. Uli..', 

in '.1 1. im,n;illi.l:. seit Junuar iBio. 

■ iesen beyden finden .ich iW noch, » 



t der Harmonie, nach 
zwischen wesentlichen 
Hl und unvollständigen 
und w«. beyläulig h> 



ii.:li „^.l.-ilcr. 
.J b,™™/ Cr.™ 

n™ D. CaScsU 



Kim Sliirid. London, i-gu, gr. Quirl, Hr. Shiold 
wir dumsl. HnFmosrkiis unj i>t nun Kapellmei- 
ster des Hoforcriestera, welche SteHs jellt beynilm 
•in« Sinecure ist, weil nur ■ein' wenig dalicy ei 
lliun itl. In jüngeren Jiliren hat er verschieden 
Stocke für das sfnjKaeSa Thealer, auch nachlic 
andere Geinngslchen ctmipDnir'. welche alle einer 
natürlich gefälligen Ausdruck haben und fielet 
Beyfal) finden. Anf tieferes Studium der man 
kalischun Kumt und Wiiienjchaft icheint er »her 
Mltul keinen Anspruch tu midien ; denn im Pro- 
ipectus eur Siibsci-ipfiun auf obiges Werk Up tri 
„Htrmge- Fugen un'l gesuchte Canons würden kei- 
ner. Tftei! dieses Wert, lu.nl. 



i»u Folge hilieerblos 
VlTlhua, Rotisseniis Kl 
r Holtmann (Organist. 



PI im, ein musik.L- 
haln. 
Auf 



,1 tiefe, , 



u Hy- 



lo sagt er auch in 
selhslT „Da alle, 
»< und Versl.ud 1 



feie he. harmonische 
shen . Freunde der 
.Ii ab möglich, die 



1 ve„ij',!icn suchen,' in Jlcff- 
:. Hulf.mlftcl einen angenehmen 
Bindruck auf all Gedieh In iss 



kallsrlien Nach [0 rieh u Ilgen (rcsearclies) beiclnSen 
gewesen, sc- erkühne er lieb, dem Publicum eine. 

tot werden möge, voriulegeti." Diese Pmbe ist die 

ution, Melodie. Harmonie. Rhythmus. Die Eint 
lciluug der eisten rtnjpilir fangt mit einer Liste 
von ?J Büchern in, die in dem Werke angoRihr» 
sind, auf 3 Seilen. Nun gibt zivir 10 etwas einem - 
Buche hey Vielen ein sehe gelehrtes Ansehen! 
wuiu kann ei aber bey euier 10 kleinen Cram- 



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Dtcainber. 



W«ki Khoa all K 
dou D. BiivLej eil 



i«u V uilt MI Ii etil an^elreLeii Iii; !o nimm 

firwirtungeti iu die Ilaiiii. 1... J.d J.iIk 

Jen dflll. .■!„■„ r,:l,l,kiu.: nitii: iiijwiljl-nmi.i. 
l'i:l<S L-illleUCllteilJ LJII|li3L[jl ■. i ii'l ])a i ..1 eil a 1 1 1 

Leu jii e.hallen. Da de. Verfa.se.-a eig. 



All*k!ll :il-:oill,'^CIIhlL 711 I 

»ir .U9 dar Vwi 

Iii Millen der llauplzug eiii 
ujYlijSeii All, ilejjcu VorilT 



iiaL die Anzahl der Mu»ikFtaud Einigen au abt>jliEDe, 

licht nielir hinreichende Erniumerm^ Rüde. Sdlut 
Qoartell - GwellMtmitoq iisd jetii hier Umtne- 
-cs vi häufig uilti nur gcivühnlieh, nlii sie nH- 
rem, ila Dilettanten licy inäulgei fcUniihnng noch 
lahig waren, au ileuolhcii Thal n» ueliineu. Docli 
üiervun genug. Man hat liier seit wenigen J»o* 
itu vorjeliiedcne ueuo Oralorieo aufgeführt, wel- 
iho nicht nur nicht gedruckt wonld sind, Ufr 
Jörn iDeh in tranig Eindruck gemacht lialiM, um 
wieder geget-en zu wei den. Jlicie Sache itrüie- 
nct iiiiu Ueichlusse dielet [friwriifal Wohl 
einige Aiifniciieamieit mm Heilen junget Ton- 
Lunatlcr, . die auch, geneigt sejrl.rnilchleu, . »Jene 




!cri„i. Ccbcriichl tili ?• 
■i- Kiir.J^l- CotiiwInirisliT II 



poiiiiu«. ein llondu eV 



Vlad. Spoln- s Ui - 



Spohr, Schi Spiel »I mriilerlmfl; Fe««- und Em- 
plindung. leiln Haltung, ninnWfcirdl« Adagio, 
voll« Birten Ton, bewundern™« i he Ferigkai 
iu Octayan - und Ufrjjnrniortaelircitungen, Dop- 
pal-, inj- und neilat-lien Griffen, die I.oidiiig- 
Leit nnit Sicherheit dar Sprang., den frinen Bo- 
genslrieh bewundert man gleich . so nie boy aei- 
ner gejdiUUlen Gnltin Jos teile-, alle Schwierig- 
keiten der Modulation in dar iremricaten Tonart 
tlkht besiegende und gcjLlinrack volle Spiel. 

Dan sS.ien gab der zweite VleJlnW Ser 
kdnigE. Kapelle, Hr. J. Lind, Ctmwrt. Er jpltlle 
Hill gelungener Anth-engimg ein Violineoncert von 



UV. .Lcma Coiicerl. Kr hrrM mit Hm. SchiMftt 
für nnjr WiWJiBrntr, und n-it 
3 d Schndlo ein Concerl Vir da ', 
einer Coinpoiilion. Er hal eine 
llölni und- üblen Vortrag. Ho- 
Cmwtrt, in dem Herr 
UorBpartie vor»Sglicn 
n Concor!« trat unerat 





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1819- Decembet. 678 

, de- ) nrid' Wii«| wie deräriU nill lernen Kciintniii™ 
r HurraOFtte in dem TWoIthe jttmllel im« 
llet, i«t icüon lo mairnigTaitig i n oieae« B Dil- 




ti fi No. 6ta 

Sj-Wea., 2 Tall'f, B, =. f. «d ■^be- 

gleitenden Srimmeu jjnd in ver.ichiedrjnfn Schiiit- 
»elu geschrieben, Jen Gebrauch ei hm solchen 
Licderbnchi cicWeri. Papier und Druck und gm. 



. Tre Rondi alla Polncai per Jat Vioüiu, 
VMa • fi«Mfc «»F^oui «bedien» oi 
ÄrtfWM jtVtjß Gottumth .n- I*»dOn di 
Andrea Romberg. Leipiig bei C f. Peter«. 
(Pr. 3 Thlr.) 
, Jt'a/iraate für (liettlhen TaiÜßBUnU, rornj-c- 
airt (in Uumbure; iSit während dir Bok- 
(Pr. l, U») t ■ 



Di» Verdiemle 



haben die Satze mehr Leben und Ii 



Coir,]w.ition, dier Hr. R., wie 
_ . Hörend' der Beligerrag; Hom- 
burg icbricb. Wenn ei überhaupt merkwürdig 



in;, .l.i^ fiu (Jacnponial, 3 



du tisch «nniJuilitthc Urd.mtcii in ihm aufgien- 
gen, und rr fjiliig v.»c, sie nieder zu schreiben: 
" erken, »eiche- 
11' Miuen tot 

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879 

dem Göll dei Krieges geflüben waren, beseelt™ 
und nie er sie in Tönen darstellte. 

Wir finden bey der Prüfung dieser damals 
entstandenen Fnutasio auch nur ssivaycrloy: ernste, 
tiefsinnige und — berechnende (iedauten, die- in 
diesen) Zuslando fceylich wohl die natürlichsten 
scheinen. Sie besteht nämlich ins einem melan- 
cholischen Adagio und einer arlson und kuLisErull 
durchgeführten Fuge, die von einem nicht laugen 
Lnrghelio unterbrochen wird, und deren Zerglie- 
derung hier iu »eil fuhren wüide. JJic Titel- 
•■ Ve kommende Zeit vor. 



(819- Decemler. 



■vorkommenden Fuge. welches mit kleiucu NuEeu, 



flait grandet U'aliia poiir Ir Pianaforlc, par 
i'. PaiUnaci. Oeuvr. i. ä Königsberg, eher. 
Uuaor. (l-r. 16 Gr.) 

Die« Tin?* n ullen mil genauer Ucachtnug 

deutenden UchcrachrifEcu — überhaupE aber lei- 
denschaftlich vi 



ichreibt oft für solthe Stücke uiigewcdinli 
ubertrieben yoLUtimmig. fij finden sich r. D. in 
jNo. e. Aufgaben, welche dm. Spieler selbst in 

den, und sich liier wenigstens nicht rechlferEigeu 
lassen. No. 3 und 5 und in melodiöser Hiujiclitotwaa 
veniger verkünstelt und in harmonischer weniger 
überladen und in gewisaem Urlrachl lieiulicb sn- 
nsnaainlt in den übrigen Nummern aber herrscht 
UeberErribung, und es neigt, sich daiin nur fllbtu- 
deulheh, da» der Comp, sieb von einer guten 
Spielart uiclil wenig entfernt. Vielleirlil »lud diese 
Tanze ursprünglich für rnebie Jnslrurnenle ge- 

noforte ausgcselaE. Säe sind daher schwer au spie- 



bsupl hält Hec. diesen Tun: 

im Jlen Theilc unter andern findet sicEi auch eine 
,-by Ilm lischt Uuri rill igt eil, der tu Fulga der vor- 
lelite Takl ganz wegfallen musa. In N» 5. würde 
Hec. das Tis des Baues in 5Een Takte des SM 
l'hcils für einen DmcUcblcr hallen, käme es nklil 
in dciujclbcn Tfieile nuch einmal vor; Wimm 
vermied der Comp, diesen Fehler nicht durch s, 
anilllt Ca'/ — Ferne, wäre der Quesrilaud im 
SEeu und SEcn 'i'akt. des letalen Thrill lehr Mehl 
dadurch vermieden worden, wenn das g dei Bss- 



der Verf. vor Hiaagriueu hiiien, wie im enlra 
Takle der 6tcu Nummer (er vergleiche die alil- 
talalimtlien mit der Melodie), er bedenke, diu 



das erste Wert deetelhen n 



Art gibt, aein JUisjWlen frty aussprach. Die Hc- 
hendes, und nutiu er kündig einfacher und reiner 
Arbeiten w, ■ 



.v Po! oao i, !s bnllnnü, potlr h PiawfaU a i 
nmini, iwiif. — — pnr Aug. MUhling. Oeiir. 
15. nLeipsic, cl.m Drei! köpf et Härtel- (fr. 



atels interessant; der Ausarliii Iniig nach, flci»aijr> nc". 



Seilen dsr Spieler ri.n'li, t.hnyßln- mi-im innen 
sehen schwer und leicht. Sonach den jetatso aal 
eben Freunden des lJoppekiüH. ntif Einem PI 



;cnWii l.icfilialicrn mit Grund 



Leip'ig, Je)/ Bradopf umT Häittl. Bedigirt unter ftrar^rerliicliiiil dir y~rrbg*i - 

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MUSIKALISCHE ZEITUNG. 




1819. December. 



! der Fieil mirag, und der iJlleV 



ingerin liallc als Julie HIÜiUcn 
Im Kunstfertiglcil cutuillel. * 
irera iwejlen Erscheinen Vieler 



Bichl durch üire Schuld. Wir erklären um hier- 
über ,o: Wä™ die Mcnschenbruil mit Ihrer Keble 
:n tili Orgelwerk mil Tauen, 



\ upgHchlckltr Spieler, 
□cuaueu zu muH, »ach GeMIcn lieh licrurul reihen 
tonnte, 10 hauen mancher Sanumcistcr und Theater- 
äirettor' nktll Unrecht, junge 8J ngeHnneii ml< ioelaer- 
nci'Handiuergi eilen, all ei wohl hie und da Iheils nui 
Unwiiscu heil, thciljuiich uusübeJi-ersWridiier Gefall- 
sucht geachicht — Hätte der Geichmnck und 
dal dem gesunden Verstände durch Nachdenken 
und rillen natürlichen Kunsfinstinkl nhged runden e 
Urlheil nicht die au sich icrachicdoncn Gattungen 
der dramatisch -ij-riecheii Bühne scharf gesondert, 
nicht ihre Urariiae in bcrtioimtni Furineu bcaeich- 
liet und jedem «eine Gränze angewiesen; so wür- 
de. Hallen lir.d IVank, L-itll n„',l, Ulnc National- 
r und Lomiirher Art hlbflli alles 

— ./in in einem Chaos tnitl^x.rakr 

lirjjeü, kein Knnsl.li-rhcil sieh pvhiMrt . kein ilar- 



WUlJo »Mb V 



ponislen wohlthälig zurückgewirkt 
würde uueb durt noch im Finstcm herrumirren, 
nicht wiiien, woran mau sich iu halten hohe, 
chiuesiichc und türkische Gesinge au r die Bühne 
dringen, gm ein Publikum, das immer nach Neuem 
lcchiot, weil das geschniackloic Gegeuwäilige iliin 
nicht genüget, au eullangweilen , nicht um M 
iura Edlem au rühren, und au r «ein Cemülb iu 



...... ... -. .-„If'dlü ächte Sci.üne. wäre n.atk 

einmal unter ihnen erschienen, würde unejkltuil 
iwiichen Himmel und Erde gr- 
— und hillen auch einige We- 



nige',' Ton jeinfm Anblicke brgeiitert, "ihre Sürnt 
erheben, ein Trais eingebildeter und vorlaut 
Halbkenner würde mit wildem Geichre. n 
Gelärm sie crMA! hohen, die. hehre lösche 
nung wäre dahin geschwunden, und der üng 
schmack. hätte, wieder seinen bleyerueu Scepler n 



a den Vergleich^nC! 



Vogler gerufen und doa übrige von der hieaigrtr 
Kapclle geleialct wurde. Und all Marrhaml. nach- 
dem der Pfälaiiebe Hof in München eingezogen,' 
ihm folgte, und da einbciinisch geworden, würde 
din fiaiuü'i'cfic komische tlnrrin deutschen Wor- 
ten — und Wahl fugt lieh ja diese Sprache ge- 
mächlicher dem fl.nzOsischen Liede, all der em- 
sleu breiten italienischen Arie— der neuen deot- 
scheu Bühne Stiilie und erster Grundstein ihrer 
folgenden lyrischen Siedlungen. OreUy, Philidor, 
Matuign! waren damals bekannt« Namen. Ein 
reger Geist belebte dal Gante, trefflich grifTen die 
gesonderten Theilc in einander: Fleisi. cruler Wille. 
Einsicht und Kunst rinn 



»nd, E 



oi-dnete. bildete, erwirjole. Weilet hüb rieh iii 
dein letiten Decenninra des rergangenru Jahrtran- 
derla diese verdeutschte Oper. Moiarfs Meister- 
werke, Doa Junn und Figaro, mehr imOiehurr- 
sinne geiitreich dccl>ma1ori>ch, ulajn vreic 
tileue — denn er mirate lieh dem SS 
inen, und die C eidlich hfl. igr.die er 



-l.^.a 

OirjllizMty'^pf^le 



8« 



18f9- December. 



•her mit F 



riemlich rersnuidhcher Aus- 
»timclie vorgetragen, ftt ZfnitrWU folgte. Hr. 
Feiert" Führte ,11, Cesaurs-riiierungen um diese 
Zeit nuf deutscher Buhne «in. Aber die Vl.'ii- 
tiouswulli halle noch ihre fncirio lalcryalln. Wir 
■nn Sarai, eine deutsche Oper in hnuen, wir 

uril jelnem Geiste verwandter Dichter geworden, 

oiee KcpF, nicht durch die Gunst der Muse, nur 
durch die Fertigkeit der Empi.ik zum Künsller 
Eesieinpclt, nher iu unhehiilllich, um sich in dem 
Karten Kreits IjrriaBBar Dectqmotion und des mn" 
iilllischcti dichterischen Pathos *u bewegest, erin- 
nerte rieh noch an die Formen der iliinmlacn™ 
Oper, u die OleMeftekle der Arie, an die Leucht- 
kugeln dm Btarorolugan j ran versuchte es, schrieb 
deutsche Opern im italienischen Gcschmacke — 
bald be e r;iT der Versündige, das, man in dieser 
Sprache, so »in sie ne 



ISngerung dej Gedichtes 
i seiner Musik, alles wurde nun von ihm pn- 
1-tuid fabri kenn lässig, luonopolisch betrieben, 
in Kapellmeister, lein Gesengsincisler, kein Dich* 
, — ein ponehin au unterer Oprrubühuc un- 
innnlor, auch über (Idas iger Name — der Auch 
■ von feine »ich nähern durfte. Man schnitt, 
euglc, streckte, drhulo und verrückte mich He- 
ien* kein Geschnisci. keine Einsieht, keine Bc- 
hcilung, keine Rücksicht anF Stimme; dst Qr- 
slci auf der Riihne, der Singt 



. begleitet von Tiunimeln, Posaunen 
(Teilen; Roolnden, Conterlenlcrien mit Dalay- 
seben Liedern, allcj im bunten Bothischeti Ge- 
lle, kein Sinn liiv Kunst, keine Achtung für 
uer. Und die Saihc jeiis], und die .S;i:i;ciiu, 
«leite alles die» geschah, gefiel, fieyhch um' 
kurae Zeit, denn liald genug richte sich die' 



* Vers« 



liogeu : 



Miiakelenkngeln, nennt die si;:.ui-.i-!ici: 
luechlo iiiren Välei.i und li.rMc, ,1-n' 
teu, sorgfältig auflasen, sie in den Man 
und •« mit mngUrtiatev Ceiama a..l . 
kui.sliessen. in .ler kljgt.chen Ue.ncng, 



l Besr ta anklingen , Jjs, v 



eh, der neue Geschmack war gegründet, seihst 
cli dein Hinscheiden des Gründers besann man 
Ii keines Desmit. Bndlich, eis eine nnder», an 
ii j'.-r ulilnum gleitete Sängerin auf 

in Culmination.punkt ihrer Kunst slanil, wur- 
11 Takt, Tempo, Ausdruck, Ausspreche, Canla- 
e, pedantische Namen, ein et,,' rt 
csdenndn, du sie ,.,.g Tntpct 



1, dass Glucks Iphigenie beym Er- 



amtlich in JwKnB 




1819. Decembcr. 




diclo Geiangeiarl hingejebi 

1 der flämische TJgeffio, der ».orfo . 
■i /.nc reacnnl, gmircnorÄi . 

Inger, dar dio Nachligatl nndi.ilimle, und ml- aeyu, inüsslen wir dabey nicht eir 
- — diiier Kmislanitrenguog geladene fliehen hochgebildeten Künstler, d 



•Elb» K 



:■ WüM.i.i:,; 



_T in üuw Art. Nut 
tc eollcnc Natm-gnhen tonnen liier in Anspruch 
*m werden, »lies „chon gehörte und boimmtc, 
ro es auch an sich Doch so gul, füllt dabey 
g. Madame Vtton giog mit 3 J to jt,,cn Ron- 
an und Volalcn (urwirO, keine war- in Ccgen- 

w Kohle dnreh Kuniiiibuug „ich! narfipJiaUen. 



Holl — lächerlich; 



neu, welche diese Kiinsleley 
, kleinlich, und öfter wieder- 
wurdo aber doch von vielen 
Die Vhtuosin entfaltete den 



gehört, ode ...... 

sera Kursbericht einsciiliessen , und eben deswe- 
gen, »eil er das ial, wofür vfir ihn angeben, eini- 
ge Irilische Seilenblide uns erlanben. Würda Hr. 
Hamann, — denn von ihm ij[ die Rede — ein 

dem tiefsten bis Emil höchsten Tone seines fn- 
Empfindnnu das Zul.ä- 



9 gewaltsam ahbrirht, Künslh 



iBuiu, 



<t .ryn. Das UeFollen bey dam gr 

' beachten. Man miisift. 
T Ilichl gefiele. Das Con- 



L'miizc-J c- Coo 



1819- Dt 



.TMIpIrfgtlh mehr <■ 



liefet gehen, ungleich stärket nua ergreifen. Uni 
die» darf er nur Kollea, darf in liim Mode 



Js liefet die- Anregung-, desto früher die 
ein. Deswegen heben die tiefsten und geLüliLrcich- 

sie überfülle; denn sie geben., wahrend aic genies- 
seu, viel aus ihrem Eigenen daiu. 

Ich tannte einen Musit freund, der bei rinem 



dal eine und »weyto mal nie über llen Ichnlen 



iai.il, «leJeanol» 



ivea.gi niiinuQ obec- 



Qiialuor paar <leux Fiolons, Vioia et rieTonrtB* 
par M, Spring, h Leipsic che* (Veitkopf et 
IllrLe!. (Pr. an Gr.) 



□stück , obgleich boy ein zdiien Stellen 





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